SCRUTATIO

Viernes, 25 Septiembre 2026 - Vergine del Rosario di San Nicolas ( Letture di oggi)

Job 15


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BIBLIAMenge Bibel
1 Elifaz de Temán tomó la palabra y dijo:1 Da nahm Eliphas von Theman das Wort und sagte:
2 ¿Responde un sabio con una ciencia de aire, hincha su vientre de solano,2 »Wird wohl ein Weiser windiges Wissen als Antwort vortragen und seine Lunge mit (bloßem) Ostwind blähen,
3 replicando con palabras vacías, con discursos inútiles?3 um sich mit Reden zu verantworten, die nichts taugen, und mit Worten, durch die er nichts nützt?
4 ¡Tú llegas incluso a destruir la piedad, a anular los piadosos coloquios ante Dios!4 Dazu vernichtest du die fromme Scheu und tust der Andachtsstille Abbruch, die Gott gebührt;
5 Ya que tu culpa inspira tus palabras, y eliges el hablar de los astutos,5 denn dein Schuldbewußtsein macht deinen Mund beredt, und du wählst die Sprache der Verschmitzten.
6 tu propia boca te condena, que no yo, tus mismos labios atestiguan contra ti.6 Dein eigener Mund verurteilt dich, nicht ich, und deine eigenen Lippen zeugen gegen dich.
7 ¿Has nacido tú el primero de los hombres? ¿Se te dio a luz antes que a las colinas?7 Bist du etwa als erster der Menschen geboren und noch vor den Bergen auf die Welt gekommen?
8 ¿Escuchas acaso los secretos de Dios? ¿acaparas la sabiduría?!8 Hast du im Rate (= in der Ratssitzung) Gottes als Zuhörer gelauscht und dort die Weisheit an dich gerissen?
9 ¿Qué sabes tú, que nosotros no sepamos? ¿qué comprendes, que a nosotros se escape?9 Was weißt du denn, das wir nicht auch wüßten? was verstehst du, das uns nicht auch bekannt wäre?
10 ¡También entre nosotros hay un cano, un anciano, más cargado de días que tu padre!10 Auch unter uns sind Ergraute, sind Weißköpfe, reicher noch als dein Vater an Lebenstagen.
11 ¿Te parecen poco los consuelos divinos, y una palabra que con dulzura se te dice?11 Sind dir die Tröstungen Gottes minderwertig, und gilt ein Wort der Sanftmut nichts bei dir?
12 ¡Cómo te arrebata el corazón, qué aviesos son tus ojos,12 Was reißt deine Leidenschaft dich fort, und was rollen (oder: zwinkern) deine Augen,
13 cuando revuelves contra Dios tu furia y echas palabras por la boca!13 daß du gegen Gott deine Wut richtest und (solche) Reden deinem Munde entfahren läßt?
14 ¿Cómo puede ser puro un hombre? ¿cómo ser justo el nacido de mujer?14 Was ist der Mensch, daß er rein sein könnte, und der vom Weibe Geborene, daß er als gerecht dastände?
15 Si ni en sus santos tiene Dios confianza, y ni los cielos son puros a sus ojos,15 Bedenke doch: selbst seinen heiligen (Engeln) traut er nicht, und nicht einmal der Himmel ist rein in seinen Augen:
16 ¡cuánto menos un ser abominable y corrompido, el hombre, que bebe la iniquidad como agua!16 geschweige denn der Abscheuliche und Entartete, der Mensch, dem Unrechttun wie Wassertrinken ist!«
17 Voy a instruirte, escúchame, voy a contarte lo que he visto,17 »Ich will dich unterweisen: höre mir zu; und was ich gesehen habe, will ich berichten,
18 lo que transmiten los sabios, sin pasar por alto nada de sus padres,18 was die Weisen von ihren Vätern überkommen und ohne Hehl verkündigt haben –
19 - a ellos solos les fue dada la tierra, sin que se mezclara extranjero entre ellos -:19 ihnen war noch allein das Land übergeben, und noch kein Fremder war unter ihnen umhergezogen –:
20 «Todos sus días vive el malvado en tormento, contados están los años asignados al tirano.20 ›Sein ganzes Leben lang muß der Frevler sich ängstigen, und zwar alle die Jahre hindurch, die dem Gewalttätigen beschieden sind.
21 Grito de espanto resuena en sus oídos, en plena paz el bandido le asalta.21 Schreckensrufe dringen ihm laut ins Ohr; mitten im ruhigen Glück überfällt ihn der Verderber;
22 No espera escapar a las tinieblas, y se ve destinado a la espada.22 er hegt keine Zuversicht, aus der Finsternis wieder herauszukommen, und ist (in seiner Angst) für das Schwert ausersehen.
23 Asignado como pasto de los buitres, sabe que su ruina es inminente. La hora de las tinieblas23 Er irrt nach Brot umher – wo findet er’s? Er weiß, daß durch ihn (d.h. Gott) der Tag des Verderbens festgesetzt ist.
24 le espanta, la ansiedad y la angustia le invaden, como un rey pronto al asalto.24 Angst und Bangigkeit schrecken ihn: sie überwältigen ihn wie ein König, der zum Sturm gerüstet ist.
25 ¡Alzaba él su mano contra Dios, se atrevía a retar a Sadday!25 Weil er seine Hand gegen Gott erhoben und dem Allmächtigen Trotz geboten hat –
26 Embestía contra él, el cuello tenso, tras las macizas gibas de su escudo;26 er stürmte gegen ihn an mit emporgerecktem Halse, mit den dichten Buckeln seiner Schilde –
27 porque tenía el rostro cubierto de grasa, en sus ijadas había echado sebo,27 weil er sein Gesicht von Fett hatte strotzen lassen und Schmer an seinen Lenden angesetzt
28 y habitaba ciudades destruidas, casas inhabitadas que amenazaban convertirse en ruinas.28 und sich in gebannten Städten angesiedelt hatte, in Häusern, die unbewohnt bleiben sollten, die zu Trümmerhaufen bestimmt waren:
29 No se enriquecerá, no será estable su fortuna, su sombra no cubrirá la tierra,29 so bringt er’s nicht zu Reichtum, und sein Wohlstand hat keinen Bestand, und seine Sichel (oder: Ähre = sein Besitz) neigt sich nicht zur Erde.
30 (ni escapará a las tinieblas). Agotará sus renuevos la llama, su flor será barrida por el viento.30 Er kommt nicht aus der Finsternis heraus; seine Schößlinge versengt die Gluthitze, und er selbst vergeht durch den Zornhauch des Mundes Gottes.
31 No se fíe de su elevada talla, pues vanidad es su follaje.31 Er verlasse sich nicht auf Trug: er täuscht sich nur; denn Trug wird auch das sein, was er durch seinen eigenen (Trug) erzielt:
32 Se amustiará antes de tiempo, y sus ramas no reverdecerán.32 ehe noch seine Zeit da ist, erfüllt sich sein Geschick, während sein Wipfel noch nicht gegrünt hat.
33 Sacudirá como la viña sus agraces, como el olivo dejará caer su flor.33 Wie der Weinstock stößt er seine Beeren unreif ab und läßt wie der Ölbaum seine Blüten abfallen.
34 Sí, es estéril la ralea del impío, devora el fuego la tienda del soborno.34 Denn die Rotte des Frevlers bleibt ohne Frucht, und Feuer verzehrt die Zelte der Bestechung (= der Bestechlichen).
35 Quien concibe dolor, desgracia engendra, su vientre incuba decepción»35 Mit Unheil gehen sie schwanger und gebären Frevel, und ihr Inneres (oder: Schoß) bringt nur Selbsttäuschung zutage.‹«