SCRUTATIO

Montag, 21 September 2026 - Santi Martiri Coreani ( Letture di oggi)

Sprichwörter 21


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Wie ein Wasserbach ist das Herz des Königs in der Hand des Herrn;
er lenkt es, wohin er will.
1 Dem Bache gleicht das Herz des Königs in der Hand des Herrn; zu allem, was ihm wohlgefällt, da leitet er es hin.
2 Jeder meint, sein Verhalten sei richtig,
doch der Herr prüft die Herzen.
2 Ein jeder Weg scheint einem selber richtig, doch der die Herzen prüfet, ist der Herr.
3 Gerechtigkeit üben und Recht
ist dem Herrn lieber als Schlachtopfer.
3 Gerechtigkeit und Recht zu üben, zieht der Herr dem Opfer vor.
4 Hoffart der Augen, Übermut des Herzens -
die Leuchte der Frevler versagt.
4 Der Augen Stolz, des Herzens Übermut sowie das Glück der Frevler schlagen fehl.
5 Die Pläne des Fleißigen bringen Gewinn,
doch der hastige Mensch hat nur Mangel.
5 Die Pläne eines Fleißigen führen völlig zum Erfolg, doch wer zu hastig ist, erreicht nur Mangel.
6 Wer Schätze erwirbt mit verlogener Zunge,
jagt nach dem Wind, er gerät in die Schlingen des Todes.
6 Wer Schätze sich erwirbt mit trügerischer Zunge, jagt nach dem Nichts, hinein in Todesschlingen.
7 Gewalttat reißt die Frevler hinweg,
denn sie weigern sich, das Rechte zu tun.
7 Der Frevler Untat rafft sie selbst hinweg, weil sie sich weigern, Recht zu üben.
8 Der Weg des Unehrlichen ist gewunden,
aber das Tun des Lauteren ist gerade.
8 Gewunden ist der Weg des schuldbeladenen Menschen, der Lautere jedoch - gerade ist sein Tun.
9 Besser in einer Ecke des Daches wohnen
als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus.
9 Lieber wohnen in der Ecke eines Daches als mit einer bösen Frau in einem Haus zusammen.
10 Das Verlangen des Frevlers geht nach dem Bösen,
sein Nächster findet bei ihm kein Erbarmen.
10 Des Frevlers Seele giert nach Bösem; sein Nächster findet vor ihm keine Gnade.
11 Muß der Zuchtlose büßen,
so wird der Unerfahrene weise,
belehrt man den Weisen, so nimmt er Einsicht an.
11 Sobald der Prahler büßen muß, wird der Betörte weise; und bildet man den Weisen aus, so nimmt er Einsicht an.
12 Der Gerechte handelt klug am Haus des Frevlers,
wenn er die Frevler ins Unheil stürzt.
12 Der Gerechte belehrt des Frevlers Haus, sobald er die Frevler ins Unheil stürzt.
13 Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen,
wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft.
13 Wer vor des Armen Hilferuf sein Ohr verschließt, auch der wird rufen, ohne Antwort zu erlangen.
14 Eine heimliche Gabe besänftigt den Zorn,
ein Geschenk aus dem Gewandbausch den heftigen Grimm.
14 Im geheimen eine Gabe löscht den Zorn und aus der Tasche ein Geschenk den stärksten Grimm.
15 Der Gerechte freut sich, wenn Recht geschieht,
doch den Übeltäter versetzt das in Schrecken.
15 Wenn Recht geschieht, so bringt das Frommen Freude, jedoch den Übeltätern nur Entsetzen.
16 Wer abirrt vom Weg der Einsicht,
wird bald in der Versammlung der Totengeister ruhen.
16 Ein Mensch, der abirrt von der Einsicht Pfad, wird bald im Reich der Toten ruhen.
17 Der Not verfällt, wer Vergnügen liebt,
wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich.
17 Der Not verfällt, wer Lustbarkeiten liebt; wer Wein und Salböl liebt, der wird nicht reich.
18 Für den Gerechten dient der Frevler als Lösegeld,
anstelle des Redlichen der Treulose.
18 Lösegeld für den Gerechten ist der Frevler, und für die Frommen ist es der Verbrecher.
19 Besser in der Wüste hausen
als Ärger mit einer zänkischen Frau.
19 Lieber wohnen in dem Land der Wüste als mit einer Frau, die zänkisch ist und mürrisch.
20 Ein kostbarer Schatz ist in der Wohnung des Weisen,
aber ein törichter Mensch vergeudet ihn.
20 Ein feiner Schatz ruht in des Weisen Wohnstatt, der Tor jedoch verschleudert ihn.
21 Wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt,
findet Leben und Ehre.
21 Wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt, der findet Leben und auch Ehre.
22 Der Weise ersteigt die Stadt der Mächtigen
und stürzt das Bollwerk, auf das sie vertraut.
22 Zur Stadt der Helden steigt empor der Weise und stürzt das Bollwerk, dem sie fest vertraute.
23 Wer seinen Mund und seine Zunge behütet,
der behütet sein Leben vor Drangsal.
23 Wer seinen Mund und seine Zunge hütet, bewahrt sich selber vor Bedrängnis.
24 Der Freche und Stolze, einen Zuchtlosen nennt man ihn,
er handelt in maßlosem Übermut.
24 Der Stolze, Übermütige - "Prahler" ist sein Name; er handelt stets aus unbeherrschtem Übermut.
25 Den Faulen bringt sein Begehren um,
denn zu arbeiten weigern sich seine Hände;
25 Den Faulen tötet sein Begehren; denn seine Hände scheuen sich vor Arbeit.
26 den ganzen Tag begehrt er voll Gier,
der Gerechte aber gibt, ohne zu geizen.
26 Den ganzen Tag begehrt er voller Gier, doch der Gerechte gibt und knausert nicht.
27 Das Opfer der Frevler ist (dem Herrn) ein Gräuel,
zumal wenn es in schlechter Absicht dargebracht wird.
27 Der Frevler Opfer ist ein Greuel, zumal wenn dargebracht in schlechter Absicht.
28 Ein falscher Zeuge geht zugrunde,
wer aber zu hören versteht, redet erfolgreich.
28 Ein lügenhafter Zeuge geht zugrunde; wer aber gerne zuhört, spricht erfolgreich.
29 Der Frevler zeigt Trotz in seiner Miene,
der Redliche ordnet seine Wege.
29 Es trotzt der frevelhafte Mensch mit frecher Miene, jedoch der Redliche, er ordnet seine Wege.
30 Keine Weisheit gibt es, keine Einsicht,
keinen Rat gegenüber dem Herrn.
30 Keine Weisheit gibt es, keine Einsicht, keinen Rat dem Herrn gegenüber.
31 Das Ross wird gerüstet für den Tag der Schlacht,
doch der Sieg steht beim Herrn.
31 Gerüstet wird das Roß zum Tag der Schlacht, der Sieg jedoch hängt ab vom Herrn.