SCRUTATIO

Dienstag, 21 Juli 2026 - Sant'Apollinare di Ravenna ( Letture di oggi)

Sprichwörter 18


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Der Abtrünnige sucht nach einem Vorwand,
um loszubrechen mit aller Gewalt.
1 Der Sonderling geht dem eigenen Gelüsten nach; er kämpft gegen alles an, was frommt. –
2 Der Tor hat kein Gefallen an Einsicht,
vielmehr daran, sein Herz zur Schau zu stellen.
2 Dem Toren ist es nicht um Einsicht zu tun, sondern nur um die Kundmachung seiner Gedanken. –
3 Kommt Frevel, kommt auch Verachtung
und mit der Schandtat die Schmach.
3 Wo Gottlosigkeit verübt wird, da stellt sich auch Verachtung ein, und mit der Schandtat kommt die Schmach. –
4 Tiefe Wasser sind die Worte aus dem Mund eines Menschen,
ein sprudelnder Bach, eine Quelle der Weisheit.
4 Tiefe Wasser sind die Worte aus dem Munde manches Mannes, ein sprudelnder Bach, ein Born der Weisheit. –
5 Es ist nicht gut, einen Schuldigen zu begünstigen
und den Unschuldigen abzuweisen vor Gericht.
5 Es ist ein übel Ding, Partei für den Schuldigen zu nehmen, so daß man den, der recht hat, im Gericht unterliegen läßt. –
6 Die Lippen des Toren beginnen Streit,
sein Mund schreit nach Schlägen.
6 Die Lippen des Toren führen Streit herbei, und sein Mund ruft nach Stockschlägen. –
7 Dem Toren wird sein Mund zum Verderben;
seine Lippen werden ihm selbst zur Falle.
7 Dem Toren bringt sein Mund Verderben, und seine Lippen werden zum Fallstrick für sein Leben. –
8 Die Worte des Verleumders sind wie Leckerbissen,
sie gleiten hinab in die Kammern des Leibes.
8 Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, die in das Innerste des Leibes hinabgleiten. –
9 Wer lässig ist bei seiner Arbeit,
ist schon ein Bruder des Mörders.
9 Schon wer sich lässig bei seiner Arbeit zeigt, ist ein Bruder dessen, der (sein Vermögen) zugrunde richtet. –
10 Ein fester Turm ist der Name des Herrn,
dorthin eilt der Gerechte und ist geborgen.
10 Ein fester Turm ist der Name des HERRN; in diesen flüchtet sich der Gerechte und ist in Sicherheit. –
11 Für den Reichen ist sein Vermögen wie eine feste Stadt,
wie eine hohe Mauer - in seiner Einbildung.
11 Das Vermögen des Reichen ist für ihn eine feste Burg und gleich einer hohen Mauer – in seiner Einbildung. –
12 Vor dem Sturz ist das Herz des Menschen überheblich,
aber der Ehre geht Demut voran.
12 Vor dem Sturz ist das Herz eines Menschen hochmütig, aber vor der Ehre schreitet die Demut einher. –
13 Gibt einer Antwort, bevor er gehört hat,
ist es Torheit und Schande für ihn.
13 Wenn jemand Antwort gibt, ehe er (recht) gehört hat, so gilt ihm das als Unverstand und Schande. –
14 Der Geist des Menschen überwindet die Krankheit,
doch einen zerschlagenen Geist, wer kann den aufrichten?
14 Ein männlicher Mut erträgt sein Leiden; aber ein bedrücktes Gemüt – wer kann das ertragen? –
15 Das Herz des Verständigen erwirbt sich Erkenntnis,
das Ohr der Weisen sucht Erkenntnis.
15 Ein verständiges Herz erwirbt Weisheit, und das Ohr des Weisen trachtet nach Erkenntnis. –
16 Geschenke schaffen dem Geber Raum
und geleiten ihn vor die Großen.
16 Geschenke öffnen einem Menschen Tür und Tor und verschaffen ihm Zutritt zu den Großen. –
17 Recht bekommt in seinem Streitfall der Erste,
aber dann kommt der andere und geht der Sache nach.
17 Recht hat, wer als der erste in einer Streitsache auftritt; wenn dann aber der andere (= sein Widersacher) kommt, so widerlegt er ihn. –
18 Streitigkeiten beendet das Los,
es entscheidet zwischen Mächtigen.
18 Das Los schlichtet Streitigkeiten und entscheidet zwischen Starken (oder: Mächtigen). –
19 Ein getäuschter Bruder ist verschlossener als eine Festung,
Streitigkeiten sind wie der Sperrriegel einer Burg.
19 Ein Bruder, gegen den man treulos gehandelt hat, leistet stärkeren Widerstand als eine feste Stadt, und Zerwürfnisse sind wie der Riegel einer Burg. –
20 Von der Frucht seines Mundes wird ein jeder satt,
vom Ertrag seiner Lippen wird er gesättigt.
20 Jeder bekommt die Frucht seines Mundes (d.h. die Folgen seiner Reden) sattsam zu schmecken: den Ertrag seiner Lippen muß er auskosten (vgl. 12,14). –
21 Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge;
wer sie liebevoll gebraucht, genießt ihre Frucht.
21 Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge, und wer sie viel gebraucht, wird das, was sie anrichtet, zu schmecken bekommen. –
22 Wer eine Frau gefunden, hat Glück gefunden
und das Gefallen des Herrn erlangt.
22 Wer ein (gutes) Eheweib gefunden, hat etwas Vortreffliches gefunden und ein Gnadengeschenk vom HERRN erhalten. –
23 Flehentlich redet der Arme,
der Reiche aber antwortet mit Härte.
23 Unterwürfige Bitten spricht der Arme aus, aber der Reiche antwortet mit Härte. –
24 Manche Freunde führen ins Verderben,
manch ein lieber Freund ist anhänglicher als ein Bruder.
24 Gar manche Freunde gereichen zum Verderben; doch mancher Freund ist anhänglicher als ein Bruder.