SCRUTATIO

Sonntag, 19 Juli 2026 - San Simmaco papa ( Letture di oggi)

Sprichwörter 24


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Sei nicht neidisch auf böse Menschen,
such keinen Umgang mit ihnen!
1 ܠܐ ܬܛܢ ܒܓܒܪ̈ܐ ܒܝܫ̈ܐ ܘܠܐ ܬܪܓ ܠܡܗܘܐ ܥܡܗܘܢ
2 Denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat,
Unheil reden ihre Lippen.
2 ܡܛܠ ܕܒܝܫܬܐ ܗܘ ܪܢܐ ܠܒܗܘܢ ܘܥܘ̣ܠܐ ܡܡ̈ܠܠܢ ܣ̈ܦܘܬܗܘܢ
3 Durch Weisheit wird ein Haus gebaut,
durch Umsicht gewinnt es Bestand.
3 ܒܚܟܡܬܐ ܡܬܒܢܐ ܒܝܬܐ ܘܒܣܘܟܠܐ ܟܠܗ ܬܩܢ
4 Durch Klugheit werden die Kammern gefüllt
mit allerlei wertvollen, köstlichen Gütern.
4 ܘܒܝܕܥܬܐ ܡܬܡܠܝܢ ܬܘ̈ܘܢܐ ܟܠ ܩܢܝܢܐ ܘܐܝܩܪܐ ܘܒܘܣܡܐ
5 Der Weise ist dem Starken überlegen,
ein verständiger Mensch dem robusten.
5 ܛܒ ܗܘ ܚܟܝܡܐ ܡܢ ܥܫܝܢܐ ܘܓܒܪܐ ܕܝܕܥܬܐ ܡܢ ܓܢܒܪ ܚܝܠܐ
6 Denn durch Überlegung gewinnst du den Kampf,
viele Ratgeber verhelfen zum Sieg.
6 ܒܓܘܪܓܐ ܡܬܥܒܕ ܩܪܒܐ ܘܦܘܪܩܢܐ ܒܣܘܓܐܐ ܕܡܠ̣ܟܐ
7 Zu hoch hängt dem Toren die Weisheit,
am Tor tut er den Mund nicht auf.
7 ܚܟܡܬܐ ܪܡܝܐ ܠܣܟܠܐ ܘܒܬܪܥܐ ܠܐ ܦܬܚ ܦܘܡܗ
8 Wer stets darauf aus ist, Böses zu tun,
den nennt man einen Ränkeschmied.
8 ܕܡܬܚܫܒ ܠܡܒܐܫܘ ܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܡܬܩܪܐ
9 Das Trachten des Toren ist Sünde,
der Zuchtlose ist den Menschen ein Gräuel.
9 ܘܬܪܥܝܬܗ ܕܣܟܠܐ ܚܛܝܬܐ ܘܛܡܐܘܬܗ ܕܒܪܢܫܐ ܒܝܫܬܐ
10 Zeigst du dich lässig am Tag der Bedrängnis,
so wird auch deine Kraft bedrängt.
10 ܘܠܥܘ̈ܠܐ ܒܝܫܬܐ ܬܕܒܪ ܐܢܘܢ ܒܝܘܡܐ ܕܐܘܠܨܢܐ
11 Befrei jene, die man zum Tod schleppt;
die zur Hinrichtung wanken, rette sie doch!
11 ܦܨܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܡܬܕܒܪܝܢ ܠܡܘܬܐ ܘܠܡܙܒܢ ܠܐܝܠܝܢ ܕܡܬܬܚܕܝܢ ܠܩܛܠܐ ܠܐ ܬܚܘܣ
12 Wolltest du sagen: Gott weiß von uns nichts; -
hat er, der die Herzen prüft, keine Kenntnis?
Hat er, der über dich wacht, kein Wissen? Ja, er vergilt jedem Menschen,
wie sein Tun es verdient.
12 ܘܐܢ ܬܐܡܪ ܕܠܐ ܝܕܥ ܐܢܐ ܕܥ ܕܬܪܥܝܬܐ ܕܠܒܐ ܐܠܗܐ ܒܨܐ ܘܕܢܛܪ ܢܦܫܟ ܗܘ ܝܕܥ ܘܦܪܥ ܠܒܪ ܐܢܫܐ ܐܝܟ ܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ
13 Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut,
Wabenhonig ist süß für den Gaumen.
13 ܐܟܘܠ ܒܪܝ ܕܒܫܐ ܡܛܠ ܕܛܒ ܗܘ ܘܟܟܪܝܬܐ ܚܠܝܬܐ ܒܚܟܟ
14 Wisse: Genauso ist die Weisheit für dich.
Findest du sie, dann gibt es eine Zukunft,
deine Hoffnung wird nicht zerschlagen.
14 ܗܟܢܐ ܐܦ ܚܟܡܬܐ ܠܢܦܫܟ ܬܫܟܚ ܘܬܗܘܐ ܠܟ ܚܪܬܐ ܘܣܒܪܟ ܠܐ ܢܬܦܣܩ
15 Belaure nicht frevlerisch die Wohnung des Gerechten,
zerstöre sein Ruhelager nicht!
15 ܠܐ ܬܟܡܢ ܥܘ̣ܠܐ ܒܕܝܪܗ ܕܙܕܝܩܐ ܘܠܐ ܬܒܘܙ ܒܝܬ ܡܫܪܝܗ
16 Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf,
doch die Frevler stürzen ins Unglück.
16 ܡܛܠ ܕܫܒܥ ܙܒ̈ܢܝܢ ܢܦܠ ܙܕܝܩܐ ܘܩܐܡ ܘܪ̈ܫܝܥܐ ܒܒܝܫܬܐ ܢܣܬܚܦܘܢ
17 Freu dich nicht über den Sturz deines Feindes,
dein Herz juble nicht, wenn er strauchelt,
17 ܡܐ ܕܢܦܠ ܒܥܠܕܒܒܟ ܠܐ ܬܚܕܐ ܘܡܐ ܕܡܣܬܚܦ ܠܐ ܢܕܘܨ ܠܒܟ
18 damit nicht der Herr es sieht und missbilligt
und seinen Zorn von ihm abwendet.
18 ܕܠܐ ܢܚܙܐ ܡܪܝܐ ܘܢܬܒܐܫ ܒܥܝܢ̈ܘܗܝ ܘܢܗܦܟ ܪܘܓܙܗ ܡܢܗ
19 Erhitz dich nicht wegen der Übeltäter,
ereifere dich nicht wegen der Frevler!
19 ܠܐ ܬܚܣܡ ܒܒ̈ܝܫܐ ܘܠܐ ܬܛܢ ܒܥܘ̈ܠܐ
20 Denn für den Bösen gibt es keine Zukunft,
die Lampe der Frevler erlischt.
20 ܡܛܠ ܕܠܒܝܫ̈ܐ ܠܐ ܗܘܝܐ ܠܗܘܢ ܚܪܬܐ ܘܫܪܓܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܢܕܥܟ
21 Fürchte den Herrn, mein Sohn, und den König;
mit diesen beiden überwirf dich nicht!
21 ܕܚܠ ܒܪܝ ܡܢ ܡܪܝܐ ܘܐܡܠܟ ܘܥܡ ܫ̈ܛܝܐ ܠܐ ܬܬܚܠܛ
22 Denn plötzlich geht von ihnen Verderben aus
und unvermutet kommt Unheil von beiden.
22 ܡܢ ܫܠܝܐ ܓܝܪ ܐܬܐ ܬܒܪܗܘܢ ܘܣܘܦܐ ܕܫ̈ܢܝܗܘܢ ܡܢܘ ܝܕܥ
23 Auch folgende Sprichwörter stammen von Weisen:
Im Gericht auf die Person sehen ist nicht recht.
23 ܗܠܝܢ ܠܚ̈ܟܝܡܐ ܐܡܪ ܐܢܐ ܠܡܣܒ ܒܐ̈ܦܐ ܒܕܝܢܐ ܠܐ ܫܦܝܪ
24 Wer zum Schuldigen sagt: Unschuldig bist du!,
den verfluchen die Menschen,
verwünschen die Leute.
24 ܐܦ ܠܐ ܠܡܐܡܪ ܠܥܘܠܐ ܕܙܕܝܩ ܐܢܬ ܢܠܘܛܘܢܗ ܥܡ̈ܡܐ ܘܢܨܚܝܢܗ ܐ̈ܡܘܬܐ
25 Denen aber, die entscheiden, wie es recht ist, geht es gut;
über sie kommt Segen und Glück.
25 ܘܡܣܟ̈ܢܐ ܢܬܒܣܡܘܢ ܘܥܠܝܗܘܢ ܬܐܬܐ ܒܘܪܟܬܐ ܛܒܬܐ
26 Einen Kuss auf die Lippen gibt,
wer richtig antwortet.
26 ܘܣ̈ܦܘܬܐ ܢܢܫܩܘܢ ܕܐܝܠܝܢ ܕܡܟܣ̈ܢܝܢ
27 Nimm draußen deine Arbeit auf und bestell dein Feld,
danach gründe deinen Hausstand!
27 ܛܝܒ ܒܫܘܩܐ ܥ̇ܒ̈ܕܝܟ ܘܥܬܕ ܒܚܩܠܟ ܘܒܬܪܟܢ ܬܒܢܐ ܒܝܬܟ
28 Tritt gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge auf,
betrüge nicht mit deinen Worten!
28 ܠܐ ܬܗܘܐ ܣܗܕܐ ܕܓܠܐ ܥܠ ܚܒܪܟ ܘܠܐ ܬܦܬܦܬܝܘܗܝ ܒܣ̈ܦܘܬܟ
29 Sag nicht: Wie er mir getan hat,
so will ich auch ihm tun,
einem jedem will ich vergelten,
wie es seine Taten verdienen.
29 ܘܠܐ ܬܐܡܪ ܕܐܥܒܕ ܠܗ ܐܝܟ ܕܥܒܕ ܠܝ ܘܐܦܪܥܝܘܗܝ ܐܝܟ ܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ
30 Am Acker eines Faulen ging ich vorüber,
am Weinberg eines unverständigen Menschen:
30 ܥܠ ܚܩܠܗ ܕܓܒܪܐ ܚܒܢܢܐ ܥܒܪܬ ܘܥܠ ܟܪܡܗ ܕܒܪܢܫܐ ܚܣܝܪ ܠܒܐ
31 Sieh da, er war ganz überwuchert von Disteln,
seine Fläche mit Unkraut bedeckt,
seine Steinmauer eingerissen.
31 ܘܣܠܩ ܟܠܗ ܐܬܡܠܝ ܝܥܪܐ ܘܟܣܝܘ ܐ̈ܦܘܗܝ ܚ̈ܘܠܕܐ ܘܣ̈ܝܓܘܗܝ ܕܟܐ̈ܦܐ ܐܣܬܚܦܘ
32 Ich sah es und machte mir meine Gedanken,
ich betrachtete es und zog die Lehre daraus:
32 ܘܚܙܝܬ ܐܢܐ ܘܣܡܬ ܒܠܒܝ ܘܩܒܠܬ ܡܪܕܘܬܐ
33 Noch ein wenig schlafen, noch ein wenig schlummern,
noch ein wenig die Arme verschränken, um auszuruhen.
33 ܘܐܢ ܩܠܝܠ ܬܢܘܡ ܘܩܠܝܠ ܬܕܡܟ ܘܩܠܝܠ ܬܣܝܡ ܐܝܕܟ ܥܠ ܚܕܝܟ
34 Da kommt schon die Armut wie ein Strolch über dich,
die Not wie ein zudringlicher Bettler.
34 ܬܐܙܠ ܩܕܡܝܟ ܡܣܟܢܘܬܐ ܘܬܕܪܟܟ ܨܪܝܟܘܬܐ ܐܝܟ ܓܒܪܐ ܛܒܠܪܐ