SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Psalmen 10


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Herr, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
1 ܠܡܢܐ ܡܪܝܐ ܩܡܬ ܒܪܘܚܩܐ ܘܐܗܡܝܬ ܚܝܪܟ ܒܙܒܢ̈ܐ ܕܐܘܠܨܢܐ
2 In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.
2 ܒܫܘܒܗܪܗ ܕܪܫܝܥܐ ܝܩܕ ܡܣܟܢܐ ܢܬܬܚܕܘܢ ܒܬܪܥܝܬܐ ܗܝ ܕܐܬܚܫܒܘ
3 Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den Herrn.
3 ܡܛܠ ܕܡܫܬܒܗܪ ܪܫܝܥܐ ܒܪ̈ܓܝܓܬܐ ܕܢܦܫܗ ܥܘܠܐ ܡܬܒܪܟ ܘܪܓܙ ܡܪܝܐ
4 Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.
4 ܘܪܫܝܥܐ ܒܪܡܘܬܗ ܠܐ ܡܥܩܒ ܘܠܝܬ ܐܠܗܐ ܒܟܘܠܗܝܢ ܬܪ̈ܥܝܬܗ
5 Zu jeder Zeit glückt ihm sein Tun.
Hoch droben und fern von sich wähnt er deine Gerichte.
5 ܘܫܪ̈ܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܒܟܠܙܒܢ ܘܡܥܠܝ ܕܝܢܟ ܡܢ ܠܩܘܒܠܗ ܘܠܟܠܗܘܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܫܐܛ
6 Er sagt in seinem Herzen: «Ich werde niemals wanken.
Von Geschlecht zu Geschlecht trifft mich kein Unglück.»
6 ܐܡܪ ܒܠܒܗ ܕܠܐ ܐܙܘܥ ܠܕܪܕܪܝܢ ܪܢܐ ܒܒܝܫܬܐ
7 Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
7 ܘܠܘܛܬܐ ܡܠܐ ܦܘܡܗ ܬܘܟܐ ܘܢܟܠܐ ܬܚܝܬ ܠܫܢܗ ܥܘܠܐ ܘܥܬܐ
8 Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.
8 ܝܬܒ ܒܟܡܐܢܐ ܒܕܝܪܐ ܘܒܛܘܫܝܐ ܩܛܠ ܠܙܕܝܩܐ ܥܝܢ̈ܘܗܝ ܠܒܝܫ̈ܐ ܕܝܩ̈ܢ
9 Er lauert im Versteck wie ein Löwe im Dickicht,
er lauert darauf, den Armen zu fangen;
er fängt den Armen und zieht ihn in sein Netz.
9 ܘܟܡܢ ܠܡܚܛܦ ܠܡܣܟܢܐ ܒܢܓܕܐ ܕܡܨܝܕܬܗ
10 Er duckt sich und kauert sich nieder,
seine Übermacht bringt die Schwachen zu Fall.
10 ܗܘ ܢܬܡܟܟ ܘܢܦܠ ܘܒܓܪ̈ܡܘܗܝ ܟܘܪܗܢܐ ܘܟܐܒ̈ܐ
11 Er sagt in seinem Herzen: «Gott vergisst es,
er verbirgt sein Gesicht, er sieht es niemals.»
11 ܐܡܪ ܒܠܒܗ ܕܛܥܐ ܐܠܗܐ ܘܐܦܢܝ ܐ̈ܦܘܗܝ ܘܠܐ ܚܙܐ ܠܥܠܡ
12 Herr, steh auf, Gott, erheb deine Hand,
vergiss die Gebeugten nicht!
12 ܩܘܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܝ ܘܐܪܝܡ ܐܝܕܟ ܘܠܐ ܬܛܥܝܘܗܝ ܠܒܝܫܐ
13 Warum darf der Frevler Gott verachten
und in seinem Herzen sagen: «Du strafst nicht»?
13 ܠܡܢܐ ܐܪܓܙ ܚܛܝܐ ܠܐܠܗܐ ܘܐܡܪ ܒܠܒܗ ܕܠܐ ܬܒܥ
14 Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer. Der Schwache vertraut sich dir an;
du bist den Verwaisten ein Helfer.
14 ܚܙܐ ܐܢܬ ܕܐܝܬ ܥܘܠܐ ܘܪܘܓܙܐ ܘܚܐܪ ܐܢܬ ܕܢܫܬܠܡ ܒܐ̈ܝܕܝܟ ܥܠܝܟ ܢܫܬܒܩ ܒܝܫܐ ܘܕܝܬܡܐ ܐܢܬ ܗܘ ܥܕܘܪܗ
15 Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen,
bestraf seine Frevel,
sodass man von ihm nichts mehr findet.
15 ܬܒܪ ܕܪܥܗ ܕܚܛܝܐ ܘܕܒܝ̇ܫܐ ܬܬܒܥܐ ܚܛܝܬܗ ܘܠܐ ܬܫܬܟܚ
16 Der Herr ist König für immer und ewig,
in seinem Land gehen die Heiden zugrunde.
16 ܡܪܝܐ ܡܠܟܐ ܗܘ ܠܥܠܡ ܥܠܡܝܢ ܐܒܕܘ ܥܡ̈ܡܐ ܡܢ ܐܪܥܗ
17 Herr, du hast die Sehnsucht der Armen gestillt,
du stärkst ihr Herz, du hörst auf sie:
17 ܘܣܒܪܐ ܕܡܣ̈ܟܢܐ ܫܡܥ ܐܢܬ ܡܪܝܐ ܘܛܘܝܒܐ ܕܠܒܗܘܢ ܬܨܘܬ ܐܕܢܟ
18 Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht.
Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.
18 ܠܡܕܢ ܠܝܬ̈ܡܐ ܘܠܒܝܫ̈ܐ ܕܠܐ ܢܘܣܦ ܬܘܒ ܠܡܘܒܕܘ ܒܢܝܢܫ̈ܐ ܡܢ ܐܪܥܐ