SCRUTATIO

Mittwoch, 2 September 2026 - San Elpidio v. ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 21


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Mein Sohn, hast du gesündigt, tu es nicht wieder
und bete wegen deiner früheren Sünden!
1 Mein Sohn, wenn du gesündigt hast, so tue es nicht wieder, und bete wegen deiner früheren Sünden!
2 Flieh vor der Sünde wie vor der Schlange;
kommst du ihr zu nahe, so beißt sie dich. Löwenzähne sind ihre Zähne,
sie rauben den Menschen das Leben.
2 Flieh vor der Sünde wie vor einer Schlange; denn wenn du dich ihr näherst, beißt sie dich! Den Löwenzähnen gleichen ihre Zähne; das Leben rauben sie den Menschen.
3 Wie ein zweischneidiges Schwert ist jedes Unrecht;
für die Wunde, die es schlägt, gibt es keine Heilung.
3 Wie ein doppelschneidig Schwert ist jedes Unrecht, und für seine Wunde gibt es keine Heilung.
4 Gewalttat und Hochmut verwüsten den Wohlstand,
das Haus des Übermütigen stürzt ein.
4 Gewalttat sowie Übermut verwüsten eine Stadt, und das Haus des Stolzen wird zusammenstürzen.
5 Das Gebet aus dem Mund des Armen dringt zu den Ohren Gottes
und rasch kommt Gottes Gericht.
5 Vom Munde dringt des Armen Beten bis zu (Gottes) Ohr, und sein Gericht wird auch in aller Eile kommen.
6 Wer Ermahnung hasst, folgt der Spur des Sünders;
wer den Herrn fürchtet, nimmt sie sich zu Herzen.
6 Wer Tadel haßt, geht in des Sünders Spur, jedoch zu Herzen nimmt ihn sich, wer gottesfürchtig ist.
7 Von weitem erkennt man den Schwätzer;
der Erfahrene merkt es, wenn jener entgleist.
7 Von weitem wird der Schwätzer schon erkannt; wenn er entgleist, bemerkt es der Verständige.
8 Baut einer sein Haus mit fremdem Geld,
sammelt er Steine für einen Schutthaufen.
8 Wer sich sein Haus mit fremdem Gut erbaut, gleicht einem, der für seinen Trümmerhaufen Steine sammelt.
9 Ein Bündel Werg ist die Versammlung der Ruchlosen,
ihr Ende ist die Feuerflamme.
9 Der Frevler Rotte ist ein Haufen Werg; ihr Ende wird die Feuerflamme sein.
10 Der Weg der Sünder ist frei von Steinen;
doch sein Ende ist die Tiefe der Unterwelt.
10 Der Weg der Sünder ist von Steinen frei gemacht, doch liegt der Schlund der Unterwelt an seinem Ende.
11 Wer das Gesetz befolgt, beherrscht seinen Trieb
und Gottesfurcht ist vollendete Weisheit.
11 Wer das Gesetz befolgt, beherrscht sein Streben, und Weisheit ist Vollendung in der Furcht des Herrn.
12 Der Unkluge lässt sich nicht erziehen;
doch es gibt auch Klugheit, die viel Bitterkeit einträgt.
12 Wer unklug ist, will keine Zucht entgegennehmen; es gibt jedoch auch Klugheit, die mit Bitternis erfüllt.
13 Das Wissen des Weisen schwillt an wie ein Bach,
wie ein lebendiger Quell ist sein Rat.
13 Des Weisen Wissen wächst wie eine Quelle, und wie ein frischer Quellbach ist sein Rat.
14 Das Herz des Toren ist wie eine geborstene Zisterne:
Es hält keine Weisheit fest.
14 Das Herz des Toren ist wie eine rissige Zisterne; denn keine Weisheit kann es in sich bergen.
15 Hört der Verständige ein weises Wort,
lobt er es und fügt andere hinzu. Hört es der Leichtfertige, lacht er darüber,
er wirft es weit hinter sich.
15 Sobald ein weises Wort der Einsichtsvolle hört, so lobt er es und fügt noch weiteres hinzu. Der Zügellose hört es und beginnt zu spotten und wirft es (mit Verachtung) hinter sich.
16 Das Gespräch des Toren ist wie eine Last auf der Reise,
doch auf den Lippen des Verständigen findet sich Anmut.
16 Des Toren Rede ist wie eine Last beim Wandern, doch Anmut findet sich auf eines Weisen Lippen.
17 Die Rede des Weisen begehrt man in der Versammlung
und seine Worte überdenkt man im Herzen.
17 Den Mund des Klugen sucht man in der Volksversammlung, und seine Worte überlegt man sich im Herzen.
18 Wie ein Gefängnis ist dem Toren die Weisheit,
Erkenntnis ist dem Unverständigen wie eine Fessel.
18 Wie ein Gefängnis ist die Weisheit für den Toren, und Wissen gleichwie Fesseln für den Dummen.
19 Wie Ketten an den Füßen ist dem Unvernünftigen die Zucht
und wie Handschellen an der rechten Hand.
19 Wie Ketten an den Füßen ist für Toren Zucht, wie Schellen an der rechten Hand.
20 Der Tor lacht mit lauter Stimme,
der Kluge aber lächelt kaum leise.
20 Der Tor erhebt beim Lachen seine Stimme, der Kluge aber lächelt kaum vernehmbar.
21 Wie ein goldener Schmuck ist dem Weisen die Zucht
und wie eine Spange am rechten Arm.
21 Die Zucht ist für den Weisen wie ein Schmuck aus Gold und wie ein Armband an der rechten Hand.
22 Der Fuß des Toren eilt rasch ins Haus,
der Besonnene aber wartet bescheiden.
22 Der Fuß des Toren stürmt mit Eile in ein (fremdes) Haus, jedoch der einsichtsvolle Mensch verneigt das Antlitz.
23 Der Tor blickt durch die Tür ins Haus hinein,
der Wohlerzogene bleibt draußen stehen.
23 Der Tor schaut von der Tür ins Haus hinein, doch der Gebildete bleibt draußen stehen.
24 Ungezogen ist es, an der Tür zu horchen,
der Verständige aber verschließt seine Ohren.
24 Wenn einer an der Türe lauscht, besitzt er keine Bildung, der weise Mann jedoch verschließt sein Ohr.
25 Die Lippen der Frevler erzählen ihre eigene Torheit,
die Worte der Verständigen sind wohl abgewogen.
25 Der Frevler Lippen plaudern ihrer Seele Torheit aus, doch abgewogen auf der Waage sind der Klugen Worte.
26 Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge,
die Weisen haben ihre Zunge im Herzen.
26 Im Mund der Toren liegt ihr Herz, jedoch der Weisen Mund in ihrem Herzen.
27 Verflucht der Ruchlose den Gerechten,
so verflucht er sich selbst.
27 Verflucht der Frevler seinen Gegner, so verflucht er nur sich selbst.
28 Sich selbst besudelt der Verleumder;
wo er wohnt, ist er verhasst.
28 Sich selbst besudelt der Verleumder, und man haßt ihn, wo er wohnt.