SCRUTATIO

Montag, 13 Juli 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Ijob 40


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Da antwortete der Herr dem Ijob und sprach:1 Hierauf wandte sich der HERR weiter an Hiob mit der Frage:
2 Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten?
Der Gott anklagt, antworte drauf!
2 »Hadern will der Tadler mit dem Allmächtigen? Der Ankläger Gottes gebe Antwort darauf!«
3 Da antwortete Ijob dem Herrn und sprach:3 Da antwortete Hiob dem HERRN:
4 Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern?
Ich lege meine Hand auf meinen Mund.
4 »Ach, ich bin zu gering: was soll ich dir entgegnen? Ich lege meine Hand auf den Mund!
5 Einmal habe ich geredet, ich tu es nicht wieder;
ein zweites Mal, doch nun nicht mehr!
5 Einmal habe ich geredet, werde aber nichts mehr entgegnen; und noch ein zweites Mal habe ich es getan, doch niemals tue ich es wieder.«
6 Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:6 Weiter antwortete der HERR dem Hiob aus dem Wettersturm heraus folgendermaßen:
7 Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann!
Ich will dich fragen, du belehre mich!
7 »Auf! Gürte dir die Lenden wie ein Mann: ich will dich fragen, und du belehre mich!
8 Willst du wirklich mein Recht zerbrechen,
mich schuldig sprechen, damit du Recht behältst?
8 Willst du wirklich mein Recht zunichte machen, mich schuldig sprechen, damit du als gerecht dastehst (= recht behältst)?«
9 Hast du denn einen Arm wie Gott,
dröhnst du wie er mit Donnerstimme?
9 »Hast du etwa einen Arm wie Gott, und vermagst du den Donner so laut rollen zu lassen wie er?
10 So schmücke dich mit Hoheit und mit Majestät
und kleide dich in Prunk und Pracht!
10 So schmücke dich doch mit Erhabenheit und Hoheit und kleide dich in Pracht und Herrlichkeit!
11 Lass die Fluten deines Zornes sich ergießen,
schau an jeden Stolzen, demütige ihn!
11 Laß die Ausbrüche deines Zorns sich ergießen! Und gewahrst du irgendeinen Hochmütigen, so wirf ihn nieder!
12 Schau an jeden Stolzen, zwing ihn nieder!
Zertritt die Frevler auf der Stelle!
12 Ja, gewahrst du irgendeinen Hochmütigen, so demütige ihn und stürze die Frevler nieder, wo sie stehen!
13 Verbirg sie insgesamt im Staub,
schließ sie leibhaftig im Erdinnern ein!
13 Laß sie allesamt tief in den Staub sinken, laß ihr Angesicht erstarren in Todesgrauen!
14 Dann werde auch ich dich preisen,
weil deine Rechte den Sieg dir verschaffte.
14 Dann will auch ich dich lobend anerkennen, daß deine Rechte dir den Sieg verliehen hat.«
15 Sieh doch das Nilpferd, das ich wie dich erschuf.
Gras frisst es wie ein Rind.
15 »Sieh doch das Nilpferd an, das ich geschaffen habe wie dich: von Pflanzen nährt es sich wie das Rind!
16 Sieh doch die Kraft in seinen Lenden
und die Stärke in den Muskeln seines Leibs!
16 Sieh doch, welche Kraft bei ihm in den Lenden wohnt und welche Stärke in den Muskeln seines Leibes!
17 Wie eine Zeder lässt es hängen seinen Schwanz;
straff sind verflochten seiner Schenkel Sehnen.
17 Es macht seinen Schwanz so starr wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind fest verflochten.
18 Seine Knochen sind Röhren von Erz,
wie Eisenstangen sein Gebein.
18 Seine Knochen sind Röhren von Erz, seine Gebeine (oder: Schulterblätter) gleich geschmiedeten Eisenstangen.
19 Es ist der Anfang der Wege Gottes;
der es gemacht hat, gab ihm sein Schwert.
19 Es ist der Erstling (= das Meisterstück) der schöpferischen Tätigkeit Gottes; sein Bildner hat ihm auch sein Schwert verliehen.
20 Doch die Berge tragen ihm Futter zu
und alle Tiere des Feldes spielen dort.
20 Denn Futter liefern ihm die Anhöhen, wo alle wilden Landtiere spielen (= sich lustig tummeln).
21 Es lagert unter Kreuzdornbüschen,
in dem Versteck von Schilf und Sumpf.
21 Unter Lotusbüschen lagert es sich, im Versteck von Schilfrohr und Sumpf;
22 Kreuzdornbüsche decken es mit Schatten,
die Pappeln am Fluss umgeben es.
22 Lotusbüsche geben ihm Deckung mit ihrem Schattendach, und die Weiden des Baches umgeben es.
23 Schwillt auch der Fluss, es zittert nicht,
bleibt ruhig, wenn auch die Flut ihm ins Maul dringt.
23 Selbst wenn der Strom mächtig anschwillt, gerät es nicht in Unruhe: es bleibt wohlgemut, wenn auch ein Jordan (oder: Sturzbach) gegen seinen Rachen andringt.
24 Kann man an den Augen es fassen,
mit Haken ihm die Nase durchbohren?
24 Wer will es von vorn packen, wer mit einem Fangseil ihm die Nase durchbohren?
25 Kannst du das Krokodil am Angelhaken ziehen,
mit der Leine seine Zunge niederdrücken?
25 Kannst du das Krokodil (eig. der Leviathan) am Angelhaken heranziehen und ihm die Zunge mit der Schnur (oder: dem Fangseil) niederdrücken?
26 Legst du ein Binsenseil ihm in die Nase,
durchbohrst du mit einem Haken seine Backe?
26 Kannst du ihm einen Binsenring durch die Nase ziehen und einen Dorn (= Haken) durch seinen Kinnbacken bohren?
27 Fleht es dich groß um Gnade an?
Richtet es zärtliche Worte an dich?
27 Meinst du, es werde viele Bitten an dich richten oder dir gute Worte geben?
28 Schließt es einen Pakt mit dir,
sodass du es dauernd nehmen kannst zum Knecht?
28 Wird es einen Vertrag mit dir schließen, wonach du es für immer in deine Dienste nähmest?
29 Kannst du mit ihm wie mit einem Vogel spielen,
bindest du es für deine Mädchen an?
29 Wirst du mit ihm spielen wie mit einem Vöglein und es zur Kurzweil (= als Spielzeug) für deine Mägdlein anbinden?
30 Feilschen darum die Jagdgenossen,
verteilen sie es stückweise unter die Händler?
30 Treibt die Fischerzunft Handel mit ihm, daß sie es stückweise an die Händler abgibt?
31 Kannst du seine Haut mit Spießen spicken,
mit einer Fischharpune seinen Kopf?
31 Kannst du ihm die Haut mit Spießen spicken und seinen Kopf mit Fischerhaken (= Harpunen) durchbohren?
32 Leg nur einmal deine Hand daran!
Denk an den Kampf! Du tust es nie mehr.
32 Vergreife dich nur einmal an ihm: mache dich auf Kampf gefaßt! Du wirst’s gewiß nicht wieder tun!