SCRUTATIO

Domenica, 27 settembre 2026 - Santi Cosma e Damiano ( Letture di oggi)

Prima lettera ai Corinzi 8


font
Sacra Bibbia GarofaloMenge Bibel
1 Per quanto riguarda le carni immolate agli idoli, sappiamo tutti di averne una scienza. Ma la scienza gonfia di orgoglio, mentre solo la carità edifica.1 »Was sodann das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, daß wir allesamt im Besitz der (erforderlichen) Erkenntnis sind.« Ja, aber die Erkenntnis macht dünkelhaft, die Liebe dagegen erbaut.
2 Se uno si crede di sapere qualche cosa, ancora non sa come è necessario sapere.2 Wer sich auf seine Erkenntnis etwas einbildet, der hat noch nicht so erkannt, wie man erkennen muß;
3 Chi invece ama Iddio, questi è da lui conosciuto.3 wer dagegen Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
4 Dunque, riguardo al mangiare le carni immolate agli idoli, noi sappiamo che nel mondo non esiste in realtà alcun idolo e che non v'è nessun Dio, fuori del Dio unico.4 »Was nun den Genuß des Götzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, daß es keinen Götzen in der Welt gibt und daß es keinen (anderen) Gott gibt als den einen.
5 Infatti, quantunque vi siano dei cosiddetti dèi sia nel cielo che sulla terra — si pretende appunto che vi siano molti «dèi» e molti «signori» —5 Denn mag es auch sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf der Erde geben – es gibt ja (wirklich) viele solche Götter und viele Herren –,
6 tuttavia per noi uno solo è Dio, il Padre, dal quale ha origine tutto e al quale noi siamo ordinati, e uno solo è il Signore, Gesù Cristo, mediante il quale tutto esiste e per mezzo del quale noi pure siamo.6 so gibt es doch für uns (Christen) nur einen Gott, nämlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm (oder: für ihn), und nur einen Herrn, nämlich Jesus Christus, durch den (= durch dessen Vermittlung) alle Dinge (geworden) sind und wir durch ihn.« –
7 Ma non tutti possiedono questa scienza. Taluni, familiarizzati finora col culto degli idoli mangiano come se la carne fosse un vero sacrificio, e la loro coscienza, debole com’è, ne resta macchiata.7 Ja, aber es besitzen nicht alle (Christen) solche Erkenntnis, vielmehr gibt es manche, die infolge ihrer (früheren) Gewöhnung an den Götzendienst (das Fleisch) noch als ein dem Götzen geweihtes Opfer essen, und so wird ihr Gewissen, schwach wie es ist, dadurch befleckt.
8 Ora non sarà certo un alimento che ci raccomanderà presso Dio! Se non ne mangiamo, non ci perdiamo nulla; e se ne mangiamo, non abbiamo niente di più.8 »(Der Genuß von) Speise wird für unsere Stellung zu Gott nicht maßgebend sein: essen wir nicht, so haben wir dadurch keinen Nachteil, und essen wir, so haben wir dadurch keinen Vorteil.« –
9 Badate, però, che questo vostro uso della libertà non sia forse per i deboli occasione di caduta.9 Ja, aber sehet wohl zu, daß diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zu einem Anstoß (oder: zum Ärgernis) werde!
10 Se, infatti, qualcuno vede te, che possiedi la scienza, assiso amensa in un tempio di idoli, la sua coscienza, di lui che è un debole, non sarà mossa dal tuo esempio a mangiare a sua volta le carni immolate agli idoli?10 Denn wenn jemand dich mit deiner »Erkenntnis« in einem Götzentempel am Mahl teilnehmen sieht, muß da nicht sein Gewissen, wenn (oder: weil) er schwach ist, dazu »erbaut« (= bewogen, oder: ermutigt) werden, (ebenfalls) das Götzenopferfleisch zu essen?
11 È allora, per la tua scienza, il debole, questo fratello per il quale Cristo è morto, si perde!11 So wird dann der Schwache durch deine Erkenntnis ins Verderben gebracht, der Bruder, um dessen willen Christus gestorben ist!
12 Dunque, peccando contro i vostri fratelli e ferendo la loro coscienza, peccate contro Cristo,12 Wenn ihr euch aber auf diese Weise an den Brüdern versündigt und ihr schwaches Gewissen mißhandelt (oder: verwundet), so versündigt ihr euch an Christus.
13 Per questo, se un alimento dovesse muovere a peccato il mio fratello, io non mangerò carne in eterno, per non essere occasione di scandalo al mio fratello.13 Darum, wenn Speise (d.h. das, was ich esse) meinem Bruder zum Anstoß wird (= ihn zur Sünde verführt), so will ich in Ewigkeit kein Fleisch genießen, um meinem Bruder kein Ärgernis zu bereiten.