SCRUTATIO

Donnerstag, 9 Juli 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 24


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Die Weisheit lobt sich selbst,
sie rühmt sich bei ihrem Volk.
1 ܚܟܡܬܐ ܬܫܒܚ ܢܦܫܗ ܘܒܓܘ ܥܡܗ ܕܐܠܗܐ ܬܬܝܩܪ
2 Sie öffnet ihren Mund in der Versammlung Gottes
und rühmt sich vor seinen Scharen:
2 ܒܟܢܘܫܬܗ ܕܐܠܗܐ ܬܦܬܚ ܦܘܡܗ̇ ܘܒܓܘ ܚܝܠܘ̈ܬܗ ܬܫܬܒܚ
3 Ich ging aus dem Mund des Höchsten hervor
und wie Nebel umhüllte ich die Erde.
3 ܐܢܐ ܡܢ ܦܘܡܗ ܕܥܠܝܐ ܢܦܩܬ ܘܐܝܟ ܥܪܦܠܐ ܟܣܝܬ ܐܪܥܐ
4 Ich wohnte in den Höhen,
auf einer Wolkensäule stand mein Thron.
4 ܐܢܐ ܒܡܪ̈ܘܡܐ ܥ̈ܠܝܐ ܢܩܫܬ ܡܫܟܢܝ ܘܟܘܪܣܝ ܒܥܡܘ̈ܕܝ ܥܢ̈ܢܐ
5 Den Kreis des Himmels umschritt ich allein,
in der Tiefe des Abgrunds ging ich umher.
5 ܒܫܡܝܐ ܥܡܗ ܐܟܚܕܐ ܫ̇ܪܝܬ ܘܒܥܩܪܐ ܕܬܗܘ̈ܡܐ ܐܢܐ ܗ̇ܠܟܬ
6 Über die Fluten des Meeres und über alles Land,
über alle Völker und Nationen hatte ich Macht.
6 ܒܡܒ̈ܘܥܐ ܕܡ̈ܝܐ ܘܒܫܬܐ̈ܣܐ ܕܬܒܝܠ ܘܒܟܠܗܘܢ ܥܡܡ̈ܐ ܘܐܡ̈ܘܬܐ ܐܫܬܠܛܬ
7 Bei ihnen allen suchte ich einen Ort der Ruhe,
ein Volk, in dessen Land ich wohnen könnte.
7 ܘܒܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܢܝܚܐ ܒܥܝܬ ܠܝ ܕܒܐܝܢܐ ܝܘܬܪܢܐ ܐܫܪܐ
8 Da gab der Schöpfer des Alls mir Befehl;
er, der mich schuf, wusste für mein Zelt eine Ruhestätte. Er sprach: In Jakob sollst du wohnen,
in Israel sollst du deinen Erbbesitz haben.
8 ܗܝܕܝܢ ܦܩܕܢܝ ܡܪܐ ܟܠ ܘܡ̇ܢ ܕܥܒܕܢܝ ܘܐܫܪܝ ܡܫܟܢܝ ܐܡܪ ܠܝ ܕܒܝܥܩܘܒ ܫܪܝ ܘܐܫܬܪܪ ܒܐܝܣܪܝܠ
9 Vor der Zeit, am Anfang, hat er mich erschaffen
und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht.
9 ܡܢ ܩܕܡ ܥ̈ܠܡܐ ܐܬܒܪܝܬ ܘܠܥܠܡ ܥܠܡܝܢ ܠܐ ܢܒܛܠ ܕܘܟܪܢܝ
10 Ich tat vor ihm Dienst im heiligen Zelt
und wurde dann auf dem Zion eingesetzt.
10 ܒܡܫܟܢܐ ܩܕܝܫܐ ܩܕܡܘܗܝ ܫܡܫܬ ܘܬܘܒ ܒܨܗܝܘܢ ܐܢܐ ܩܡܬ
11 In der Stadt, die er ebenso liebt wie mich, fand ich Ruhe,
Jerusalem wurde mein Machtbereich.
11 ܒܩܪܝܬܐ ܕܪܚܝܡܐ ܠܗ ܐܟܘܬܝ ܐܬܢܝܚܬ ܘܒܐܪܫܠܡ ܫܘܠܛܢܝ ܗ̣ܘܐ
12 Ich fasste Wurzel bei einem ruhmreichen Volk,
im Eigentum des Herrn, in seinem Erbbesitz.
12 ܘܐܬܪܒܝܬ ܒܥܡܐ ܝܩܝܪܐ ܒܡܢܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܒܓܘ ܝܪܬܘܬܗ ܐܝܣܪܝܠ
13 Wie eine Zeder auf dem Libanon wuchs ich empor,
wie ein wilder Ölbaum auf dem Hermongebirge.
13 ܐܝܟ ܐܪܙܐ ܐܬܪܒܝܬ ܒܠܒܢܢ ܘܐܝܟ ܐܝܠܢܐ ܕܡܫܚܐ ܒܣܢܝܪ ܛܘܪܐ ܕܬܠܓܐ
14 Wie eine Palme in En-Gedi wuchs ich empor,
wie Oleandersträucher in Jericho, wie ein prächtiger Ölbaum in der Schefela,
wie eine Platane am Wasser wuchs ich empor.
14 ܐܝܟ ܕܩܠܐ ܐܬܪܒܝܬ ܒܥܝܢ ܓܕ ܘܐܝܟ ܥܪܒܬ ܘܪܕܐ ܒܐܝܪܝܚܘ ܐܝܟ ܙܝܬܐ ܐܬܪܒܝܬ ܒܦܩܥܬܐ ܘܐܬܪܒܝܬ ܐܝܟ ܕܘܠܒܐ ܥܠ ܡ̈ܝܐ
15 Wie Zimt und duftendes Gewürzrohr,
wie beste Myrrhe strömte ich Wohlgeruch aus, wie Galbanum, Onyx und Stakte,
wie Weihrauchwolken im heiligen Zelt.
15 ܐܝܟ ܩܘܢܡܐ ܘܥܛܪܐ ܕܒܣ̈ܡܐ ܘܐܝܟ ܡܘܪܐ ܛܒܐ ܐܒܣܡܬ ܪܝܚܝ ܘܐܝܟ ܠܒܘܢܬܐ ܘܚܠܒܢܝܬܐ ܘܛܦܪܐ ܘܦܘܪܣܡܐ ܘܐܝܟ ܡܫܚܐ ܛܒܐ ܝܗܒܬ ܪܝܚܝ
16 Ich breitete wie eine Terebinthe meine Zweige aus
und meine Zweige waren voll Pracht und Anmut.
16 ܐܢܐ ܐܝܟ ܪܘܕܕܦܢܐ ܢܩܫܬ ܥܩܪ̈ܝ ܘܣ̈ܘܟܝ ܣܘ̈ܟܝ ܬܫܒܘܚܬܐ ܘܐܝܩܪܐ
17 Wie ein Weinstock trieb ich schöne Ranken,
meine Blüten wurden zu prächtiger und reicher Frucht.
17 ܐܢܐ ܐܝܟ ܓܦܬܐ ܝܐܝܬ ܫܘܦܪܐ ܘܢܘܪܒܝ ܢܘܪ̈ܒܝ ܙܝܘܐ ܘܗܕܪܐ
18 []
19 Kommt zu mir, die ihr mich begehrt,
sättigt euch an meinen Früchten!
19 ܣܛܘ ܠܘܬܝ ܟܠ ܕܡܬܪܓܪܓܝܢ ܠܝ ܘܡܢ ܥܠܠܬ̈ܝ ܛܒ̈ܬܐ ܬܬܦܢܩܘܢ
20 An mich zu denken ist süßer als Honig,
mich zu besitzen ist besser als Wabenhonig.
[Mein Andenken reicht bis zu den fernsten Generationen.]
20 ܡܛܠ ܕܝܘܠܦܢܝ ܡܢ ܕܒܫܐ ܚܠܐ ܘܠܕܝܪܬܝܢ ܠܝ ܡܢ ܟܟܪܝܬܐ
21 Wer mich genießt, den hungert noch,
wer mich trinkt, den dürstet noch.
21 ܐܟܘ̈ܠܝ ܬܘܒ ܢܟܦܢܘܢ ܠܝ ܘܫ̈ܬܝܝ ܬܘܒ ܢܨܗܘܢ ܠܝ
22 Wer auf mich hört, wird nicht zuschanden,
wer mir dient, fällt nicht in Sünde.
[Wer mich ans Licht hebt, hat ewiges Leben.]
22 ܕܫܡܥ ܠܝ ܠܐ ܢܦܠ ܘܟܠ ܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ ܠܐ ܢܬܚܒܠܘܢ
23 Dies alles ist das Bundesbuch des höchsten Gottes,
das Gesetz, das Mose uns vorschrieb als Erbe für die Gemeinde Jakobs.
23 ܟܠܗܝܢ ܗܠܝܢ ܒܣܦܪܐ ܕܩܝܡܗ ܕܡܪܝܐ ܟܬܝ̈ܒܢ ܢܡܘܣܐ ܕܦܩܕܢ ܡܘܫܐ ܝܘܪܬܢܐ ܗܘ ܠܟܢܘܫܬܗ ܕܝܥܩܘܒ
24 []
25 Es ist voll von Weisheit, wie der Pischonfluss (voll Wasser ist),
wie der Tigris in den Tagen der ersten Ähren;
25 ܕܡܠܝܐ ܐܝܟ ܢܗܪܐ ܦܝܫܘܢ ܚܟܡܬܐ ܘܐܝܟ ܕܩܠܬ ܒܝܘ̈ܡܝ ܥܠܠܬܗ
26 es strömt über von Einsicht,
ähnlich der Flut des Eufrat,
ähnlich dem Jordan in den Tagen der Ernte;
26 ܘܡܛܝܦܐ ܐܝܟ ܦܪܬ ܣܟܘܠܬܢܘܬܐ ܘܐܝܟ ܝܘܪܕܢܢ ܒܝܘܡ̈ܝ ܢܝܣܢ
27 es fließt von Belehrung über, ähnlich dem Nil,
ähnlich dem Gihon in den Tagen der Weinlese.
27 ܘܡܫܦܥܐ ܐܝܟ ܢܗܪܐ ܝܘܠܦܢܐ ܘܐܝܟ ܓܝܚܘܢ ܒܝܘܡ̈ܝ ܩܛܦܐ
28 Wer als Erster es erforschte, kam nicht ans Ende,
ebenso wenig ergründet es der Letzte.
28 ܠܐ ܢܓܡܪܘܢܗ̇ ܩܕܡ̈ܝܐ ܠܚܟܡܬܐ ܘܐܚܪ̈ܝܐ ܠܐ ܢܕܪܟܘܢܗ
29 Übervoll wie das Meer ist sein Sinn,
sein Rat ist tiefer als der Ozean.
29 ܡܛܠ ܕܡܢ ܝܡܐ ܪܒܐ ܣܓܝܬ ܚܟܡܬܐ ܘܡܚܫܒܬܐ ܡܢ ܬܗܘܡܐ ܪܒܐ
30 Ich selbst war wie ein Bewässerungsgraben,
wie ein Kanal, der hinabfließt zum Garten.
30 ܐܦ ܐܢܐ ܐܝܟ ܢܗܪܐ ܕܡܫܩܐ ܘܐܝܟ ܐܡܐ ܕ̈ܡܝܐ ܕܢܚܬܐ ܠܓ̈ܢܐ
31 Ich dachte: Ich will meinen Garten tränken,
meine Beete bewässern. Da wurde mir der Kanal zum Strom
und mein Strom wurde zum Meer.
31 ܐܡܪܬ ܕܐܫܩܐ ܓܢܬܝ ܘܐܪܘܐ ܡܫܟ̈ܒܬܝ ܘܗܐ ܐܦ ܗ̣ܘܐ ܠܝ ܢܚܠܐ ܘܢܗܪܝ ܡ̣ܛܐ ܥܠ ܝܡܐ
32 So strahle ich weiterhin Belehrung aus wie die Morgenröte,
ich lasse sie leuchten bis in die Ferne.
32 ܬܘܒ ܝܘܠܦܢܝ ܒܨܦܪܐ ܐܡ̇ܪ ܘܐܫܒܩܝܘܗܝ ܠܕܪ̈ܐ ܣܓܝܐ̈ܐ
33 Weiterhin gieße ich Lehre aus wie Prophetenworte
und hinterlasse sie den fernsten Generationen.
33 ܬܘܒ ܝܘܠܦܢܝ ܒܢܒܝܘܬܐ ܐܡ̇ܪ ܘܐܚܪܝܬܗ ܥܕܡܐ ܠܪܘܚܩܐ
34 Seht, nicht allein für mich habe ich mich geplagt,
sondern für alle, die Weisheit suchen.