SCRUTATIO

Dienstag, 1 September 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Ijob 37


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Darum erbebt mein Herz sehr heftig,
pocht erregt an seiner Stelle.
1 Gerade darüber erbebt mein Herz, springt pochend auf von seiner Lage.
2 Hört, hört das Toben der Stimme Gottes,
welch ein Grollen seinem Mund entfährt.
2 Hört, hört das Toben seiner Stimme, welch Grollen seinem Mund entfährt!
3 Unter dem ganzen Himmel lässt er es los
und seinen Blitz über die Säume der Erde.
3 Unter dem ganzen Himmel entfesselt er es und seinen leuchtenden Blitz über den Enden der Erde.
4 Hinter ihm brüllt der Donner drein,
er dröhnt mit erhabener Stimme. Nicht hält er (die Blitze) zurück,
wenn sein Donner gehört wird.
4 Hinter ihm drein brüllt die Donnerstimme, er dröhnt mit seinem erhabenen Laut; nicht hält er beide zurück, sooft seine Stimme gehört werden soll.
5 Gott dröhnt mit seiner Stimme, wunderbar,
er schafft große Dinge, wir verstehen sie nicht:
5 Gott dröhnt mit seiner Stimme wunderbar, wirkt große Dinge, die wir nicht verstehen.
6 Dem Schnee befiehlt er: Fall zur Erde!,
dem Regenschwall, seinen mächtigen Güssen.
6 So befiehlt er dem Schnee: "Fall zur Erde!", desgleichen dem Regenschwall, seinen mächtigen Regengüssen.
7 Er versiegelt die Hand aller Menschen,
sodass alle Welt sein Tun erkennt.
7 Da versiegelt er die Hand aller Menschen, damit die Leute insgesamt sein Tun erkennen.
8 Die Tiere verkriechen sich in ihr Versteck,
sie lagern in ihren Höhlen.
8 Die Tiere selbst verkriechen sich in ein Versteck und lagern sich in ihren Höhlen.
9 Aus seiner Kammer kommt der Sturm,
von den Winden des Nordens die Kälte.
9 Aus des Südens Kammer kommt der Sturm, aus des Nordens Winden kalter Frost.
10 Durch Gottes Hauch entsteht das Eis,
liegt starr des Wassers Fläche.
10 Durch Gottes Hauch entsteht das Eis, liegt starr des Wassers Fläche da.
11 Auch belädt er die Wolken mit Nass,
streut umher die leuchtenden Wolken.
11 Auch belädt er die Regenwolke mit Naß, streut aus sein wetterleuchtendes Gewölk.
12 Sie ziehen hin und her, wie er sie lenkt,
um alles, was er gebietet,
zu wirken auf dem Kreis der Erde.
12 Das zieht im Kreise hin und her nach seiner Lenkung, um alles auszuführen, was er ihm gebietet, auf der Erde weitem Rund.
13 Sei es als Zuchtrute, sei es auch für seine Erde,
sei es als Erweis seiner Huld,
so lässt er es sie treffen.
13 Entweder als Zuchtrute - sei es auch für seine Erde - oder als Hulderweisung führt er es heran.
14 Hör dir dies an, Ijob! Steh still,
um die Wunder Gottes zu betrachten.
14 Dieses höre dir doch an, o Job! Steh still und achte auf die Wundertaten Gottes!
15 Weißt du, wie Gott ihnen Auftrag gibt,
wie das Licht seiner Wolke aufstrahlt?
15 Weißt du darum, wie Gott ihnen Auftrag gibt, und wie das Licht seiner Wolke aufstrahlt?
16 Weißt du um der Wolke Schweben,
um die Wunderwerke des Allwissenden?
16 Weißt du um das Schweben des Gewölks, um die Wunderwerke des Allwissenden?
17 Du, dem die Kleider vor Hitze glühen,
wenn die Erde unter dem Südwind liegt,
17 Du, dem die Kleider schon zu heiß erscheinen, wenn vor dem Süd die Erde reglos liegt!
18 wölbst du gleich ihm das Wolkenfirmament,
das fest ist wie ein gegossener Spiegel?
18 Wölbst du gleich ihm das Wolkenfirmament, das fest wie ein gegossener Spiegel ist?
19 Lehre du uns, was wir ihm sagen sollen.
Wir können wegen des Dunkels nichts vorbringen.
19 Teile du uns mit, was wir ihm sagen sollen; wir wissen nichts zu sprechen angesichts des Dunkels!
20 Muß man ihm erst erzählen, wenn ich rede?
Muß es erst einer sagen,
damit es ihm mitgeteilt wird?
20 Wird es ihm erzählt, wenn ich rede? Wenn einer spricht, erfährt er es?
21 Und nun, wenn man das Sonnenlicht nicht sieht,
ist es verdunkelt durch die Wolken,
ein Windhauch bläst und fegt sie weg.
21 Und nun, wenn man das Sonnenlicht nicht sieht, ist es verdunkelt durch die Wolken, - ein Windhauch bläst und fegt sie weg!
22 Vom Norden naht ein Lichtglanz,
um Gott her ist schreckliche Herrlichkeit.
22 Vom Norden kommt goldener Glanz, über Gott schwebt furchterregend Herrlichkeit.
23 Den Allmächtigen ergründen wir nicht,
er ist erhaben an Macht und Recht,
er ist reich an Gerechtigkeit; Recht beugt er nicht.
23 Den Allmächtigen, wir ergründen ihn nicht, den Erhabenen an Macht, der aber das Recht und der Gerechtigkeit Fülle nimmer beugt.
24 Darum sollen die Menschen ihn fürchten.
Keinen sieht er an, wie weise sie auch sind.
24 Deshalb sollen die Menschen ihn fürchten! Er selbst schaut alle klugen Leute nicht an."