SCRUTATIO

Freitag, 10 Juli 2026 - Santa Vittoria ( Letture di oggi)

Ijob 31


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Einen Bund schloss ich mit meinen Augen,
nie eine Jungfrau lüstern anzusehen.
1 ܩܝܡܐ ܐܩܝܡܬ ܠܥܝܢ̈ܝ ܕܠܐ ܐܬܒܝܢ ܒܒܬܘܠܬܐ
2 Was wäre sonst mein Teil von Gott dort oben,
mein Erbe vom Allmächtigen in der Höhe?
2 ܘܡܢܐ ܗܝ ܦܠܓܘܬܗ ܕܐܠܗܐ ܕܡܢ ܠܥܠ ܘܝܪܬܘܬܗ ܕܐܠܗܐ ܕܡܢ ܡܪܘܡܐ
3 Ist nicht Verderben dem Frevler bestimmt
und Missgeschick den Übeltätern?
3 ܐܠܐ ܬܒܪܐ ܠܥ̇ܘ̈ܠܐ ܘܢܘܟܪܝܘܬܐ ܥܠ ܥܒ̈ܕܝ ܥܘ̣ܠܐ
4 Sieht er denn meine Wege nicht,
zählt er nicht alle meine Schritte?
4 ܗܘܝܘ ܚܙܐ ܐܘܪ̈ܚܬܝ ܘܟܠܗܝܢ ܗ̈ܠܟܬܝ ܡܢܐ
5 Wenn ich in Falschheit einherging,
wenn zum Betrug mein Fuß eilte,
5 ܐܢ ܗܠܟܬ ܥܡ ܫܩܪ̈ܐ ܘܐܢ ܐܣܬܪܗܒ ܪ̈ܓܠܝ ܠܡܪܗܛ ܒܢܟܠܐ
6 dann wäge Gott mich auf gerechter Waage,
so wird er meine Unschuld anerkennen.
6 ܢܬܩܠܢܝ ܒܡܣܐܬܐ ܕܩܘܫܬܐ ܘܢܕܥ ܐܠܗܐ ܫܠܡܘܬܝ
7 Wenn mein Schritt vom Wege wich,
mein Herz meinen Augen folgte,
an meinen Händen Makel klebte,
7 ܐܢ ܐܣܛܝܬ ܗ̈ܠܟܬܝ ܡܢ ܐܘܪܚܐ ܘܐܢ ܐܙܠ ܠܒܝ ܒܬܪ ܥܝܢ̈ܝ ܘܐܢ ܕܒܩ ܒܝ ܡܕܡ
8 dann esse ein anderer, was ich säe,
entwurzelt werde, was mir sprosst.
8 ܐܠܐ ܐܢ ܙܪܥܬ ܗܝܕܝܢ ܐܟܠܬ ܘܐܢ ܢܨܒܬ ܗܝܕܝܢ ܪܒܝܬ ܘܚܡܠܬ
9 Wenn sich mein Herz von einer Frau betören ließ
und ich an der Tür meines Nachbarn lauerte,
9 ܘܐܢ ܐܫܬܕܠ ܠܒܝ ܥܠ ܐܢܬܬܐ ܢܘܟܪܝܬܐ ܘܥܠ ܬܪܥܐ ܕܚܒܪܝ ܐܢ ܟܡܢܬ
10 dann mahle meine Frau einem andern
und andere sollen sich beugen über sie.
10 ܐܠܐ ܛܚܢܬ ܠܐܚܪ̈ܢܝܢ ܐܢܬܬܝ ܘܐܦܬ ܒܕܘܟܐ ܐܚܪܢܝܐ
11 Denn das wäre eine Schandtat
und ein Verbrechen, von Richtern zu strafen.
11 ܡܛܠ ܕܗܝ ܚܛܝܬܐ ܗܝ ܘܗܝ ܥܝܢܐ ܗܝ ܕܨܢܥܬܐ
12 Denn das wäre Feuer, das zum Abgrund frisst
und meine ganze Habe entwurzelt.
12 ܘܢܘܪܐ ܗܝ ܕܥܕܡܐ ܠܐܒܕܢܐ ܐܟܠܐ ܘܟܠܗܝܢ ܥ̈ܠܠܬܝ ܢܬܥܩܪ̈ܢ
13 Wenn ich das Recht meines Knechts missachtet
und das meiner Magd im Streit mit mir,
13 ܐܢ ܐܣܠܝܬ ܕܝܢܐ ܕܥܒܕܝ ܘܕܐܡܬܝ ܡܐ ܕܕܝܢܝܢ ܗܘܘ ܥܡܝ
14 was könnt ich tun, wenn Gott sich erhöbe,
was ihm entgegnen, wenn er mich prüfte?
14 ܐܠܐ ܐܡܪܬ ܡܢܐ ܐܥܒܕ ܡܐ ܕܩ̇ܐܡ ܐܠܗܐ ܘܡܐ ܕܦ̇ܩܕ ܡܢܐ ܐܬܝܒܝܘܗܝ
15 Hat nicht mein Schöpfer auch ihn im Mutterleib geschaffen,
hat nicht der Eine uns im Mutterschoß gebildet?
15 ܕܗܐ ܒܟܪܣܐ ܕܥܒܕܢܝ ܥܒܕܗ ܘܒܚܕ ܡܪܒܥܐ ܬܩܢܢ
16 Wenn ich der Armen Wunsch versagte,
verschmachten ließ der Witwe Augen,
16 ܐܢ ܟܠܝܬ ܠܡܣܟܢܐ ܡܕܡ ܕܨܒܐ ܘܐܢ ܐܚܫܟܬ ܠܥܝ̈ܢܐ ܕܐܪܡܠܬܐ
17 wenn ganz allein ich meinen Bissen aß,
das Waisenkind aber nicht davon aß -
17 ܐܢ ܐܟܠܬ ܠܚܡܝ ܒܠܚܘܕܝ ܘܠܐ ܝܬܡܐ ܡܢܗ ܐܟܠ
18 von Jugend an hat wie ein Vater er mich großgezogen,
vom Mutterschoß an mich geleitet -,
18 ܡܛܠ ܕܡܢ ܛܠܝܘܬܝ ܪܒܝܘܢܝ ܟܐ̈ܒܐ ܘܡܢ ܟܪܣܗ̇ ܕܐܡܝ ܬܢܚ̈ܬܐ
19 wenn ich den Verlorenen sah ohne Kleid
und ohne Decke den Verarmten,
19 ܐܢ ܚܙܝܬ ܕܐܒܝܕ ܡܢ ܒܠܝ ܠܒܘܫܐ ܘܠܝܬ ܬܟܣܝܬܐ ܠܒ̇ܝܫܐ
20 wenn nicht seine Lenden mir dankten,
er nicht von der Schur meiner Lämmer sich wärmte,
20 ܐܠܐ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܝ ܐܬܪܒܝܘ ܘܡܢ ܓܙ̈ܐ ܕܥܢܝ ܐܫܬܚܢܘ
21 wenn meine Hand der Waise drohte,
weil ich am Tor Helfer für mich sah,
21 ܐܢ ܐܪܝܡܬ ܥܠ ܝܬܡܐ ܐܝܕܝ ܐܠܐ ܡܐ ܕܚܙܝܬܗ ܒܬܪܥܐ ܥܕܪܬܗ
22 dann falle die Schulter mir vom Nacken,
breche der Arm mir aus dem Gelenk.
22 ܟܬܦܝ ܡܢ ܟܪܗ̇ ܬܦܠ ܘܕܪܥܝ ܡܢ ܩܢܝܗ ܢܬܬܒܪ
23 Ja, Schrecken träfe mich, Gottes Verderben,
vor seiner Hoheit hielte ich nicht stand.
23 ܡܛܠ ܕܕܚܠܬܗ ܕܐܠܗܐ ܐܙܝܥܬܢܝ ܘܬܒܪܗ ܐܬܐ ܥܠܝ ܘܡܢ ܙܘܥܬܐ ܠܐ ܐܫܟܚܬ ܠܡܩܡ
24 Wenn ich auf Gold meine Hoffnung setzte,
zum Feingold sprach: Du meine Zuversicht!,
24 ܐܢ ܥܒܕܬ ܕܗܒܐ ܬܘܟܠܢܝ ܘܐܢ ܐܡܪܬ ܥܠ ܟܐܦܐ ܛܒܬܐ ܕܐܢܬܝ ܗܝ ܬܘܟܠܢܝ ܘܐܢ ܐܡܪܬ ܥܠ ܣܢܝܢܐ ܕܐܢܬ ܗܘ ܣܒܪܝ
25 wenn ich mich freute, dass groß mein Vermögen,
dass viel erreicht hat meine Hand,
25 ܘܐܢ ܚܕܝܬ ܟܕ ܣܓܝ ܩܢܝܢܝ ܘܟܕ ܣܓܝ ܐܫܟܚܬ ܐܝܕܝ
26 wenn ich die leuchtende Sonne sah, wie sie strahlte,
den Mond, wie er herrlich dahinzog,
26 ܐܢ ܚܙܝܬ ܢܘܗܪܐ ܟܕ ܕܢܝܚ ܘܣܗܪܐ ܟܕ ܚܒܝܒ
27 wenn heimlich sich mein Herz betören ließ
und meine Hand dem Mund zum Kuss sich bot,
27 ܐܢ ܐܙܠ ܘܐܫܬܕܠ ܒܣܬܪܐ ܠܒܝ ܘܢܫܩܬ ܐܝܕܝ ܠܦܘܡܝ
28 auch das wäre ein Verbrechen, vom Richter zu strafen,
denn Gott da droben hätte ich verleugnet.
28 ܐܦ ܗܘ ܚܙܐ ܟܠܗܝܢ ܨܢܥ̈ܬܝ ܐܢ ܟܕܒܬ ܩܕܡ ܐܠܗܐ
29 Wenn ich am Unglück meines Feinds mich freute
und triumphierte, dass Unheil ihn traf -
29 ܘܐܢ ܚܕܝܬ ܒܬܒܪܐ ܕܣܢܐܝ ܘܐܢ ܕܨܬ ܡܐ ܕܗܘܬ ܠܗ ܒܝܫܬܐ
30 habe ich doch meinem Mund zu sündigen verboten,
sein Leben mit Fluch zu verwünschen.
30 ܘܠܐ ܐܫܠܡܬ ܦܘܡܝ ܠܚܛܗܐ ܘܢܦܫܝ ܠܚܕܐ ܡܢ ܗܠܝܢ ܠܐ ܫܐܠܬ
31 Wenn meine Zeltgenossen nicht gestanden:
Wer wurde von seinem Fleisch nicht gesättigt?
31 ܐܠܐ ܐܡܪܘ ܪ̈ܚܡܝ ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܝܗܒ ܠܢ ܡܢ ܒܣܪܗ ܘܠܐ ܣܒܥܢ
32 Kein Fremder musste draußen übernachten,
dem Wanderer tat meine Tür ich auf.
32 ܒܫܘܩܐ ܠܐ ܐܒܝܬܬ ܐܟܣܢܝܐ ܘܬܪܥܝ ܠܐܪܚܐ ܦܬܚܬ
33 Wenn ich nach Menschenart meine Frevel verhehlte,
meine Schuld verbarg in meiner Brust,
33 ܐܢ ܟܣܝܬ ܐܝܟ ܐܢܫܐ ܚ̈ܛܗܝ ܘܐܢ ܛܡܪܬ ܒܛܘܫܝܐ ܚ̈ܘܒܝ
34 weil ich die große Menge scheute
und die Verachtung der Sippen mich schreckte,
so schwiege ich still und ginge nicht zur Tür hinaus.
34 ܘܐܢ ܕܫܬ ܚܝܠܐ ܕܣ̈ܓܝܐܐ ܐܠܐ ܣܘܓܐܐ ܗܘ ܕܫܪ̈ܒܬܐ ܬܒܪܢܝ ܘܒܪܢܫܐ ܠܐ ܐܗܦܟܬ ܒܬܪܥܐ ܘܒܡܡܠܠܐ ܕܣ̈ܦܘܬܐ ܠܐ ܪܢܝܬ ܓܘܪ̈ܓܘܗܝ ܕܐܠܗܐ ܡܟܟܘܢܝ
35 Gäbe es doch einen, der mich hört.
Das ist mein Begehr, dass der Allmächtige mir Antwort gibt:
Hier ist das Schriftstück, das mein Gegner geschrieben.
35 ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܝܗܒ ܡ̇ܢ ܕܫ̇ܡܥ ܠܝ ܐܢ ܐܝܬܘܗܝ ܐܠܗܐ ܢܥܢܝܢܝ ܘܢܟܬܘܒ ܒܣܦܪܐ ܕܝܢ̈ܘܗܝ ܕܓܒܪܐ
36 Auf meine Schulter wollte ich es heben,
als Kranz es um den Kopf mir winden.
36 ܐܠܐ ܥܠ ܟܬܦܝ ܐܫܩܠܝܘܗܝ ܘܥܒܕܬܗ ܠܝ ܟܠܝܠܐ
37 Ich täte die Zahl meiner Schritte ihm kund,
ich nahte mich ihm wie ein Fürst.
37 ܡܢܝܢܐ ܕܗ̈ܠܟܬܝ ܐܚܘܝܘܗܝ ܘܐܝܟ ܫܠܝܛܐ ܐܒܕܩܝܘܗܝ
38 Wenn über mich mein Acker schrie,
seine Furchen miteinander weinten,
38 ܘܥܠܝ ܐܪܥܐ ܬܝܠܠ ܘܟܪ̈ܒܝܗ̇ ܐܟܚܕܐ ܢܒܟܘܢ
39 wenn seinen Ertrag ich verzehrte, ohne zu bezahlen,
das Verlangen seines Herrn ich unerfüllt ließ,
39 ܐܢ ܐܟܠܬ ܚܝܠܗ̇ ܕܠܐ ܟܣܦ ܘܢܦܫܐ ܕܡܪܝܪܐ ܐܢ ܐܕܘܝܬ
40 sollen Dornen wachsen statt Weizen,
statt Gerste stinkendes Kraut. Zu Ende sind die Worte Ijobs.
40 ܚܠܦ ܚܛܬܐ ܢܦܘܩ ܙܒܠܐ ܘܚܠܦ ܣܥܪܬܐ ܢܦܘܩ ܟܘܒܐ ܘܫܠܡܘ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܐܝܘܒ