SCRUTATIO

Sabato, 1 agosto 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Giuditta 12


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Sacra Bibbia GarofaloMenge Bibel
1 La fece condurre nel luogo dove era riposta l’argenteria e diede ordine che le fosse preparato da mangiare dei suoi cibi e da bere del suo vino.1 Darauf ließ er sie in den Raum führen, wo sein Silbergeschirr aufgestellt war, und ließ ihr von seinen eigenen Speisen eine Mahlzeit auftragen und von seinem eigenen Wein zu trinken reichen.
2 Ma Giuditta rispose: «Io non mangerò di quel cibi, affinché non si verifichi un’occasione i peccato. Mi si prepareranno invece cibi che ho portato con me»2 Doch Judith sagte: »Ich werde nichts davon genießen, damit ich mich nicht versündige; vielmehr soll mir von den Vorräten gereicht werden, die ich habe mitbringen lassen«.
3 Oloferne le domandò: «Quando verranno a mancare i tuoi cibi, come ti procureremo cibi simili a quelli? Tra di noi non c’è nessuno della tua stirpe».3 Da sagte Holofernes zu ihr: »Wenn aber deine mitgebrachten Vorräte aufgezehrt sind, woher sollen wir dir Gleiches beschaffen? Von deinem Volke ist ja niemand bei uns«.
4 Giuditta rispose: «Per la tua vita, mio signore! La tua schiava non avrà ancora consumato i cibi che ho con me e il Signore per mano mia compirà ciò che ha deciso di fare».4 Da gab Judith ihm zur Antwort: »So wahr du lebst, mein Herr! deine Magd wird ihre Vorräte nicht aufgezehrt haben, bis der Herr seinen Beschluß durch mich zur Ausführung gebracht hat«.
5 Allora coloro che servivano Oloferne la condussero nella tenda. Vi dormì fino a mezzanotte. Verso la veglia del mattino si alzò.5 Hierauf führten die Diener des Holofernes sie in das für sie bestimmte Zelt, und sie schlief bis Mitternacht. Um die Zeit der Morgenwache aber stand sie auf,
6 Mandò a dire a Oloferne: «Di grazia, il mio signore dia ordine che la sua schiava sia lasciata uscire per la preghiera».6 sandte zu Holofernes und ließ ihm sagen: »Mein Herr wolle Befehl geben, daß man mich, seine Magd, hinausgehen lasse, damit ich mein Gebet verrichte«.
7 Oloferne ordinò alle guardie del corpo di non impedirla. Rimase tre giorni nell’accampamento;7 Da gebot Holofernes seinen Leibwächtern, sie nicht zu hindern. So blieb sie drei Tage lang im Lager und ging jede Nacht in das Tal von Betylua und nahm ihre Abwaschungen im Lager an der Wasserquelle vor.
8 quando risaliva, pregava il Signore, Dio di Israele, perché i suoi passi andassero diritti all’esaltazione dei figli del suo popolo.8 Wenn sie dann (aus dem Wasser) hinausgestiegen war, bat sie den Herrn, den Gott Israels, er möge ihr den Weg zur Rettung ihrer Volksgenossen bahnen.
9 Rientrata pura, rimaneva nella sua tenda, finché, a sera, le si preparava il cibo.9 So kehrte sie rein zurück und blieb in ihrem Zelte, bis sie gegen Abend ihre Speise zu sich nahm.
10 Nel quarto giorno, Oloferne imbandì un banchetto ai soli suoi servitori; non fece l’invito a nessuno di quelli preposti alle cariche.10 Am vierten Tage aber gab Holofernes seinen Dienern allein ein Gastmahl und lud keinen von den diensttuenden Beamten (= Offizieren) zur Teilnahme ein.
11 Disse a Bagoa l’eunuco che era l’uomo di sua fiducia in tutti i suoi affari: «Orsù, va’ e convinci quella donna ebrea, che è presso di te, perché venga da noi a mangiare e bere con noi.11 Dabei sagte er zu Bagoas, dem Verschnittenen, der sein ganzes Hauswesen zu verwalten hatte: »Geh doch hin und berede die Hebräerin, die bei dir ist, daß sie zu uns kommt und mit uns ißt und trinkt.
12 Non è una cosa che sta bene per noi se lasciamo da parte una donna siffatta senza conversare un po’ con lei; poiché se non ce l’attiriamo noi, essa si farà beffe di noi».12 Es würde ja doch schimpflich für uns sein, wenn wir ein solches Weib gehen ließen, ohne uns mit ihr eingelassen zu haben; sie würde uns geradezu auslachen, wenn wir sie nicht umarmten«.
13 Bagoa si allontanò dalla presenza di Oloferne, entrò da lei e le disse: «Di grazia, non rincresca a questa bella fanciulla di venire dal mio signore per essere onorata alla sua presenza, bere in giocondità il vino in nostra compagnia e farsi per questo giorno come una delle figlie degli Assiri, che si trovano ‘nella reggia di Nabucodonosor».13 Da ging Bagoas aus dem Zelte des Holofernes zu ihr und sagte: »Es verschmähe das schöne Mädchen hier doch nicht, zu meinem Herrn zu kommen und sich von ihm Ehre antun zu lassen und mit uns in Fröhlichkeit ein Glas Wein zu trinken und es heute so zu machen wie alle anderen assyrischen Mädchen, die im Palast Nabuchodonosors anwesend sind«.
14 Giuditta gli rispose: «Chi sono io da dire di no al mio signore? Anzi, mi affretterò a fare tutto ciò che sarà di gradimento ai suoi occhi. Questo sarà per me un’esultanza fino al giorno della mia morte».14 Da antwortete ihm Judith: »Wie könnte ich die Aufforderung meines Herrn zurückweisen? Ja, alles, was meinem Herrn wohlgefällig ist, werde ich mich beeilen, zu tun; das soll mir eine Freude sein bis zu meinem Todestage«.
15 Si affrettò a ornarsi della veste e di ogni ornamento femminile; la sua ancella la precedette e le distese per terra innanzi a Oloferne i tappeti che aveva preso da Bagoa per la comodità di ogni giorno onde prendervi i cibi sdraiata.15 Hierauf stand sie auf, legte ihre schönsten Gewänder an und schmückte sich mit allem Schmuck, den die Frauenwelt anwendet. Ihre Dienerin ging hin und breitete für sie dem Holofernes gegenüber auf dem Boden die Teppiche aus, die sie von Bagoas für ihren täglichen Gebrauch erhalten hatte, um auf ihnen liegend die Mahlzeit einzunehmen.
16 Giuditta entrò e vi si mise sopra. Il cuore di Oloferne ne fu rapito, il suo animo ebbe un sussulto e fu ardentemente bramoso di unirsi con lei. Dal giorno che la vide spiava il momento opportuno per sedurla.16 Als nun Judith hereinkam und sich zum Essen gelagert hatte, da geriet Holofernes bei ihrem Anblick in Entzücken, und seine Gefühle wurden stürmisch erregt; es hatte ihn auch früher schon leidenschaftlich gelüstet, mit ihr zusammen zu sein, und von dem Tage an, wo er sie zuerst gesehen, hatte er auf eine günstige Gelegenheit gelauert, sie zu verführen.
17 Le disse Oloferne: «Su, bevi! Condividi la nostra gioia!»17 Nun sagte Holofernes zu ihr: »Trinke nun und sei lustig mit uns!«
18 Giuditta rispose: «sì, berrò, mio signore, perché sento che la mia vita è oggi splendida come non mai dal giorno della mia nascita».18 Judith antwortete ihm: »Gewiß, trinken will ich, o Herr; denn heute hat mein Leben eine so hohe Ehrung erfahren wie noch nie zuvor seit dem Tage meiner Geburt«.
19 Prendeva, mangiava e beveva innanzi a lui ciò che la sua ancella le aveva preparato.19 Sie nahm dann die Speisen, die ihre Dienerin zubereitet hatte, und aß und trank vor seinen Augen.
20 Oloferne si deliziava di lei, Peveva vino con una sorprendente abbondanza, quanto mai ne aveva bevuto in un sol giorno da che era al mondo.20 Da wurde Holofernes durch ihr Verhalten hocherfreut und trank sehr vielen Wein, mehr als er jemals an einem Tage seit seiner Geburt getrunken hatte.