SCRUTATIO

Dimanche, 5 Juillet 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Livre de Job 18


font
JERUSALEMMenge Bibel
1 Bildad de Shuah prit la parole et dit:1 Da nahm Bildad von Suah das Wort und sagte:
2 Jusqu'à quand mettrez-vous des entraves aux discours? Réfléchissez, puis nous parlerons.2 »Wie lange wollt ihr noch Jagd auf (bloße) Worte machen? Nehmt Verstand an: dann wollen wir reden!
3 Pourquoi nous considères-tu comme des bêtes, passons-nous pour des brutes à tes yeux?3 Warum werden wir den vernunftlosen Tieren gleichgeachtet, von euch als vernagelt (oder: stockdumm) angesehen?
4 O toi qui te déchires dans ta fureur, la terre à cause de toi sera-t-elle abandonnée et les rochersquitteront-ils leur place?4 Du, der in seinem Zorn sich selbst zerfleischt – soll um deinetwillen die Erde menschenleer werden und der Fels von seiner Stelle wegrücken?«
5 La lumière du méchant doit s'éteindre, sa flamme ardente ne plus briller.5 »Jawohl, das Licht des Frevlers wird erlöschen und die Flamme seines Herdfeuers nicht mehr leuchten;
6 La lumière s'assombrit sous sa tente, la lampe qui l'éclairait s'éteint.6 das Licht wird dunkel werden in seinem Zelt, und seine Leuchte erlischt über ihm;
7 Ses pas vigoureux se rétrécissent, il trébuche dans ses propres desseins.7 seine sonst so rüstigen Schritte werden kurz, und seine eigenen Anschläge bringen ihn zu Fall;
8 Car ses pieds le jettent dans un filet et il avance parmi les rets.8 denn er wird von seinen eigenen Füßen ins Netz getrieben, und auf Fallgittern wandelt er dahin.
9 Un lacet le saisit au talon et le piège se referme sur lui.9 Die Schlinge erfaßt seine Ferse, der Fallstrick hält ihn fest;
10 Le noeud pour le prendre est caché en terre, une trappe l'attend sur le sentier.10 am Boden liegt das Fanggarn für ihn verborgen, und die Falle wartet seiner auf dem Pfade.
11 De toutes parts des terreurs l'épouvantent et elles le suivent pas à pas.11 Ringsum ängstigen ihn Schrecknisse und hetzen ihn auf Schritt und Tritt.
12 La faim devient sa compagne, le malheur se tient à ses côtés.12 Das ihm bestimmte Unheil hungert nach ihm, und das Verderben steht zu seinem Sturz bereit.
13 Le mal dévore sa peau, le Premier-né de la Mort ronge ses membres.13 Es frißt die Glieder seines Leibes, es frißt seine Glieder der erstgeborene Sohn des Todes.
14 On l'arrache à l'abri de sa tente, et tu le traîneras vers le Roi des frayeurs.14 Herausgerissen wird er aus seinem Zelt, wo er sich sicher fühlte, und es treibt ihn hin zum König der Schrecken.
15 Tu peux habiter la tente qui n'est plus la sienne, et l'on répand du soufre sur son bercail.15 In seinem Zelt haust eine Bewohnerschaft, die nicht zu ihm gehört; Schwefel wird auf seine Wohnstätte gestreut.
16 En bas ses racines se dessèchent, en haut se flétrit sa ramure.16 Unten verdorren seine Wurzeln, und oben verwelken seine Zweige.
17 Son souvenir disparaît du pays, son nom s'efface dans la contrée.17 Das Andenken an ihn verschwindet von der Erde (oder: aus dem Lande), und kein Name verbleibt ihm draußen weit und breit;
18 Poussé de la lumière aux ténèbres, il se voit banni de la terre.18 er (d.h. Gott) stößt ihn aus dem Licht in die Finsternis hinaus und verjagt ihn vom Erdenrund.
19 Il n'a ni lignée ni postérité parmi son peuple, aucun survivant en ses lieux de séjour.19 Nicht Sproß noch Schoß (= kein Sohn und kein Enkel) bleibt ihm in seinem Volk erhalten, und kein Überlebender findet sich in seinen Wohnsitzen.
20 Sa fin frappe de stupeur l'Occident et l'Orient est saisi d'effroi.20 Ob seinem Gerichtstage (d.h. Endgeschick) schaudern die im Westen Wohnenden, und die Leute im Osten erfaßt Entsetzen.
21 Point d'autre sort pour les demeures de l'injustice. Voilà ce que devient le lieu de quiconqueméconnaît Dieu.21 Ja, so ergeht es den Wohnungen (= dem Heim) des Frevlers und so der Stätte des Gottesverächters!«