SCRUTATIO

Sonntag, 29 August 2026 - Martirio di San Giovanni Battista ( Letture di oggi)

Sprichwörter 28


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Der Frevler flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt,
der Gerechte fühlt sich sicher wie ein Löwe.
1 Die Gottlosen fliehen, ohne daß jemand sie verfolgt, die Gerechten aber sind unerschrocken wie ein junger Löwe. –
2 Durch seine Frevel bekommt ein Land viele Herrscher,
durch einen verständigen, einsichtsvollen Mann erhält die Ordnung Bestand.
2 Durch die Sündhaftigkeit eines Landes tritt häufiger Fürstenwechsel ein; aber durch einen einsichtigen, erfahrenen Mann gewinnt der Rechtsstand lange Dauer. –
3 Ein Vornehmer, der die Armen unterdrückt,
ist wie Regen, der alles wegschwemmt und kein Brot bringt.
3 Ein Mann, der an der Spitze steht und die Geringen bedrückt, ist wie ein Regen, der (das Erdreich) wegschwemmt, ohne Brot (= Brotkorn, Getreide) zu bringen. –
4 Wer die Lehre preisgibt, rühmt den Frevler,
wer die Lehre beachtet, bekämpft ihn.
4 Menschen, die das Gesetz (Gottes) verlassen, rühmen den Gottlosen; die aber das Gesetz beobachten, sind entrüstet über ihn. –
5 Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist,
die aber, die den Herrn suchen, verstehen alles.
5 Böse Menschen verstehen sich nicht auf das, was recht ist; die aber den HERRN suchen, verstehen es in jeder Hinsicht. –
6 Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht,
als ein Reicher, der krumme Wege geht.
6 Besser ist ein Armer, der in seiner Unschuld wandelt, als ein Mensch, der auf krummen Wegen geht und dabei reich ist. –
7 Wer sich an die Lehre hält, ist ein verständiger Sohn,
wer mit Verschwendern umgeht, macht seinem Vater Schande.
7 Wer am Gesetz (Gottes) festhält, ist ein verständiger Sohn; wer sich aber zu Schlemmern gesellt, macht seinem Vater Schande. –
8 Wer sein Vermögen durch Zins und Aufschlag vermehrt,
sammelt für den, der Erbarmen hat mit den Armen.
8 Wer sein Vermögen durch Zins und Wucher vermehrt, sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt. –
9 Wendet einer sein Ohr ab, um die Lehre nicht zu hören,
dann ist sogar sein Gebet ein Gräuel.
9 Wer sein Ohr abwendet, um das Gesetz (Gottes) nicht zu hören, dessen Gebet sogar ist ein Greuel. –
10 Wer Rechtschaffene irreführt auf einen bösen Weg,
der fällt in seine eigene Grube;
die Schuldlosen aber erlangen Gutes.
10 Wer Rechtschaffene irreführt auf bösen Weg, wird in die eigene Grube fallen; die Unsträflichen aber werden Segen erlangen. –
11 Der Reiche hält sich selbst für klug,
doch ein verständiger Armer durchschaut ihn.
11 Ein reicher Mann hält sich selbst für weise, aber ein Armer, der einsichtig ist, forscht ihn aus (= durchschaut ihn). –
12 Haben Gerechte die Oberhand, gibt es glanzvolle Zeiten,
erheben sich die Frevler, verstecken sich die Menschen.
12 Wenn die Gerechten frohlocken, ist die Herrlichkeit groß; wenn aber die Gottlosen hochkommen, halten sich die Menschen versteckt (vgl. 28,28). –
13 Wer seine Sünden verheimlicht, hat kein Glück,
wer sie bekennt und meidet, findet Erbarmen.
13 Wer seine Übertretungen zu verheimlichen sucht, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und davon abläßt, wird Vergebung erlangen. –
14 Wohl dem Menschen, der stets Gott fürchtet;
wer aber sein Herz verhärtet, fällt ins Unglück.
14 Wohl dem, der beständig in der Furcht (Gottes) bleibt! Wer aber sein Herz verhärtet, wird in Unglück geraten. –
15 Ein grollender Löwe, ein gieriger Bär -
ein frevelhafter Herrscher über ein schwaches Volk.
15 Ein brüllender Löwe und ein raubgieriger Bär: so ist ein gottloser Herrscher für ein armes Volk. –
16 Mancher Fürst ist klein an Verstand und groß als Unterdrücker;
wer Ausbeutung hasst, hat ein langes Leben.
16 Ein Fürst, arm an Einsicht, ist oft reich an Erpressungen; aber nur ein den unrechtmäßigen Gewinn hassender Fürst wird es zu langem Leben bringen. –
17 Ein Mensch, auf dem Blutschuld lastet,
ist flüchtig bis zum Grab; man halte ihn nicht.
17 Ein Mensch, der Blutschuld auf dem Gewissen hat, ist bis zur Grube ein unsteter Flüchtling: niemand helfe ihm auf! –
18 Wer schuldlos seinen Weg geht, dem wird geholfen,
wer krumme Wege geht, fällt in die Grube.
18 Wer unsträflich wandelt, wird gerettet werden (= unverletzt bleiben); wer aber krumme Wege einschlägt, fällt in die Grube. –
19 Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot,
wer nichtigen Dingen nachjagt, wird satt von Armut.
19 Wer seinen Acker bestellt, wird reichlich Brot haben; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, wird reichlich Armut haben (vgl. 12,11). –
20 Ein ehrlicher Mensch erntet vielfachen Segen,
wer aber hastet, um sich zu bereichern, bleibt nicht ungestraft.
20 Ein treuer Mann wird reich gesegnet; wer aber möglichst schnell reich werden will, wird nicht schuldlos (oder: ungestraft) bleiben. –
21 Auf die Person sehen ist nicht recht,
für einen Bissen Brot wird mancher zum Verbrecher.
21 Parteiisch sein ist ein übel Ding, aber mancher läßt sich schon durch ein Stück Brot zum Bösen verführen. –
22 Nach Reichtum giert ein neidischer Mensch
und bedenkt nicht, dass Mangel über ihn kommen wird.
22 Ein scheelblickender (= mißgünstiger) Mensch trachtet gierig nach Reichtum und bedenkt nicht, daß Mangel über ihn kommen wird. –
23 Wer einen andern zurechtweist,
findet schließlich Dank,
mehr als der Schmeichler.
23 Wer einen andern zurechtweist, wird schließlich mehr Dank ernten, als wer mit glatter Zunge schmeichelt. –
24 Wer Vater oder Mutter beraubt
und meint, er tue kein Unrecht,
macht sich zum Genossen des Mörders.
24 Wer seinem Vater und seiner Mutter das Ihre nimmt und behauptet, das sei keine Sünde, der ist ein Genosse des Verderbers (= nicht besser als der schwerste Verbrecher). –
25 Der Habgierige erregt Streit,
wer auf den Herrn vertraut, wird reichlich gelabt.
25 Der Habgierige erregt Streit; wer aber auf den HERRN vertraut, wird reichlich gesättigt. –
26 Wer auf seinen eigenen Verstand vertraut, ist ein Tor,
wer in Weisheit seinen Weg geht, wird gerettet.
26 Wer sich auf seinen Verstand verläßt, der ist ein Tor; wer aber in Weisheit wandelt, der wird (dem Unglück) entrinnen. –
27 Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel,
wer seine Augen verschließt, wird viel verflucht.
27 Wer dem Armen gibt, wird keinen Mangel leiden; wer aber seine Augen verhüllt, wird mit Flüchen überhäuft werden. –
28 Erheben sich die Frevler, dann verbergen sich die Menschen,
gehen sie zugrunde, dann kommen die Gerechten an die Macht.
28 Wenn die Gottlosen hochkommen, verbergen sich die Leute; wenn sie aber umkommen, werden die Gerechten mächtig (oder: mehren sich die Gerechten).