SCRUTATIO

Montag, 24 August 2026 - San Bartolomeo ( Letture di oggi)

Ijob 23


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELMenge Bibel
1 Da antwortete Ijob und sprach:1 Da antwortete Hiob folgendermaßen:
2 Auch heute ist meine Klage Widerspruch;
schwer lastet seine Hand auf meinem Seufzen.
2 »Auch jetzt noch gilt meine Klage euch als Trotz: schwer lastet seine Hand auf meinem Seufzen.
3 Wüßte ich doch, wie ich ihn finden könnte,
gelangen könnte zu seiner Stätte.
3 O daß ich ihn zu finden wüßte, daß ich gelangen könnte bis zu seiner Wohnstätte (oder: vor seinen Richterstuhl)!
4 Ich wollte vor ihm das Recht ausbreiten,
meinen Mund mit Beweisen füllen.
4 Ich wollte meine Sache vor ihm darlegen und meinen Mund mit Beweisgründen füllen;
5 Wissen möchte ich die Worte, die er mir entgegnet,
erfahren, was er zu mir sagt.
5 ich erführe dann, was er mir entgegnete, und würde vernehmen, was er mir zu sagen hat.
6 Würde er in der Fülle der Macht mit mir streiten?
Nein, gerade er wird auf mich achten.
6 Würde er dann wohl mit der ganzen Fülle seiner Macht mit mir streiten? Nein, nur seine Aufmerksamkeit würde er mir zuwenden.
7 Dort würde ein Redlicher mit ihm rechten
und ich käme für immer frei von meinem Richter.
7 Da würde sich dann ein Rechtschaffener vor ihm verantworten, und für immer würde ich von meinem Richter freikommen.
8 Geh ich nach Osten, so ist er nicht da,
nach Westen, so merke ich ihn nicht,
8 Doch ach! Gehe ich nach Osten, so ist er nicht da, und gehe ich nach Westen, so gewahre ich ihn nicht;
9 nach Norden, sein Tun erblicke ich nicht;
bieg ich nach Süden, sehe ich ihn nicht.
9 wirkt er im Norden, so erblicke ich ihn nicht, biegt er nach Süden ab, so sehe ich ihn nicht.
10 Doch er kennt den Weg, den ich gehe;
prüfte er mich, ich ginge wie Gold hervor.
10 Er kennt ja doch den von mir eingehaltenen Weg (= Wandel), und prüfte er mich – wie Gold aus der Schmelze würde ich hervorgehen!
11 Mein Fuß hielt fest an seiner Spur,
seinen Weg hielt ich ein und bog nicht ab.
11 Denn an seine Spur hat mein Fuß sich angeschlossen; den von ihm gewiesenen Weg habe ich eingehalten, ohne davon abzuweichen;
12 Das Gebot seiner Lippen gab ich nicht auf;
seines Mundes Worte barg ich im Herzen.
12 von dem Gebot seiner Lippen bin ich nicht abgegangen: in meinem Busen habe ich die Weisungen seines Mundes geborgen.
13 Doch er bleibt sich gleich. Wer stimmt ihn um?
Wonach ihn gelüstet, das führt er aus.
13 Doch er bleibt sich immer gleich – wer kann ihm wehren? und was sein Sinn einmal will, das führt er auch aus.
14 Ja, er vollendet, was er mir bestimmt hat;
und Ähnliches hat er noch viel im Sinn.
14 So wird er denn auch vollführen, was er mir bestimmt hat, und dergleichen hat er noch vieles im Sinn.
15 Darum erschrecke ich vor seinem Angesicht;
denk ich daran, gerate ich in Angst vor ihm.
15 Darum bebe ich vor seinem Anblick: überdenke ich’s, so graut mir vor ihm!
16 Gott macht mein Herz verzagt,
der Allmächtige versetzt mich in Schrecken.
16 Ja, Gott hat mein Herz verzagt gemacht und der Allmächtige mich mit Angst erfüllt;
17 Denn bin ich nicht von Finsternis umschlossen,
bedeckt nicht Dunkel mein Angesicht?
17 denn nicht wegen Finsternis (= äußerer Trübsal) fühle ich mich vernichtet und nicht wegen meiner Person, die er mit Dunkel (= Leiden) umhüllt hat.«