SCRUTATIO

Martedi, 7 luglio 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Genesi ܒܪܝܬܐ 49


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܩ̣ܪܐ ܝܥܩܘܒ ܠܒܢ̈ܘܗܝ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ . ܐܬ̇ܟܢܫܘ ܘܐܚܘܝܟܘܢ ܡܕܡ ܕܓܕܫ̇ ܠܟܘܢ ܒܚܪܬܐ ܕܝܘܡ̈ܬܐ.1 Dann berief Jakob seine Söhne und sagte: »Versammelt euch, damit ich euch das verkünde, was euch in künftigen Tagen widerfahren wird!
2 ܐܬ̇ܟܢܫܘ ܘܫܡ̣ܥܘ ܒܢ̈ܘܗܝ ܕܝܥܩܘܒ. ܫܡܥܘ ܠܐܝܣܪܐܝܠ ܐܒܘܟܘܢ.2 Schart euch zusammen und hört zu, ihr Söhne Jakobs, ja, hört euren Vater Israel an!
3 ܪܘܒܝܠ ܒܘܟܪܝ ܐܢܬ. ܚܝܠܝ ܘܪܝܫ ܬܘܩܦܝ. ܫܪܟܐ ܕܫܩܘܠܬܐ ܘܫܪܟܐ ܕܥܘܫܢܐ.3 Du, Ruben, bist mein erstgeborener Sohn, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke (oder: Mannheit), bevorzugt an Würde und bevorzugt an Macht!
4 ܛܥ̣ܝܬ ܐܝܟ ܡ̈ܝܐ ܠܐ ܬܦܘܫ ܕܣܠܩ̣ܬ ܠܡܫܟܒܗ ܕܐܒܘܟ. ܫܪܝܪܐܝܬ ܛܘܫ̣ܬ ܬܫܘܝܬܝ ܘܣ̣ܠܩܬ.4 Doch überwallend wie Wasser, sollst du keinen Vorzug genießen! Denn du hast deines Vaters Lager bestiegen (vgl. 35,22); damals hast du es entweiht: mein Bett hat er bestiegen!
5 ܫܡܥܘܢ ܘܠܘܝ ܐ̈ܚܐ ܡܐ̈ܢܐ ܕܪܘܓܙܐ ܡܢ ܟܝܢܗܘܢ.5 Simeon und Levi sind Brüder; Werkzeuge der Gewalttat sind ihre Schwerter:
6 ܒܐܪܙܗܘܢ ܠܐ ܥܠ̣ܬ ܢܦܫܝ. ܘܒܟܢܫܗܘܢ ܠܐ ܢܚܬܬ ܡܢ ܐܝܩܪܝ. ܡܛܠ ܕܒܪܘܓܙܗܘܢ ܩ̣ܛܠܘ ܓܒܪ̈ܐ. ܘܒܚܡܬܗܘܢ ܥܩܪܘ ܫܘܪܐ.6 ich will nichts zu schaffen haben mit ihren Ratschlägen, will keine Gemeinschaft haben mit ihren Entschlüssen! Denn in ihrem Zorn haben sie Männer erschlagen und in ihrem Mutwillen (oder: Übermut) Stiere verstümmelt.
7 ܠܝܛ ܗ̣ܘ ܪܘܓܙܗܘܢ ܡܛܠ ܕܥܫܝܢ. ܘܚܡܬܗܘܢ ܡܛܠ ܕܩܫܝܐ . ܐܦ̇ܠܓ ܐܢܘܢ ܒܝܥܩܘܒ. ܘܐܒܕܪ ܐܢܘܢ ܒܐܝܣܪܝܠ.7 Verflucht sei ihr Zorn, daß er so gewalttätig ist, und ihre Wut, daß sie sich so grausam zeigt! Ich will sie zerteilen in Jakob und will sie zerstreuen in Israel!
8 ܝܗܘܕܐ ܠܟ ܢܘܕܘܢ ܐ̈ܚܝܟ. ܐܝܕܟ ܥܠ ܩܕܠܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܝܟ. ܢܣܓܕܘܢ ܠܟ ܒܢ̈ܘܗܝ ܕܐܒܘܟ.8 Juda (d.h. der Gepriesene), du bist’s, den deine Brüder preisen werden! Deine Hand wird deinen Feinden auf dem Nacken liegen; vor dir werden sich verbeugen die Söhne deines Vaters.
9 ܓܘܪܝܐ ܕܐܪܝܐ ܝܗܘܕܐ. ܡܢ ܩܛܠܐ ܒܪܝ ܣܠܩ̣ܬ. ܒ̣ܪܟ ܘܪܒ̣ܥ ܐܝܟ ܐܪܝܐ. ܘܐܝܟ ܓܘܪܝܐ ܕܐܪܝܐ ܘܡܢܘ ܢܩܝܡܝܘܗܝ.9 Ein junger Löwe ist Juda: vom Raub bist du emporgestiegen, mein Sohn. Er kauert sich nieder, streckt sich hin wie ein Löwe und wie eine Löwin; wer darf ihn aufstören?
10 ܠܐ ܢܥܢܕ ܫܒܛܐ ܡܢ ܝܗܘܕܐ. ܘܡܒܕܩܢܐ ܡܢ ܒܝܬ ܪ̈ܓܠܘܗܝ. ܥܕܡܐ ܕܢܐܬܐ ܡ̇ܢ ܕܕܝܠܗ ܗ̣ܝ . ܘܠܗ ܢܣ̇ܟܘܢ ܥܡ̈ܡܐ.10 Nicht wird das Zepter von Juda weichen noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis der kommt, dem er (d.h. der Herrscherstab) gebührt, und die Völker werden ihm Gehorsam leisten.
11 ܢܐܣܘܪ ܒܓܦܬܐ ܥܝܠܗ. ܘܒܫܒܘܩܐ ܒܪ ܐܬܢܗ. ܢܚܘܪ ܒܚܡܪܐ ܠܒܘܫܗ. ܘܒܕܡܐ ܕܥܢ̈ܒܐ ܬܟܣܝܬܗ.11 Er bindet sein Eselfüllen an den Weinstock und das Junge seiner Eselin an die Edelrebe; er wäscht im Wein sein Gewand und im Blut der Trauben seinen Mantel;
12 ܙܪܓܢ ܥܝܢ̈ܘܗܝ ܡܢ ܚܡܪܐ. ܘܚܘܪ̈ܢ ܫ̈ܢܘܗܝ ܡܢ ܚܠܒܐ.12 trübe sind ihm die Augen vom Wein, und die Zähne schimmern von Milch.
13 ܙܒܘܠܘܢ ܥܠ ܣܦܪ̈ܝ ܝܡ̈ܡܐ ܢܫܪܐ. ܘܗ̣ܘ ܥܠ ܫܘܦܪܐ ܕܣܦܝ̈ܢܐ. ܘܬܚܘܡܗ ܥܕܡܐ ܠܨܝܕܢ.13 Sebulon wird bis hin zum Meeresstrand wohnen, und zwar am Gestade der Schiffe, und mit dem Rücken wird er sich an Sidon lehnen.
14 ܐܝܣܟܪ ܓܒܪܐ ܓܢܒܪܐ. ܕܪܒܝܥ ܒܝܬ ܫܒܝ̈ܠܐ.14 Issaschar (d.h. Mann des Lohnes) ist ein starkknochiger Esel, der zwischen den Hürden lagert.
15 ܘܚ̣ܙܐ ܡܫܪܝܗ ܕܫܦܝܪ. ܘܐܪܥܗ ܕܛܒܐ. ܘܐܪܟܢ ܟܬܦܗ ܠܫܘܥܒܕܐ. ܘܗܘ̣ܐ ܠܡܕܐܬܐ.15 Als er sah, daß die Ruhe etwas Schönes und sein Land gar lieblich sei, da beugte er seinen Nacken (oder: Rücken) zum Lasttragen und wurde zum dienstbaren Fronknecht.
16 ܕܢ ܢܕܘܢ ܠܥܡܗ. ܐܝܟ ܚܕ ܡܢ ܫܒ̈ܛܐ ܕܐܝܣܪܝܠ.16 Dan (d.h. Richter) wird seinem Volke Recht schaffen wie irgendeiner von den Stämmen Israels;
17 ܢܗܘܐ ܕܢ ܚܘܝܐ ܕܥܠ ܐܘܪܚܐ. ܘܚܪܡܢܐ ܕܥܠ ܫܒܝ̈ܠܐ . ܕܢܟܬ ܠܣܘܣܝܐ ܒܥܩܒܗ. ܘܡܪܡܐ ܠܪܟܒܗ ܠܒܣܬܪܗ.17 Dan wird eine Schlange am Wege sein, eine Hornotter am Pfad, die das Roß in die Fersen sticht, so daß sein Reiter rücklings zu Boden stürzt. –
18 ܠܦܘܪܩܢܟ ܣ̇ܟܝܬ ܡܪܝܐ.18 Auf dein Heil (oder: deine Hilfe) harre ich, HERR!
19 ܓܕ ܒܓܝܣܐ ܢܦܘܩ. ܘܗ̣ܘ ܢܓܕ ܥܩܒܐ.19 Gad – Kriegsscharen werden ihn bedrängen, er aber wird ihnen nachdrängen auf der Ferse.
20 ܐܫܝܪ ܛܒܐ ܐܪܥܗ. ܘܗ̣ܘ ܢܬܠ ܬܘܪܣܝܐ ܠܡ̈ܠܟܐ.20 Asser hat Brot im Überfluß; auch Königsleckerbissen wird er liefern.
21 ܢܦܬܠܝ ܐܝܙܓܕܐ ܩܠܝܠܐ. ܝܗ̇ܒ ܡܐܡܪܐ ܫܦܝܪܐ.21 Naphthali ist eine flüchtige (oder: dahinstürmende) Hirschkuh; er ist’s, der schöne Lieder vernehmen läßt.
22 ܒܪܐ ܕܬܪܒܝܬܐ ܝܘܣܦ. ܒܪܐ ܕܬܪܒܝܬܐ. ܣܩܝ ܥܝܢܐ ܒܢܝܢܐ ܣܡܝܟܐ. ܕܣ̇ܠܩ ܒܫܘܪܐ.22 Joseph ist eine junge Fruchtrebe, eine junge Fruchtrebe am Quell: ihre Schößlinge ranken über die Mauer empor.
23 ܘܐܬܚܪܝܘ ܥܡܗ ܘܣܓܝܘ. ܘܣܩܪܘܗܝ ܡܪ̈ܝ ܓܘ̈ܕܐ.23 Wenn die Pfeilschützen ihm zusetzen und ihn beschießen und befehden,
24 ܘܗܦ̣ܟܬ ܒܥܘܫܢܐ ܩܫܬܗ. ܘܐ̣ܬܒܕܪܘ ܕܪ̈ܥܐ ܕܐ̈ܝܕܘܗܝ. ܡܢ ܐ̈ܝܕܝ ܥܫܝܢܐ ܕܝܥܩܘܒ. ܘܡܢ ܫܡ ܪܥܝܐ ܕܟܐܦܐ ܕܐܝܣܪܝܠ.24 bleibt sein Bogen doch beständig gespannt, und gelenkig sind seine Arme und Hände infolge der Hilfe des starken Gottes Jakobs, von dorther, wo der Hirt, der Felsen Israels ist,
25 ܐܠܗܗ ܕܐܒܘܟ ܢܥܕܪܟ ܘܐܝܠܫܕܝ ܢܒܪܟܟ. ܒܘܪܟܬܐ ܕܫܡܝܐ ܡܢ ܠܥܠ. ܒܘܪܟܬܐ ܕܬܗܘܡܐ ܕܪܒܝܥܐ ܡܢ ܠܬܚܬ. ܒܘܪܟܬܐ ܕܬܕ̈ܝܐ ܘܕܪ̈ܚܡܐ.25 von dem Gott deines Vaters: er helfe dir! –, und mit dem Beistand des Allmächtigen: er segne dich mit Segensfülle vom Himmel droben, mit Segensfülle aus der Urflut, die in der Tiefe lagert, mit Segensfülle aus Brüsten und Mutterschoß!
26 ܒܘܪ̈ܟܬܗ ܕܐܒܘܟ ܥܫ̣ܢ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܬܐ ܕܡܘ̈ܠܕܢܝ. ܥܕܡܐ ܠܣܒܪܐ ܕܪ̈ܡܬܐ ܕܥܠܡ. ܢܗܘܝܢ ܥܠ ܪܝܫܗ ܕܝܘܣܦ ܘܥܠ ܪܝܫ ܟܠܝܠܐ ܕܐ̈ܚܘܗܝ.26 Die Segnungen deines Vaters überragen die Segensfülle der uralten Berge, die köstlichen Gaben der ewigen Höhen; mögen sie zuteil werden dem Haupte Josephs und dem Scheitel des Geweihten (oder: Fürsten) unter seinen Brüdern!
27 ܒܢܝܡܝܢ ܕܐܒܐ ܚܛܘܦܐ. ܒܨܦܪܐ ܢܐܟܘܠ ܒܙܬܐ. ܘܒܪܡܫܐ ܢܦ̇ܠܓ ܡܕܡ ܕܡܥܕܐ.27 Benjamin ist ein räuberischer Wolf: am Morgen noch wird er den Raub verzehren und abends Beute verteilen.«
28 ܟܠܗܘܢ ܗܠܝܢ ܫܒ̈ܛܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܬܪ̈ܥܣܪ. ܘܗܢܐ ܡܕܡ ܕܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ ܝܥܩܘܒ ܐܒܘܗܘܢ ܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ. ܘܒ̇ܪܟ ܐܢܘܢ. ܐܢܫ ܐܝܟ ܒܘܪܟܬܗ ܒ̇ܪܟ ܐܢܘܢ.28 Dies sind die zwölf Stämme Israels insgesamt, und dies ist es, was ihr Vater zu ihnen geredet und womit er sie gesegnet hat, einen jeden mit einem besonderen Segen.
29 ܘܦܩ̇ܕ ܐܢܘܢ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗܘܢ ܐܒܘܗܘܢ. ܐܢܐ ܡܬܟܢܫ ܐܢܐ ܠܘܬ ܥܡܝ. ܩܘܒܪܘܢܝ ܠܘܬ ܐ̈ܒܗܝ. ܒܡܥܪܬܐ ܕܒܚܩܠܐ ܕܥܦܪܘܢ ܚܬܝܐ.29 Dann erteilte er ihnen folgenden Auftrag: »Wenn ich jetzt zu meinen Stammesgenossen versammelt (oder: eingegangen) bin, so begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle auf dem Felde des Hethiters Ephron,
30 ܒܡܥܪܬܐ ܕܒܚܩܠܐ ܐܥܝܦܬܐ. ܕܩܕܡ ܡܡܪܐ ܕܒܐܪܥܐ ܕܟܢܥܢ. ܕܙܒ̣ܢ ܐܒܪܗܡ ܚܩܠܐ ܡܢ ܥܦܪܘܢ ܚܬܝܐ ܠܝܘܪܬܢܐ ܕܩܒܪܐ.30 in der Höhle auf dem Felde Machpela östlich von Mamre im Lande Kanaan, welche (Höhle) Abraham samt dem Felde von dem Hethiter Ephron zum Erbbegräbnis gekauft hat.
31 ܬܡܢ ܩܒܪܘ ܠܐܒܪܗܡ ܘܠܣܪܐ ܐܢܬܬܗ. ܘܬܡܢ ܩܒܪܘ ܠܐܝܣܚܩ ܘܠܪܦܩܐ ܐܢܬܬܗ. ܘܬܡ̇ܢ ܩܒ̇ܪܬ ܠܠܝܐ.31 Dort ist Abraham und seine Frau Sara begraben, dort ist Isaak und seine Frau Rebekka begraben, und dort habe ich Lea begraben.
32 ܙܒܝܢܬܐ ܕܚܩܠܐ ܘܡܥܪܬܐ ܕܒܗ̇ ܡܢ ܒܢ̈ܝ ܚܝܬ.32 Abgekauft ist das Feld mit der Höhle darauf den Hethitern.«
33 ܘܟܕ ܫ̇ܠܡ ܝܥܩܘܒ ܠܡܦܩܕܘ ܠܒ̈ܢܘܗܝ. ܦܫ̣ܛ ܪ̈ܓܠܘܗܝ ܒܥܪܣܐ ܘܐܬܟܪܗ ܘܡܝܬ. ܘܐܬܟܢܫ ܠܘܬ ܥܡܗ.33 Als nun Jakob mit der Mitteilung seines letzten Willens an seine Söhne zu Ende war, zog er seine Füße auf das Bett zurück und verschied und wurde zu seinen Stammesgenossen versammelt.