SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Camillo de Lellis ( Letture di oggi)

Genesi ܒܪܝܬܐ 30


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܚܙܬ ܪܚܝܠ ܕܠܐ ܝܠܕܐ ܠܝܥܩܘܒ. ܘܛܢܬ ܒܚܬܗ̇ ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܝܥܩܘܒ. ܗܒ ܠܝ ܒ̈ܢܝܐ ܘܐܠܐ ܡܝܬܐ ܐܢܐ.1 Als nun Rahel sah, daß sie dem Jakob keine Kinder gebar, wurde sie auf ihre Schwester neidisch (oder: eifersüchtig) und sagte zu Jakob: »Schaffe mir Kinder, oder ich sterbe!«
2 ܘܐܬ̣ܚܡܬ ܪܘܓܙܗ ܕܝܥܩܘܒ ܥܠ ܪܚܝܠ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ̇ . ܚܠܦ ܐܠܗܐ ܐܢܐ. ܕܟܠ̣ܐ ܡܢܟܝ ܦܐܪ̈ܐ ܕܟܪܣܐ.2 Da geriet Jakob in Zorn gegen Rahel und sagte: »Stehe ich etwa an Gottes Statt, der dir Kindersegen versagt hat?«
3 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ . ܗܐ ܐܡܬܝ ܒܠܗܐ. ܥܘܠ ܥܠܝܗ̇ ܘܬܐܠܕ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܝ. ܘܐܬܒܝܐ ܐܦ ܐܢܐ ܡܢܗ̇.3 Da erwiderte sie: »Hier hast du meine Leibmagd Bilha; gehe zu ihr ein, damit sie auf meinen Knien (oder: auf meinem Schoß) gebiert und auch ich durch sie zu Kindern komme!«
4 ܘܝܗ̣ܒܬ ܠܗ ܠܒܠܗܐ ܐܡܬܗ̇ ܐܢܬܬܐ. ܘܥܠ ܥܠܝܗ̇ .4 So gab sie ihm ihre Leibmagd Bilha zum (Neben-) Weib, und Jakob ging zu ihr ein;
5 ܘܒܛܢ̣ܬ ܒܠܗܐ ܘܝܠ̣ܕܬ ܠܝܥܩܘܒ ܒܪܐ.5 da wurde Bilha guter Hoffnung und gebar dem Jakob einen Sohn.
6 ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܚܝܠ ܕܚܝ ܐܠܗܐ ܘܐܦ ܫܡ̣ܥ ܒܩܠܝ. ܘܝܗ̣ܒ ܠܝ ܒܪܐ. ܡܛܠ ܗܢܐ ܩܪܬ ܫܡܗ ܕܢ.6 Rahel aber sagte: »Gott hat mich mein Recht finden lassen und auch meine Bitte erhört und mir einen Sohn geschenkt!« Darum gab sie ihm den Namen Dan (d.h. Richter oder: einer, der Recht schafft).
7 ܘܒ̣ܛܢܬ ܬܘܒ ܒܠܗܐ ܐܡܬܗ̇ ܕܪܚܝܠ. ܘܝܠܕܬ ܒܪܐ ܐܚܪܢܐ ܠܝܥܩܘܒ.7 Hierauf wurde Bilha, die Leibmagd Rahels, wieder guter Hoffnung und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn.
8 ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܚܝܠ. ܒܥܝ̇ܬ ܡܢ ܡܪܝܐ ܘܐܬ̇ܟܫܦܬ ܥܡ ܚܬܝ. ܘܐܦ ܐܫ̇ܟܚܬ ܘܩ̣ܪܬ ܫܡܗ ܢܦܬܠܝ.8 Da sagte Rahel: »Gotteskämpfe habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gesiegt!« Darum nannte sie ihn Naphthali (d.h. der Erkämpfte).
9 ܘܚܙܬ ܠܝܐ ܕܩܡܬ ܡܢ ܝܠܕܐ. ܘܕܒ̣ܪܬ ܠܙܠܦܐ ܐܡܬܗ̇ ܘܝܗܒܬܗ̇ ܐܢܬܬܐ ܠܝܥܩܘܒ.9 Als nun Lea sah, daß sie nicht mehr Mutter wurde, nahm sie ihre Leibmagd Silpa und gab sie dem Jakob zum (Neben-) Weibe.
10 ܘܝܠ̣ܕܬ ܙܠܦܐ ܐܡܬܗ̇ ܕܠܝܐ ܠܝܥܩܘܒ ܒܪܐ.10 So gebar denn Silpa, die Leibmagd Leas, dem Jakob einen Sohn.
11 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܝܐ ܐܬ̣ܐ ܓܕܝ. ܘܩܪܬ ܫܡܗ ܓܕ.11 Da sagte Lea: »Glückauf!« und gab ihm den Namen Gad (d.h. Glück).
12 ܘܝܠ̣ܕܬ ܙܠܦܐ ܐܡܬܗ̇ ܕܠܝܐ ܒܪܐ ܕܬܪ̈ܝܢ ܠܝܥܩܘܒ.12 Hierauf gebar Silpa, die Leibmagd Leas, dem Jakob noch einen zweiten Sohn.
13 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܝܐ. ܒܬܫܒܘܚܬܝ ܕܫܒܚܢܝ ܒܢ̈ܬܐ . ܘܩܪܬ ܫܡܗ ܐܫܝܪ.13 Da sagte Lea: »Ich Glückliche! Ja, glücklich werden mich die Töchter des Volkes (= die Frauen) preisen!« Darum nannte sie ihn Asser (d.h. beglückt oder: Glückbringer).
14 ܘܐܙ̣ܠ ܪܘܒܝܠ ܒܝ̈ܘܡܝ ܚܨܕܐ ܕܚ̈ܛܐ ܘܐܫܟܚ ܝܒܪ̈ܘܚܐ ܒܚܩܠܐ. ܘܐܝܬܝ ܐܢܘܢ ܠܠܝܐ ܐܡܗ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܚܝܠ ܠܠܝܐ. ܗܒܝ ܠܝ ܡܢ ܝܒܪ̈ܘܚܐ ܕܒܪܟܝ.14 Als nun Ruben einmal in den Tagen der Weizenernte ausging, fand er Liebesäpfel auf dem Felde und brachte sie seiner Mutter Lea. Da sagte Rahel zu Lea: »Gib mir doch einige von den Liebesäpfeln deines Sohnes!«
15 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ̇ ܠܝܐ . ܠܐ ܟܕܘ ܠܟܝ ܕܕܒܪܬܝ ܒܥܠܝ. ܐܠܐ ܐܦ ܕܬܣܒܝܢ ܝܒܪ̈ܘܚܐ ܕܒܪܝ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܚܝܠ. ܡܛܠ ܗܢܐ ܢܕܡܟ ܥܡܟܝ ܒܠܠܝܐ ܗܢܐ ܚܠܦ ܝܒܪ̈ܘܚܐ ܕܒܪܟܝ.15 Aber sie antwortete ihr: »Ist es nicht genug, daß du mir meinen Mann genommen hast? Willst (oder: mußt) du mir nun auch noch die Liebesäpfel meines Sohnes nehmen?« Darauf antwortete Rahel: »So mag Jakob denn diese Nacht bei dir verbringen zum Entgelt für die Liebesäpfel deines Sohnes!«
16 ܘܥܠ ܝܥܩܘܒ ܡܢ ܚܩܠܐ ܒܪܡܫܐ. ܘܢܦ̣ܩܬ ܠܝܐ ܠܐܘܪܥܗ ܘܐܡ̣ܪܬ . ܠܘܬܝ ܥܐܠ ܐܢܬ. ܡܛܠ ܕܡܐܓܪ ܐܓܪܬܟ ܒܝܒܪ̈ܘܚܐ ܕܒܪܝ. ܘܕܡ̣ܟ ܥܡܗ̇ ܒܠܠܝܐ ܗ̇ܘ.16 Als Jakob nun am Abend vom Felde heimkam, ging Lea hinaus ihm entgegen und sagte: »Zu mir mußt du eingehen; denn ich habe dich um vollen Preis mit den Liebesäpfeln meines Sohnes erkauft!« So verbrachte er denn jene Nacht bei ihr;
17 ܘܫܡܥܗ̇ ܐܠܗܐ ܠܠܝܐ. ܘܒ̣ܛܢܬ ܘܝܠ̣ܕܬ ܠܝܥܩܘܒ ܒܪܐ ܕܚܡܫܐ.17 und Gott erhörte die Bitte der Lea, so daß sie guter Hoffnung wurde und dem Jakob einen fünften Sohn gebar.
18 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܝܐ. ܝܗ̣ܒ ܐܠܗܐ ܐܓܪܝ ܕܝܗ̇ܒܬ ܐܡܬܝ ܠܒܥܠܝ ܘܩܪܬ ܫܡܗ ܐܝܣܟܪ.18 Da sagte Lea: »Gott hat mir meinen Lohn dafür gegeben, daß ich meine Leibmagd meinem Manne überlassen habe«; darum gab sie ihm den Namen Issaschar (d.h. Lohnempfang oder: mein Lohn).
19 ܘܒܛܢ̣ܬ ܬܘܒ ܠܝܐ. ܘܝܠ̣ܕܬ ܒܪܐ ܕܫܬܐ ܠܝܥܩܘܒ.19 Hierauf wurde Lea noch einmal guter Hoffnung und gebar dem Jakob einen sechsten Sohn.
20 ܘܐܡܪܬ̇ ܠܝܐ. ܙܒܕܢܝ ܐܠܗܐ ܙܒܕܐ ܛܒܐ. ܙܒܢܐ ܗܢܐ ܢܬ̇ܢܩܦ ܠܝ ܒܥܠܝ. ܡܛܠ ܕܝ̇ܠܕܬ ܠܗ ܫܬܐ ܒ̈ܢܝܢ. ܘܩܪܬ ܫܡܗ ܙܒܘܠܘܢ.20 Da sagte Lea: »Gott hat mich mit einem schönen Geschenk bedacht: nun endlich wird mein Mann bei mir wohnen; denn ich habe ihm sechs Söhne geboren!« Darum nannte sie ihn Sebulon (d.h. Wohner).
21 ܘܒܬܪܟܢ ܝܠ̣ܕܬ ܒܪܬܐ. ܘܩܪܬ ܫܡܗ̇ ܕܝܢ̣ܐ.21 Später gebar sie noch eine Tochter, die sie Dina (vgl. Kap. 34) nannte.
22 ܘܐܬܕܟܪܗ̇ ܐܠܗܐ ܠܪܚܝܠ. ܘܫܡܥܗ̇ ܐܠܗܐ ܘܦܬ̣ܚ ܡܪܒܥܗ̇.22 Nun dachte Gott auch an Rahel: Gott erhörte sie und vergönnte ihr Mutterfreuden;
23 ܘܒ̣ܛܢܬ ܘܝܠܕܬ ܒܪܐ ܘܐܡ̣ܪܬ. ܐܥܒܪ ܐܠܗܐ ܚܣܕܝ.23 sie wurde guter Hoffnung und gebar einen Sohn. Da sagte sie: »Gott hat meine Schmach hinweggenommen!«
24 ܘܩܪܬ ܫܡܗ ܝܘܣܦ ܘܐܡ̣ܪܬ. ܢܘܣܦ ܠܝ ܐܠܗܐ ܒܪܐ ܐܚܪܢܐ.24 Darum gab sie ihm den Namen Joseph (d.h. er nahm weg; oder: er fügte hinzu!), indem sie sagte: »Der HERR möge mir noch einen Sohn hinzufügen!«
25 ܘܟܕ ܝܠ̣ܕܬ ܪܚܝܠ ܠܝܘܣܦ. ܐܡ̣ܪ ܝܥܩܘܒ ܠܠܒܢ. ܫܕܪܝܢܝ ܐܙܠ ܠܐܬܪܝ ܘܠܐܪܥܝ.25 Als nun Rahel den Joseph geboren hatte, sagte Jakob zu Laban: »Laß mich ziehen! Ich möchte in meine Heimat und in mein Vaterland zurückkehren.
26 ܗܒ ܠܝ ܢܫ̈ܝ ܘܒܢ̈ܝ ܕܦܠܚܬܟ ܒܗܘܢ ܘܐܙ̣ܠ. ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܝܕܥ̇ ܐܢܬ ܦܘܠܚܢܐ ܕܦܠܚܬܟ.26 Gib mir meine Frauen und meine Kinder, um die ich dir gedient habe, damit ich hinziehen kann; du weißt ja selbst, welche Dienste ich dir geleistet habe.«
27 ܘܐܡ̣ܪ ܠܒܢ ܠܝܥܩܘܒ . ܐܢ ܐܫ̇ܟܚܬ ܪ̈ܚܡܐ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܢܣ̇ܝܬ ܕܒܪܟܢܝ ܡܪܝܐ ܡܛܠܬܟ.27 Da antwortete ihm Laban: »Erweise mir doch eine Liebe! Es ist mir klargeworden, daß der HERR mich um deinetwillen gesegnet hat.«
28 ܘܐܡ̣ܪ ܦܪܘܫ ܐܓܪܟ ܥܠܝ ܘܐܬܠ.28 Dann fuhr er fort: »Bestimme nur den Lohn, den du von mir verlangst, so will ich ihn dir geben.«
29 ܐܡ̇ܪ ܠܗ ܝܥܩܘܒ. ܐܢܬ ܝܕܥ̇ ܐܢܬ ܦܘܠܚܢܐ ܕܦܠܚܬܟ. ܘܕܗܘܐ ܩܢܝܢܟ ܥܡܝ.29 Da antwortete er ihm: »Du weißt selbst, wie ich dir gedient habe und was aus deinem Viehbesitz unter meiner Hut geworden ist.
30 ܡܛܠ ܕܩܠܝܠ ܐܝܬ ܗܘܐ ܠܟ ܩܕܡܝ ܘܣ̣ܓܝ ܛܒ. ܘܒܪܟܟ ܡܪܝܐ ܡܛܠܬܝ . ܘܗܫܐ ܡܢܐ ܐܥܒܕ ܘܐܦ ܐܢܐ ܠܒܝܬܝ.30 Du besaßest ja vor meiner Ankunft nur wenig; aber nun hat er sich gewaltig vermehrt, und der HERR hat dich bei allem, was ich unternommen habe, gesegnet. Nun aber – wann soll auch ich für meine Familie sorgen?«
31 ܐܡ̇ܪ ܠܗ ܠܒܢ ܡܢܐ ܐܬܠ ܠܟ. ܐܡ̇ܪ ܠܗ ܝܥܩܘܒ. ܠܐ ܬܬܠ ܠܝ ܡܕܡ. ܐܢ ܬܥܒܕ ܠܝ ܦܬܓܡܐ ܕܐܡ̇ܪ ܐܢܐ ܠܟ . ܐܗܦܘܟ ܐܪܥܐ ܥܢܟ ܘܐܛܪ.31 Da fragte jener: »Was soll ich dir geben?« Jakob antwortete: »Du brauchst mir gar nichts zu geben! Wenn du nur auf folgenden Vorschlag von mir eingehst, so will ich dein Kleinvieh von neuem weiden und hüten:
32 ܐܥܒܪ ܒܟܠܗ̇ ܥܢܟ ܝܘܡܢܐ. ܘܐܦܪܘܫ ܠܝ ܡܢ ܬܡܢ ܟܠ ܐܡܪܐ ܕܩܪܚ ܘܦܝܣܟܝ. ܘܟܠ ܐܡܪܐ ܕܐ̇ܟܡ ܒܚܘܪ̈ܬܐ ܘܦܝܣܟܝ ܘܩܪܚ ܒܥ̈ܙܐ ܘܢܗܘܐ ܐܓܪܝ.32 ich will heute durch dein sämtliches Kleinvieh hindurchgehen, indem ich daraus alle gesprenkelten und gefleckten Tiere und überdies jedes dunkelfarbige Stück unter den Schaflämmern und alle gefleckten und gesprenkelten Ziegen absondere; und nur solche Tiere sollen mein Lohn sein.
33 ܘܬܣܗܕ ܥܠܝ ܙܟܘܬܝ ܐܝܟ ܕܝܘܡܢܐ. ܕܡܚܪ ܟܕ ܬܥܘܠ ܥܠ ܐܓܪܝ ܩܕܡܝܟ. ܟܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܩܪܚ ܘܦܝܣܟܝ ܒܥ̈ܙܐ. ܘܐ̇ܟܡ ܒܚܘܪ̈ܬܐ ܓܢܝܒܐ ܗ̣ܘ ܠܝ.33 Und darin soll an irgendeinem künftigen Tage meine Ehrlichkeit sich klar erweisen: Wenn du kommst, um dir meinen Lohn anzusehen, so soll jedes Stück, das unter den Ziegen nicht gesprenkelt oder gefleckt und unter den Schafen nicht dunkelfarbig ist, als von mir gestohlen gelten.«
34 ܐܡ̇ܪ ܠܗ ܠܒܢ. ܐܝܢ ܢܗܘܐ ܐܝܟ ܡܠܬܟ.34 Da sagte Laban: »Gut! Dein Vorschlag soll gelten!«
35 ܘܦܪ̣ܫ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ. ܬܝܫ̈ܐ ܩܪ̈ܚܐ ܘܦܝܣ̈ܟܝܐ. ܘܟܠܗܝܢ ܥ̈ܙܐ ܩܪ̈ܚܬܐ ܘܦܝܣ̈ܟܝܬܐ. ܘܟܠ ܕܐܝܬ ܒܗܝܢ ܚܘܪܐ. ܘܟܠ ܕܐ̇ܟܡ ܒܚܘܪ̈ܬܐ. ܘܝܗ̣ܒ ܒܝܕ ܒܢ̈ܘܗܝ.35 Er sonderte dann noch an demselben Tage die gestreiften und gefleckten Ziegenböcke und alle gesprenkelten und gefleckten Ziegen ab, jedes Stück, woran nur etwas Weißes war, und alles, was unter den Schafen dunkelfarbig war, und übergab diese Tiere der Hut seiner Söhne.
36 ܘܥܒ̣ܕ ܡܪܕܐ ܬܠܬܐ ܝܘܡ̈ܝܢ ܒܝܢ̈ܘܗܝ ܠܠܒܢ. ܘܝܥܩܘܒ ܪܥ̣ܐ ܥܢܗ ܕܠܒܢ ܗ̇ܝ ܕܐܫܬ̣ܚܪܬ.36 Sodann setzte er einen Zwischenraum von drei Tagereisen zwischen sich und Jakob fest; Jakob aber blieb als Hirt bei dem übrigen Kleinvieh Labans.
37 ܘܢܣ̣ܒ ܠܗ ܝܥܩܘܒ ܙܩ̈ܬܐ ܚܘܪ̈ܬܐ ܪ̈ܛܝܒܬܐ. ܕܠܘܙܐ ܘܕܕܘܠܒܐ. ܘܩܠ̣ܦ ܒܗܝܢ ܩ̈ܠܦܐ ܚܘܪ̈ܬܐ. ܘܡܚܘܪ ܚܘܪܐ ܕܒܙܩ̈ܬܐ.37 Nun holte sich Jakob frische Stäbe (oder: Schosse) von Weißpappeln sowie von Mandelbäumen und Platanen und schälte an ihnen weiße Streifen heraus, indem er das Weiße an den Stäben bloßlegte;
38 ܘܕܥ̣ܨ ܐܢܝ̈ܢ ܠܙܩ̈ܬܐ ܕܩܠ̣ܦ ܒܪ̈ܗܛܐ ܕܡ̈ܝܐ. ܒܝܬ ܡܫܬܝܐ. ܟܪ ܕܐܬܝܢ ܥܢܐ ܠܡܫܬܐ. ܠܘܩܒܠ ܥܢܐ. ܘܚܡܝܢ ܡܐ ܕܐܬܝܢ ܠܡܫܬܐ.38 dann stellte er die Stäbe, die er geschält hatte, in die Wassertröge, in die Wassertränkrinnen, zu denen das Kleinvieh zum Trinken zu kommen pflegte, gerade vor die Tiere hin. Wenn dann die Tiere, die zur Tränke kamen, brünstig wurden
39 ܘܚ̇ܡܢ ܥܢܐ ܥܠ ܙܩ̈ܬܐ. ܘܝ̈ܠܕܢ ܥܢܐ ܩܪ̈ܚܐ ܘܦܝܣ̈ܟܝܐ .39 und sich vor den Stäben begatteten, so brachten sie gestreifte, gesprenkelte und gefleckte Junge zur Welt.
40 ܘܦ̣ܪܫ ܝܥܩܘܒ ܘܝܗ̣ܒ ܩܕܡ ܥܢܐ ܐܡܪ̈ܐ ܩܪ̈ܚܐ ܘܦܝܣ̈ܟܝܐ . ܘܟܠ ܕܐ̇ܟܡ ܒܥܢܗ ܕܠܒܢ. ܘܥܒ̣ܕ ܠܗ ܓܙܪܐ ܒܠܚܘܕܘܗܝ. ܘܠܐ ܚܠ̣ܛ ܐܢܘܢ ܒܥܢܗ ܕܠܒܢ.40 Jakob sonderte dann die Lämmer ab und richtete die Blicke der Tiere auf das Gestreifte und alles Dunkelfarbige unter dem Kleinvieh Labans und legte (so) für sich besondere Herden an, die er nicht zu dem Kleinvieh Labans tat.
41 ܘܒܟܠ ܫܥܐ ܕܚ̇ܡܐ ܥܢܐ ܒܟܝܪܝܬܐ. ܣܐܡ ܝܥܩܘܒ ܙܩ̈ܬܐ ܩܕܡ ܥܢܐ. ܒܪ̈ܗܛܐ ܕܢܚܡܝܢ ܒܙܩ̈ܬܐ.41 Und sooft fortan das kräftige Kleinvieh brünstig wurde, stellte Jakob die Stäbe den Tieren vor die Augen in die Wassertröge, damit sie sich vor den Stäben begatteten;
42 ܘܒܠܩܝ̈ܫܝܐ ܕܥܢܐ ܠܐ ܣܐܡ ܗܘ̣ܐ. ܘܗܘܝܢ ܠܩܝܫ̈ܝܐ ܠܠܒܢ. ܘܒܟܝܪ̈ܝܐ ܠܝܥܩܘܒ.42 wenn dagegen die Tiere schwächlich waren, stellte er sie nicht hin; so kam es, daß die schwächlichen Tiere dem Laban, die kräftigen aber dem Jakob zuteil wurden.
43 ܘܥܬ̣ܪ ܓܒܪܐ ܛܒ ܛܒ . ܘܗܘܬ ܠܗ ܥܢܐ ܣܓܝܐܬܐ. ܘܥܒ̈ܕܐ ܘܐܡ̈ܗܬܐ ܘܐ̈ܬܢܐ ܘܓܡ̈ܠܐ ܘܚܡܪ̈ܐ.43 So wurde er ein außerordentlich reicher Mann, und er erwarb sich große Herden, auch Mägde und Knechte, Kamele und Esel.