SCRUTATIO

Freitag, 18 September 2026 - San Roberto Bellarmino ( Letture di oggi)

Jesaja 32


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPattloch Bibel
1 Seht: Ein König wird kommen, der gerecht regiert,
und Fürsten, die herrschen, wie es recht ist.
1 Siehe, es wird in Gerechtigkeit ein König herrschen, Fürsten werden nach Recht regieren.
2 Jeder von ihnen wird wie ein Zufluchtsort vor dem Sturm sein,
wie ein schützendes Dach beim Gewitter, wie Wassergräben an einem dürren Ort,
wie der Schatten eines mächtigen Felsens im trockenen Land.
2 Jeder wird sein wie ein Versteck, das vor Wind schützt, wie ein Obdach vor Regensturm, wie Wasserbäche im Dürrland, wie der Schatten wuchtiger Felsen im heißen Gebiet.
3 Dann sind die Augen der Sehenden nicht mehr verklebt,
die Ohren der Hörenden hören wieder zu.
3 Da sind der Sehenden Augen nicht mehr verklebt, die Ohren der Hörenden lauschen gespannt.
4 Das Herz der Unbesonnenen gewinnt Erkenntnis und Einsicht,
die Zunge der Stammelnden redet wieder deutlich und klar.
4 Das Herz der Unbesonnenen kommt zur Einsicht, der Stotternden Zunge redet gewandt und klar.
5 Der Dummkopf wird nicht mehr edel genannt
und der Schurke wird nicht mehr für vornehm gehalten.
5 Nimmer bezeichnet man Toren als Edle, Betrüger heißen nicht vornehm.
6 Denn der Dummkopf redet nur Unsinn
und er hat nur Unheil im Sinn, er handelt ruchlos
und redet lästerlich über den Herrn. Er lässt den Hungrigen darben,
den Durstigen lässt er nicht trinken.
6 Denn nur Torheit redet der Tor, sein Herz sinnt auf Unheil. Ruchloses verübt er und redet Verkehrtes wider den Herrn. Leer läßt er ausgehen des Hungrigen Kehle, reicht dem Durstigen keinen Trunk.
7 Die Waffen des Schurken bringen Unglück,
er plant nur Verbrechen, um die Schwachen durch trügerische Worte ins Verderben zu stürzen,
selbst wenn der Arme beweist, dass er im Recht ist.
7 Die Waffen des Betrügers sind übel; ein solcher sinnt nur auf Ränke, Geringe verdirbt er durch Reden voll Trug, selbst wenn der Arme sein Recht beweist.
8 Der Edle aber plant nur Edles
und tritt für das Edle ein.
8 Doch der Edle sinnt auf Edles, und nur für Edles tritt er ein.
9 Ihr sorglosen Frauen, hört meine Stimme,
ihr selbstsicheren Töchter, hört auf mein Wort!
9 Ihr sorglosen Frauen, wohlan! Hört meinen Ruf! Ihr zuversichtlichen Töchter, vernehmt meine Rede!
10 Über Jahr und Tag werdet ihr zittern,
auch wenn ihr jetzt so selbstsicher seid; denn die Weinernte ist vernichtet,
es gibt keine Obsternte mehr.
10 Im Spätjahr werdet ihr zittern, ihr Zuversichtlichen; denn vernichtet wird die Weinernte sein, eine Obsternte gibt es nicht.
11 Zittert, ihr Sorglosen,
erschreckt, ihr selbstsicheren Frauen, zieht euch aus, entkleidet euch
und legt das Trauerkleid an!
11 Erbebt, ihr Sorglosen, zittert, ihr Zuversichtlichen! Entkleidet, entblößt euch und legt den Bußgürtel um die Hüften!
12 Schlagt euch an die Brust
und klagt um die prächtigen Felder,
die fruchtbaren Reben,
12 Schlagt euch an die Brüste und klagt um die lieblichen Felder, die fruchtbaren Weinstöcke,
13 um die Äcker meines Volkes,
auf denen nur Dornen und Disteln wachsen, um all die Häuser voll Jubel,
um die fröhliche Stadt.
13 um das Ackerland meines Volkes, das aufschießt in Dornen und Disteln, um alle Häuser voll Freude und um die fröhliche Stadt!
14 Denn die Paläste sind verlassen,
der Lärm der Stadt ist verstummt. Der Hügel der Burg mit dem Wachtturm
ist für immer verödet; dort tummeln sich die Wildesel,
dort weiden die Herden.
14 Denn der Palast ist verlassen, der Stadtlärm vorbei, Burgberg und Warte werden kahles Feld für lange Zeit, den Wildeseln zur Lust, den Herden ein Weideplatz.
15 Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird,
dann wird die Wüste zum Garten
und der Garten wird zu einem Wald.
15 Bis über uns sich ergießt ein Geist aus der Höhe. Dann wird zum Fruchtgarten die Steppe; der Fruchtgarten aber gilt als Wald.
16 In der Wüste wohnt das Recht,
die Gerechtigkeit weilt in den Gärten.
16 In der Steppe wird wohnen das Recht, im Fruchtgarten weilt die Gerechtigkeit.
17 Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein,
der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.
17 Die Gerechtigkeit aber bewirkt das Heil, und die Gerechtigkeit schafft ständige Ruhe und Sicherheit.
18 Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen,
in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.
18 Auf einer Friedensaue wohnt mein Volk, an sicheren Stätten und sorglosen Ruheplätzen.
19 Aber der Wald stürzt in jähem Sturz,
die Stadt versinkt in der Tiefe.
19 Stürzen aber wird, ja, stürzen der Wald und die Stadt in die Senkung versinken.
20 Wohl euch! Ihr könnt an allen Gewässern säen
und eure Rinder und Esel frei laufen lassen.
20 Heil euch, die ihr säen könnt an allen Gewässern und Ochs und Esel frei laufen laßt!