SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Secondo libro delle Cronache ܕܒܪܝܡܝܢ 36


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܕܒܪܘ ܥܡܐ ܕܐܪܥܐ ܠܝܗܘܐܚܙ ܒܪ ܝܘܫܝܐ ܘܐܩܝܡܘܗܝ ܒܡܠܟܘܬܐ ܒܬܪ ܐܒܘܗܝ ܒܐܘܪܫܠܡ1 Die Landbevölkerung nahm dann Joahas, den Sohn Josias, und machte ihn zum König in Jerusalem als Nachfolger seines Vaters.
2 ܒܪ ܥܣܪ̈ܝܢ ܗܘܐ ܘܬܠܬ ܫܢ̈ܝܢ ܝܗܘܐܚܙ ܟܕ ܩܡ ܒܡܠܟܘܬܐ ܘܬܠܬܐ ܝܪ̈ܚܝܢ ܐܡܠܟ ܒܐܘܪܫܠܡ2 Im Alter von dreiundzwanzig Jahren wurde Joahas König und regierte drei Monate in Jerusalem;
3 ܘܐܥܒܪܗ ܡܠܟܐ ܕܡܨܪܝܢ3 dann setzte ihn der König von Ägypten in Jerusalem ab und legte dem Lande eine Geldbuße von hundert Talenten Silber und einem Talent Gold auf.
4 ܘܐܩܝܡ ܠܐܠܝܩܝܡ ܐܚܘܗܝ ܥܠ ܕܒܝܬ ܝܗܘܕܐ ܘܥܠ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܫܡܝ ܫܡܗ ܝܘܝܩܝܡ ܘܠܝܗܘܐܚܙ ܐܚܘܗܝ ܕܒܪ ܦܪܥܘܢ ܚܓܝܪܐ ܘܐܘܒܠܗ ܠܡܨܪܝܢ ܘܡܝܬ ܬܡܢ4 Dann machte der König von Ägypten den Bruder des Joahas, nämlich Eljakim, zum König über Juda und Jerusalem und änderte seinen Namen in Jojakim ab; seinen Bruder Joahas aber nahm Necho mit sich und brachte ihn nach Ägypten.
5 ܒܪ ܥܣܪܝܢ ܘܚܡܫ ܫܢ̈ܝܢ ܝܘܝܩܝܡ ܟܕ ܩܡ ܒܡܠܟܘܬܐ ܘܚܕܥܣܪܐ ܫܢ̈ܝܢ ܐܡܠܟ ܒܐܘܪܫܠܡ ܘܥܒܕ ܕܒܝܫ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܗ5 Im Alter von fünfundzwanzig Jahren wurde Jojakim König und regierte elf Jahre in Jerusalem; er tat, was dem HERRN, seinem Gott, mißfiel.
6 ܥܠܘܗܝ ܣܠܩ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡܠܟܐ ܕܒܒܠ ܘܐܣܪܗ ܒܫܫ̈ܠܬܐ ܠܡܘܒܠܘܬܗ ܠܒܒܠ6 Da zog Nebukadnezar, der König von Babylon, gegen ihn heran und legte ihn in Ketten, um ihn nach Babylon bringen zu lassen.
7 ܘܡܢ ܟܘܠܗܘܢ ܡܐ̈ܢܝ ܒܝܬܐ ܐܝܬܝ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܠܒܒܠ ܘܝܗܒ ܐܢܘܢ ܒܗܝܟܠܗ ܒܒܒܠ7 Auch einen Teil der Geräte des Tempels des HERRN entführte Nebukadnezar nach Babylon und brachte sie in seinem Tempel (oder: Palast) zu Babylon unter. –
8 ܘܫܪܟܐ ܕܦܬܓܡܘ̈ܗܝ ܕܝܘܝܩܝܡ ܘܣܢܝ̈ܬܐ ܕܥܒܕ ܗܐ ܗ̈ܢܝܢ ܟܬܝ̈ܒܢ ܥܠ ܣܦ̣ܪ̈ܐ ܕܡ̈ܠܟܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܕܝܗܘܕܐ ܘܐܡܠܟ ܝܘܝܟܝܢ ܒܪܗ ܒܬܪܗ8 Die übrige Geschichte Jojakims aber und die Greueltaten, die er begangen hat, und was sonst noch Böses bei ihm vorgekommen ist, das findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet im Buch der Könige von Israel und Juda. Sein Sohn Jojachin folgte ihm dann in der Regierung nach.
9 ܒܪ ܬܡܢܥܣܪܐ ܗܘܐ ܫܢ̈ܝܢ ܝܘܝܟܝܢ ܟܕ ܩܡ ܒܡܠܟܘܬܐ ܘܡܐܐ ܝܘܡ̈ܝܢ ܐܡܠܟ ܒܐܘܪܫܠܡ ܘܥܒܕ ܕܒܝ̣ܫ ܩܕܡ ܡܪܝܐ9 Im Alter von achtzehn Jahren wurde Jojachin König und regierte drei Monate und zehn Tage in Jerusalem; er tat, was dem HERRN mißfiel.
10 ܘܠܚܪܬܗ̇ ܕܫܢܬܐ ܫܕܪ ܥܠܘܗܝ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡܠܟܐ ܕܒܒܠ ܘܐܝܬܝܗ ܠܒܒܠ ܠܗ ܘܠܡܐ̈ܢܝ ܪܓܬܐ ܕܗܘܘ ܒܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܐܩܝܡ ܠܨܕܩܝܐ ܕܕܗ ܒܡܠܟܘܬܐ ܥܠ ܝܗܘܕܐ ܘܥܠ ܐܘܪܫܠܡ10 Um die Jahreswende (oder: vor Ablauf des Jahres) aber sandte der König Nebukadnezar hin und ließ ihn nach Babylon holen samt den kostbarsten Geräten des Tempels des HERRN und machte seinen Bruder Zedekia zum König über Juda und Jerusalem.
11 ܒܪ ܥܣܪ̈ܝܢ ܗܘܐ ܘܚܕܐ ܫܢ̈ܝܢ ܨܕܩܝܐ ܟܕ ܩܡ ܒܡܠܟܘܬܐ ܘܚܕܥܣܪܐ ܫܢ̈ܝܢ ܐܡܠܟ ܒܐܘܪܫܠܡ11 Im Alter von einundzwanzig Jahren wurde Zedekia König und regierte elf Jahre in Jerusalem.
12 ܘܥܒܕ ܕܒܝ̣ܫ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܗ ܘܠܐ ܕܚܠ ܡܢ ܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܕܡܬܢܒܐ ܗܘܐ ܐܝܟ ܕܡܢ ܦܘܡܗ ܕܡܪܝܐ12 Er tat, was dem HERRN, seinem Gott, mißfiel; er demütigte sich nicht vor Jeremia, der als Prophet auf Befehl des HERRN zu ihm redete.
13 ܘܐܦ ܥܠ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡܪܕ ܕܝܡܐ ܗܘܐ ܠܗ ܒܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܩܫܝ ܩܕܠܗ ܘܩܫܝ ܠܒܗ ܘܠܐ ܨܒܐ ܠܡܨܠܝܘ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ13 Dazu empörte er sich gegen den König Nebukadnezar, der ihn doch einen Treueid bei Gott hatte schwören lassen, und machte seinen Nacken steif und sein Herz verstockt, so daß er sich nicht zum HERRN, dem Gott Israels, bekehrte.
14 ܘܐܦ ܩܫܝ̈ܫܐ ܕܟܗ̈ܢܐ ܘܕܠܘ̈ܝܐ ܘܕܥܡܐ ܐܣܓܝܘ ܠܡܟܕܒܘ ܟܕܒܘܬܐ ܐܝܟ ܟܠܗܘܢ ܥ̇ܒ̈ܕܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܘܛܡܐܘ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܩܕܝܫܐ ܕܒܐܘܪܫܠܡ14 Ebenso begingen alle höchstgestellten Priester und die Häupter des Volkes Sünden auf Sünden in der Weise (= Nachahmung) der heidnischen Götzengreuel und entweihten das Haus, das der HERR in Jerusalem geheiligt hatte.
15 ܘܫܕܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܒܗ̈ܝܗܘܢ ܥܠܝܗܘܢ ܒܐܝܕܐ ܕܡܠܐܟ̈ܘܗܝ ܡܩܕܡܝܢ ܘܡܚܫܟܝܢ ܡܛܠ ܕܚܣ ܥܠ ܥܡܗ ܘܥܠ ܥ̈ܢܐ ܕܓܒܐ15 Zwar sandte der HERR, der Gott ihrer Väter, durch seine Boten unermüdlich immer wieder (Warnungen) an sie, weil er Erbarmen mit seinem Volke fühlte und seine Wohnstätte ihm leid tat;
16 ܘܗܘܘ ܓܚ̇ܟܝܢ ܥܠ ܡܠܐܟ̈ܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܘܡܒܣܪܝܢ ܥܠ ܡܠܝ̈ܗܘܢ ܘܓܚ̇ܟܝܢ ܥܠ ܢܒܝܘ̈ܗܝ ܥܕܡܐ ܕܣܠܩܬ ܚܡܬܗ ܕܡܪܝܐ ܒܥܡܗ ܥܕܡܐ ܠܐܝܟܐ ܕܠܐ ܗܘܬ ܠܗܘܢ ܐܣܝܘ16 aber sie verhöhnten die Boten Gottes und verachteten seine Drohungen und trieben ihren Spott mit seinen Propheten, bis der Grimm des HERRN gegen sein Volk so hoch stieg, daß keine Heilung (= Besänftigung) mehr möglich war.
17 ܘܐܣܩ ܥܠܝܗܘܢ ܠܡܠܟܐ ܕܟܠܕ̈ܝܐ ܘܩܛܠ ܥܠܝܡ̈ܝܗܘܢ ܒܚܪܒܐ ܒܝܬ ܡܩܕܫܗܘܢ ܘܠܐ ܚܣ ܥܠ ܓܕܘܕ̈ܐ ܘܥܠ ܒܬܘ̈ܠܬܐ ܘܥܠ ܩܫܝ̈ܫܐ ܐܦ ܠܐ ܥܠ ܝܢ̇ܩ̈ܝ ܚܠܒܐ ܟܠܗܘܢ ܐܫܠܡ ܒܐܝܕܗ17 So ließ er denn den König der Chaldäer gegen sie heranziehen; der erschlug ihre junge Mannschaft mit dem Schwert in ihrem heiligen Tempel: er verschonte weder Jünglinge noch Jungfrauen, nicht Greise noch Hochbetagte: alles ließ Gott ihm in die Hände fallen.
18 ܘܟܘܠ ܡܐ̈ܢܝ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܪ̈ܘܪܒܐ ܘܕܩܕ̈ܩܐ ܘܓܙܐ ܕܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܓܙܐ ܕܡܠܟܐ ܘܕܫܠܝܛܢ̈ܘܗܝ ܟܠܗ ܐܘܒܠ ܠܒܒܠ18 Auch sämtliche Geräte des Gotteshauses, die großen wie die kleinen, und die Schätze des Tempels des HERRN und die Schätze des Königs und seiner Würdenträger: alles entführte er nach Babylon.
19 ܘܐܘܩܕܗ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܥܩܪ ܫܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܟܠܗܝܢ ܣܚܪ̈ܬܗ̇ ܐܘܩܕ ܒܢܘܪܐ ܘܟܠ ܡܐ̈ܢܐ ܕܪܓܬܐ ܚܒܠ19 Den Tempel aber verbrannten sie, die Mauern Jerusalems rissen sie nieder und ließen alle Paläste der Stadt in Flammen aufgehen, so daß alle kostbaren Geräte darin zugrunde gingen.
20 ܘܐܦܩ ܒܫܒܝܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܦܠܛܘ ܡܢ ܚܪܒܐ ܠܒܒܠ ܘܗܘܘ ܠܗ ܥܒ̣̈ܕܐ ܘܠܒܢ̈ܘܗܝ ܥܕܡܐ ܠܐܝܟܐ ܕܐܫܠܡ ܡܠܟܘܬܐ ܠܦܪ̈ܣܝܐ20 Hierauf führte er alle, die dem Blutbad entgangen waren, gefangen nach Babylon, wo sie ihm und seinen Söhnen als Knechte dienstbar waren, bis das Perserreich zur Herrschaft gelangte.
21 ܕܬܫܠܡ ܡܠܬܗ ܕܡܪܝܐ ܕܡܠܠ ܗܘܐ ܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܥܕܡܐ ܕܬܬܢܝܚ ܐܪܥܐ ܒܫܒ̈ܝܗ̇ ܟܠ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܬܨܕܐ ܠܡܫܠܡ ܫܒܥܝܢ ܫܢ̈ܝܢ21 So sollte das Wort des HERRN, das durch den Mund Jeremias ausgesprochen worden war (Jer 25,11; 3.Mose 26,34), seine Erfüllung finden: »Bis das Land seine Sabbatjahre abgetragen hätte.« Während der ganzen Zeit seiner Verödung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.
22 ܒܫܢܬ ܚܕܐ ܠܟܘܪܫ ܡܠܟܐ ܦܪܣܝܐ ܕܬܫܠܡ ܡܠܬܗ ܕܡܪܝܐ ܒܦܘܡܗ ܕܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܐܥܝܪ ܡܪܝܐ ܪܘܚܗ ܕܟܘܪܫ ܡܠܟܐ ܦܪܣܝܐ ܘܐܥܒܪ ܩܠܐ ܒܟܠܗ̇ ܡܠܟܘܬܗ ܘܐܦ ܒܟܬܒܐ ܐܡܝܪ ܗܘܐ ܫܡܗ22 Aber im ersten Jahre der Regierung des Kores (= Cyrus), des Königs von Persien – damit das durch den Mund Jeremias ergangene Wort des HERRN in Erfüllung ginge –, regte der HERR den Geist des Perserkönigs Kores dazu an, folgende Verfügung durch sein ganzes Reich hin ausrufen und auch durch schriftlichen Erlaß bekanntmachen zu lassen:
23 ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܟܘܪܫ ܡܠܟܐ ܦܪܣܝܐ ܟܘܠ ܡܠܟܘ̈ܬܐ ܕܐܪܥܐ ܝܗܒ ܠܝ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܫܡܝܐ ܘܗܘ ܦܩܕ ܥܠܝ ܕܐܒܢܐ ܠܗ ܒܝܬܐ ܒܐܘܪܫܠܡ ܕܒܝܗܘܕ ܡܢܘ ܐܝܬ ܒܟܘܢ ܡܢ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܗ ܨ̇ܒܐ ܒܗ ܢܣܩ ܢܐܬܐ ܠܘܬܝ23 »So spricht (= Folgendes verfügt) Kores, der König von Persien: Alle Reiche der Erde hat mir der HERR, der Gott des Himmels, gegeben, und er ist’s auch, der mir aufgetragen hat, ihm zu Jerusalem in Juda einen Tempel zu erbauen. Wer also unter euch allen zu seinem Volke gehört, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf!«