SCRUTATIO

Dienstag, 14 Juli 2026 - San Camillo de Lellis ( Letture di oggi)

Jesaja 11


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor,
ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
1 ܘܢܦܘܩ ܚܘܛܪܐ ܡܢ ܓܘܙܥܗ ܕܐܝܫܝ ܘܢܦܪܥ ܢܘܪܒܐ ܡܢ ܥܩܪܗ
2 Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm:
der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke,
der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
2 ܘܬܬܢܝܚ ܘܬܫܪܐ ܥܠܘܗܝ ܪܘܚܐ ܕܐܠܗܐ ܪܘܚܐ ܕܚܟܡܬܐ ܘܕܣܘܟܠܐ ܪܘܚܐ ܕܬܪܥܝܬܐ ܘܕܓܢܒܪܘܬܐ ܪܘܚܐ ܕܐܝܕܥܬܐ ܘܕܕܚܠܬܗ ܕܡܪܝܐ
3 [Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.]
Er richtet nicht nach dem Augenschein
und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
3 ܘܢܕܢܚ ܒܕܚܠܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܠܐ ܐܝܟ ܕܚ̈ܙܝܢ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܢܕܘܢ ܘܠܐ ܐܝܟ ܕܫܡ̈ܥܢ ܐ̈ܕܢܘܗܝ ܢܟܣ
4 sondern er richtet die Hilflosen gerecht
und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen
mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen
mit dem Hauch seines Mundes.
4 ܢܕܘܢ ܒܩܘܫܬܐ ܠܡܣ̈ܟܢܐ ܘܢܟܣ ܒܬܪܝܨܘܬܐ ܠܒܝܫ̈ܝܗ ܕܐܪܥܐ ܢܡܚܐ ܠܐܪܥܐ ܒܫܒܛܐ ܕܦܘܡܗ ܘܒܪܘܚܐ ܕܣ̈ܦܘܬܗ ܢܡܝܬ ܠܪ̈ܫܝܥܐ
5 Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften,
Treue der Gürtel um seinen Leib.
5 ܬܗܘܐ ܙܕܝܩܘܬܐ ܐܣܪ ܚ̈ܨܘܗܝ ܘܗܝܡܢܘܬܐ ܚܙܩܐ ܕܕܦܢ̈ܬܗ
6 Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.
6 ܢܥܡܪ ܕܐܒܐ ܥܡ ܐܡܪܐ ܘܢܡܪܐ ܥܡ ܓܕܝܐ ܢܪܒܥ ܘܥܓܠܐ ܘܓܘܪܝܐ ܕܐܪܝܐ ܘܬܘܪܐ ܐܟܚܕܐ ܢܪܥܘܢ ܘܛܠܝܐ ܙܥܘܪܐ ܢܕܒܪ ܐܢܘܢ
7 Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
7 ܬܘܪܬܐ ܘܕܒܐ ܐܟܚܕܐ ܢܪ̈ܥܝܢ ܘܒ̈ܢܝܗܝܢ ܐܟܚܕܐ ܢܪܒܥܘܢ ܐܪܝܐ ܐܝܟ ܬܘܪܐ ܢܐܟܘܠ ܬܒܢܐ
8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
8 ܘܢܫܬܥܐ ܝܠܘܕܐ ܒܚܪܡܢܐ ܘܒܚܘܪܐ ܕܐܣܦܣ ܢܘܫܛ ܐܝܕܗ ܚܣܝܠܐ
9 Man tut nichts Böses mehr
und begeht kein Verbrechen
auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
9 ܘܠܐ ܢܒܐܫܘܢ ܘܠܐ ܢܚܒܠܘܢ ܒܟܠܗ ܛܘܪܐ ܕܩܘܕܫܝ ܡܛܠ ܕܬܬܡܠܐ ܐܪܥܐ ܐܝܕܥܬܗ ܕܡܪܝܐ ܐܝܟ ܡ̈ܝܐ ܕܡܟܣܝܢ ܠܝܡܐ
10 An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein,
der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf;
sein Wohnsitz ist prächtig.
10 ܘܢܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܥܩܪܗ ܕܐܝܫܝ ܕܩܐ̇ܡ ܐܬܐ ܠܥܡ̈ܡܐ ܘܥܠܘܗܝ ܥܡ̈ܡܐ ܢܥܩܒܘܢ ܘܬܗܘܐ ܢܝܚܬܗ ܐܝܩܪܐ
11 An jenem Tag wird der Herr seine Hand von neuem erheben,
um den übrig gebliebenen Rest seines Volkes zurückzugewinnen, von Assur und Ägypten, von Patros und Kusch,
von Elam, Schinar und Hamat
und von den Inseln des Meeres.
11 ܘܢܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܢܘܣܦ ܡܪܝܐ ܬܢܝܐ ܕܐܝܕܗ ܕܢܩܢܐ ܫܪܟܐ ܕܥܡܗ ܕܐܫܬܚܪܘ ܡܢ ܐܬܘܪ ܘܡܢ ܡܨܪܝܢ ܘܡܢ ܦܬܪܘܣ ܘܡܢ ܟܘܫ ܘܡܢ ܥܝܠܡ ܘܡܢ ܣܥܝܪ ܘܡܢ ܚܡܬ ܘܡܢ ܓܙܪ̈ܬܐ ܕܝܡܐ
12 Er stellt für die Völker ein Zeichen auf,
um die Versprengten Israels wieder zu sammeln,
um die Zerstreuten Judas zusammenzuführen von den vier Enden der Erde.
12 ܘܢܫܩܘܠ ܐܬܐ ܠܥܡ̈ܡܐ ܘܢܟܢܫ ܠܛܥ̈ܝܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܠܡܒܕܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ ܢܟܢܫ ܡܢ ܐܪ̈ܒܥܬ ܟܢ̈ܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ
13 Dann hört der Neid Efraims auf,
die Feinde Judas werden vernichtet. Efraim ist nicht mehr eifersüchtig auf Juda
und Juda ist nicht mehr Efraims Feind.
13 ܘܢܥܒܪ ܛܢܢܐ ܡܢ ܐܦܪܝܡ ܘܐ̈ܠܘܨܘܗܝ ܕܝܗܘܕܐ ܢܐܒܕܘܢ ܐܦܪܝܡ ܠܐ ܢܛܢ ܒܝܗܘܕܐ ܘܝܗܘܕܐ ܠܐ ܢܐܠܘܨ ܠܐܦܪܝܡ
14 Sie stoßen nach Westen vor wie im Flug,
den Philistern in die Flanke;
vereint plündern sie die Völker des Ostens aus. Sie ergreifen Besitz von Edom und Moab,
die Ammoniter müssen ihnen gehorchen.
14 ܘܢܦܠܚܘܢ ܒܟܬܦܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܥܠ ܝܡܐ ܘܐܟܚܕܐ ܢܒܙܘܢ ܠܒ̈ܢܝ ܡܕܢܚܐ ܒܐܕܘܡ ܘܒܡܘܐܒ ܢܘܫܛܘܢ ܐܝ̈ܕܝܗܘܢ ܘܒ̈ܢܝ ܥܡܘܢ ܢܫܬܡܥܘܢ ܠܗܘܢ
15 Der Herr trocknet die Bucht des ägyptischen Meeres aus;
er schwingt in glühendem Zorn seine Faust gegen den Eufrat und zerschlägt ihn in sieben einzelne Bäche,
sodass man in Sandalen hindurchgehen kann.
15 ܘܢܚܪܒ ܡܪܝܐ ܠܫܢ ܝܡܐ ܕܒܡܨܪܝܢ ܘܢܪܝܡ ܐܝܕܗ ܥܠ ܢܗܪܐ ܒܐܘܚܕܢܐ ܕܪܘܚܗ ܘܢܡܚܝܘܗܝ ܠܫܒܥܐ ܢܚ̈ܠܝܢ ܕܢܬܥܒܪ ܒܡܣ̈ܢܐ
16 So entsteht eine Straße für den Rest seines Volkes,
der übrig gelassen wurde von Assur,eine Straße, wie es sie für Israel gab,
als es aus Ägypten heraufzog.
16 ܘܢܗܘܐ ܫܒܝܠܐ ܠܫܪܟܐ ܕܥܡܗ ܕܐܫܬܚܪܘ ܡܢ ܐܬܘܪ ܐܝܟ ܕܗܘܬ ܠܐܝܣܪܝܠ ܒܝܘܡܐ ܕܣܠܩܘ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ