SCRUTATIO

Lunedi, 6 luglio 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Secondo libro dei Maccabei ܡܩܒܝ̈ܐ 9


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PeshittaMenge Bibel
1 ܒܗ ܕܝܢ ܒܗܘ ܙܒܢܐ ܓܕܫ ܕܢܗܦܘܟ ܘܢܣܩ ܐܢܛܝܟܘܣ ܡܠܟܐ ܡܢ ܦܪܣ ܒܒܗܬܬܐ ܘܒܬܚܡܨܬܐ ܣܓܝܐܬܐ1 Um diese Zeit begab es sich, daß Antiochus seinen unrühmlichen Rückzug aus den zu Persien gehörenden Ländern angetreten hatte.
2 ܢܚܬ ܗܘܐ ܓܝܪ ܠܗܝ ܕܡܬܩܪܝܐ ܗܘܬ ܡܕܝܢܬ ܦܪܣ ܘܨܒܐ ܗܘܐ ܕܢܐܚܕܝܗ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܢܚܠܨ ܒܝܬ ܦܬܟܪ̈ܐ ܕܐܝܬ ܗܘܐ ܒܗ ܘܟܕ ܚܙܘ ܕܝܢ ܒܢ̈ܝ ܐܬܪܐ ܗ̇ܘ ܐܬܟܢܫܘ ܗܘܘ ܥܠܘܗܝ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܘܙܟܘܘܗܝ ܠܟܠܗ ܚܝܠܐ ܕܥܡܗ ܘܟܕ ܚܙܐ ܕܐܙܕܟܝ ܠܗ ܗܦܟ ܟܕ ܒܗܝܬ ܥܡ ܟܠܗ ܚܝܠܗ2 Er war nämlich nach der Stadt namens Persepolis gezogen in der Absicht, den dortigen Tempel zu plündern und die Stadt zu behalten. Als nun infolgedessen die Einwohner sich in Menge erhoben und entschlossen zu den Waffen griffen, begab es sich, daß der König von den Eingeborenen geschlagen wurde und einen schimpflichen Rückzug antreten mußte.
3 ܘܟܕ ܩܪܝܒ ܗܘܐ ܕܝܢ ܐܢܛܝܘܟܘܣ ܕܢܡܛܐ ܠܒܛܢܢ ܐܘܕܥܘܗܝ ܥܠ ܨܒܘ̈ܬܗ ܕܢܝܩܢܪ ܘܕܛܝܡܬܐܘܣ3 Als er dann in Ekbatana war, traf die Meldung bei ihm ein, wie schlimm es dem Nikanor und dem Heere des Timotheus ergangen sei.
4 ܘܟܕ ܫܡܥ ܐܬܥܙܙ ܘܐܬܪܝܡ ܒܚܡܬܗ ܣܓܝ ܘܡܬܪܥܐ ܗܘܐ ܕܟܠ ܡܕܡ ܕܥܒܕܘ ܒܗ ܒܦܪܣ ܒܝܗܘ̈ܕܝܐ ܢܐܬܐ ܘܢܣܩܝܘܗܝ ܘܦܩܕ ܗܘܐ ܠܩܪܪܗ ܕܢܕܒܪ ܣܓܝ ܡܣܪܗܒܐܝܬ ܕܒܥܓܠ ܢܣܩ ܘܗܟܢܐ ܐܡܪ ܗܘܐ ܕܠܐܘܪܫܠܡ ܡܕܝܢܬܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܐܥܩܪܝܗ ܘܐܥܒܕܝܗ ܒܝܬ ܡܥܡܪܐ ܠܥܡ̈ܡܐ4 Dadurch in Wut versetzt, nahm er sich vor, die Juden den Schimpf, den sie ihm durch seine Besiegung angetan hatten, entgelten zu lassen, und befahl daher seinem Wagenlenker, ohne Rast zu jagen und die Fahrt zu Ende zu bringen, während doch das Strafgericht vom Himmel her bereits über seinem Haupte schwebte. Denn so hatte er in seinem Übermut gesprochen: »Zum Totenacker der Juden will ich Jerusalem machen, wenn ich dorthin komme!«
5 ܘܒܪܫܥܬܗ ܕܝܢ ܩܕܡܗ ܕܝܢܐ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܚܝܠܬܢܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܡܚܝܗܝ ܡܚܘܬܐ ܡܪܝܪܬܐ ܕܠܐ ܡܬܚܙܝܐ ܘܥܕ ܒܥܝܐ ܗܘܬ ܕܬܦܘܩ ܟܠܗ ܡܠܬܗ ܐܚܕܗ ܟܐܒܐ ܡܪܝܪܐ ܘܩܫܝܐ ܒܪ̈ܚܡܘܗܝ ܘܒܡ̈ܥܘܗܝ5 Aber der Herr, der alles sieht, der Gott Israels, schlug ihn mit einer unsichtbaren und unheilbaren Krankheit. Kaum hatte er zu reden aufgehört, so wurde er von unerträglichen Schmerzen in den Gedärmen ergriffen und von grausamen Qualen im Leibe,
6 ܘܦܪܥܗ ܒܟܐܢܘܬܐ ܠܗܘ ܕܒܟܐ̈ܒܐ ܘܒܐܘ̈ܠܨܢܐ ܘܒܫ̈ܢܕܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܫܢܩ ܘܢܓܕ ܪ̈ܚܡܐ ܕܐܚܪ̈ܢܐ6 ganz mit Recht; er hatte ja andere Leute viele und unerhörte Martern im Inneren erdulden lassen.
7 ܘܟܕ ܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܓܕܫܝܗܝ ܥܕܟܝܠ ܡܬܥܙܙ ܗܘܐ ܘܡܬܬܪܝܡ ܒܪܥܝܢܗ ܘܡܠܐ ܗܘܐ ܒܚܡܬܐ ܕܡܬܓܘܙܠܐ ܗܘܬ ܐܝܟ ܢܘܪܐ ܥܠ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܘܦܩܕ ܗܘܐ ܕܝܬܝܪܐܝܬ ܘܚܪܝܦܐܝܬ ܢܪܕܘܦ ܩܪܪܗ ܘܒܚܐܦܐ ܕܪܗܛܐ ܕܡܪܟܒܬܗ ܐܫܬܕܝ ܘܢܦܠ ܡܢܗ ܡܦܘܠܬܐ ܩܫܝܬܐ ܘܡܪܝܪܬܐ ܘܐܬܬܒܪܘ ܟܠܗܘܢ ܗܕܡܘܗܝ7 Dennoch ließ er seinen maßlosen Stolz keineswegs fahren, sondern war immer noch voller Hochmut und schnaubte Feuer und Flammen in seiner Wut gegen die Juden und befahl, die Fahrt zu beschleunigen. Da geschah es, daß sein Wagen, der sausend dahinrollte, umschlug, so daß er einen schweren Fall tat, durch den alle seine Glieder verrenkt wurden;
8 ܗܘ ܕܝܢ ܕܡܢ ܩܕܡ ܩܠܝܠ ܣܒܪ ܗܘܐ ܕܢܦܩܘܕ ܐܦ ܠܓܠܠܘ̈ܗܝ ܕܝܡܐ ܡܛܠ ܫܘܒܗܪܗ ܕܝܬܝܪ ܗܘܐ ܡܢ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢܝܢ̈ܫܐ ܘܕܢܡܟܟ ܠܟܘܠܗܘܢ ܛܘܪ̈ܐ ܪ̈ܡܐ ܫܕܐ ܗܘܐ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܡܚܘܐ ܗܘܐ ܓܠܝܐܝܬ ܠܟܠ ܐܢܫ ܚܝܠܗ ܕܐܠܗܐ8 und der Mann, der soeben in seinem übermenschlichen Hochmut gemeint hatte, den Wellen des Meeres gebieten und die hohen Berge auf der Wagschale wägen zu können, war jetzt, zu Boden geworfen, in die Notlage versetzt, sich in einer Sänfte tragen zu lassen, für alle ein klarer Beweis der Macht Gottes.
9 ܗܟܢܐ ܕܝܢ ܩܫܐ ܗܘܐ ܚܫܗ ܕܪܫܝܥܐ ܥܕܡܐ ܕܐܦ ܬܘ̈ܠܥܐ ܪ̈ܦܬܢ ܗ̈ܘܝ ܡܢ ܦܓܪܗ ܘܟܕ ܚܝ ܗܘܐ ܢܬܪ ܗܘܐ ܒܣܪܗ ܘܢܦܠ ܡܢܗ ܘܣܪܝ ܗܘܐ ܪܝܚ ܦܓܪܗ ܕܐܢܫ ܡܢ ܚܝ̈ܠܘܗܝ ܠܐ ܡܫܟܚ ܗܘܐ ܕܢܣܝܒܪ9 Es kam so weit, daß aus dem Leibe dieses gottlosen Menschen Würmer in Menge hervorwuchsen und ihm bei lebendigem Leibe das Fleisch stückweise unter grausamen Schmerzen abfiel und das ganze Heer von dem unerträglichen Gestank der Fäulnis belästigt wurde.
10 ܘܗܘ ܕܡܢ ܩܕܡ ܩܠܝܠ ܣܒܪ ܗܘܐ ܕܢܦܩܘ ܕܐܦ ܠܟܘܟ̈ܒܐ ܕܫܡܝܐ ܐܢܫ ܠܐ ܡܫܟܚ ܗܘܐ ܕܢܬܩܪܒ ܠܘܬܗ ܡܛܠ ܪܝܚܗ ܣܪܝܐ10 Und ihn, der jüngst noch wähnte, die Sterne am Himmel erreichen zu können den konnte jetzt niemand mehr tragen wegen der unerträglichen Beschwerde des Gestanks.
11 ܡܢ ܗܪܟܐ ܕܝܢ ܫܪܝ ܕܢܬܒܨܪ ܡܢ ܣܘܓܐܐ ܕܫܘܒܗܪܗ ܘܟܕ ܐܬܡܟܟ ܐܬܦܢܝ ܠܘܬ ܐܝܕܥܬܐ ܕܫܪܪܐ ܡܛܘܠ ܕܡܫܬܢܩ ܗܘܐ ܘܡܬܐܠܨ ܒܟܠ ܢܓܕ̈ܝܢ ܕܡܢ ܫܡܝܐ11 Jetzt endlich fing der schwer Geplagte an, den größten Teil seines Hochmuts fahren zu lassen und zu richtiger Erkenntnis zu kommen, da er durch die Rute Gottes von Schmerzen gemartert wurde, die jeden Augenblick zunahmen.
12 ܘܟܕ ܠܐ ܡܫܟܚ ܕܢܣܝܒܪ ܠܪܝܚܗ ܥܢܐ ܘܐܡܪ ܗܟܢܐ ܙܕܩܐ ܗܝ ܗܕܐ ܕܐܢܫ ܢܫܬܥܒܕ ܠܐܠܗܐ ܘܠܐ ܕܟܕ ܐܝܬܘܗܝ ܡܝܘܬܐ ܢܬܪܥܐ ܬܪܥܝܬܐ ܠܘܩܒܠ ܐܠܗܐ12 Und als er selbst den Gestank nicht mehr ertragen konnte, da erklärte er: »Es ist recht, daß man sich Gott unterwirft und als sterblicher Mensch sich nicht vermißt, Gott gleich zu stehen«.
13 ܡܨܠܐ ܗܘܐ ܕܝܢ ܪܫܝܥܐ ܘܒܥܐ ܡܢ ܡܪܝܐ ܗܘ ܕܬܘܒ ܠܐ ܐܬܪܚܡ ܥܠܘܗܝ ܘܐܡܪ ܗܘܐ ܗܟܢܐ13 Nun betete der Verruchte zu dem Herrn, der sich seiner nicht mehr erbarmen wollte, und gelobte,
14 ܕܠܡܕܝܢܬܐ ܩܕܝܫܬܐ ܗܝ ܕܡܣܪܗܒ ܗܘܝܬ ܕܐܙܠ ܘܐܣܚܦܝܗ ܘܐܥܒܕܝܗ ܒܝܬ ܡܥܡܪܐ ܠܟܠ ܥܡ̈ܡܝܢ ܐܒܢܝܗ ܘܐܚܕܪܝܗ14 er wolle die heilige Stadt, auf die er loseilte, um sie dem Erdboden gleich zu machen und in einen Totenacker für die Juden umzuwandeln, für frei erklären
15 ܘܥܠ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܕܝܢ ܐܡܪ ܗܘܐ ܕܡܬܪܥܐ ܗܘܝܬ ܥܠܝܗܘܢ ܕܐܦ ܠܐ ܡܬܩܒܪܘ ܢܬܩܒܪܘܢ ܐܠܐ ܕܢܗܘܘܢ ܡܐܟܘܠܬܐ ܠܦܪܚܬܐ ܕܫܡܝܐ ܘܠܚܝܘܬܐ ܕܐܪܥܐ ܥܡ ܢܝܫܝ̈ܗܘܢ ܘܒܢܝ̈ܗܘܢ ܠܟܠܗܘܢ ܐܥܒܕ ܐܢܘܢ ܐܬܢܝ̈ܐ15 und wolle die Juden, die er doch nicht einmal eines Begräbnisses für wert gehalten, vielmehr samt ihren Kindern den wilden Tieren und Raubvögeln zum Fraß hinzuwerfen beschlossen hatte, ebenso frei machen wie die Bürger von Athen.
16 ܘܠܗܝܟܠܐ ܩܕܝܫܐ ܗܘ ܕܡܢ ܩܕܝܡ ܒܙܬ ܗܘܝܬ ܐܟܠܠܝܘܗܝ ܘܐܨܒܬܝܘܗܝ ܒܟܠ ܬܨ̈ܒܝܬܐ ܘܡܐ̈ܢܝ ܩܘܕܫܐ ܐܬܠ ܒܐܥ̈ܦܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܘܟܘܠ ܢܦܩܬܐ ܕܐܙܠܐ ܠܕܒ̈ܚܐ ܘܠܩܘܪ̈ܒܢܐ ܡܢ ܕܝܠܝ ܐܬܠ16 Weiter gelobte er, den heiligen Tempel, den er doch vormals geplündert hatte, mit den schönsten Weihgeschenken zu schmücken und alle heiligen Gefäße vielfach vermehrt wiederzuerstatten und aus eigenen Mitteln die Kosten zu den Opfern herzugeben;
17 ܘܡܢ ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܬܘܒ ܐܦ ܝܗܘܕܝܐ ܐܗܘܐ ܘܒܟܘܠ ܐܬܪ ܕܐܙܠ ܠܗ ܐܟܪܙ ܪ̈ܒܘܬܐ ܕܐܘܚܕܢܗ ܕܐܠܗܐ17 ja, er wolle selbst ein Jude werden und in der ganzen Welt herumreisen, um die Macht Gottes zu verkünden.
18 ܘܒܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܠܐ ܢܐܚ ܗܘܐ ܡܢ ܟܐܒܘ̈ܗܝ ܐܕܪܟܗ ܗܘܐ ܓܝܪ ܕܝܢܗ ܟܐܢܐ ܕܐܠܗܐ ܘܟܕ ܐܘܚܠ ܥܠ ܢܦܫܗ ܟܬܒ ܠܝܗܘ̈ܕܝܐ ܐܓܪܬܐ ܕܒܥܘܬܐ ܗܟܢܐ18 Da aber die Schmerzen durchaus nicht nachließen, weil das gerechte göttliche Strafgericht über ihn gekommen war, und er alle Hoffnung auf Genesung aufgab, schrieb er an die Juden den hier beigefügten Brief, der als eine Abbitte gelten kann und folgendermaßen lautete:
19 ܐܢܛܝܟܘܣ ܡܠܟܐ ܘܡܕܒܪܢܐ ܠܝܗܘ̈ܕܝܐ ܒܣܝܡ̈ܐ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܝ ܫܠܡܐ ܘܫܝܢܐ19 »Der König und Kriegsherr Antiochus wünscht den wackeren Juden, seinen Mitbürgern, viel Heil, Gesundheit und Wohlergehen.
20 ܘܚܘܠܡܢܐ ܢܗܘܐ ܠܟܘܢ ܘܠܒܢ̈ܝܟܘܢ ܡܨܠܐ ܐܢܐ ܘܒܥܐ ܐܢܐ ܡܢ ܐܠܗܐ ܕܒܫܡܝܐ ܗܘ ܕܣܒܪܝ ܥܠܘܗܝ ܗܘ ܥܠ ܛܝܒܘܬܗ ܪܒܬܐ20 Wenn ihr nebst euren Kindern euch wohl befindet und eure Angelegenheiten euch nach Wunsch gehen, so sage ich Gott den größten Dank dafür und setze meine Hoffnung auf den Himmel.
21 ܕܟܕ ܐܬܟܪܗܬ ܕܝܠܟܘܢ ܥܗܝܕ ܗܘܝܬ ܕܐܥܒܕ ܠܟܘܢ ܐܝܩܪܐ ܘܢܝܚܐ ܣܓܝܐܐ ܡܛܠ ܕܪܬܚ ܗܘܐ ܪܥܝܢܝ ܒܚܘܒܐ ܕܠܘܬܟܘܢ ܡܢ ܟܕ ܣܠܩ ܐܢܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܦܪܣ ܘܟܕ ܩܪܝܒ ܐܢܐ ܕܐܡܛܐ ܢܦܠܬ ܒܟܘܪܗܢܐ ܩܫܝܐ ܘܡܪܝܪܐ ܘܫܦܪ ܩܕܡ ܥܝ̈ܢܝ ܕܝܬܝܪ ܡܢ ܟܘܠ ܡܕܡ ܕܝܠܟܘܢ ܐܨܦ21 Was aber mich betrifft, so liege ich hier krank danieder; eurer Achtung und Zuneigung gedenke ich in Liebe. Da ich bei meiner Rückkehr aus den persischen Landen in eine schwere Krankheit gefallen bin, so halte ich es für notwendig, für die allgemeine Wohlfahrt zu sorgen.
22 ܡܛܘܠ ܕܠܐ ܝܕܥ ܐܢܐ ܡܢܐ ܓܕܫ ܠܝ ܣܒܪܐ ܕܝܢ ܐܝܬ ܠܝ ܕܐܬܦܨܐ ܡܢ ܗܢܐ ܟܘܪܗܢܐ22 Zwar verzweifle ich noch nicht an meinem Aufkommen, ich habe vielmehr gute Hoffnung, von dieser Krankheit zu genesen.
23 ܚܙܝܬ ܕܝܢ ܕܐܦ ܐܒܝ ܒܙܒ̈ܢܐ ܕܣܠܩ ܗܘܐ ܠܐܬܪ̈ܘܬܐ ܥ̈ܠܝܐ ܐܘܕܥ ܗܘܐ ܠܐܝܢܐ ܕܢܩܘܡ ܡܢ ܒܬܪܗ23 Indessen, da ich in Betracht ziehe, daß auch mein Vater, als er seinen Feldzug nach den oberen Gegenden unternahm, seinen Nachfolger bezeichnet hat,
24 ܕܐܢ ܗܘ ܕܢܓܕܫ ܡܕܡ ܕܣܢܐ ܢܕܥܘܢ ܒܢ̈ܝ ܐܬܪܐ ܠܗܘ ܕܡܩܡ ܘܠܐ ܢܗܘܘܢ ܡܬܟܬܫܝܢ ܚܕ ܥܡ ܚܕ24 damit im Falle eines unerwarteten Ereignisses oder bei einer schlimmen Nachricht die Einwohner wüßten, an wen die Regierung übergehen solle, und nicht in Unruhe gerieten,
25 ܐܦ ܐܢܐ ܕܝܢ ܟܕ ܚܙܝܬ ܠܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܡܠܟܘܬܝ ܕܡܛܝܒܝܢ ܘܩܝܡܝܢ ܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܘܡܣܟܝܢ ܕܡܢܐ ܢܓܕܫ ܐܘܕܥܬ ܘܐܩܝܡܬ ܠܒܪܝ ܐܢܛܝܟܘܣ ܡܠܟܐ ܠܗܘ ܕܟܕ ܣܠܩ ܗܘܝܬ ܠܐܬܪ̈ܘܬܐ ܥ̈ܠܝܐ ܙܒܢ̈ܬܐ ܣܓܝܐ̈ܬܐ ܐܓܥܠܬܗ ܠܟܘܢ ܟܬܒܬ ܕܝܢ ܐܦ ܠܗ ܗܠܝܢ ܕܟܬܝ̈ܒܢ25 und da ich auch bemerke, daß die benachbarten und an unser Reich angrenzenden Herrscher auf den günstigen Augenblick warten, bis sie erfahren, wie es mit mir abgelaufen sei, so bezeichne ich hiermit als König meinen Sohn Antiochus, den ich schon oft bei Gelegenheiten meiner Heerzüge in die oberen Provinzen den meisten von euch anvertraut und empfohlen habe. Ich habe an ihn den beigefügten Brief geschrieben.
26 ܘܒܥܐ ܐܢܐ ܡܢܟܘܢ ܘܡܦܝܣ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܕܬܗܘܘܢ ܥܗܝܕܝܢ ܠܛܝܒܘܬܝ ܕܥܡܟܘܢ ܘܟܠܟܘܢ ܐܟܚܕܐ ܘܚܕ ܚܕ ܡܢܟܘܢ ܬܛܪܘܢ ܪܚܡܘܬܐ ܘܐܚܘܬܐ ܥܡ ܒܪܝ26 Ich bitte euch also inständig, daß ihr euch der Wohltaten erinnern wollt, die ich euch sowohl im allgemeinen als im besonderen erwiesen habe, und daß ihr allesamt mir und meinem Sohne euer Wohlwollen weiterhin bewahrt;
27 ܝܕܥ ܐܢܐ ܓܝܪ ܕܒܟܠܡܕܡ ܫܠܡ ܗܘ ܠܬܪܥܝܬܝ ܘܒܡܟܝܟܘܬܐ ܘܒܪܚܡܘܬܐ ܢܗܘܐ ܨܐܕܝܟܘܢ27 denn ich bin überzeugt, daß er meine Grundsätze befolgen und mit euch gütige und freundliche Verhältnisse unterhalten wird«.
28 ܗܘ ܕܝܢ ܐܢܛܝܟܣ ܩܛܘܠܐ ܘܪܫܝܥܐ ܘܡܓܕܦܢܐ ܡܝܬ ܒܝܬ ܛܘܪ̈ܐ ܒܐܪܥܐ ܢܘܟܪܝܬܐ ܒܐܘܠܨ̈ܢܐ ܘܒܢ̈ܓܕܐ ܘܒܫ̈ܢܕܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܐܝܟ ܡܐ ܕܐܦ ܗܘ ܐܫܬܢܕ ܒܐܚܪ̈ܢܐ28 So endigte dieser Menschenmörder und Gotteslästerer sein Leben in schrecklichen Leiden, wie er selbst sie anderen zugefügt hatte, in einem fremden Lande, im Gebirge, durch einen jammervollen Tod.
29 ܘܢܣܒ ܗܘܐ ܦܝܠܝܦܘܣ ܒܪ ܡܪ̈ܒܝܢܘܗܝ ܦܓܪܗ ܕܢܝܬܐ ܥܡܗ ܘܟܕ ܡܛܝ ܕܢܐܬܐ ܕܚܠ ܡܢ ܒܪܗ ܐܢܛܝܟܘܣ ܘܥܪܩ ܘܐܙܠ ܠܘܬ ܦܛܠܡܘܣ ܒܪ ܦܝܠܡܛܘܪ ܠܡܨܪܝܢ29 Sein Jugendfreund Philippus besorgte seine Bestattung; da dieser aber den Sohn des Antiochus fürchtete, begab er sich nach Ägypten zu Ptolemäus Philometor.