SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

2 Samuele ܫܡܘܐܝܠ 18


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PeshittaMenge Bibel
1 ܘܡܢܐ ܕܘܝܕ ܠܥܡܐ ܕܥܡܗ ܘܐܩܝܡ ܥܠܝܗܘܢ ܪ̈ܒܝ ܐ̈ܠܦܐ ܘܪ̈ܒܝ ܡܐ̈ܘܬܐ1 Nun musterte David das Kriegsvolk, das bei ihm war, und setzte Anführer ein über je tausend und über je hundert Mann.
2 ܬܘܠܬܐ ܥܡ ܝܘܐܒ ܘܬܘܠܬܐ ܥܡ ܐܒܝܫܝ ܒܪ ܨܘܪܝܐ ܐܚܘܗܝ ܕܝܘܐܒ ܘܬܘܠܬܐ ܥܡ ܐܬܝ ܓܬܝܐ ܘܐܡܪ ܡܠܟܐ ܠܥܡܐ2 Dann ließ David das Heer ausrücken, ein Drittel unter dem Befehl Joabs, ein Drittel unter Abisai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs, und das letzte Drittel unter dem Befehl Itthais aus Gath. Dabei sagte der König zu der Mannschaft: »Ich will auch mit euch ausziehen!«
3 ܐܢ ܡܥܪܩ ܥܪܩܝܢܢ ܠܐ ܣܝܡܝܢ ܥܠܝܢ ܒܠܒܗܘܢ ܗܫܐ ܟܕܘ ܠܢ ܥܣܪܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܛܒ ܠܢ ܕܢܗܘܘܢ ܠܢ ܡܥܕܪ̈ܢܐ ܡܢ ܩܘܪ̈ܝܐ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܠܕܘܝܕ ܚܢܢ ܢܦܘܩ ܘܢܣܬܪܗܒ ܠܡܬܟܬܫܘ ܥܡܗܘܢ3 Aber die Leute entgegneten: »Nein, du darfst nicht mitziehen! Denn wenn wir geschlagen werden, wird man sich um uns nicht kümmern; und wenn auch die Hälfte von uns fiele, würde man sich um uns nicht kümmern, du dagegen bist so viel wert wie zehntausend von uns. Außerdem ist es besser, wenn du uns jederzeit von der Stadt aus Hilfe leisten kannst.«
4 ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܡܠܟܐ ܡܕܡ ܕܫܦܝܪ ܒܥܝܢܝ̈ܟܘܢ ܥܒܕܘ ܘܩܡ ܡܠܟܐ ܥܠ ܝܕ ܬܪܥܐ ܘܟܠܗ ܥܡܐ ܢܦܩܘ ܠܡܐ̈ܘܬܐ ܘܠܐ̈ܠܦܐ4 Da antwortete ihnen der König: »Ich will eurem Wunsche nachkommen!« Hierauf trat der König neben das Tor, während das ganze Heer nach Hunderten und Tausenden auszog.
5 ܘܦܩܕ ܡܠܟܐ ܠܝܘܐܒ ܘܠܐܒܝܫܝ ܘܠܐܬܝ ܕܐܚܘܕܘ ܠܝ ܠܛܠܝܐ ܐܒܫܠܘܡ ܟܕ ܚܝ ܘܫܡܥ ܟܠܗ ܥܡܐ ܟܕ ܦܩܕ ܡܠܟܐ ܠܟܠܗܘܢ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܥܠ ܨܒܘܬܐ ܐܒܫܠܘܡ5 Dem Joab, Abisai und Itthai aber erteilte der König den Befehl: »Geht mir schonend mit dem jungen Mann, mit Absalom, um!« Und das gesamte Kriegsvolk hörte es mit an, wie der König allen Anführern diesen Befehl in betreff Absaloms erteilte.
6 ܘܢܦܩܘ ܥܡܐ ܠܕܒܪܐ ܠܐܘܪܥܗ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܗܘܐ ܩܪܒܐ6 Als so das Heer ins Feld gegen die Israeliten gezogen war und es im Walde Ephraim zur Schlacht kam,
7 ܘܐܬܬܒܪ ܬܡܢ ܥܡܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܩܕܡ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܕܘܝܕ ܘܗܘܐ ܬܡܢ ܡܘܬܢܐ ܪܒܐ ܥܣܪ̈ܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ7 wurde dort das Heer der Israeliten von den Leuten Davids besiegt, so daß sie an diesem Tage dort eine schwere Niederlage, einen Verlust von zwanzigtausend Mann, erlitten.
8 ܘܗܘܐ ܩܪܒܐ ܣܓܝܐܐ ܕܛܒ ܥܠ ܐ̈ܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܐܟܠܬ ܚܝܘܬ ܥܒܐ ܡܢ ܥܡܐ ܝܬܝܪ ܡܢ ܕܐܘܒܕܬ ܚܪܒܐ ܒܗ̇ܘ ܝܘܡܐ8 Der Kampf breitete sich dann über die ganze Gegend dort aus, und der Wald brachte an diesem Tage noch mehr Leuten den Tod, als das Schwert es getan hatte.
9 ܘܐܣܬܩܒܠ ܐܒܫܠܘܡ ܩܕܡ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܕܘܝܕ ܘܐܒܫܠܘܡ ܪܟܝܒ ܗܘܐ ܥܠ ܟܘܕܢܝܐ ܘܥܠ ܟܘܕܢܝܐ ܬܚܝܬ ܣܘܟܬܐ ܕܐܝܠܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܬܥܪܝ ܪܝܫܗ ܕܐܒܫܠܘܡ ܒܐܝܠܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܬܬܠܝ ܒܝܬ ܫܡܝܐ ܠܐܪܥܐ ܘܟܘܕܢܝܐ ܕܬܚܘܬܘܗܝ ܥܒܪ ܘܐܙܠ9 Da kam Absalom zufällig den Leuten Davids zu Gesicht. Er ritt nämlich auf einem Maultier, und als dieses unter die verschlungenen Zweige einer großen Terebinthe geraten war, blieb er mit dem Haupt (-haar) an der Terebinthe hangen, so daß er zwischen Himmel und Erde (= in der Luft) schwebte, nachdem das Maultier unter ihm davongelaufen war.
10 ܘܚܙܐ ܓܒܪܐ ܘܚܘܝ ܠܝܘܐܒ ܘܐܡܪ ܚܙܝܬܗ ܠܐܒܫܠܘܡ ܟܕ ܬܠܐ ܒܐܝܠܬܐ10 Als das ein Mann sah, erstattete er dem Joab die Meldung: »Ich habe soeben Absalom an einer Terebinthe hängen sehen.«
11 ܐܡܪ ܠܗ ܝܘܐܒ ܠܓܒܪܐ ܕܚܘܝܗ ܟܕ ܚܙܝܬܝܗܝ ܠܡܢܐ ܠܐ ܡܚܝܬܝܗܝ ܘܐܪܡܝܬܝܗܝ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܐܢܐ ܝܗܒ ܗܘܝܬ ܠܟ ܥܣܪܐ ܕܟܣܦܐ ܘܠܒܘܫܐ ܚܕ11 Da erwiderte Joab dem Manne, der ihm die Mitteilung gemacht hatte: »Nun, wenn du ihn gesehen hast, warum hast du ihn dort nicht gleich zur Erde heruntergeschlagen? Ich wäre dann in der Lage gewesen, dir zehn Silberstücke und einen Gürtel (oder: ein Wehrgehänge) zu geben!«
12 ܐܡܪ ܠܗ ܗ̇ܘ ܓܒܪܐ ܠܝܘܐܒ ܐܠܘ ܡܢܝܬ ܝܗܒܬ ܠܝ ܐܠܦ ܕܟܣܦܐ ܠܐ ܐܘܫܛܬ ܐܝܕܝ ܥܠ ܒܪ ܡܠܟܐ ܩܕܡܝ ܓܝܪ ܦܩܕ ܡܠܟܐ ܠܟ ܘܠܐܒܝܫܝ ܘܠܐܬܝ ܘܐܡܪ ܕܐܙܕܗܪܘ ܠܝ ܒܛܠܝܐ ܐܒܫܠܘܡ12 Der Mann aber antwortete dem Joab: »Und wenn mir tausend Silberstücke in die Hand gezahlt würden, wollte ich mich doch nicht an dem Sohne des Königs vergreifen; wir haben ja mit eigenen Ohren gehört, wie der König dir und Abisai und Itthai den bestimmten Befehl gegeben hat: ›Verfahrt mir schonend mit dem jungen Manne, mit Absalom!‹
13 ܐܠܘ ܥܒܕܬ ܒܢܦܫܝ ܡܣܟܠ ܗܘܝܬ ܘܡܕܡ ܠܐ ܡܬܛܫܐ ܗܘܐ ܡܢ ܡܠܟܐ ܘܐܢܬ ܩܐܡ ܗܘܝܬ ܡܢ ܩܒܘܠ13 Hätte ich mich nun frevelhaft an seinem Leben vergriffen, so wäre die ganze Sache dem König doch nicht verborgen geblieben, und du selbst würdest dich abseits stellen (oder: gegen mich aufgetreten sein).«
14 ܐܡܪ ܠܗ ܝܘܐܒ ܠܐ ܗܟܢܐ ܐܢܐ ܐܫܪܐ ܩܕܡܝܟ ܘܢܣܒ ܝܘܐܒ ܬܠܬܐ ܫܒ̈ܛܝܢ ܒܐܝܕܗ ܘܡܚܐ ܐܢܘܢ ܒܠܒܗ ܕܐܒܫܠܘܡ ܘܥܕܟܝܠ ܚܝ ܗܘܐ ܘܬܠܐ ܒܐܝܠܬܐ14 Da sagte Joab: »Ich mag hier bei dir keine Zeit verlieren!« Hierauf nahm er drei Speere in die Hand und stieß sie dem Absalom ins Herz, während er, noch lebend, in den Zweigen der Terebinthe hing.
15 ܘܗܦܟܘ ܥܣܪ̈ܐ ܥܠܝܡ̈ܝܢ ܫܩܝ̈ܠܝ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܕܝܘܐܒ ܘܡܚܐܘܗܝ ܠܐܒܫܠܘܡ ܘܩܛܠܘܗܝ15 Dann traten zehn Knappen, Joabs Waffenträger, rings hinzu, schlugen Absalom herunter und töteten ihn vollends.
16 ܘܩܪܐ ܝܘܐܒ ܒܫܝܦܘܪܐ ܘܗܦܟ ܥܡܐ ܕܪܕܦ ܗܘܐ ܒܬܪ ܐܝܣܪܐܝܠ ܡܛܠ ܕܟܠܝܗܝ ܝܘܐܒ ܠܥܡܐ16 Darauf ließ Joab ein Zeichen mit der Posaune geben, da standen die Leute Davids von der Verfolgung der Israeliten ab; denn dem Volk wollte Joab Schonung erweisen.
17 ܘܢܣܒܘܗܝ ܠܐܒܫܠܘܡ ܘܐܪܡܝܘܗܝ ܒܓܘܒܐ ܒܓܘܡܨܐ ܪܒܐ ܘܐܩܝܡܘ ܥܠܘܗܝ ܝܓܪܐ ܪܒܐ ܕܟܐ̈ܦܐ ܪ̈ܘܪܒܬܐ ܘܟܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܥܪܩܘ ܐܢܫ ܠܡܫܟܢܗ.17 Darauf nahmen sie Absalom, warfen ihn im Walde in eine große Grube und türmten einen gewaltigen Steinhaufen über ihm auf. Alle Israeliten aber flohen, ein jeder in seinen Wohnort. –
18 ܘܐܒܫܠܘܡ ܥܕ ܗܘ ܚܝ ܢܣܒ ܗܘܐ ܘܐܩܝܡ ܠܗ ܨܠܡܐ ܒܥܘܡܩܐ ܕܡ̈ܠܟܐ ܡܛܠ ܕܐܡܪ ܗܘܐ ܕܠܝܬ ܠܝ ܡ̇ܢ ܕܢܥܒܕ ܫܡܝ ܘܩܪܝܗܝ ܠܨܠܡܐ ܥܠ ܫܡܗ ܘܐܬܩܪܝܬ ܐܝܕܗ ܕܐܒܫܠܘܡ ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ18 Absalom hatte aber schon bei seinen Lebzeiten den Denkstein, der im Königstal steht, genommen und ihn für sich aufgerichtet; er hatte nämlich gedacht: »Ich habe keinen Sohn, der meinen Namen in der Erinnerung erhalten könnte.« Er hatte also den Denkstein nach seinem Namen benannt; und darum heißt er bis auf den heutigen Tag ›Absaloms Denkmal‹.
19 ܘܐܚܝܡܥܨ ܒܪ ܨܕܘܩ ܐܡܪ ܐܪܗܛ ܐܣܒܪܝܘܗܝ ܠܡܠܟܐ ܕܕܢܗ ܡܪܝܐ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ19 Ahimaaz aber, der Sohn Zadoks, sagte (zu Joab): »Ich möchte gern hinlaufen und dem König die Botschaft bringen, daß der HERR ihm den Sieg über seine Feinde verliehen hat!«
20 ܐܡܪ ܠܗ ܝܘܐܒ ܠܐ ܘ̇ܠܐ ܠܟ ܕܬܣܒܪ ܝܘܡܢܐ ܐܠܐ ܣܒܪ ܒܝܘܡܐ ܐܚܪܢܐ ܠܐ ܬܣܒܪ ܝܘܡܢܐ ܥܠ ܒܪ ܡܠܟܐ ܗܘ ܓܝܪ ܡܣܒܪ ܐܢܬ ܕܡܝܬ20 Aber Joab erwiderte ihm: »Du bist heute nicht der rechte Mann für diese Botschaft; ein andermal magst du Bote sein, aber heute darfst du die Botschaft nicht überbringen, weil ja der Sohn des Königs tot ist.«
21 ܘܐܡܪ ܝܘܐܒ ܠܟܘܫܝ ܙܠ ܚܘܐ ܠܡܠܟܐ ܡܕܡ ܕܚܙܝܬ21 Hierauf befahl Joab seinem Mohren: »Gehe hin, melde dem König, was du gesehen hast!« Da warf sich der Mohr vor Joab nieder und eilte davon.
22 ܘܪܗܛ ܬܘܒ ܐܚܝܡܥܨ ܒܪ ܨܕܘܩ ܘܐܡܪ ܠܗ ܠܝܘܐܒ ܡܢܐ ܡܕܝܢ ܐܪܗܛ ܐܦ ܐܢܐ ܐܙܠ ܒܬܪ ܟܘܫܝ ܐܡܪ ܠܗ ܝܘܐܒ ܠܡܢܐ ܪܗܛ ܐܢܬ ܒܪܝ ܕܠܐ ܐܢܫ ܝܗܒ ܠܟ ܕܣܒܪܬܐ22 Aber Ahimaaz, der Sohn Zadoks, sagte nochmals zu Joab: »Mag kommen, was da will: laß doch auch mich hinter dem Mohren herlaufen!« Joab entgegnete: »Wozu willst du denn laufen, mein Sohn? Dir wird doch kein Botenlohn ausgezahlt werden.«
23 ܐܡܪ ܠܗ ܡܢܐ ܡܕܝܢ ܐܪܗܛ ܐܡܪ ܠܗ ܗܪܛ ܘܪܗܛ ܐܚܝܡܥܨ ܒܐܘܪܚܐ ܕܟܟܪ ܘܥܒܪܗ ܠܟܘܫܝ23 Er antwortete: »Mag kommen, was da will: ich laufe!« Da sagte Joab zu ihm: »Nun, so laufe!« Da schlug Ahimaaz den Weg durch die Jordanaue ein und überholte den Mohren.
24 ܘܕܘܝܕ ܝܬܒ ܗܘܐ ܒܝܬ ܬܪ̈ܝܢ ܬܪ̈ܥܝܢ ܘܗܠܟ ܕܘܩܐ ܥܠ ܐܓܪܐ ܕܬܪܥܐ ܕܫܘܪܐ ܘܐܪܝܡ ܥܝܢ̈ܘܗܝ ܘܚܙܐ ܓܒܪܐ ܕܪܗ̇ܛ ܒܠܚܘܕܘܗܝ24 David aber saß gerade inmitten der beiden Torpforten (= inmitten der Torhalle), während der Späher auf der Mauer nach dem Tordach zu ging. Als dieser nun Ausschau hielt, sah er einen einzelnen Mann heranlaufen.
25 ܘܩܪܐ ܕܘܩܐ ܘܚܘܝ ܠܡܠܟܐ ܘܐܡܪ ܡܠܟܐ ܐܢ ܒܠܚܘܕܘܗܝ ܗܘ ܣܒܪܬܐ ܒܦܘܡܗ ܘܗܠܟ ܐܬܐ ܘܩܪܒ25 Da meldete es der Späher dem König durch Zuruf. Der König sagte: »Wenn es nur einer ist, so hat er gute Nachricht zu überbringen.« Während nun jener immer näher kam,
26 ܘܩܪܐ ܕܘܩܐ ܠܬܪܥܐ ܘܐܡܪ ܗܐ ܓܒܪܐ ܐܚܪܢܐ ܪܗ̇ܛ ܒܠܚܘܕܘܗܝ26 sah der Späher noch einen zweiten Mann heranlaufen und rief ins Tor hinein: »Ich sehe noch einen zweiten Mann allein heranlaufen!« Da sagte der König: »Auch der bringt gute Botschaft.«
27 ܘܐܡܪ ܕܘܩܐ ܚܙܐ ܐܢܐ ܪܗܛܗ ܕܩܕܡܝܐ ܐܝܟ ܪܗܛܗ ܕܐܚܝܡܥܨ ܒܪ ܨܕܘܩ ܐܡܪ ܡܠܟܐ ܓܒܪܐ ܗܘ ܛܒܐ ܗܢܐ ܘܒܣܒܪܬܐ ܗܘ ܛܒܬܐ ܐܬܐ27 Der Späher rief dann weiter: »Am Laufen des ersten glaube ich Ahimaaz, den Sohn Zadoks, zu erkennen!« Der König sagte: »Das ist ein braver Mann: der kommt gewiß mit guter Botschaft!«
28 ܘܩܪܐ ܠܐܚܝܡܥܨ ܐܡܪ ܠܗ ܡܠܟܐ ܐܬܝܬ ܒܫܠܡ ܘܣܓܕ ܠܡܠܟܐ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܐܡܪ ܒܪܝܟ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟ ܕܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܠܐܢܫܐ ܕܐܘܫܒܘ ܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܥܠ ܡܪܝ ܡܠܟܐ28 Ahimaaz aber rief dem König zu: »Sieg!« Dann warf er sich vor dem Könige mit dem Gesicht zur Erde nieder und rief aus: »Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der die Männer dahingegeben hat, die ihre Hand gegen meinen Herrn, den König, erhoben haben!«
29 ܐܡܪ ܠܗ ܡܠܟܐ ܫܪܝܪ ܗܘ ܛܠܝܐ ܐܒܫܠܘܡ ܐܡܪ ܠܗ ܐܚܝܡܥܨ ܚܙܝܬ ܚܝܠܐ ܪܒܐ ܕܣܕܪ ܥܠ ܝܘܐܒ ܥܒܕܗ ܕܡܪܝ ܡܠܟܐ ܘܠܥܒܕܟ ܠܐ ܝܕܥܬ ܡܢܐ ܗܘܝܗܝ29 Der König aber fragte: »Geht es dem jungen Manne, dem Absalom, gut?« Ahimaaz antwortete: »Ich sah ein großes Getümmel, als des Königs Diener Joab deinen Knecht absandte, weiß aber nicht, was da vorging.«
30 ܐܡܪ ܠܗ ܡܠܟܐ ܩܘܡ ܗܪܟܐ ܘܐܬܗܦܟ ܘܩܡ30 Der König entgegnete: »Tritt ab und bleibe hier stehen!« Da trat er ab und stellte sich abseits,
31 ܘܗܐ ܟܘܫܝ ܐܬܐ ܘܐܡܪ ܢܣܬܒܪ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܕܕܢܗ ܡܪܝܐ ܝܘܡܢܐ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܟܠ ܡ̇ܢ ܕܩܝܡܝܢ ܥܠܘܗܝ31 als auch schon der Mohr ankam und ausrief: »Mein Herr, der König, lasse sich die Freudenbotschaft melden, daß der HERR dir heute den Sieg über alle verliehen hat, die sich gegen dich empört haben!«
32 ܐܡܪ ܠܗ ܡܠܟܐ ܠܟܘܫܝ ܫܪܝܪ ܗܘ ܐܒܫܠܘܡ ܛܠܝܐ ܐܡܪ ܟܘܫܝ ܢܗܘܘܢ ܒܥ̈ܠܕܒܒܝܟ ܐܝܟ ܛܠܝܐ ܡܪܝ ܡܠܟܐ ܘܟܠ ܕܩܡܘ ܥܠܝܟ ܠܒܝܫܬܟ32 Da fragte der König den Mohren: »Geht es dem jungen Manne, dem Absalom, gut?« Der Mohr antwortete: »Wie dem jungen Manne, so möge es den Feinden des Königs, meines Herrn, und allen ergehen, die sich in böser Absicht gegen dich auflehnen!«