SCRUTATIO

Giovedi, 3 settembre 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Siracide ܝܫܘܥ ܒܪ ܐܣܝܪܐ 35


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܐܢ ܥܒܕܬ ܡܕܡ ܕܟܬܝܒ ܒܢܡܘܣܐ ܐܣܓܝܬ ܦܘܠܚܢܐ1 Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt;
2 ܘܕܢ̇ܛܪ ܦܘܩܕܢܐ ܛܘܒܝܗ̇ ܠܪܘܚܗ2 Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
3 ܪܡ̇ܐ ܚܘ̈ܒܠܐ ܛܒ̈ܐ ܡ̇ܢ ܕܡܩܪܒ ܩܘܪܒܢܐ3 Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
4 ܘܕܥ̇ܒܕ ܙܕܝܩܘܬܐ ܢܛܪ ܢܡܘܣܐ4 Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
5 ܨܒܝܢܗ ܕܐܠܗܐ ܠܡܣܛܐ ܡܢ ܟܠ ܕܒܝܫ ܘܟ̣ܠܝ ܚܝܠܟ ܕܠܐ ܬܥܒܕ ܕܣ̣ܢܐ5 Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des Herrn:
als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.
6 ܠܐ ܬܬܚܙܐ ܩܕܡܘܗܝ ܣܪܝܩܐܝܬ6 Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem Herrn,
7 ܡܛܠ ܕܟܘܠ ܕܥ̣ܒܕ ܕܫܦܝܪ ܢ̇ܛܪ ܦܘܩܕܢܐ ܗܘ7 denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.
8 ܩܘܪ̈ܒܢܝܗܘܢ ܕܙܕܝ̈ܩܐ ܨܠܘܬܐ ܕܦܘܡܗܘܢ ܘܥ̇ܒ̈ܕܝܗܘܢ ܫܡܝܐ ܒܙܥܝܢ8 Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett
und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.
9 ܡܘܗܒܬܗ ܕܒܪܢܫܐ ܛ̇ܒܐ ܬܬܩܒܠ ܘܕܘܟܪܢܗܘܢ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܠܐ ܢܬܛܥܐ ܠܥܠܡ9 Das Opfer des Gerechten ist angenehm,
sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.
10 ܒܥܝܢܐ ܛܒܬܐ ܗܒ ܠܡܣܟܢܐ ܘܠܐ ܬܬܙܝܥ ܒܡܘܗ̈ܒܬܟ10 Freigebig ehre den Herrn,
nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.
11 ܒܟܠ ܡܘܗ̈ܒܬܟ ܢܗ̈ܘܝܢ ܢܗܝܪ̈ܢ ܐܦܝ̈ܟ ܘܒܚܕܘܬܐ ܐܘܙܦ ܠܡ̇ܢ ܕܠܐ ܦ̇ܪܥ ܠܟ11 Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht
und weihe deinen Zehnten mit Freude!
12 ܗܒ ܠܐܠܗܐ ܐܝܟ ܡܐ ܕܝܗ̣ܒ ܠܟ ܒܥܝܢܐ ܛ̇ܒܬܐ ܘܒܐܝܕܐ ܪܒܬܐ ܡ̇ܢ ܕܝܗܒ ܓܝܪ ܠܡܣܟܢܐ ܠܐܠܗܐ ܗܘ ܡܘܙܦ ܡܢ̣ܘ ܓܝܪ ܦܪܘܥܐ ܐܠܐ ܐܢ ܗܘ12 Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm,
freigebig und so gut, wie du kannst.
13 ܡܛܠ ܕܐܠܗܐ ܦܪܘܥܐ ܗܘ ܘܪ̈ܒܘ ܪ̈ܒܘܢ ܗܘ ܦ̇ܪܥ ܠܟ13 Denn er ist ein Gott, der vergilt,
siebenfach wird er es dir erstatten.
14 ܠܐ ܬܫܬܘܚܪ ܡܛܠ ܕܠܐ ܡܩܒܠ14 Versuche nicht, ihn zu bestechen,
denn er nimmt nichts an;
15 ܘܠܐ ܬܬܟܠ ܥܠ ܩܘ̈ܪܒܢܐ ܕܚܛܘܦܝܐ ܡܛܠ ܕܐܠܗܐ ܥ̇ܒܕ ܕܝܢܐ ܗܘ ܘܠܝܬ ܩܕܡܘܗܝ ܡܣܒ ܒܐ̈ܦܐ15 vertrau nicht auf Opfergaben,
die durch Unterdrückung erworben sind. Er ist ja der Gott des Rechts,
bei ihm gibt es keine Begünstigung.
16 ܥܐܠܐ ܩܕܡܘܗܝ ܨܠܘܬܗ ܕܡܣܟܢܐ ܘܒܥܘܬܐ ܕܥܝܝܩܝ ܪܘܚܐ ܫܡ̇ܥ16 Er ist nicht parteiisch gegen den Armen,
das Flehen des Bedrängten hört er.
17 ܠܐ ܫܒ̇ܩ ܐܢܩܬܐ ܕܝ̈ܬܡܐ ܘܨܠܘܬܐ ܕܐܪ̈ܡܠܬܐ ܫ̇ܡܥ17 Er missachtet nicht das Schreien der Waise
und der Witwe, die viel zu klagen hat.
18 Rinnt nicht die Träne über die Wange
19 und klagt nicht Seufzen gegen den, der sie verursacht? [Denn von der Wange steigt sie zum Himmel empor;
der Herr achtet darauf und es missfällt ihm.]
20 ܡܪ̈ܪܐ ܕܢܦܫܗ ܕܡܣܟܢܐ ܗ̣ܘ ܫܡ̇ܥ ܘܨܠܘܬܗܘܢ ܥ̈ܢܢܐ ܡܪܟܢܐ20 Die Nöte des Unterdrückten nehmen ein Ende,
das Schreien des Elenden verstummt.
21 ܨܠܘܬܗܘܢ ܕܡܣ̈ܟܢܐ ܠܥܠ ܡܢ ܥ̈ܢܢܐ ܣ̇ܠܩܐ ܘܩܕܡ ܡܪܐ ܪܒܘܬܐ ܥܐܠܐ ܠܐ ܥ̇ܒܪܐ ܥܕܡܐ ܕܡ̇ܒܕܩ ܥܠܝܗ̇21 Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken,
es ruht nicht, bis es am Ziel ist. Es weicht nicht, bis Gott eingreift
22 ܘܕܝܢܐ ܕܩܘܫܬܐ ܕܐܢ ܘܐܦ ܡܪܝܐ ܠܐ ܢܣܠܐ ܘܠܐ ܢܫܒܘܩ ܘܠܐ ܢܒ̇ܛܠ ܥܕܡܐ ܕܢܬܒܥ ܓܢܒܪܘܬܐ ܕܥ̇ܘ̈ܠܐ22 und Recht schafft als gerechter Richter. Auch wird der Herr nicht säumen
und wie ein Kriegsheld sich nicht aufhalten lassen,
bis er die Hüften des Gewalttätigen zerschmettert
23 ܘܠܥܡ̈ܡܐ ܢܗܦܟ ܦܘܪܥܢܐ ܥܕܡܐ ܕܢܘܒܕ ܥܘܫܢܗܘܢ ܕܚ̈ܛܝܐ ܘܠܫ̈ܠܝܛܢܐ ܥܘ̈ܠܐ ܡܦܣܩܘ ܢܦ̇ܣܩ23 und an den Völkern Vergeltung geübt hat,
bis er das Zepter des Hochmuts zerschlagen
und den Stab des Frevels zerbrochen hat,
24 ܥܕܡܐ ܕܢܗܦܟ ܠܒܝ̣̈ܫܐ ܚܘܒܠܗܘܢ ܘܠܥܒ̈ܕܝ ܥܘܠܐ ܬܪܥܝܬܗܘܢ24 bis er dem Menschen sein Tun vergolten hat
und seine Taten entsprechend seinen Absichten,
25 ܥܕܡܐ ܕܢܕܘܢ ܕܝܢܐ ܕܥܡܗ ܘܢܚܕܐ ܐܢܘܢ ܒܦܘܪܥܢܘܬܗ25 bis er den Rechtsstreit für sein Volk entschieden
und es durch seine Hilfe erfreut hat.
26 ܘܢܒܗܬ ܣܢܐ̈ܐ ܒܥܕܢܐ ܕܐܘܠܨܢܐ ܐܝܟ ܥܢܢܐ ܕܡܛܪܐ ܒܙܒܢܐ ܕܡܬܒܥܐ26 Köstlich ist das Erbarmen des Herrn in der Zeit der Not,
wie die Regenwolke in der Zeit der Dürre.