SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Siracide ܝܫܘܥ ܒܪ ܐܣܝܪܐ 23


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PeshittaMenge Bibel
1 ܐܠܗܐ ܐܒܝ ܘܡܪܗܘܢ ܕܚܝ̈ܝ ܠܐ ܬܬܩܠܢܝ ܡܛܠܬܗܘܢ1 O Herr, mein Vater und Gebieter meines Lebens, überlaß mich nicht dem Belieben meiner Lippen und laß mich nicht durch sie zu Fall kommen!
2 ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܐܩܝܡ ܥܠ ܬܪܥܝܬܝ ܫܘܛܐ ܘܥܠ ܠܒܝ ܫܒܛܐ ܕܝܘܠܦܢܐ ܕܗ̣ܘ ܡܪܝܐ ܢܚܘܣ ܥܠ ܚ̈ܘܒܝ ܕܒܟܢܘܫܬܗܘܢ ܠܐ ܢܐܪܬܘܢ ܘܠܐ ܢܪܚܡܘܢ ܠܡܚܒܠܘ2 Möchte doch jemand eine Geißel (= Rute) für meine Gedanken bestellen und für mein Herz einen Stecken zur Züchtigung, damit sie bei meinen Verfehlungen keine Schonung übten und keine Sünden von mir zu Tage träten!
3 ܡܛܠ ܕܠܐ ܢܣܓܘܢ ܚ̈ܘܒܝ ܘܠܐ ܢܥܫܢܘܢ ܚ̈ܛܗܝ ܘܢܓܠܘܢܢܝ ܩܕܡ ܒܥܠܕܒܒܐ ܘܢܚܕܐ ܠܝ ܣܢܐܐ3 auf daß meine Verfehlungen sich nicht noch mehren und meine Sünden noch zahlreicher werden und ich angesichts meiner Widersacher zu Fall komme und mein Feind Schadenfreude über mich empfinde.
4 ܐܠܗܐ ܐܒܝ ܘܡܪܗܘܢ ܕܚ̈ܝܝ ܠܐ ܬܪܡܝܢܝ ܒܛܥܝܘܬܗܘܢ ܥܝܢܐ ܪܡܬܐ ܠܐ ܬܬܠ ܠܝ4 O Herr, mein Vater und du Gott meines Lebens, gib mich nicht dahin in ihr Belieben!
5 ܘܠܒܐ ܦܚܙܐ ܐܪܚܩ ܡܢܝ ܡܕܡ ܕܫܦܝܪ ܠܐ ܢܦܠܛܢܝ5 Hoffart der Augen (= lüsterne Augen?) gib mir nicht und laß böse Lust fern von mir bleiben!
6 ܘܦܚܙܐ ܕܒܣܪܐ ܠܐ ܢܦܚܙܢܝ ܘܢܦܫܐ ܚܨܝܦܬܐ ܠܐ ܬܫܬܠܛ ܒܝ6 Gier des Bauches und Wollust mögen mich nicht erfassen, und der Schamlosigkeit laß mich nicht anheimfallen!
7 ܝܘܠܦܢܐ ܕܦܘܡܝ ܫܡܥܘ ܒܢ̈ܝܐ ܘܕܡܙܕܗܪ ܠܐ ܢܬܚܣܕ7 Auf die Zucht des Mundes laßt euch hinweisen, ihr Kinder! wer sie übt, wird nicht ins Verderben geraten.
8 ܒܡܡܠܠܗ ܓܝܪ ܡܬܬܚܕ ܪܫܝܥܐ ܘܣܟܠܐ ܒܦܘܡܗ ܡܬܬܩܠ8 Durch feine Lippen wird der Sünder ins Unglück gebracht, und der Schmähsüchtige und der Stolze kommen durch sie zu Fall.
9 ܠܡܘܡ̈ܬܐ ܠܐ ܬܠܦ ܦܘܡܟ ܘܒܝܬ ܕܝ̈ܢܐ ܠܐ ܬܗܘܐ ܝܬܒ9 Ans Schwören gewöhne deinen Mund nicht, und mache es dir nicht zur Gewohnheit, den Namen des Heiligen auszusprechen.
10 ܡܛܠ ܕܟܠ ܒܪܢܫܐ ܕܡܣܓܐ ܠܡܐܡܐ ܡܢ ܡܚܘܬܐ ܠܐ ܙ̇ܟܐ ܗܟܢܐ ܟܠ ܕܡܕܓܠ ܘܝܡܐ ܡܢ ܚܘܒܐ ܠܐ ܙܟ̇ܐ10 Denn wie ein Sklave, der beständig verhört wird, von den Striemen nicht loskommt, so kann auch, wer immerfort schwört und den heiligen Namen ausspricht, von Sünden nicht rein bleiben.
11 ܓܒܪܐ ܝܡܝܐ ܩܢܐ ܚܘ̈ܒܐ ܘܠܐ ܢܥܒܪ ܡܢ ܒܝܬܗ ܡܟܬܫܐ ܐܢ ܒܛܘܥܝܝ ܝܡܐ ܚܛܗܐ ܥܠܘܗܝ ܘܐܢ ܒܫܪܪܐ ܠܐ ܢܐܡܐ ܡܛܠ ܕܟܠ ܕܝܡܐ ܒܟܠ ܥܕܢ ܣܢܝܐ ܗܝ ܘܠܐ ܙܟ̇ܐ11 Ein Mensch, der viel schwört, beladet sich mit Schuld, und die Zuchtrute weicht nicht von seinem Hause; hat er sich vergangen, so liegt die Sünde auf ihm, und läßt er es unbeachtet, so versündigt er sich doppelt; und wenn er unnötig (oder falsch?) schwört, wird er nicht gerechtfertigt dastehen, sondern sein Haus wird Heimsuchungen in Fülle erfahren.
12 ܐܦܢ ܐܝܬ ܐܚܪܬܐ ܕܦܚ̇ܡܐ ܠܗ ܠܐ ܬܫܬܟܚ ܒܝܪܬܘܬܗ ܕܝܥܩܘܒ ܘܐܦ ܡ̇ܢ ܕܙܓ̇ܪ ܢܦܫܗ ܡܢ ܗܠܝܢ ܢܚܐ ܘܒܚܛܗ̈ܐ ܠܐ ܢܬܚܠܛ12 Es gibt noch eine andere Redeweise, die dem Tode gleichkommt: möge sie nicht gefunden werden im Erbteil Jakobs! Denn von den Frommen bleiben alle diese Vergehen fern, und sie lassen sich nicht in solche Sünden verstricken.
13 ܘܐܦ ܠܣܟܠܘܬܐ ܠܐ ܬܠܦ ܦܘܡܟ ܡܛܠ ܕܐܦ ܒܗ̇ ܐܝܬ ܒܗ̇ ܡ̈ܠܐ ܕܫܘܩܪܐ13 An schmutzige Ungezogenheit darfst du deinen Mund nicht gewöhnen, denn dabei gibt es Worte der Sünde.
14 ܐܬܕܟܪ ܕܐܒܐ ܘܐܡܐ ܐܝܬ ܠܟ ܘܡܢ ܐܝܕܐ ܕܚܠܬܐ ܬܬܦܠܛ ܕܠܐ ܬܬܩܠ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܒܝܘܠܦܢܟ ܬܨܛܥܪ ܘܬܐܡܪ ܕܐܠܘ ܠܐ ܐܬܒܪܝܬ ܘܠܝܘܡܐ ܕܐܬܝܠܕܬ ܒܗ ܬܠܘܛ14 Denke an deinen Vater und deine Mutter, wenn du inmitten der Vornehmen verkehrst; vergiß sie ja nicht in der Gesellschaft jener und erweise dich nicht als Toren durch deine Gewohnheiten, so daß du gar wünschen müßtest, nicht geboren zu sein, und den Tag deiner Geburt verfluchst.
15 ܓܒܪܐ ܓܝܪ ܕܢܠܦ ܡ̈ܠܐ ܒ̈ܛܠܬܐ ܟܠ ܝܘܡ̈ܝ ܚܝ̈ܘܗܝ ܚܟܡܬܐ ܠܐ ܢܐܠܦ ܘܠܐ ܝܘܠܦܢܐ ܡܩܒܠ ܓܒܪܐ ܕܦܚܙ ܒܨܥܪܐ ܕܒܣܪܗ15 Ein Mensch, der sich an schandbare Reden gewöhnt hat, bleibt sein ganzes Leben hindurch ungebildet.
16 ܬܪ̈ܝܢ ܙܢ̈ܝܢ ܣܢܬ ܢܦܫܝ ܘܕܬܠܬܐ ܡܣܩ ܪܘܓܙܐ ܓܒܪܐ ܕܦܚܙ ܒܨܥܪܐ ܕܒܣܪܗ ܠܐ ܢܬܬܢܝܚ ܥܕܡܐ ܕܬܐܩܕ ܒܗ ܢܘܪܐ16 Zwei Arten von Menschen häufen die Sünden, und die dritte zieht sich Gottes Zorn zu: die heiße Begier ist wie ein loderndes Feuer und erlischt nicht, bis sie sich völlig verzehrt hat. Ein Mensch, der mit seinem eigenen Leibe Unzucht treibt, hört nicht eher auf, als bis das Feuer ausgebrannt ist;
17 ܠܒܣܪܐ ܕܓܒܪܐ ܦܚܙܐ ܟܠ ܒܣܪ ܒܣܝܡ ܠܗ ܘܠܐ ܢܬܟܠܐ ܥܕܡܐ ܕܢܐܒܕ17 einem hurerischen Menschen mundet jedes Brot: er hört nicht eher auf, als bis er tot ist.
18 ܓܒܪܐ ܕܡܫܩܪ ܥܠ ܬܫܘܝܬܐ ܕܥܪܣܗ ܘܐܡܪ ܒܢܦܫܗ ܡ̣ܢܘ ܚ̇ܙܐ ܠܝ ܗ̇ܐ ܐܣ̈ܐ ܕܒܝܬܝ ܡܣܬܪ̈ܢ ܥܠܝ ܘܛܠܠܐ ܕܒܝܬܝ ܡܓܢ ܥܠܝ ܘܠܝܬ ܕܚ̇ܙܐ ܠܝ ܡܢܘ ܟ̇ܠܐ ܠܝ ܕܐܚ̇ܛܐ18 Ein Mensch, der von seinem Lager weitergeht, sagt bei sich selbst: »Wer sieht mich? Dunkel umhüllt mich, und die Wände verbergen mich, und niemand sieht mich: was sollte ich mich scheuen? Meiner Sünden wird der Höchste nicht gedenken«.
19 ܘܠܐ ܝ̇ܕܥ ܕܥܝܢܘܗܝ ܕܐܠܗܐ ܪ̈ܘܪܒܢ ܚܕ ܒܪ̈ܒܘ ܒܫܡܫܐ ܘܚ̇ܙܐ ܐܘܪ̈ܚܬܐ ܕܟܠ ܒܢܝܢ̈ܫܐ ܘܡܣܬܟܠ ܡܐ ܕܒܚܫܘܟܐ ܩܘܒܠܠܐ ܥܒ̈ܕܝܗܘܢ19 Ja, nur die Augen der Menschen sind es, vor denen er sich fürchtet, und er weiß nicht, daß die Augen des Herrn tausendmal heller sind als die Sonne, daß sie auf alle Wege der Menschen blicken und in die verborgensten Winkel hineinschauen.
20 ܡܛܠ ܕܥܕ ܠܐ ܗ̇ܘܐ ܟܠܡܕܡ ܓܠܐ ܗ̣ܘ ܩܕܡܘܗܝ ܘܐܦ ܡܢ ܒܬܪ ܓܡܘܪܝܗ ܕܥܠܡܐ ܗ̣ܘ ܕܐܢ ܠܗ20 Alle Dinge sind ihm bekannt gewesen, ehe sie geschaffen wurden, und ebenso ist es, nachdem sie vollendet sind.
21 ܘܒܡܕܡ ܕܠܐ ܣ̇ܒܪ ܒܪܢܫܐ ܕܡܬܬܚܕ ܗܢܐ ܒܫܘ̈ܩܐ ܕܡܕܝܢܬܐ ܢܬܦܪܣܐ21 Ein solcher Mensch wird in den Straßen der Stadt seine Strafe erleiden, und wo er’s nicht vermutet, wird man ihn ergreifen.
22 ܗܟܢܐ ܐܦ ܐܢܬܬܐ ܕܣܪܚܐ ܥܠ ܒܥܠܗ̇ ܘܡܩܝܡܐ ܝ̇ܪܬܐ ܡܢ ܐܚܪܢܐ22 Ebenso ergeht es einer Frau, die ihren Mann verlassen hat und von einem andern einen Erben zur Welt bringt.
23 ܚܕܐ ܕܕܓܠܬ ܒܢܡܘܣܐ ܕܐܠܗܐ ܘܕܬܪ̈ܬܝܢ ܒܒܥܠ ܛܠܝܘܬܗ̇ ܘܕܬܠܬ ܒܙܢܝܘܬܐ ܕܓܘܪܐ ܕܡܢ ܢܘܟܪܝܐ ܐܩܝܡܬ ܝܠܕܐ23 Denn erstens ist sie dem Gesetz des Herrn ungehorsam gewesen, und zweitens hat sie sich gegen ihren Gatten verfehlt und drittens hurerischen Ehebruch verübt und von einem fremden Manne Kinder zur Welt gebracht.
24 ܐܦ ܗ̣ܝ ܡܢ ܟܢܘܫܬܐ ܬܦܘܩ ܘܥܠ ܝܠܕ̈ܝܗ ܚܛܗ̈ܝܗ̇ ܢܬܕܟܪܘܢ24 Ein solches Weib wird vor die Gemeindeversammlung geführt werden, und auch über ihre Kinder wird Heimsuchung kommen:
25 ܠܐ ܢܪܡܘܢ ܒܢܝ̈ܗ̇ ܥ̇ܩܪܐ ܒܐܪܥܐ ܘܣܘ̈ܟܝܗ̇ ܠܐ ܢܥܒ̈ܕܢ ܦܐܪ̈ܐ25 nicht werden ihre Kinder Wurzel schlagen und ihre Zweige keine Frucht bringen.
26 ܘܢܫܬܒܩ ܠܠܘܛܬܐ ܕܘܟܪܢܗ̇ ܘܚܘ̈ܒܝܗ̇ ܠܐ ܢܬܥܛܘܢ26 Sie wird ihr Gedächtnis zum Fluch hinterlassen, und ihre Schande wird nie ausgetilgt werden.
27 ܘܢܕܥܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܢܣܬܟܠܘܢ ܟܠ ܕܡܫܬܚܪܝܢ ܒܬܒܝܠ ܕܠܝܬ ܕܛܒܐ ܡܢ ܕܚܠܬܗ ܕܐܠܗܐ ܘܠܝܬ ܕܒܣܝܡ ܡܢ ܕܠܡܛܪ ܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ27 Da werden dann die sie Überlebenden erkennen, daß nichts besser ist als Gottesfurcht und nichts süßer als die Beobachtung der Gebote des Herrn.