SCRUTATIO

Mercoledi, 2 settembre 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Geremia ܐܪܡܝܐ 3


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܐܢ ܢܫܒܘܩ ܓܒܪܐ ܐܢܬܬܗ ܘܬܐܙܠ ܡܢ ܠܘܬܗ ܘܬܗܘܐ ܠܓܒܪܐ ܐܚܪܢܐ ܐܢ ܡܬܦܢܐ ܠܘܬܗ̇ ܬܘܒ ܗܐ ܡܬܛܢܦܘ ܬܬܛܢܦ ܐܪܥܐ ܗ̇ܝ ܘܐܢܬܝ ܙܢܝܬܝ ܒܪ̈ܥܘܬܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܬܘܒܝ ܠܘܬܝ ܐܡܪ ܡܪܝܐ1 Wenn ein Mann seine Frau entlässt und wenn sie von ihm weggeht und die Frau eines andern wird, wendet er sich dann ihr wieder zu? Würde das Land nicht völlig entweiht? Du aber hast mit vielen Freunden gebuhlt und da solltest du zu mir zurückkehren dürfen? - Spruch des Herrn.
2 ܐܪܝܡܝ ܥܝܢ̈ܝܟܝ ܥܠ ܫ̈ܒܝܠܐ ܘܚܙܝ ܐܝܟܐ ܠܐ ܐܬܛܢܦܬܝ ܥܠ ܐܘܪ̈ܚܬܐ ܝܬܒܬܝ ܠܗܘܢ ܐܝܟ ܢܥܒܐ ܒܡܕܒܪܐ ܘܛܢܦܬܝ ܐܪܥܐ ܒܙܢܝܘܬܟܝ ܘܒܒܝܫܘܬܟܝ2 Blick hin und schau zu den Höhen hinauf! Wo hast du dich nicht schänden lassen? An allen Wegen hast du auf sie gewartet wie ein Araber in der Wüste. Mit deiner Unzucht und Verkommenheit hast du das Land entweiht.
3 ܐܬܟܠܝܘ ܐܪ̈ܣܝܣܐ ܘܐܪܒܝܥܐ ܠܐ ܗܘܐ ܘܒܝܬ ܥܝ̈ܢܐ ܕܐܢܬܬܐ ܙܢܝܬܐ ܗܘܐ ܠܟܝ ܘܠܐ ܨܒܝܬܝ ܠܡܬܬܟܣܘ3 Da blieb der Regen aus und auch der Frühjahrsregen kam nicht. Doch du hattest die freche Stirn einer Dirne und wolltest dich nicht schämen.
4 ܗܐ ܡܟܝܠ ܩܪܝܐ ܐܢܬܝ ܠܝ ܐܒܝ ܘܡܪܒܝܢܝ ܕܡܢ ܛܠܝܘܬܝ ܐܢܬ4 Gewiss, von da an hast du mir zugerufen: Mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du.
5 ܕܠܡܐ ܢܬܢܛܪ ܠܥܠܡ ܐܘ ܢܬܢ̣ܛܪ ܠܥܠܡܝܢ ܗܐ ܡܠܠܬܝ ܘܥܒܕܬܝ ܒܝܫܬܐ ܘܐܬܚܝܠܬܝ5 Wird er denn ewig zürnen oder immerfort nachtragen? Ja, so sagtest du und tatest Böses, so viel du konntest.
6 ܘܐܡܪ ܠܝ ܡܪܝܐ ܒܝ̈ܘܡܘܗܝ ܕܝܘܫܝܐ ܡܠܟܐ ܚܙܝܬ ܡܕܡ ܕܥܒܕܬ ܥܡܘܪܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܐܙܠܬ ܗܝ ܠܟܠ ܛܘܪ ܕܪܡ ܘܬܚܝܬ ܟܠ ܐܝܠܢ ܕܥܒܝܛ ܘܙܢܝܬ ܬܡܢ6 Der Herr sprach zu mir zur Zeit des Königs Joschija: Hast du gesehen, was Israel, die Abtrünnige, getan hat? Sie begab sich auf jeden hohen Berg und unter jeden üppigen Baum und trieb dort Unzucht.
7 ܘܐܡܪܬ ܡܢ ܒܬܪ ܕܥܒܕܬ ܗܠܝܢ ܟܘܠܗܝܢ ܕܬܬܘܒ ܠܘܬܝ ܘܠܐ ܬܒܬ ܘܚܙܬ ܫܘܩܪܗ ܚܬܗ ܝܗܘܕܐ7 Ich dachte: Nachdem sie dies alles getan hat, wird sie schließlich zu mir zurückkehren; aber sie kehrte nicht zurück. Das sah ihre Schwester Juda, die Treulose.
8 ܘܚܙܬ ܟܠܗܝܢ ܨ̈ܒܘܬܗ̇ ܘܥܠ ܕܓܪܬ ܥܡܘܪܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܫܒܩܬܗ ܘܝܗܒܬ ܠܗ̇ ܟܬܒܐ ܕܫܘܒܩܢܐ ܘܠܐ ܕܚܠܬ ܫܩܪܬܐ ܚܬܗ̇ ܝܗܘܕܐ ܘܐܙܠܬ ܘܙܢܝܬ ܐܦ ܗܝ8 Auch sah sie, dass ich Israel, die Abtrünnige, wegen ihres Ehebruchs entließ und ihr die Scheidungsurkunde gab. Aber das schreckte ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht ab; sie ging hin und trieb ebenfalls Unzucht.
9 ܘܡܛܠ ܕܙܠܝܠܐ ܗܘܬ ܙܢܝܘܬܗ̇ ܛܢܦܬ ܐܪܥܐ ܘܓܪܬ ܒܟܐ̈ܦܐ ܘܒܩܝܣ̈ܐ9 Durch ihre leichtfertige Unzucht hat sie das Land entweiht und mit Stein und Holz Ehebruch getrieben.
10 ܘܐܦ ܡܢ ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܠܐ ܬܒܬ ܠܘܬܝ ܫܩܪܬܐ ܚܬܗ ܝܗܘܕܐ ܡܢ ܟܠܗ ܠܒܗ̇ ܐܠܐ ܐܢ ܒܕܓܠܘܬܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ10 Bei all dem ist auch ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht mit ganzem Herzen zu mir zurückgekehrt, sondern nur zum Schein - Spruch des Herrn.
11 ܘܐܡܪ ܠܝ ܡܪܝܐ ܙܕܩܬ ܢܦܫܗ̇ ܥܡܘܪܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܫܩܪܬܐ ܚܬܗ̇ ܝܗܘܕܐ11 Auch sagte der Herr zu mir: Israel, die Abtrünnige, trifft weniger Schuld als Juda, die Treulose.
12 ܙܠ ܘܐܟܪܙ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ ܒܓܪܒܝܐ ܘܐܡܪ ܬܘܒܝ ܥܡܘܪܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܠܐ ܐܩܫܐ ܐ̈ܦܝ ܒܟܘܢ ܡܛܠ ܕܛܒ ܐܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܠܐ ܐܠܡ ܐܢܐ ܠܥܠܡ12 Geh hin, ruf diese Worte gegen Norden und sprich: Kehr zurück, Israel, du Abtrünnige - Spruch des Herrn! Ich schaue dich nicht mehr zornig an; denn ich bin gütig - Spruch des Herrn -, ich trage nicht ewig nach.
13 ܒܪܡ ܕܥܝ ܚ̈ܛܗܝܟܝ ܕܒܡܪܝܐ ܐܠܗܟܝ ܚܛܝܬܝ ܘܒܕܪܬܝ ܐܘܪ̈ܚܬܟܝ ܠܢܘܟܪ̈ܝܐ ܬܚܝܬ ܟܠ ܐܝܠܢ ܕܥܒܝܛ ܘܒܩܠܝ ܠܐ ܫܡܥܬܘܢ ܐܡܪ ܡܪܝܐ13 Doch erkenne deine Schuld: Dem Herrn, deinem Gott, hast du die Treue gebrochen, überallhin bist du zu den fremden Göttern gelaufen [unter jeden üppigen Baum], auf meine Stimme aber hast du nicht gehört - Spruch des Herrn.
14 ܬܘܒܘ ܒܢ̈ܝܐ ܬܝܒ̈ܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܕܐܢܐ ܨܒܝܬ ܒܟܘܢ ܘܕܒܪܬܟܘܢ ܚܕ ܡܢ ܩܪܝܬܐ ܘܬܪ̈ܝܢ ܡܢ ܫܪܒܬܐ ܘܐܝܬܝܬܟܘܢ ܠܨܗܝܘܢ14 Kehrt um, ihr abtrünnigen Söhne - Spruch des Herrn; denn ich bin euer Gebieter. Ich hole euch, einen aus jeder Stadt und zwei aus jeder Sippe, und bringe euch nach Zion.
15 ܘܐܬܠ ܠܟܘܢ ܪ̈ܥܘܬܐ ܐܝܟ ܠܒܝ ܘܢܪܥܘܢܟܘܢ ܒܝܕܥܬܐ ܘܒܣܘܟܠܐ15 Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen; mit Einsicht und Klugheit werden sie euch weiden.
16 ܘܢܗܘܐ ܟܕ ܬܦܪܘܢ ܘܬܣܓܘܢ ܒܐܪܥܐ ܒܝ̈ܘܡܬܐ ܗܢܘܢ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܐ ܢܐܡܪܘܢ ܬܘܒ ܩܒܘܬܐ ܕܕܝܬܩܐ ܕܡܪܝܐ ܘܠܐ ܬܣܩ ܥܠ ܠܒܐ ܘܠܐ ܢܬܕܟܪܘܢܗ̇ ܘܠܐ ܢܦܩܕܘܢܗ̇ ܘܠܐ ܬܬܥܒܕ ܬܘܒ16 In jenen Tagen, wenn ihr euch im Land vermehrt und fruchtbar seid - Spruch des Herrn -, wird man nicht mehr rufen: Die Bundeslade des Herrn! Sie wird niemand in den Sinn kommen; man denkt nicht mehr an sie, vermisst sie nicht und stellt auch keine neue her.
17 ܒܗ ܒܙܒܢܐ ܗ̇ܘ ܢܩܪܘܢܗ̇ ܠܐܘܪܫܠܡ ܟܘܪܣܝܗ ܕܡܪܝܐ ܘܢܣܟܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܠܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܠܐ ܢܐܙܠܘܢ ܬܘܒ ܒܬܪ ܨܒܝܢ̈ܝ ܠܒܗܘܢ ܒܝܫ̣ܐ·17 In jener Zeit wird man Jerusalem «Thron des Herrn» nennen; dort, beim Namen des Herrn in Jerusalem, werden sich alle Völker versammeln und sie werden nicht mehr dem Trieb ihres bösen Herzens folgen.
18 ܒܝ̈ܘܡܬܐ ܗܢܘܢ ܢܐܙܠܘܢ ܕܒܝܬ ܝܗܘܕܐ ܥܡ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܘܢܐܬܘܢ ܐܟܚܕܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܓܪܒܝܐ ܠܐܪܥܐ ܕܐܘܪܬܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ18 In jenen Tagen wird das Haus Juda zum Haus Israel gehen und sie werden vereint aus dem Nordland in das Land kommen, das ich euren Vätern zum Erbe gegeben habe.
19 ܘܐܢܐ ܐܡܪܬ ܕܐܚܫܒܟ ܒܒ̈ܢܝܐ ܘܐܬܠ ܠܟ ܐܪܥܐ ܓܒܝܬܐ ܘܝܪܬܘܬܐ ܕܚ̈ܝܠܐ ܕܚ̈ܝܠܘܬܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܘܐܡܪܬ ܐܒܝ ܬܩܪܘܢܢܝ ܘܡܢ ܒܬܪܝ ܠܐ ܬܗܦܟܘܢ19 Ich hatte gedacht:
Ja, ich will dich unter die Söhne aufnehmen und dir ein liebliches Land geben,
das herrlichste Erbteil unter den Völkern. Ich dachte, du würdest mich Vater nennen
und dich nicht abwenden von mir.
20 ܫܪܝܪܐܝܬ ܐܝܟ ܕܡܕܓܠܐ ܐܢܬܬܐ ܒܚܒܪܗ̇ ܗܟܢܐ ܕܓܠܘ ܒܝ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܐܡܪ ܡܪܝܐ20 Doch wie eine Frau ihres Freundes wegen treulos wird,
so seid auch ihr mir treulos geworden,
ihr vom Haus Israel - Spruch des Herrn.
21 ܩܠܐ ܥܠ ܫܒ̈ܝܠܐ ܐܫܬܡܥ ܒܟܬܐ ܘܒܥܘܬܐ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܕܥܩܡܘ ܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܘܛܥܘ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܗܘܢ21 Horch, man hört auf den Höhen
das Weinen und Flehen der Söhne Israels, weil sie krumme Wege gegangen sind
und den Herrn, ihren Gott, vergessen haben.
22 ܬܘܒܘ ܒ̈ܢܝܐ ܬܝܒ̈ܐ ܘܐܣܐ ܬܝܒܘܬܟܘܢ ܘܐܡܪܘ ܗܢܘܢ ܗܐ ܚܢܢ ܕܝܠܟ ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ22 Kehrt um, ihr abtrünnigen Söhne,
ich will eure Abtrünnigkeit heilen. «Da sind wir, wir kommen zu dir;
denn du bist der Herr, unser Gott!
23 ܫܪܝܪܐܝܬ ܠܕܓܠܘܬܐ ܪܡܬܐ ܘܥܘܫܢܐ ܕܛܘܪ̈ܐ ܫܪܝܪܐܝܬ ܒܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܦܘܪܩܢܗ ܕܐܝܣܪܝܠ23 Fürwahr, Trug sind die Höhen,
der Lärm auf den Bergen. Fürwahr, beim Herrn, unserm Gott,
ist Israels Rettung.
24 ܘܒܗܬܬܐ ܐܟܠܬ ܠܐܘܬ ܐ̈ܒܗܝܢ ܡܢ ܛܠܝܘܬܗܘܢ ܘܠܥܢܗܘܢ ܘܠܬܘܪ̈ܝܗܘܢ ܘܠܒܢܝ̈ܗܘܢ ܘܠܒܢ̈ܬܗܘܢ24 Doch der Baal fraß seit unsrer Jugend alles,
was unsere Väter erwarben,
ihre Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter.
25 ܢܕܡܟ ܒܒܗܬܬܢ ܘܢܟܣܝܢ ܚܦܪܢ ܡܛܠ ܕܠܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܚܛܝܢ ܚܢܢ ܘܐ̈ܒܗܝܢ ܡܢ ܛܠܝܘܬܢ ܘܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ ܘܠܐ ܫܡܥܢ ܒܩܠܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ25 Wir betten uns in unsere Schmach
und unsere Schande bedeckt uns. Denn wir haben gesündigt gegen den Herrn, unsern Gott,
wir selbst und unsere Väter,
von Jugend an bis auf den heutigen Tag.
Wir haben nicht gehört auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes.»