SCRUTATIO

Mercoledi, 2 settembre 2026 - San Elpidio v. ( Letture di oggi)

Siracide ܝܫܘܥ ܒܪ ܐܣܝܪܐ 17


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PeshittaMenge Bibel
1 ܐܠܗܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܒܪܝܗܝ ܠܐܕܡ ܘܡܗܦܟܘ ܢܗܦܟܝܘܗܝ ܠܓܘܗ̇1 Der Herr hat den Menschen aus Erde geschaffen und läßt ihn wieder zu ihr (oder in sie) zurückkehren.
2 ܡܢܝܢܐ ܕܝܘ̈ܡܬܐ ܦܠ̇ܓ ܠܗܘܢ ܕܢܗܘܘܢ ܩܝ̇ܡܝܢ ܘܐܫܠܛ ܐܢܘܢ ܒܟܠܡܕܡ2 Lebenstage von bestimmter Zahl und eine Frist teilte er ihnen zu und verlieh ihnen Gewalt über alles, was auf ihr ist;
3 ܒܚܟܡܬܗ ܐܠܒܫ ܐܢܘܢ ܓܢܒܪܘܬܐ ܘܟ̇ܣܝ ܐܢܘܢ ܕܚܠܬܐ3 ihm selbst ähnlich, rüstete er sie mit Kraft aus und gestaltete sie nach seinem Bilde.
4 ܘܐܪܡܝ ܕܚܠܬܗܘܢ ܥܠ ܟܠ ܒܣܪ ܥܠ ܚܝܘܬܐ ܘܥܠ ܦܪܚܬܐ4 Die Furcht vor ihnen legte er auf alles Fleisch, auf daß sie die Herrschaft über die Tiere und Vögel besäßen.
5 Urteilskraft (oder Willensfreiheit?) und Sprache und Augen, Ohren und ein Herz zum Denken gab er ihnen;
6 ܘܒ̣ܪܐ ܠܗܘܢ ܦܘܡܐ ܘܠܫܢܐ ܘܥܝ̈ܢܐ ܘܐܕ̈ܢܐ ܘܠܒܐ ܠܡܣܬܟܠܘ ܦܠܓ ܠܗܘܢ6 verständige Einsicht verlieh er ihnen reichlich und lehrte sie Gutes und Böses unterscheiden;
7 ܚܟܡܬܐ ܘܬܪܥܝܬܐ ܡܠܐ ܠܒܗܘܢ ܛܒ ܘܒܝܫ ܐܠܦ ܐܢܘܢ7 er richtete sein Auge auf ihre Herzen, um ihnen die Erhabenheit seiner Werke zu zeigen,
8 ܠܡܚܘܝܘ ܐܢܘܢ ܓܒܪ̈ܘܬܐ ܕܥ̇ܒ̈ܕܘܗܝ ܕܢܣܬܟܠܘܢ ܦܪ̈ܝܫܬܗ8 damit sie seinen heiligen Namen priesen und die Erhabenheit seiner Werke (oder die Großtaten seines Waltens) verkündigten.
9 ܕܢܗܘܘܢ ܡܫܬܥܝܢ ܒܥܠܡܐ ܕܚܠܬܗ9 Er teilte ihnen Einsicht zu und gab ihnen das lebenwirkende Gesetz zum Besitz;
10 ܘܠܫܡܐ ܕܩܘܕܫܗ ܢܗܘܘܢ ܡܫܒܚܝܢ10 einen ewigen Bund schloß er mit ihnen und tat ihnen seine Rechte (= Gebote) kund;
11 ܣܡ ܩܕܡܝܗܘܢ ܩܝܡܐ ܘܢܡܘܣܐ ܕܚܝ̈ܐ ܐܠܦ ܐܢܘܢ11 die Erhabenheit seiner Majestät schauten ihre Augen, und die Herrlichkeit seiner Stimme vernahm ihr Ohr;
12 ܩܝܡܐ ܕܥܠܡܐ ܐܩܝܡ ܥܡܗܘܢ ܘܕܝ̈ܢܘܗܝ ܐܘܕܥ ܐܢܘܢ12 und er gebot ihnen; »Hütet euch vor jeglichem Unrecht!« und schrieb einem jeden von ihnen die Pflichten gegen den Nächsten vor.
13 ܘܬܫܒܘܚܬܐ ܕܐܝܩܪܗ ܚܙܘ ܒܥܝܢܝ̈ܗܘܢ ܘܐܝܩܪ ܡܡܠܠܗ ܫܡܥܘ ܒܐܕ̈ܢܝܗܘܢ13 Ihr Wandel liegt immerdar offen vor ihm, nicht können sie sich vor seinen Augen verbergen.
14 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܐܙܕܗܪܘ ܘܠܐ ܬܟܕܒܘܢ ܘܦ̇ܩܕ ܐܢܘܢ ܓܒܪ ܥܠ ܚܒܪܗ14 Jedem Volk hat er einen Herrscher gesetzt, aber Israel ist der Anteil, den der Herr für sich genommen.
15 ܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܩܕܡܘܗܝ ܓ̈ܠܝܢ ܘܠܐ ܥܒܪ̈ܢ ܡܢ ܠܘܩܒܠ ܐ̈ܦܘܗܝ15 Alle ihre Werke stehen vor ihm wie die Sonne, und seine Augen blicken beständig auf ihren Wandel;
16 nicht sind ihre Böstaten ihm verborgen, und alle ihre Sünden sind dem Herrn bekannt.
17 ܥܠ ܟܠܗܘܢ ܥܡܡ̈ܐ ܐܩܝܡ ܫܠܝ̈ܛܢܐ ܘܡܢܬܗ ܕܡܪܝܐ ܐܝܣܪܝܠ17 Die Mildtätigkeit eines Mannes ist bei ihm wie ein Siegelring, und die Liebestat eines Menschen hütet er wie den Augapfel.
18 Späterhin wird er sich erheben und ihnen vergelten und ihnen die Vergeltung auf ihr Haupt zurückzahlen;
19 ܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܝܗܘܢ ܐܝܟ ܫܡܫܐ ܕܢܝܚܝܢ ܩܕܡܘܗܝ ܘܓ̈ܠܝܢ ܠܗ ܟܠܗܝܢ ܬܪ̈ܥܝܬܗܘܢ19 jedoch denen, die sich bekehren, gestattet er die Rückkehr, und die, welchen das Vertrauen geschwunden ist, ermutigt er wieder.
20 ܠܐ ܟܣܝܢ ܚܘܒ̈ܝܗܘܢ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܘܚܛܗ̈ܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢܝ̈ܢܫܐ ܪܫܝܡܝܢ ܠܩܘܒܠܗ20 Bekehre dich zum Herrn und laß ab von den Sünden, bete im Aufblick zu ihm und mindere die Zahl deiner Fehltritte;
21 kehre zum Höchsten zurück und wende dich ab vom Unrechttun und hasse aufrichtig den Sündengreuel.
22 ܙܟܘܬܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝܢܫܐ ܚܬܝܡܐ ܘܣܝܡܐ ܠܘܬܗ ܘܛܝܒܘܬܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢܝ̈ܢܫܐ ܐܝܟ ܒܒܬܐ ܕܥܝܢܐ ܢܛܝܪܐ ܩܕܡܘܗܝ22 Wer wird dem Höchsten in der Unterwelt lobsingen an Stelle derer, die da leben und ihm Lobpreis darbringen?
23 ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܢܬܓܠܐ ܘܢܦܪܘܥ ܐܢܘܢ ܘܚܘ̈ܒܝܗܘܢ ܒܪܝܫܗܘܢ ܢܬܠ23 Für den Toten, der ja nicht mehr ist, hat der Lobpreis ein Ende; nur wer lebt und gesund ist, kann den Herrn preisen.
24 ܒܪܡ ܠܬܝ̈ܒܐ ܝܗܒ ܬܝܒܘܬܐ ܘܢܘܒܕ ܠܟܠ ܕܠܙܕܝ̈ܩܐ ܡܗܪܝܢ24 Wie groß ist die Barmherzigkeit des Herrn und seine Versöhnlichkeit für die, welche sich zu ihm bekehren!
25 ܬܘܒܘ ܠܘܬ ܡܪܝܐ ܘܬܬܘܒܘܢ ܡܢ ܕܠܡܐܒܕ ܬܘܒܘ ܡܢ ܕܠܡܚܛܐ ܘܠܐ ܠܡܪܓܙܘ25 Denn nicht kann die ganze Vollkommenheit in den Menschen vorhanden sein, weil ja die Menschenkinder nicht unsterblich sind.
26 Was ist heller als die Sonne? und sogar sie verfinstert sich; so richtet auch der Böse seinen Sinn auf Fleisch und Blut.
27 ܡܛܠ ܕܡܢܐ ܗܢܝܢܐ ܐܝܬ ܠܗ ܠܐܠܗܐ ܒܟܠ ܡ̇ܢ ܕܐܒܕܘ ܒܥܠܡܐ ܚܠܦ ܐܝܠܝܢ ܕܚܝܝܢ ܘܝܗ̇ܒܝܢ ܠܗ ܬܫܒܘܚܬܐ27 Die Heerscharen des Himmels droben mustert Gott, aber die Menschen allesamt sind Staub und Asche.