SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Geremia ܐܪܡܝܐ 17


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PeshittaMenge Bibel
1 ܚܛܝܬܗ ܕܝܗܘܕܐ ܟܬܝܒܐ ܒܩܢܝܐ ܕܦܪܙܠܐ ܘܒܛܦܪܐ ܕܫܡܝܪܐ ܘܪܫܝܡܐ ܥܠ ܠܘܚ̈ܐ ܕܠܒܗܘܢ ܘܥܠ ܩܪ̈ܢܬܐ ܕܡܕܒܚ̈ܝܗܘܢ1 Die Sünde Judas ist aufgeschrieben mit eisernem Griffel, mit diamantener Spitze eingegraben in die Tafel ihres Herzens und an die Hörner ihrer Altäre.
2 ܡܐ ܕܡܬܕܟܪܝܢ ܒܠܒܗܘܢ ܡܕܒܚ̈ܝܗܘܢ ܘܕܚ̈ܠܬܗܘܢ ܬܚܝܬ ܟܘܠ ܐܝܠܢ ܕܥܒܝܛ ܘܥܠ ܟܠ ܪܡܬܐ ܕܪܡܐ2 Wie ihrer Kinder, so gedenken sie ihrer Altäre und ihrer Ascheren (= Astartebilder) bei den dichtbelaubten Bäumen, auf den hohen Hügeln.
3 ܘܒܛܘܪ̈ܐ ܘܒܕܒܪܐ ܢܟܣ̈ܝܟ ܘܟܠܗܘܢ ܓܙܝ̈ܟ ܘܬܚ̈ܘܡܝܟ ܠܒܙܬܐ ܐܬܠ ܡܛܠ ܚ̈ܛܗܝܟ3 »Meinen Berg im Gefilde, deine Habe, alle deine Schätze gebe ich der Plünderung preis, deine Höhen als Entgelt für deine Versündigung in allen Teilen deines Gebiets.
4 ܘܐܥܒܪܟ ܡܢ ܝܪܬܘܬܟ ܕܝܗܒܬ ܠܟ ܘܐܫܥܒܕܟ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܝܟ ܒܐܪܥܐ ܕܠܐ ܝܕܥ ܐܢܬ ܡܛܠ ܕܢܘܪܐ ܐܩܕܚܬܘܢ ܒܪܘܓܙܝ ܥܕܡܐ ܠܥܠܡ ܬܐܩܕ4 Da mußt du denn, und zwar durch eigene Schuld, deinen Erbbesitz fahren lassen, den ich dir verliehen habe, und ich will dich deinen Feinden zum Knecht (= dienstbar) machen in einem Lande, das du nicht kennst; denn ein Feuer habt ihr in meiner Nase (oder: durch meinen Zorn) angezündet, das bis in Ewigkeit brennen wird.«
5 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܝܛ ܗܘ ܓܒܪܐ ܕܢܬܬܟܠ ܥܠ ܒܪܢܫܐ ܘܢܥܒܕ ܒܪ ܒܣܪܐ ܕܪܥܗ ܘܡܢ ܡܪܝܐ ܢܣܛܐ ܠܒܗ5 So hat der HERR gesprochen: »Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz sich vom HERRN abkehrt!
6 ܢܗܘܐ ܐܝܟ ܥܩܪܐ ܒܦܩܥܬܐ ܘܠܐ ܢܚܙܐ ܟܕ ܬܐܬܐ ܛܒܬܐ ܘܢܫܪܐ ܒܚ̈ܘܠܢܐ ܒܡܕܒܪܐ ܒܐܪܥܐ ܡܠܚܬܐ ܕܠܐ ܐܬܝܬܒܬ6 Der gleicht einem kahlen Baume (oder: Wacholderstrauche) in der Steppe und wird nicht erleben, daß Gutes kommt; nein, er muß in dürren Wüstenstrichen wohnen, auf dem Salzboden der unwirtlichen Heide.
7 ܒܪܝܟ ܗܘ ܓܒܪܐ ܕܢܬܬܟܠ ܥܠ ܡܪܝܐ ܘܢܗܘܐ ܡܪܝܐ ܬܘܟܠܢܗ7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verläßt und dessen Zuversicht der HERR ist!
8 ܢܗܘܐ ܐܝܟ ܐܝܠܢܐ ܕܢܨܝܒ ܥܠ ܡ̈ܝܐ ܘܥܠ ܝܒܠܐ ܡܫܪܪ ܥܩܪ̈ܘܗܝ ܘܠܐ ܢܕܚܠ ܟܕ ܢܐܬܐ ܚܘܡܐ ܘܢܗܘܘܢ ܛܪ̈ܦܘܗܝ ܪܘܙܝܢ ܘܒܫܢܬܐ ܕܒܨܝܪ ܒܗ̇ ܡܛܪܐ ܠܐ ܢܕܚܠ ܘܠܐ ܢܬܒܨܪ ܡܢ ܕܠܡܥܒܕ ܦܐܪ̈ܐ8 Der gleicht einem Baume, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln nach dem Bache hin ausstreckt; er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt, und sein Laub bleibt grün; auch in dürren Jahren ist ihm nicht bange, und ohne Aufhören trägt er Früchte.«
9 ܥܫܝܢ ܠܒܐ ܡܢ ܟܠ ܐܢܫܐ ܗܘ ܡܢܘ ܝܕܥ ܠܗ9 Arglistig ist das Herz, mehr als alles andere, und verschlagen ist es: wer kann es ergründen?
10 ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܒܨܐ ܠܒܐ ܘܒܚܪ ܟܘ̈ܠܝܬܐ ܘܝܗܒ ܠܓܒܪܐ ܐܝܟ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܘܐܝܟ ܦܐܪ̈ܝ ܥܒ̈ܕܘܗܝ10 »Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um einem jeden zu vergelten nach seinem Wandel, nach der Frucht seiner Taten (= wie sein ganzes Tun es verdient).«
11 ܐܝܟ ܚܓܠܐ ܕܩܪܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܠܐ ܝܠܕ ܗܟܢܐ ܡ̇ܢ ܕܩܢܐ ܥܘܬܪܐ ܕܠܐ ܒܕܝܢܐ ܒܦܠܓܘܬ ܝܘܡ̈ܘܗܝ ܢܫܒܩܝܘܗܝ ܘܚܪܬܗ ܬܗܘܐ ܡܨܥܪܐ11 Wie ein Rebhuhn, das Eier bebrütet, die es nicht gelegt hat, so ist ein Mensch, der Reichtum erwirbt, aber nicht auf rechtmäßige Weise: in der Mitte seiner Lebenstage muß er ihn wieder fahren lassen, und an seinem Ende steht er da als Narr.
12 ܟܘܪܣܝܐ ܕܐܝܩܪܐ ܕܐܬܬܪܝܡ ܡܢ ܠܘܩܕܡ ܡܢ ܐܬܪܐ ܕܡܩܕܫܢ12 O Thron der Herrlichkeit, hocherhaben von Anbeginn an, du Stätte unsers Heiligtums!
13 ܣܒܪܗ ܕܐܝܣܪܝܠ ܡܪܝܐ ܗܘ ܟܠ ܕܫܒܩܘܟ ܢܒܗܬܘܢ ܘܡܪ̈ܘܕܐ ܒܐܪܥܐ ܢܬܟܬܒܘܢ ܡܛܠ ܕܫܒܩܘ ܠܡܪܝܐ ܡܒܘܥܐ ܕܡ̈ܝܐ ܚ̈ܝܐ13 O Hoffnung Israels, HERR! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden, und die von dir abfallen, deren Namen werden auf die Erde (= in den Erdboden oder: Staub) geschrieben; denn verlassen haben sie den Brunnquell lebendigen Wassers, den HERRN.
14 ܐܣܢܝ ܡܪܝܐ ܘܐܬܐܣܐ ܦܪܘܩܝܢܝ ܘܐܬܦܪܩ ܡܛܠ ܕܬܫܒܘܚܬܝ ܐܢܬ ܗܘ14 Heile mich, HERR, so werde ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen! Denn mein Lobpreis (oder: Ruhm) bist du.
15 ܗܐ ܗܢܘܢ ܐܡܪܝܢ ܠܝ ܐܝܟܐ ܗܘ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܢܐܬܐ ܗܫܐ15 Siehe, jene sagen zu mir: »Wo bleibt denn das Drohwort des HERRN? Möge es doch eintreffen!«
16 ܘܐܢܐ ܒܒܝܫܬܐ ܠܐ ܦܫܬ ܡܢܟ ܐܢܬ ܝܕܥ ܐܢܬ ܕܝܘܡܗ ܕܒܪܢܫܐ ܠܐ ܪܓܬ ܘܡܕܡ ܕܢܦ̣ܩ ܡܢ ܣܦ̈ܘܬܝ ܩܕܡ ܐ̈ܦܝܟ ܗܘܐ16 Ich aber habe mich nicht dem Hirtenamt in deinem Dienst entzogen und habe den Tag des Unheils nicht herbeigewünscht: du weißt es wohl! Was über meine Lippen gekommen ist, liegt offen vor deinen Augen.
17 ܠܐ ܬܗܘܐ ܠܝ ܠܬܒܪܐ ܐܠܐ ܐܓܢ ܥܠܝ ܒܝܘܡܐ ܒܝܫܐ17 Mache mich nicht völlig hoffnungslos, du bist meine Zuflucht am Tage des Unheils!
18 ܢܒܗܬܘܢ ܪ̈ܕܘܦܝ ܘܠܐ ܐܒܗܬ ܐܢܐ ܢܬܬܒܪܘܢ ܗܢܘܢ ܘܠܐ ܐܬܬܒܪ ܐܢܐ ܐܝܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܝܘܡܐ ܕܒܝܫܬܐ ܘܚܕ ܬܪ̈ܝܢ ܬܒܪܐ ܬܒܪ ܐܢܘܢ18 Laß meine Verfolger zuschanden (oder: enttäuscht) werden, aber nicht mich! Laß sie verzagt dastehen, aber nicht mich! Bringe über sie den Tag des Unheils und zerschmettere sie mit doppelter Vernichtung!
19 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܠܝ ܡܪܝܐ ܙܠ ܩܘܡ ܒܬܪܥܐ ܕܒܢ̈ܝ ܥܡܐ ܕܥܐܠܝܢ ܒܗ ܡ̈ܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܕܢܦܩܝܢ ܒܗ ܘܒܟܠܗܘܢ ܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ19 So hat der HERR mir geboten: »Gehe hin und stelle dich auf im Tor der Söhne des Volkes (oder: der Volksgenossen), durch das die Könige von Juda aus- und einziehen, und in allen übrigen Toren Jerusalems
20 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܫܡܥܘ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܡ̈ܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܟܠܗ ܒܝܬ ܝܗܘܕܐ ܘܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܕܥܐܠܝܢ ܒܬܪ̈ܥܐ ܗܠܝܢ20 und sage zu ihnen: Vernehmt das Wort des HERRN, ihr Könige von Juda und ihr Judäer insgesamt und alle ihr Bewohner Jerusalems, die ihr durch diese Tore eingeht!
21 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܙܕܗܪܘ ܒܢܦܫܟܘܢ ܘܠܐ ܬܫܩܠܘܢ ܫܩܘܠܬܐ ܒܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܘܬܥܠܘܢ ܒܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ21 So hat der HERR gesprochen: ›Hütet euch um eures Lebens willen, am Sabbattage eine Last auf euch zu nehmen und sie in die Tore Jerusalems hineinzubringen!
22 ܘܠܐ ܬܦܩܘܢ ܫܩܘܠܬܐ ܡܢ ܒܬ̈ܝܟܘܢ ܒܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܘܟܠ ܥܒܕ ܠܐ ܬܥܒܕܘܢ ܘܬܩܕܫܘܢ ܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܐܝܟ ܕܦܩܕܬ ܠܐ̈ܒܗܝܟܘܢ22 Tragt am Sabbattage auch keine Last aus euren Häusern hinaus und verrichtet überhaupt keinerlei Arbeit, sondern haltet den Sabbattag heilig, wie ich euren Vätern geboten habe!‹
23 ܘܠܐ ܫܡܥܘ ܘܠܐ ܐܪܟܢܘ ܐܕܢܗܘܢ ܠܡܫܡܥ ܘܩܫܝܘ ܩܕܠܗܘܢ ܕܠܐ ܢܫܡܥܘܢ ܘܠܐ ܢܩܒܠܘܢ ܡܪܕܘܬܐ23 Doch sie haben nicht gehorcht und mir kein Gehör geschenkt, sondern haben sich halsstarrig gezeigt, so daß sie nicht gehorsam gewesen sind und sich nicht haben warnen lassen.
24 ܘܐܢ ܡܫܡܥ ܬܫܡܥܘܢܢܝ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܕܠܐ ܬܥܠܘܢ ܫܩܘܠܬܐ ܒܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܕܩܪܝܬܐ ܗܕܐ ܒܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܘܬܩܕܫܘܢ ܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܘܠܐ ܬܥܒܕܘܢ ܒܗ ܟܠ ܥܒܕ24 ›Wenn ihr nun willig auf mich hört‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN –, ›daß ihr am Sabbattage keine Last durch die Tore dieser Stadt hereintragt, vielmehr den Sabbattag heilig haltet, indem ihr keinerlei Arbeit an ihm verrichtet,
25 ܢܥܠܘܢ ܒܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܕܩܪܝܬܐ ܗܕܐ ܡ̈ܠܟܐ ܘܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܝܬܒܝܢ ܥܠ ܟܘܪܣܝܗ ܕܕܘܝܕ ܟܕ ܪ̈ܟܝܒܝܢ ܒܡܪ̈ܟܒܬܐ ܘܒܪ̈ܟܫܐ ܗܢܘܢ ܘܪ̈ܘܪܒܢܝܗܘܢ ܘܓܒܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܬܬܒ ܩܪܝܬܐ ܗܕܐ ܠܥܠܡ25 so werden Könige [und Fürsten], die auf dem Throne Davids sitzen, durch die Tore dieser Stadt zu Wagen und zu Roß einziehen, sie samt ihren Fürsten (oder: Oberen), die Männer von Juda samt den Bewohnern Jerusalems, und diese Stadt wird ewig bewohnt bleiben.
26 ܘܢܐܬܘܢ ܡܢ ܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܡܢ ܚܕܪ̈ܝ ܐܘܪܫܠܡ ܘܡܢ ܐܪܥܐ ܕܒܢܝܡܝܢ ܘܡܢ ܦܩܥܬܐ ܘܡܢ ܛܘܪܐ ܘܡܢ ܬܝܡܢܐ ܕܡܝܬܝܢ ܕܒܚ̈ܐ ܘܩܘܪ̈ܒܢܐ ܘܠܒܘܢܬܐ ܘܡܝܬܝܢ ܬܘܕܝܬܐ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ26 Dazu werden aus den Ortschaften Judas und aus der Umgegend von Jerusalem sowie aus dem Stamme Benjamin und aus der Niederung, vom Bergland und aus dem Südgau Leute kommen, die Brand- und Schlachtopfer, Speisopfer und Weihrauch darbringen und mit Dankopfern im Tempel des HERRN erscheinen.
27 ܘܐܠܐ ܬܫܡܥܘܢܢܝ ܠܡܩ̇ܕܫܘ ܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܕܠܐ ܬܫܩܠܘܢ ܫܩܘܠܬܐ ܘܬܥܠܘܢ ܒܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܒܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܐܫܒܘܩ ܢܘܪܐ ܒܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܘܬܐܟܘܠ ܣܚܪ̈ܬܗ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܠܐ ܬܕܥܟ27 Wenn ihr aber nicht auf mich hört, den Sabbattag heilig zu halten, so daß ihr am Sabbattage keinerlei Last tragt, noch mit einer solchen durch die Tore Jerusalems eingeht, so will ich Feuer an die Tore der Stadt legen, das soll die Paläste Jerusalems verzehren und nicht erlöschen!‹«