Primo libro dei Maccabei ܡܩܒܝ̈ܐ 9

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Peshitta ܦܫܝܼܛܬܵܐ Einheitsübersetzung
1 ܘܫܡܥ ܕܡܛܪܝܘܣ ܕܢܦܠ ܢܝܩܢܘܪ ܘܚܝܠܗ ܒܩܪܒܐ ܘܐܘܣܦ ܠܡܫܕܪܘ ܠܒܝܟܪܘܣ ܘܠܐܠܩܝܡܘܣ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܩܪܢܐ ܕܝܡܝܢܐ ܥܡܗܘܢ1 Demetrius erfuhr, dass Nikanor und sein Heer im Kampf gefallen waren. Da schickte er Bakchides und Alkimus zum zweiten Mal nach Judäa und gab ihnen die im Süden stehende Armee mit.
2 ܘܐܙܠܘ ܒܐܘܪܚܐ ܕܓܠܥܕ ܘܫܪܘ ܥܠ ܡܫܠܡܘܬ ܕܒܐܪܒܠ ܘܐܘܒܕܘ ܢܦܫ̈ܬܐ ܕܓܒܪ̈ܐ ܣܓܝܐ̈ܐ2 Sie nahmen den Weg nach Gilgal, schlugen vor Mesalot in der Gegend von Arbela ihr Lager auf, eroberten die Stadt und brachten viele Menschen um.
3 ܘܒܝܪܚܐ ܩܕܡܝܐ ܕܫܢܬ ܡܐܐ ܘܚܡܫܝܢ ܘܬܪܬܝܢ ܫܪܘ ܥܠ ܐܘܪܫܠܡ3 Im ersten Monat des Jahres 152 schlugen sie ihr Lager bei Jerusalem auf.
4 ܘܫܩܠܘ ܘܐܙܠܘ ܠܡܐܪܫܐ ܒܥܣܪܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܬܪܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܦܪ̈ܫܐ4 Von dort zogen sie mit zwanzigtausend Mann und zweitausend Reitern nach Berea.
5 ܘܝܗܘܕܐ ܫܪܐ ܒܗܪܛܐ ܘܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܓܒ̈ܝܐ ܥܡܗ5 Judas aber hatte mit dreitausend ausgewählten Soldaten sein Lager bei Elasa.
6 ܘܚܙܘ ܠܣܘܓܐ ܕܚܝ̈ܠܘܬܐ ܕܣܓܝܐܝܢ ܐܢܘܢ ܘܕܚܠܘ ܛܒ ܘܐܫܬܡܛܘ ܣܓܝܐ̈ܐ ܡܢ ܡܫܪܝܬܐ ܘܠܐ ܐܫܬܚܪܘ ܡܢܗܘܢ ܐܠܐ ܐܢ ܬܡܢܡܐܐ ܓܒܪ̈ܝܢ6 Als die Juden die Übermacht der feindlichen Truppen sahen, bekamen sie große Angst. Viele liefen aus dem Lager fort, sodass am Ende nur noch achthundert Mann übrig waren.
7 ܘܚܙܐ ܝܗܘܕܐ ܕܐܫܬܡܛܬ ܠܗ ܡܫܪܝܬܗ ܘܩܪܒܐ ܐܠܨ ܗܘܐ ܠܗ ܘܐܫܬܚܩ ܗܘܐ ܠܗ ܒܠܒܗ ܕܠܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܙܒܢܐ ܕܢܟܢܫ ܐܢܘܢ7 Judas sah, dass sich sein Heer auflöste, während der Kampf unmittelbar bevorstand. Er wurde sehr bestürzt, denn er hatte keine Zeit mehr, seine Leute wieder zusammenzubringen.
8 ܘܐܬܬܘܫܥ ܘܐܡܪ ܠܗܢܘܢ ܕܐܫܬܚܪܘ ܢܩܘܡ ܘܢܣܩ ܥܠ ܒܥܠܕܒ̈ܒܝܢ ܟܒܪ ܢܬܡܨܐ ܚܝܠܗܘܢ ܘܢܬܟܬܫ ܥܡܗܘܢ8 Niedergeschlagen sagte er zu denen, die noch da waren: Auf! Wir wollen gegen unsere Feinde hinaufziehen. Vielleicht können wir doch gegen sie kämpfen.
9 ܘܡܠܟܝܢ ܗܘܘ ܠܗ ܘܐܡܪܝܢ ܠܐ ܡܨܝܢܢ ܚܝܠܐ ܐܠܐ ܢܚܐ ܢܦܫ̈ܬܢ ܗܦܘܟ ܠܟ ܘܐܝܬܐ ܠܐܚ̈ܝܢ ܘܢܩܪܒ ܚܢܢ ܓܝܪ ܙܥܘܪܝܢܢ9 Sie aber widersprachen ihm und sagten: Es ist unmöglich. Wir wollen lieber jetzt unser Leben retten und dann mit unseren Brüdern zurückkommen und gegen sie kämpfen. Wir sind zu wenige.
10 ܘܐܡܪ ܝܗܘܕܐ ܚܣ ܠܝ ܠܡܥܒܕ ܥܒܝܕܬܐ ܗܕܐ ܠܡܥܪܩ ܡܢܗܘܢ ܘܐܢ ܢܩܪܘܒ ܙܒܢܐ ܢܡܘܬ ܓܢܒܪܐܝܬ ܚܠܦ ܐ̈ܚܝܢ ܘܠܐ ܢܥܒܕ ܪܫܝܢܐ ܒܬܫܒܘܚܬܢ10 Judas antwortete: Auf keinen Fall werde ich vor ihnen fliehen. Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann wollen wir für unsere Brüder tapfer in den Tod gehen; auf unsere Ehre soll kein Schatten fallen.
11 ܘܫܩܠ ܚܝܠܐ ܡܢ ܡܫܪܝܬܐ ܘܩܡܘ ܠܘܩܒܠܗܘܢ ܘܐܬܦܠܓܘ ܦܪ̈ܫܐ ܠܬܪ̈ܝܗܘܢ ܓܒ̈ܐ ܘܫ̈ܕܝ ܒܩ̈ܠܥܐ ܘܩܫ̈ܬܬܐ ܐܙܠܝܢ ܗܘܘ ܩܕܡ ܚܝܠܐ ܘܟܠܗܘܢ ܚܝ̈ܠܬܢܐ ܐܙܠܝܢ ܗܘܘ ܒܪܝܫ ܩܪܒܐ11 Da rückte das feindliche Heer aus seinem Lager aus und bezog ihnen gegenüber Stellung; die Reiterei wurde in zwei Gruppen geteilt, die Schleuderer und Bogenschützen gingen vor der Streitmacht her, ebenso die Reihe der tapferen Vorkämpfer.
12 ܒܝܟܪܘܣ ܕܝܢ ܗܘܐ ܒܟܢܦܐ ܕܝܡܝܢܐ ܘܩܪܒܘ ܦܠܓ̈ܐ ܬܪ̈ܝܗܘܢ ܣܛܪ̈ܐ ܘܩܪܝܢ ܒܩܪ̈ܢܬܐ ܘܩܪܘ ܕܒܝܬ ܝܗܘܕܐ12 Bakchides war auf dem rechten Flügel. Die beiden Flügel der Schlachtreihe näherten sich und man blies die Trompeten. Auch die Leute des Judas stießen in die Trompeten.
13 ܐܦ ܗܢܘܢ ܒܩܪ̈ܢܬܐ ܘܐܬܬܙܝܥܬ ܐܪܥܐ ܡܢ ܩܠܐ ܕܡܫܪܝܬܐ ܘܗܘܐ ܩܪܒܐ ܟܢܫ ܡܢ ܨܦܪܐ ܥܕܡܐ ܠܪ̈ܡܫܐ13 Die Erde bebte vor dem Getöse, das die Heere machten, und vom Morgen bis zum Abend dauerte der Kampf Mann gegen Mann.
14 ܘܚܙܐ ܝܗܘܕܐ ܕܒܝܟܪܘܣ ܘܥܘܫܢܐ ܕܡܫܪܝܬܐ ܒܝܡܝܢܐ ܗܘ ܘܐܙܠܘ ܥܡܗ ܟܘܠܗܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܠܒܝܒܝܢ ܒܢܦܫܗܘܢ14 Als Judas bemerkte, dass Bakchides mit dem Kern seiner Truppe rechts stand, scharten sich alle tapferen Männer um ihn
15 ܘܐܬܬܒܪܬ ܟܢܦܐ ܕܝܡܝܢܐ ܡܢ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܪܕܦܝܢ ܗܘܘ ܒܬܪܗܘܢ ܥܕܡܐ ܠܛܘܪܐ ܕܐܫܕܘܕ15 und der rechte Flügel der Feinde wurde von ihnen vernichtend geschlagen; sie verfolgten sie bis zum Gebirge von Aschdod.
16 ܘܟܢܦܐ ܕܣܡܠܐ ܚܙܘ ܕܐܬܬܒܪܬ ܟܢܦܐ ܕܝܡܝܢܐ ܘܐܬܗܦܟ ܠܗܘܢ ܒܥܩܒ̈ܘܗܝ ܕܝܗܘܕܐ ܘܕܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܡܢ ܒܣܬܪܗܘܢ16 Als die Truppen auf dem linken Flügel sahen, dass der rechte geschlagen war, schwenkten sie um und folgten den Spuren des Judas und seiner Leute.
17 ܘܥܫܢ ܩܪܒܐ ܘܢܦܠܘ ܚܪ̈ܝܒܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܡܢ ܗܠܝܢ ܘܡܢ ܗܠܝܢ17 Es entwickelte sich ein erbitterter Kampf, in dem beide Seiten schwere Verluste erlitten.
18 ܘܝܗܘܕܐ ܢܦܠ ܘܫܪܟܐ ܥܪܩܘ18 Auch Judas fiel; die Übrigen flohen.
19 ܘܫܩܠ ܝܘܢܬܢ ܘܫܡܥܘܢ ܠܝܗܘܕܐ ܐܚܘܗܘܢ ܘܩܒܪܘܗܝ ܒܩܒܪܐ ܕܐܒܗ̈ܘܗܝ ܒܡܘܪܥܝܡ19 Jonatan und Simeon holten ihren Bruder und bestatteten ihn im Grab seiner Väter in Modeïn.
20 ܘܒܟܘ ܥܠܘܗܝ ܟܘܠܗܘܢ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܐܝܠ ܘܐܪܩܕܘ ܥܠܘܗܝ ܡܪܩܘܕܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܬܐܒܠܘ ܥܠܘܗܝ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܘܐܡܪܘ20 Ganz Israel beweinte ihn und hielt um ihn eine große Totenklage ab. Sie trauerten viele Tage lang und sagten:
21 ܐܝܟܢܐ ܢܦܠ ܓܢܒܪܐ ܦܪܘܩܗ ܕܐܝܣܪܝܠ21 Ach, der Held ist gefallen, Israels Retter.
22 ܘܫܪܟܐ ܕܦܬܓ̈ܡܘܗܝ ܕܝܗܘܕܐ ܘܩܪ̈ܒܘܗܝ ܘܢܨ̈ܚܢܘܗܝ ܕܥܒܕ ܘܓܢܒܪܘܬܗ ܠܐ ܐܬܟܬܒܘ ܣܓܝܐܝܢ ܗܘܘ ܓܝܪ ܛܒ22 Die übrige Geschichte des Judas, seine anderen Feldzüge und kühnen Unternehmungen, die er durchführte, und seine sonstigen großen Taten - all das ist hier nicht erwähnt worden; es wäre zu viel geworden.
23 ܘܗܘܐ ܡܢ ܒܬܪ ܡܘܬܗ ܕܝܗܘܕܐ ܐܬܚܙܝܘ ܥܘ̈ܠܐ ܒܟܠܗܘܢ ܬܚܘ̈ܡܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܫܘܚܘ ܟܠ ܦ̈ܠܚܝ ܥܘܠܐ23 Nach dem Tod des Judas erhoben die Abtrünnigen in allen Teilen Israels wiederum ihr Haupt und alle Übeltäter wagten sich wieder ans Licht.
24 ܘܒܗܢܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܗܘܐ ܟܦܢܐ ܕܥܫܝܢ ܛܒ ܘܐܫܬܘܝ ܐܬܪܐ ܥܡܗܘܢ24 In jenen Tagen gab es eine furchtbare Hungersnot; wie die Verräter, so wurde auch das Land untreu.
25 ܘܓܒܐ ܒܝܟܪܘܣ ܓܒܪ̈ܐ ܪ̈ܫܝܥܐ ܘܐܩܝܡ ܐܢܘܢ ܫ̈ܠܝܛܐ ܥܠ ܐܪܥܐ25 Bakchides wählte die abtrünnigen Männer aus und machte sie zu Herren des Landes.
26 ܘܒܥܝܢ ܗܘܘ ܘܡܥܩܒܝܢ ܥܠ ܪ̈ܚܡܘܗܝ ܕܝܗܘܕܐ ܘܡܝܬܝܢ ܗܘܘ ܠܗܘܢ ܠܘܬ ܒܝܟܪܘܣ ܘܬܒܥ ܗܘܐ ܠܗܘܢ ܘܡܒܙܚ ܗܘܐ ܒܗܘܢ26 Diese spürten die Anhänger des Judas auf, verhörten sie und brachten sie zu Bakchides. Er nahm Rache an ihnen und ließ sie misshandeln.
27 ܘܗܘܐ ܐܘܠܨܢܐ ܪܒܐ ܒܐܝܣܪܝܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܐܟܘܬܗ ܡܢ ܝܘܡܐ ܕܠܐ ܐܬܚܙܝ ܢܒܝܐ ܒܐܝܣܪܐܝܠ27 Große Bedrängnis herrschte in Israel, wie seit den Tagen der Propheten nicht mehr.
28 ܘܐܬܟܢܫܘ ܟܘܠܗܘܢ ܪ̈ܚܡܘܗܝ ܕܝܗܘܕܐ ܘܐܡܪܘ ܝܘܢܬܢ28 Da kamen alle Anhänger des Judas zusammen und sagten zu Jonatan:
29 ܐܝܟܘ ܐܚܘܟ ܝܗܘܕܐ ܡܝܬ ܘܓܒܪܐ ܕܕܡܐ ܠܗ ܠܝܬ ܕܢܦܘܩ ܘܢܥܘܠ ܥܠ ܒܥܠܕܒ̈ܒܝܢ ܘܒܝܟܪܘܣ ܘܐܝܠܝܢ ܕܣܢܝܢ ܠܥܡܢ29 Seit dein Bruder Judas tot ist, gibt es keinen mehr, der gegen die Feinde, gegen Bakchides und gegen die Gegner unseres Volkes in den Krieg zieht, wie er es getan hat.
30 ܗܫܐ ܕܝܢ ܒܟ ܐܨܛܒܝܢ ܝܘܡܢܐ ܕܬܗܘܐ ܠܢ ܚܠܦܘܗܝ ܪܝܫܐ ܘܡܕܒܪܢܐ ܠܡܩܪܒܘ ܩܪܒܢ30 Darum haben wir dich heute gewählt. So wie er sollst du uns anführen und leiten in unserem Kampf.
31 ܘܓܒܐ ܠܗ ܝܘܢܬܢ ܒܙܒܢܐ ܗܘ ܡܕܒܪܢܘܬܐ ܘܩܡ ܚܠܦ ܝܗܘܕܐ ܐܚܘܗܝ31 Jonatan übernahm also die Führung und trat die Nachfolge seines Bruders Judas an.
32 ܘܝܕܥ ܒܝܟܪܘܣ ܘܒܥܐ ܠܡܩܛܠܗ32 Bakchides erfuhr davon und trachtete ihm nach dem Leben.
33 ܘܝܕܥ ܝܘܢܬܢ ܘܫܡܥܘܢ ܐܚܘܗܝ ܘܟܘܠܗܘܢ ܕܥܡܗ ܘܥܪܩܘ ܠܡܕܒܪܐ ܕܬܩܘܥ ܘܫܪܘ ܥܠ ܡ̈ܝܐ ܕܓܘܒܐ ܕܐܣܦܪ33 Als Jonatan und sein Bruder Simeon mit ihrer ganzen Gefolgschaft das hörten, flohen sie in die Wüste von Tekoa und hielten sich bei der mit Wasser gefüllten Zisterne von Asfar auf.
34 ܘܝܕܥ ܒܝܟܪܘܣ ܠܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܘܐܬܐ ܗܘ ܘܟܠܗ ܚܝܠܗ ܠܥܒܪܐ ܕܝܘܪܕܢܢ34 [Aber Bakchides erfuhr davon, und zwar am Sabbat; er ging mit all seinen Leuten auf die andere Seite des Jordan.]
35 ܘܫܕܪ ܠܐܚܘܗܝ ܡܕܒܪܢܐ ܠܟܢܫܐ ܘܒܥܐ ܡܢ ܒܛܢ̈ܝܐ ܪ̈ܚܡܘܗܝ ܕܢܓܥܠܘܢ ܨܐܕܝܗܘܢ ܐܝܩܪܬܗܘܢ ܣܓܝܐܬܐ35 Er schickte seinen Bruder Johanan an der Spitze seiner Truppe zu den mit ihm befreundeten Nabatäern und ließ sie bitten, ihr zahlreiches Gepäck bei ihnen aufbewahren zu dürfen.
36 ܘܢܦܩܘ ܒܢ̈ܝ ܥܡܪܝ ܡܢ ܡܐܕܒܐ ܘܐܚܕܘܗܝ ܠܝܘܚܢܢ ܘܠܟܠ ܡܕܡ ܕܐܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܘܫܩܠܘ ܘܐܙܠܘ36 Doch die Söhne Jambris aus Medeba zogen aus, ergriffen Johanan mit allem, was er bei sich hatte, und nahmen ihn mit.
37 ܡܢ ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܐܬܐܡܪ ܠܝܘܢܬܢ ܘܠܫܡܥܘܢ ܐܚܘܗܝ ܕܒܢ̈ܝ ܥܡܪܝ ܥܒܕܝܢ ܚܠܘܠܐ ܪܒܐ ܘܡܝܬܝܢ ܟܠܬܐ ܡܢ ܢܚܠܒܬ ܒܪܬܗ ܕܚܕ ܡܢ ܡܪ̈ܘܬܐ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܟܢܥܢ ܒܙܘܚܐ ܪܒܐ37 Darauf meldete man Jonatan und seinem Bruder Simeon: Die Söhne Jambris wollen eine große Hochzeit veranstalten und die Braut, die Tochter eines der vornehmen Herren Kanaans, in einem großen Festzug aus Nadabat heimführen.
38 ܘܐܬܕܟܪܘ ܕܡܐ ܕܝܘܚܢܢ ܐܚܘܗܘܢ ܘܩܡܘ ܘܟܡܢܘ ܬܚܝܬ ܣܬܪܐ ܕܛܘܪܐ38 Da dachten sie daran, dass die Söhne Jambris das Blut ihres Bruders Johanan vergossen hatten; sie zogen hinauf und versteckten sich im Gebirge.
39 ܘܐܪܝܡܘ ܥܝܢܝ̈ܗܘܢ ܘܚܙܘ ܘܗܐ ܫܓܝܫܬܐ ܘܝܩܝܪܬܐ ܣܓܝܐܬܐ ܘܚܬܢܐ ܢܦܩ ܘܐܚܘ̈ܗܝ ܘܪ̈ܚܡܘܗܝ ܠܐܘܪܥܗܘܢ ܒܦܠܓ̈ܐ ܘܒܪ̈ܒܝܥܐ ܘܙܝܢܐ ܣܓܝܐܐ39 Plötzlich sahen sie einen lärmenden Zug mit viel Gepäck daherziehen. Der Bräutigam, seine Freunde und seine Brüder kamen ihnen mit Pauken, Liedern und in starker Bewaffnung entgegen.
40 ܘܩܡܘ ܥܠܝܗܘܢ ܡܢ ܟܡܐܢܐ ܘܩܛܠܘ ܐܢܘܢ ܘܢܦܠܘ ܚܪ̈ܝܒܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܘܕܐܫܬܚܪܘ ܥܪܩܘ ܠܛܘܪܐ ܘܢܣܒܘ ܟܠܗ ܒܙܬܗܘܢ40 Sie fielen aus dem Hinterhalt über sie her und richteten unter ihnen ein Blutbad an; viele wurden erschlagen, die Übrigen flohen ins Gebirge. Ihre ganze Habe nahmen sie als Beute mit.
41 ܘܐܬܗܦܟ ܚܠܘܠܐ ܠܐܒܠܐ ܘܩܠܐ ܕܙܡܪܗܘܢ ܠܐܘ̈ܠܝܬܐ41 Da wurde die Hochzeit zur Trauerfeier und der Klang ihrer Lieder zur Totenklage.
42 ܘܐܬܬܒܥܘ ܬܒܥܬܐ ܕܕܡܐ ܕܐܚܘܗܘܢ ܘܗܦܟܘ ܠܗܘܢ ܠܡܪܓܐ ܕܥܠ ܝܘܪܕܢܢ ܢܗܪܐ42 Auf diese Weise rächten sie das Blut ihres Bruders; dann kehrten sie in das Dickicht am Jordan zurück.
43 ܘܫܡܥ ܒܝܟܪܘܣ ܘܐܬܐ ܒܝܘܡܐ ܕܫܒܬܐ ܥܕܡܐ ܠܣܦܬ ܝܘܪܕܢܢ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ43 Als Bakchides davon erfuhr, kam er am Sabbat mit einem großen Heer an das Ufer des Jordan.
44 ܘܐܡܪ ܝܘܢܬܢ ܠܕܥܡܗ ܢܩܘܡ ܗܫܐ ܘܢܩܪܒ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܢܦܫ̈ܬܢ ܝܘܡܢܐ ܓܝܪ ܠܐ ܗܘܐ ܐܝܟ ܕܐܬܡܠܝ ܘܐܝܟ ܕܡܢܬܡܠܝ44 Jonatan sagte zu seinen Leuten: Kommt, wir müssen um unser Leben kämpfen. Noch nie waren wir in einer solchen Lage.
45 ܗܐ ܓܝܪ ܩܪܒܐ ܩܕܡܝܢ ܘܒܣܬܪܢ ܡ̈ܝܐ ܓܝܪ ܕܝܘܪܕܢܢ ܡܟܐ ܘܡܟܐ ܘܡܪ̈ܓܐ ܘܥܒ̈ܐ ܘܠܝܬ ܐܬܪܐ ܠܡܣܛܐ45 Die Feinde haben uns eingeschlossen; auf beiden Seiten ist das Wasser des Jordan mit seinen Sümpfen und seinem Dickicht. Wir können nicht ausweichen.
46 ܗܫܐ ܕܝܢ ܓܥܘ ܠܫܡܝܐ ܐܝܟܢܐ ܕܬܬܦܨܘܢ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܒܥܠܕܒ̈ܒܝܟܘܢ46 Darum schreit laut zum Himmel, damit ihr aus der Hand eurer Feinde gerettet werdet.
47 ܘܫܪܝ ܩܪܒܐ ܘܦܫܛ ܐܝܕܗ ܝܘܢܬܢ ܠܡܩܛܠܗ ܠܒܝܟܪܘܣ ܘܓܥܨ ܠܗ ܡܢܗ ܠܒܣܬܪܗ47 Darauf begann der Kampf Mann gegen Mann. Jonatan holte aus, um Bakchides zu erschlagen, der aber konnte ihm ausweichen.
48 ܘܫܘܪ ܝܘܢܬܢ ܘܕܥܡܗ ܠܝܘܪܕܢܢ48 Dann sprangen Jonatan und seine Leute in den Jordan und schwammen ans andere Ufer. Die Feinde aber setzten ihnen nicht über den Jordan nach.
49 ܢܦܠܘ ܕܝܢ ܡܢ ܕܒܝܬ ܒܝܟܪܘܣ ܒܗܘ ܝܘܡܐ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ49 Vom Heer des Bakchides fielen an jenem Tag ungefähr tausend Mann.
50 ܘܗܦܟܘ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܒܢܘ ܡܕܝܢ̈ܬܐ ܥܫܝܢ̈ܬܐ ܒܝܗܘܕܐ ܘܠܚܣܢܐ ܕܐܝܪܝܚܘ ܘܠܥܡܐܘܣ ܘܠܒܝܬ ܚܘܪܝܒ ܘܠܒܬܐܝܠ ܕܒܬܡܢܬ ܘܠܦܪܥܬܘܢ ܘܠܬܦܘܚ ܫܘܪ̈ܐ ܪ̈ܡܐ ܘܬܪ̈ܥܐ ܘܡܘ̈ܟܠܐ50 Bakchides kehrte nach Jerusalem zurück. Er legte in Judäa befestigte Städte an: die Festungen bei Jericho, Emmaus, Bet-Horon, Bet-El, Timna, Faraton und Tefon. Er versah sie mit hohen Mauern und Toren; an den Toren brachte er Querbalken zum Verriegeln an.
51 ܘܐܩܝܡ ܒܗܝܢ ܡܛܪ̈ܬܐ ܠܒܥܠܕܒܒܘܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ51 Dann legte er Besatzungen hinein, die das Volk Israel im Zaum halten sollten.
52 ܘܐܥܫܢܗ ܠܒܝܬ ܫܘܪܐ ܘܠܓܙܪ ܘܠܚܣܢܐ ܘܫܒܩ ܒܗ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܘܣܝܡܐ ܕܐܣܢܐ ܟܡܐ ܕܡܬܒܥܐ52 Auch in den Städten Bet-Zur und Geser und an der Burg von Jerusalem ließ er Befestigungsarbeiten ausführen und Truppen und Proviant hineinbringen.
53 ܘܢܣܒ ܠܒܢ̈ܝ ܡܕܒܪ̈ܢܐ ܕܐܪܥܐ ܠܗܡܝܪ̈ܐ ܘܣܡ ܐܢܘܢ ܒܚܣܢܐ ܕܐܘܪܫܠܡ ܒܝܬ ܢܛܘܪܬܐ53 Von den Männern, die eine führende Stellung im Land innehatten, nahm er die Söhne als Geiseln und hielt sie in der Burg von Jerusalem gefangen.
54 ܘܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܚܡܫܝܢ ܘܬܠܬ ܒܝܪܚܐ ܕܬܪܝܢ ܦܩܕ ܐܠܩܝܡܘܣ ܠܡܥܩܪ ܫܘܪܐ ܕܕܪܬ ܩܘܕܫܐ ܓܘܝܬܐ ܘܠܡܣܬܪ ܥܒ̈ܕܐ ܕܢܒ̈ܝܐ ܘܫܪܝ ܠܡܣܬܪ54 Im zweiten Monat des Jahres 153 befahl Alkimus, die Mauer des inneren Tempelvorhofs einzureißen. Er ließ mit den Abbrucharbeiten beginnen, um zu zerstören, was die Propheten erbaut hatten.
55 ܒܙܒܢܐ ܗܘ ܒܠܥ ܐܠܩܝܡܘܣ ܘܐܬܥܟܪܘ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܘܐܣܬܟܪ ܚܟܗ ܘܐܫܬܕܝ ܘܠܐ ܡܫܟܚ ܗܘܐ ܬܘܒ ܠܡܡܠܠܘ ܡܠܬܐ ܘܕܢܦܩܕ ܥܠ ܒܝܬܗ55 Doch dann wurde Alkimus vom Schlag getroffen und sein Plan wurde nicht ausgeführt. Er konnte den Mund nicht mehr öffnen; er war gelähmt und konnte kein Wort mehr sagen, nicht einmal mehr sein Testament machen.
56 ܘܡܝܬ ܒܙܒܢܐ ܗܘ ܒܬܫܢܝܩܐ ܪܒܐ56 Wenig später starb Alkimus unter großen Qualen.
57 ܘܚܙܐ ܒܝܟܪܘܣ ܕܡܝܬ ܠܗ ܐܠܩܝܡܣ ܘܗܦܟ ܠܗ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܫܠܝܬ ܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܬܪ̈ܬܝܢ ܫ̈ܢܝܢ57 Als Bakchides sah, dass Alkimus tot war, kehrte er zum König zurück und Judäa hatte zwei Jahre lang Ruhe.
58 ܘܐܬܪܥܝܘ ܟܠܗܘܢ ܥܘ̈ܠܐ ܘܐܡܪܝܢ ܗܐ ܝܘܢܬܢ ܘܕܥܡܗ ܒܫܠܝܐ ܥܡܪܝܢ ܘܬܟܝܠܐܝܬ ܗܫܐ ܢܣܩܝܘܗܝ ܠܒܝܟܪܘܣ ܘܢܐܚܘܕ ܐܢܘܢ ܠܟܠܗܘܢ ܒܠܠܝܐ ܚܕ58 Danach kamen alle Verräter zu einer Beratung zusammen. Sie sagten: Jonatan und seine Anhänger leben sorglos in ihren Häusern und fühlen sich sicher. Wenn wir jetzt Bakchides kommen lassen, kann er alle in einer einzigen Nacht festnehmen.
59 ܘܐܙܠܘ ܘܡܠܟܘܗܝ59 Sie gingen also zu ihm und besprachen sich mit ihm.
60 ܘܫܩܠ ܠܡܐܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܘܫܕܪ ܐܓܪ̈ܬܐ ܡܛܫܝܐܝܬ ܠܟܠܗܘܢ ܡܥܕܪ̈ܢܘܗܝ ܕܐܝܬ ܒܝܗܘܕ ܐܝܟ ܕܢܐܚܕܘܢ ܠܝܘܢܬܢ ܘܠܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܘܠܐ ܡܫܟܚܝܢ ܗܘܘ ܡܛܠ ܕܐܬܓܠܝܬ ܠܗ ܬܪܥܝܬܗܘܢ60 Bakchides machte sich mit einem großen Heer auf den Weg. Er schickte heimlich Briefe an alle seine Verbündeten in Judäa mit der Aufforderung, Jonatan und seine Anhänger gefangen zu nehmen. Aber es gelang ihnen nicht; denn ihr Vorhaben war bekannt geworden.
61 ܘܐܚܕܘ ܡܢ ܓܒܪ̈ܐ ܕܐܬܪܐ ܪ̈ܝܫܢܐ ܕܒܝܫܬܐ ܐܝܟ ܚܡܫܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܩܛܠܘ ܐܢܘܢ61 Stattdessen ließ Jonatan von den im Land wohnenden Männern, die für den verbrecherischen Anschlag verantwortlich waren, fünfzig ergreifen und töten.
62 ܘܫܢܝ ܝܘܢܬܢ ܘܫܡܥܘܢ ܘܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܠܒܝܬ ܒܣܝܣ ܕܒܡܕܒܪܐ ܘܒܢܐ ܡܣܬܪ̈ܬܗ ܘܫܪܪܗ62 Dann setzten sich Jonatan und Simeon mit ihren Anhängern in die Wüste nach Bet-Basi ab. Jonatan ließ dort alles wieder aufbauen, was in Trümmern lag, und befestigte den Ort.
63 ܘܝܕܥ ܒܝܟܪܘܣ ܘܟܢܫ ܟܠܗ ܟܢܫܗ ܘܠܕܡܢ ܝܗܘܕ ܫܠܚ ܕܐܬܘܥܕܘ63 Als Bakchides davon erfuhr, zog er alle seine Truppen zusammen und erteilte den Leuten von Judäa entsprechende Anweisungen.
64 ܘܐܬܐ ܫܪܐ ܒܝܬ ܒܣܝܣ ܘܐܩܪܒ ܥܡܗ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܘܥܒܕ ܡܐܟܢ̈ܘܬܐ64 Er rückte gegen Bet- Basi vor und schlug dort sein Lager auf. Er ließ Belagerungsmaschinen aufstellen und berannte den Ort viele Tage lang.
65 ܘܫ̣ܒܩ ܝܘܢܬܢ ܠܫܡܥܘܢ ܐܚܘܗܝ ܒܡܕܝܢܬܐ ܘܢܦܩ ܠܐܬܪܐ ܘܐܬܐ ܠܥܡܬܘܬ65 Da ließ Jonatan seinen Bruder Simeon in der Stadt zurück; er selbst ging mit einer Hand voll Leute in die Dörfer der Umgebung.
66 ܘܦܩܕ ܠܥܕܘܪ ܘܠܐܚ̈ܘܗܝ ܘܠܒ̈ܢܝ ܦܣܠܘܢ ܒܡܫ̈ܟܢܝܗܘܢ ܘܫܪܝ ܚܪܒ ܘܣܠܩ ܒܚܝ̈ܠܘܬܐ66 Dabei schlug er den Odomera und seine Sippe; auch überfiel er ein Zeltlager des Stammes Fasiron. Sie begannen zu siegen und rückten verstärkt wieder hinauf.
67 ܘܫܡܥܘܢ ܘܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܢܦܩܘ ܡܢ ܡܕܝܢܬܐ ܘܐܘܩܕ ܐ̈ܢܝܢ ܠܡܐ̈ܟܢܘܬܐ67 Simeon aber machte mit seinen Leuten einen Ausfall aus der Stadt und steckte die Belagerungsmaschinen in Brand.
68 ܘܐܩܪܒ ܥܡ ܒܝܟܪܘܣ ܘܐܬܬܒܪ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܐܠܨܝܢ ܗܘܘ ܠܗ ܛܒ ܕܐܝܬܝܗ ܗܘܬ ܡܚܫܒܬܗ ܘܡܐܬܝܬܗ ܣܪܝܩܐ68 Bakchides wurde von ihnen angegriffen und vernichtend geschlagen. Sie bereiteten ihm großen Verdruss, weil das von ihm geplante Unternehmen zu einem völligen Fehlschlag wurde.
69 ܘܐܬܚܡܬ ܪܘܓܙܗ ܥܠ ܗܢܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܥܘ̈ܠܐ ܕܡܠܟܘܗܝ ܕܢܐܬܐ ܠܐܬܪܐ ܘܩܛܠ ܡܢܗܘܢ ܣܘܓܐܐ ܘܐܬܪܥܝ ܠܡܐܙܠ ܠܐܬܪܗ69 Da wurde Bakchides sehr wütend über die Verräter, die ihm den Rat gegeben hatten, in das Land zu kommen. Er brachte viele von ihnen um und beschloss, in sein Land zurückzukehren.
70 ܘܝܕܥ ܝܘܢܬܢ ܘܫܕܪ ܠܘܬܗ ܐܝܙ̈ܓܕܐ ܕܢܥܒܕ ܥܡܗ ܫܠܡܐ ܘܕܢܦܢܐ ܠܗ ܫܒܝܬܐ70 Sobald Jonatan davon hörte, schickte er Gesandte zu ihm, um einen Friedensvertrag mit ihm abzuschließen und die Gefangenen freizubekommen.
71 ܘܩܒܠ ܘܐܨܛܒܝ ܘܥܒܕ ܐܝܟ ܡ̈ܠܘܗܝ ܘܝܡܐ ܠܗ ܕܠܐ ܢܣܥܘܪ ܒܝܫܬܐ ܟܘܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܚܝ̈ܘܗܝ71 Bakchides nahm die Vorschläge Jonatans an und schwor ihm, nie wieder in seinem Leben etwas gegen ihn zu unternehmen.
72 ܘܦܢܝ ܠܗ ܫܒܝܬܐ ܩܕܡܝܬܐ ܕܫܒܐ ܡܢ ܝܗܘܕ ܘܗܦܟ ܘܐܙܠ ܠܐܬܪܗ ܘܠܐ ܐܘܣܦ ܬܘܒ ܠܡܐܬܐ ܠܬܚܘܡܗܘܢ72 Auch ließ er die Gefangenen frei, die er vorher in Judäa gemacht hatte. Dann zog er ab und kehrte nach Hause zurück. Judäa betrat er nie wieder.
73 ܘܫܠܝܬ ܚܪܒܐ ܡܢ ܐܝܣܪܐܝܠ ܘܥܡܪ ܝܘܢܬܢ ܒܡܟܡܣ ܘܫܪܝ ܝܘܢܬܢ ܠܡܕܢ ܠܥܡܐ ܘܡܚܒܠ ܗܘܐ ܠܪ̈ܫܝܥܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ73 Darauf ruhten in Israel die Waffen. Jonatan ließ sich in Michmas nieder und begann, als Richter über das Volk zu herrschen. Die Frevler in Israel aber rottete er aus.