SCRUTATIO

Mittwoch, 8 Juli 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Jeremia 9


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Hätte ich doch eine Herberge in der Wüste!
Dann könnte ich mein Volk verlassen und von ihm weggehen. Denn sie sind alle Ehebrecher,
eine Rotte von Treulosen.
1 ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܫܒܩܢܝ ܒܡܕܒܪܐ ܒܝܬ ܒܘܬܐ ܕܥܒܪ̈ܝ ܐܘܪܚܐ ܘܫܒܩܬ ܠܥܡܝ ܘܐܙܠܬ ܠܝ ܡܢ ܠܘܬܗܘܢ ܡܛܠ ܕܟܠܗܘܢ ܓܝܪܝܢ ܘܟܢܘܫܬܐ ܐܢܘܢ ܕܕ̈ܓܠܐ
2 Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten Bogen;
Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht im Land. Ja, sie schreiten von Verbrechen zu Verbrechen;
mich aber kennen sie nicht - Spruch des Herrn.
2 ܘܫܕܘ ܠܫܢܗܘܢ ܐܝܟ ܕܒܩܫܬܗܘܢ ܒܫܘܩܪܐ ܘܠܐ ܒܗܝܡܢܘܬܐ ܥܫܢܘ ܒܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܡܢ ܒܝܫܬܐ ܠܒܝܫܬܐ ܢܦܩܘ ܘܠܝ ܠܐ ܝܕܥܘ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ
3 Nehmt euch in Acht vor eurem Nächsten,
keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder betrügt
und jeder Nächste verleumdet.
3 ܓܒܪ ܡܢ ܚܒܪܗ ܐܙܕܗܪܘ ܘܥܠ ܟܠ ܐܚܝ ܠܐ ܬܬܟܠܘܢ ܡܛܠ ܕܟܠ ܐܚܝ ܡܢܟܠ ܢܟܠ ܘܟܠ ܪܚܡܐ ܒܢܟܠܐ ܡܗ̇ܠܟ
4 Ein jeder täuscht seinen Nächsten,
die Wahrheit reden sie nicht. Sie haben ihre Zunge ans Lügen gewöhnt,
sie handeln verkehrt, zur Umkehr sind sie zu träge.
4 ܘܓܒܪ ܒܚܒܪܗ ܡ̇ܕܓܠܝܢ ܘܩܘܫܬܐ ܠܐ ܡܡ̇ܠܠܝܢ ܐܠܦܘ ܠܫܢܗܘܢ ܠܡܡܠܠܘ ܫܘܩܪܐ ܘܐܬܛܪܦܘ ܘܠܐܝܘ
5 Überall Unterdrückung, nichts als Betrug!
Sie weigern sich, mich zu kennen -
Spruch des Herrn.
5 ܡܘܬܒܟ ܒܓܘ ܢܟܠܐ ܒܢܟܠܗܘܢ ܠܐ ܨܒܘ ܠܡܕܥܢܝ ܐܡܪ ܡܪܝܐ
6 Darum - so spricht der Herr der Heere:
Ja, ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte ich sonst verfahren
mit der Tochter, meinem Volk?
6 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܗܐ ܨܪܦ ܐܢܐ ܠܗܘܢ ܘܒܚܪ ܐܢܐ ܠܗܘܢ ܡܛܠ ܕܐܝܟܢܐ ܐܥܒܕ ܡܢ ܩܕܡ ܒܪܬ ܥܡܝ
7 Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge,
trügerisch redet ihr Mund; «Friede», sagt man zum Nächsten,
doch im Herzen plant man den Überfall.
7 ܐܝܟ ܓܐܪܐ ܫܢܝܢܐ ܠܫܢܗܘܢ ܘܢܟܠܐ ܡܡܠܠ ܒܦܘܡܗ ܫܠܡܐ ܓܒܪ ܥܡ ܚܒܪܗ ܡܡܠܠ ܘܒܓܘܗ ܟܡܝܢ ܟܡܐܢܐ
8 Sollte ich sie dafür nicht bestrafen - Spruch des Herrn -
und an einem solchen Volk keine Rache nehmen?
8 ܥܠ ܗܠܝܢ ܠܐ ܐܦܩܘܕ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܒܥܡܐ ܕܗܟܢܐ ܠܐ ܬܬܢܩܡ ܢܦܫܝ
9 Erhebt über die Berge hin Weinen und Klagen,
über die Weideplätze der Steppe ein Totenlied! Denn sie sind verwüstet, niemand zieht hindurch
und sie hören die Stimme der Herden nicht mehr. Von den Vögeln des Himmels bis zum Vieh
ist alles geflohen, auf und davon.
9 ܥܠ ܛܘܪ̈ܐ ܫܩܘܠܘ ܒܟܬܐ ܘܐܘܠܝܬܐ ܘܥܠ ܕܝܪ̈ܐ ܕܡܕܒܪܐ ܐܘܠܝܬܐ ܕܨ̈ܕܝ ܡܢ ܒܠܝ ܐܢܫ ܕܥܒܪ ܘܠܐ ܫܡܥ ܩܠܐ ܕܩܢܝܢܐ ܡܢ ܦܪܚܬܐ ܕܫܡܝܐ ܘܥܕܡܐ ܠܒܥܝܪܐ ܐܬܒܕܪܘ ܘܐܙܠܘ
10 Jerusalem mache ich zum Trümmerhaufen,
zur Behausung für Schakale. Judas Städte mache ich zum Ödland,
das niemand bewohnt.
10 ܘܐܥܒܕܝܗ̇ ܠܐܘܪܫܠܡ ܚܪܒܬܐ ܡܥܡܪܐ ܠܝܪ̈ܘܪܐ ܘܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ ܐܬܠ ܠܚܘܪܒܐ ܡܢ ܒܠܝ ܕܝܬܒ
11 Wer ist so weise, dass er dies einsieht? Zu wem hat der Mund des Herrn geredet, dass er verkünden kann, warum das Land zugrunde geht, warum es verwüstet ist gleich der Wüste, die niemand durchzieht?11 ܡܢܘ ܓܒܪܐ ܕܚܟܝܡ ܢܣܬܟܠ ܗܕܐ ܘܕܡܠܬ ܦܘܡܗ ܕܡܪܝܐ ܥܠܘܗܝ ܢܚܘܝܗ̇ ܥܠ ܡܢܐ ܐܒܕܬ ܐܪܥܐ ܘܨܕܬ ܐܝܟ ܡܕܒܪܐ ܡܢ ܒܠܝ ܕܥܒܪ
12 Der Herr erwiderte: Weil sie meine Weisung aufgaben, die ich ihnen vorgelegt habe, nicht auf meine Stimme hörten und nicht meine Weisung befolgten,12 ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠ ܕܫܒܩܘ ܢܡܘܣܝ ܕܝܗܒܬ ܠܗܘܢ ܘܠܐܒ̈ܗܝܗܘܢ ܘܠܐ ܫܡܥܘ ܒܩܠܝ ܘܠܐ ܗܠܟܘ ܒܗ
13 sondern dem Trieb ihres Herzens folgten und den Baalen nachliefen, an die ihre Väter sie gewöhnt hatten.13 ܘܐܙܠܘ ܒܬܪ ܨܒܝ̈ܢܝ ܠܒܗܘܢ ܒܝܫ̣ܐ ܘܒܬܪ ܦܬܟܪ̈ܐ ܕܐܠܦܘ ܐܢܘܢ ܐ̈ܒܗܝܗܘܢ
14 Darum - so spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Ich gebe ihnen [diesem Volk] Wermut zu essen und Giftwasser zu trinken.14 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܗܐ ܡܘܟܠ ܐܢܐ ܠܗܘܢ ܠܥܡܐ ܗܢܐ ܡܪ̈ܪܐ ܘܐܫܩܐ ܐܢܘܢ ܡ̈ܝܐ ܡܪ̈ܝܪܐ
15 Ich zerstreue sie unter die Völker, von denen weder sie noch ihre Väter wussten, und schicke das Schwert hinter ihnen her, bis ich sie vernichtet habe.15 ܘܐܒܕܪ ܐܢܘܢ ܒܥܡ̈ܡܐ ܕܠܐ ܝܕܥܘ ܐܢܘܢ ܗܢܘܢ ܘܐ̈ܒܗܝܗܘܢ ܘܐܫܕܪ ܒܬܪܗܘܢ ܚܪܒܐ ܥܕܡܐ ܕܐܓܡܪ ܐܢܘܢ
16 So spricht der Herr der Heere: Begreift es! Ruft die Klagefrauen herbei!
Schickt nach den weisen Frauen! Sie sollen kommen.
16 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܩܪܘ ܠܐ̈ܠܝܬܐ ܘܢܐܬܝܢ ܘܥܠ ܚ̈ܟܝܡܬܐ ܫܕܪܘ ܘܢܐܬܝܢ
17 Schnell sollen sie kommen
und Klage über uns anstimmen, sodass unsre Augen von Tränen fließen
und unsre Wimpern von Wasser triefen.
17 ܘܢܣܬܪ̈ܗܒܢ ܘܢܫ̈ܩܠܢ ܥܠܝܢ ܐ̈ܘܠܝܬܐ ܘܢܚ̈ܬܢ ܥܝ̈ܢܝܢ ܕܡ̈ܥܐ ܘܒܒ̈ܬܢ ܢܪܕܝܢ ܡ̈ܝܐ
18 Da, horch, ein Klagelied ist aus Zion zu hören:
Ach, wie sind wir misshandelt,
in große Schande gestürzt! Wir müssen die Heimat verlassen,
unsre Wohnungen hat man zerstört.
18 ܡܛܠ ܕܩܠܐ ܕܐܘܠܝܬܐ ܐܫܬܡܥ ܡܢ ܨܗܝܘܢ ܕܐܡܪ ܐܝܟܢܐ ܐܬܒܙܙܢ ܒܗܬܢ ܛܒ ܛܒ ܡܛܠ ܕܫܒܩܢ ܐܪܥܐ ܘܢܦܠܘ ܡܫ̈ܟܢܝܢ
19 Ja, hört, ihr Frauen, das Wort des Herrn,
euer Ohr vernehme das Wort seines Mundes.Lehrt eure Töchter die Klage,
eine lehre die andere das Totenlied:
19 ܡܛܠ ܗܢܐ ܫܡܥܝܢ ܢ̈ܫܐ̈ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܢܩܒܠܢ ܐ̈ܕܢܝܟܝܢ ܡܠܬ ܦܘܡܗ ܘܐܠܦܝܢ ܒܢ̈ܬܟܝܢ ܐ̈ܘܠܝܬܐ ܘܐܢܬܬܐ ܠܚܒܪܬܗ̇ ܩܝܢܬܐ
20 Der Tod ist durch unsre Fenster gestiegen,
eingedrungen in unsre Paläste. Er rafft das Kind von der Straße weg,
von den Plätzen die jungen Männer.
20 ܡܛܠ ܕܣܠܩ ܡܘܬܐ ܠܟܘ̈ܝܢ ܘܥܠ ܒܣܚܪ̈ܬܢ ܠܡܘܒܕܘ ܛܠܝܐ ܡܢ ܫܘ̈ܩܐ ܘܥ̈ܠܝܡܐ ܡܢ ܦ̈ܠܛܘܬܐ
21 Die Leichen der Leute
liegen wie Dünger auf dem Feld, wie Garben hinter dem Schnitter;
keiner ist da, der sie sammelt.
21 ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܢܦܠܢ ܫܠܕܝܗܘܢ ܕܒܢܝܢܫ̈ܐ ܐܝܟ ܙܒܠܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܚܩܠܐ ܘܐܝܟ ܥܡܝܪܐ ܒܬܪ ܚܨܘܕܐ ܘܠܝܬ ܡܟܢܫܢܐ
22 So spricht der Herr: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit,
der Starke rühme sich nicht seiner Stärke,
der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums.
22 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܐ ܢܫܬܒܗܪ ܚܟܝܡܐ ܒܚܟܡܬܗ ܘܠܐ ܢܫܬܒܗܪ ܓܢܒܪܐ ܒܓܢܒܪܘܬܗ ܘܠܐ ܢܫܬܒܗܪ ܥܬܝܪܐ ܒܥܘܬܪܗ
23 Nein, wer sich rühmen will, rühme sich dessen,
dass er Einsicht hat und mich erkennt,dass er weiß: Ich, der Herr, bin es,
der auf der Erde Gnade, Recht und Gerechtigkeit schafft. Denn an solchen Menschen habe ich Gefallen -
Spruch des Herrn.
23 ܐܠܐ ܒܗܕܐ ܢܫܬܒܗܪ ܡ̇ܢ ܕܡܫܬܒܗܪ ܡܢ ܕܡܣܬܟܠ ܘܝܕܥ ܠܝ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܥܒܕ ܛܝܒܘܬܐ ܘܕܝܢܐ ܘܙܕܝܩܘܬܐ ܒܐܪܥܐ ܘܒܗܠܝܢ ܨܒܝܬ ܐܡܪ ܡܪܝܐ
24 Fürwahr, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da ziehe ich alle Beschnittenen zur Rechenschaft:24 ܗܐ ܝܘܡ̈ܬܐ ܐܬ̈ܝܢ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܐܦܩܘܕ ܥܠ ܟܠ ܕܓܙܪ ܒܥܘܪܠܘܬܐ
25 Ägypten, Juda, Edom, Ammon, Moab und alle mit gestutztem Haar, die in der Wüste wohnen; denn alle Völker gelten mir als unbeschnitten - auch das ganze Haus Israel hat ein unbeschnittenes Herz.25 ܥܠ ܡܨܪ̈ܝܐ ܘܥܠ ܝܗ̈ܘܕܝܐ ܘܥܠ ܐܕܘܡ ܘܥܠ ܒܢ̈ܝ ܥܡܘܢ ܘܥܠ ܡܘܐܒ ܘܥܠ ܟܠ ܩܨܝ̈ܨܝ ܦܐܬܐ ܕܝܬܒܝܢ ܒܡܕܒܪܐ ܡܛܠ ܕܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܥܘܪ̈ܠܝܢ ܒܒܣܪܗܘܢ ܘܟܠܗܘܢ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܥܘܪ̈ܠܝܢ ܒܠܒܗܘܢ