SCRUTATIO

Mercoledi, 9 settembre 2026 - Natività Beata Vergine Maria ( Letture di oggi)

Geremia ܐܪܡܝܐ 10


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܫܡܥܘ ܦܬܓܡܐ ܕܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠܝܟܘܢ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ1 Hört das Wort, das der Herr zu euch spricht, ihr vom Haus Israel.
2 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܘܪܚܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܠܐ ܬܐܠܦܘܢ ܘܡܢ ܐ̈ܬܘܬܐ ܕܫܡܝܐ ܠܐ ܬܕܚܠܘܢ ܡܛܠ ܕܥܡ̈ܡܐ ܗܘ ܕܚܠܝܢ ܡܢܗܝܢ2 So spricht der Herr: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Völker,
erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels,
wenn auch die Völker vor ihnen erschrecken.
3 ܡܛܠ ܕܕܚܠܬܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܠܐ ܡܕܡ ܐ̈ܢܝܢ ܡܛܠ ܕܩܝܣܐ ܡܢ ܥܒܐ ܦܣܝܩ ܥܒܕ ܐ̈ܝܕܝ ܢܓܪܐ ܒܥܫܦܐ3 Denn die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn.
Ihre Götzen sind nur Holz, das man im Wald schlägt,
ein Werk aus der Hand des Schnitzers,
mit dem Messer verfertigt.
4 ܒܟܣܦܐ ܘܒܕܗܒܐ ܩܪܝܡܝܢ ܒܩ̈ܦܠܘܛܐ ܘܒܨ̈ܨܐ ܡܫܪܪܝܢ ܠܗܘܢ ܕܠܐ ܢܬܦܪܩܘܢ4 Er verziert es mit Silber und Gold,
mit Nagel und Hammer macht er es fest, sodass es nicht wackelt.
5 ܐܝܟ ܕܩ̈ܠܐ ܙܩܝܦܝܢ ܘܠܐ ܡܡܠܠܝܢ ܡܫܩܠ ܫܩܠܝܢ ܠܗܘܢ ܡܛܠ ܕܠܐ ܡܗܠܟܝܢ ܠܐ ܬܕܚܠܘܢ ܡܢܗܘܢ ܡܛܠ ܕܠܐ ܡܒܐܫܝܢ ܐܦܠܐ ܡܛܐܒܝܢ5 Sie sind wie Vogelscheuchen im Gurkenfeld.
Sie können nicht reden;
man muss sie tragen, weil sie nicht gehen können. Fürchtet euch nicht vor ihnen;
denn sie können weder Schaden zufügen
noch Gutes bewirken.
6 ܠܝܬ ܐܟܘܬܟ ܡܪܝܐ ܕܪܒ ܐܢܬ ܘܪܒ ܫܡܟ ܒܓܢܒܪܘܬܐ6 Niemand, Herr, ist wie du:
Groß bist du und groß an Kraft ist dein Name.
7 ܡ̇ܢ ܠܐ ܢܕܚܠ ܠܟ ܡܠܟܐ ܕܟܠܗܘܢ ܥ̈ܠܡܐ ܕܠܟ ܗܘ ܝܐܝܐ ܡܠܟܘܬܐ ܡܛܠ ܕܒܟܠܗܘܢ ܚܟܝ̈ܡܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܘܒܟܠܗ̇ ܡܠܟܘܬܗܘܢ ܠܝܬ ܐܟܘܬܟ7 Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker?
Ja, das steht dir zu. Denn unter allen Weisen der Völker
und in jedem ihrer Reiche ist keiner wie du.
8 ܘܐܟܚܕܐ ܢܐܒܕܘܢ ܘܢܣܘܦܘܢ ܝܘܠܦܢܐ ܣܪ̈ܝܩܐ ܕܕܚ̈ܠܬܐ ܕܩܝܣܐ8 Sie alle sind töricht und dumm.
Was die nichtigen Götzen zu bieten haben - Holz ist es.
9 ܣܐܡܐ ܛܒܐ ܡܢ ܬܪܫܝܫ ܐܬܐ ܘܕܗܒܐ ܡܢ ܐܘܦܝܪ ܥܒܕ ܢܓܪܐ ܘܐ̈ܝܕܝ ܩܝܢܝܐ ܬܟܠܬܐ ܘܐܪܓܘܢܐ ܠܒܘܫܗܘܢ ܙܩܘܪܐ ܕܚ̈ܟܝܡܐ9 Sie sind gehämmertes Silber aus Tarschisch und Gold aus Ofir,
Arbeit des Schnitzers und Goldschmieds; violetter und roter Purpur ist ihr Gewand;
sie alle sind nur das Werk kunstfertiger Männer.
10 ܘܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܩܘܫܬܐ ܗܘܝܘ ܐܠܗܐ ܕܚ̈ܝܐ ܘܡܠܟܐ ܕܥ̈ܠܡܐ ܡܢ ܪܘܓܙܗ ܙܝܥܐ ܐܪܥܐ ܘܠܐ ܡܚܡܣܢܝܢ ܥܡ̈ܡܐ ܪܘܓܙܗ10 Der Herr aber ist in Wahrheit Gott,
lebendiger Gott und ewiger König. Vor seinem Zorn erbebt die Erde,
die Völker halten seinen Groll nicht aus.
11 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܐ̈ܠܗܐ ܕܫܡܝܐ ܘܐܪܥܐ ܠܐ ܥܒܕܘ ܢܐܒܕܘܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܘܡܢ ܬܚܝܬ ܫܡܝܐ ܗܠܝܢ11 Von jenen dagegen sollt ihr sagen:
Die Götter, die weder Himmel noch Erde erschufen,
sie sollen verschwinden von der Erde und unter dem Himmel.
12 ܡܪܝܐ ܥܒܕ ܐܪܥܐ ܒܚܝܠܗ ܘܐܬܩܢ ܬܒܝܠ ܒܚܟܡܬܗ ܘܒܬܪܥܝܬܗ ܡܬܚ ܫܡܝܐ12 Er aber hat die Erde erschaffen durch seine Kraft,
den Erdkreis gegründet durch seine Weisheit,
durch seine Einsicht den Himmel ausgespannt.
13 ܝܗܒ ܩܠܐ ܕܐܪܓܘܫܝܐ ܕܡ̈ܝܐ ܒܫܡܝܐ ܡܣܩ ܥܢ̈ܢܐ ܡܢ ܣܘ̈ܦܝܗ ܕܐܪܥܐ ܘܒܪ̈ܩܐ ܠܡܛܪܐ ܥܒܕ ܡܦܩ ܪ̈ܘܚܐ ܡܢ ܐܘܨܪ̈ܘܗܝ13 Lässt er seine Stimme ertönen,
dann rauschen die Wasser am Himmel. Wolken führt er herauf vom Rand der Erde;
er lässt es blitzen und regnen,
aus seinen Kammern entsendet er den Wind.
14 ܫܛܐ ܟܠ ܒܪܢܫ ܡܢ ܝܕܥܬܐ ܒܗܬܘ ܟܠ ܥܒܕܝ ܕܗܒܐ ܡܢ ܓܠܝ̈ܦܐ ܕܥܒܕܘ ܡܛܠ ܕܫܘܩܪܐ ܢܣܟܘ ܘܪܘܚܐ ܠܝܬ ܒܗܘܢ14 Töricht steht jeder Mensch da, ohne Erkenntnis,
beschämt jeder Goldschmied mit seinem Götzenbild; denn seine Bilder sind Trug,
kein Atem ist in ihnen.
15 ܠܐ ܡܕܡ ܐܢܘܢ ܘܥܒ̈ܕܐ ܐܢܘܢ ܫ̈ܛܝܐ ܒܙܒܢܐ ܕܡܬܦܩܕܝܢ ܢܐܒܕܘܢ15 Nichtig sind sie, ein Spottgebilde.
Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde.
16 ܠܐ ܐܝܟ ܕܗܠܝܢ ܡܢܬܗ ܕܝܥܩܘܒ ܡܛܠ ܕܡ̇ܢ ܕܒܪܐ ܟܘܠ ܗܘܝܘ ܡܢܬܗܘܢ ܘܐܝܣܪܝܠ ܫܒܛܐ ܕܝܪܬܘܬܗ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܫܡܗ16 Anders der Gott, der Jakobs Anteil ist.
Denn er ist der Schöpfer des Alls und Israel der Stamm, der ihm gehört.
Herr der Heere ist sein Name.
17 ܟܢܫܝ ܡܢ ܐܪܥܐ ܨܥܪܟܝ ܝܬܒܬ ܒܐܘܠܨܢܐ17 Raff dein Bündel zusammen! Fort aus dem Land,
du schwer bedrängte Stadt!
18 ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܗܐ ܡܥܪܩܠ ܐܢܐ ܠܥܡܘܪ̈ܝܗ ܕܐܪܥܐ ܗܕܐ ܒܙܒܢܐ ܗܢܐ ܕܢܒܥܘܢܢܝ ܘܢܫܟܚܘܢܢܝ18 Denn so spricht der Herr: Fürwahr, diesmal schleudere ich
die Bewohner des Landes hinweg und bringe sie in Bedrängnis,
damit sie mich finden.
19 ܘܝ ܠܝ ܥܠ ܬܒܪܝ ܟܝܒܐ ܗܝ ܡܚܘܬܝ ܘܐܢܐ ܐܡܪܬ ܗܢܘ ܟܐܒܝ ܐܣܝܒܪܝܘܗܝ19 Weh mir ob meines Zusammenbruchs!
Unheilbar ist meine Wunde. Ich aber hatte gedacht:
Das ist doch nur eine Krankheit, die ich ertragen kann.
20 ܡܫܟܢܝ ܐܬܒܙܙ ܘܟܘܠܗܘܢ ܛܘܢ̈ܒܘܗܝ ܐܬܦܣܩܘ ܒܢ̈ܝ ܢܦܩܘ ܡܢܝ ܘܠܝܬ ܐܢܘܢ ܠܝܬ ܕܢܩܫ ܬܘܒ ܡܫܟܢܝ ܘܡܩܝܡ ܝܪ̈ܝܥܬܝ20 Nun ist mein Zelt verwüstet,
alle meine Zeltstricke sind zerrissen. Meine Kinder gingen von mir fort
und sind nicht mehr. Niemand schlägt mein Zelt wieder auf
und breitet darüber die Zeltdecken aus.
21 ܡܛܠ ܕܫܛܘ ܪ̈ܥܘܬܐ ܘܠܡܪܝܐ ܠܐ ܒܥܘ ܡܛܠ ܕܠܐ ܐܟܫܪܘ ܟܘܠܗ ܡܪܥܝܬܗܘܢ ܐܬܒܕܪܬ21 Denn töricht waren die Hirten,
den Herrn suchten sie nicht; deshalb hatten sie keinen Erfolg
und ihre ganze Herde wurde zerstreut.
22 ܩܠܐ ܕܫܡܘܥܬܐ ܗܐ ܐܬܐ ܘܙܘܥܐ ܪܒܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܓܪܒܝܐ ܠܡܥܒܕ ܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ ܠܚܘܪܒܐ ܡܥܡܪܐ ܠܝܪ̈ܘܪܐ22 Horch, eine Kunde trifft eben ein,
großes Getöse vom Nordland her: Judas Städte sollen zum Ödland werden,
zur Behausung für Schakale.
23 ܝܕܥ ܐܢܐ ܕܐܘܪܚܬܗ ܕܡܪܝܐ ܠܐ ܗ̈ܘܝ ܐܝܟ ܕܒܪܢܫܐ ܘܠܐ ܐܝܟ ܓܒܪܐ ܕܐܙܠ ܘܡܬܩܢ ܨܒܘܬܗ23 Ich weiß, Herr, dass der Mensch seinen Weg nicht zu bestimmen vermag,
dass keiner beim Gehen seinen Schritt lenken kann.
24 ܪܕܝܢܝ ܡܪܝܐ ܒܕܝܢܐ ܘܠܐ ܒܪܘܓܙܟ ܕܠܡܐ ܬܙܥܪܢܝ24 Herr, züchtige mich, doch mit rechtem Maß,
nicht in deinem Zorn,
sonst machst du mich allzu elend.
25 ܐܫܘܕ ܚܡܬܟ ܥܠ ܥܡ̈ܡܐ ܕܠܐ ܝܕܥܘܟ ܘܥܠ ܫܪ̈ܒܬܐ ܕܒܫܡܟ ܠܐ ܩܪ̈ܝ ܕܐܟܠܘܗܝ ܠܝܥܩܘܒ ܐܟܠܘܗܝ ܘܓܡܪܘܗܝ ܘܕܝܪܗ ܐܚܪܒܘ25 Gieß deinen Zorn aus über die Völker,
die dich nicht kennen, und über die Stämme,
die deinen Namen nicht anrufen. Denn sie haben Jakob verschlungen und vernichtet,
seine Wohnstätte verwüstet.