Primo libro dei Maccabei ܡܩܒܝ̈ܐ 12

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Peshitta ܦܫܝܼܛܬܵܐ Einheitsübersetzung
1 ܘܚܙܐ ܝܘܢܬܢ ܕܙܒܢܐ ܡܥܕܪ ܠܗ ܘܓܒܐ ܓܒܪ̈ܐ ܘܫܕܪ ܠܪܗܘܡܝ ܠܡܩܡܘ ܘܠܡܚܕܬܘ ܪܚܡܘܬܐ ܕܠܘܬܗܘܢ1 Als Jonatan sah, dass die Zeit für ihn günstig war, wählte er einige Männer aus und sandte sie nach Rom, um den Freundschaftsvertrag mit den Römern zu bestätigen und zu erneuern.
2 ܘܠܘܬ ܐܣܦܪ̈ܛܝܐ ܘܐܬܪ̈ܘܬܐ ܐܚܪ̈ܢܐ ܘܫܕܪ ܐܓܪ̈ܬܐ ܕܐܝܟ ܗܠܝܢ2 Auch nach Sparta und nach anderen Orten schickte er Briefe gleicher Art.
3 ܘܐܙܠܘ ܠܪܗܘܡܝ ܘܥܠܘ ܠܒܝܬ ܒܘܠܐ ܘܐܡܪܝܢ ܝܘܢܬܢ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܘܥܡܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܫܕܪܘܢ ܠܘܬܟܘܢ ܠܡܚܕܬܘ ܠܢ ܪܚܡܘܬܐ ܘܥܘܕܪܢܐ ܐܝܟ ܕܡܢ ܩܕܝܡ3 Die Abgesandten reisten nach Rom, traten vor den Senat und sagten: Uns schicken der Hohepriester Jonatan und das jüdische Volk, um das frühere Freundschaftsbündnis mit den Römern zu erneuern.
4 ܘܝܗܒܘ ܠܗܘܢ ܐܓܪ̈ܬܐ ܠܘܬܗܘܢ ܠܟܠ ܐܬܪ ܐܝܟ ܕܢܙܘܕܘܢ ܐܢܘܢ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܒܫܠܡܐ4 Man gab ihnen Briefe mit an die Behörden der Orte unterwegs mit der Anweisung, sie sicher nach Judäa weiterzuleiten.
5 ܘܗܢܐ ܦܚܡܐ ܕܐܓܪ̈ܬܐ ܕܟܬܒ ܝܘܢܬܢ ܠܐܣܦܪ̈ܛܝܐ5 Hier ist eine Abschrift des Briefes, den Jonatan an die Spartaner schrieb:
6 ܝܘܢܬܢ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܘܣ̈ܒܐ ܕܥܡܐ ܘܟܗ̈ܢܐ ܘܫܪܟܐ ܕܥܡܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܠܐܣܦܪ̈ܛܝܐ ܐ̈ܚܝܢ ܫܠܡ6 Der Hohepriester Jonatan, der Ältestenrat des Volkes, die Priester und das ganze jüdische Volk grüßen ihre Brüder, die Spartaner.
7 ܐܦ ܡܢ ܩܕܝܡ ܐܫܬܕܪ ܐܓܪ̈ܬܐ ܠܘܬ ܥܘܢܝܐ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܡܢ ܕܪܝܘܫ ܡܠܟܟܘܢ ܕܐܝܬܝܟܘܢ ܐܚ̈ܝܢ ܐܝܟ ܕܒܦܪܫܓܢܐ ܟܬܝܒ ܡܢ ܠܬܚܬ7 Schon vor längerer Zeit hat euer König Arëus an den Hohenpriester Onias einen Brief gerichtet, in dem steht, dass ihr unsere Brüder seid, wie aus der Abschrift hervorgeht.
8 ܘܩܒܠܗ ܥܘܢܝܐ ܠܓܒܪܐ ܕܐܫܬܕܪ ܡܢ ܠܘܬܟܘܢ ܒܬܫܒܘܚܬܐ ܘܢܣܒ ܒܐܝܠܝܢ ܕܡܬܪܓܡ ܗܘܐ ܥܠ ܥܘܕܪܢܐ ܘܪܚܡܘܬܐ8 Onias empfing den Abgesandten ehrenvoll und nahm den Brief entgegen, in dem ausdrücklich vom Freundschaftsbündnis die Rede war.
9 ܚܢܢ ܕܝܢ ܟܕ ܗܠܝܢ ܠܐ ܣܢܝܩܝܢܢ ܒܘܝܐܐ ܐܝܬ ܠܢ ܟܬܒ̈ܐ ܕܩܘܕܫܐ ܒܐܝ̈ܕܝܢ9 So etwas haben wir zwar nicht nötig; denn unser Trost sind die heiligen Bücher, die wir besitzen.
10 ܨܒܝܢ ܕܢܫܕܪ ܠܘܬܟܘܢ ܘܨܒܝܢ ܕܢܚܕܬ ܪܚܡܘܬܐ ܘܐܚܘܬܐ ܕܒܝܢܬܢ ܐܝܟܢܐ ܕܠܐ ܢܗܘܐ ܠܟܘܢ ܢܘܟܪ̈ܝܝܢ ܡܢܢ ܓܒܪ̈ܐ ܓܝܪ ܣܓܝܐ̈ܐ ܥܒܪܘ ܗܐ ܡܢ ܕܫܕܪܬܘܢ ܠܘܬܢ10 Dennoch wollten wir diese Botschaft an euch senden und die brüderliche Gemeinschaft und Freundschaft mit euch erneuern, damit wir euch nicht fremd werden. Viel Zeit ist nämlich verflossen, seit ihr eure Gesandtschaft zu uns geschickt hattet.
11 ܚܢܢ ܕܝܢ ܒܟܠ ܙܒܢ ܒܛܝܠܐܝܬ ܒܥܐ̈ܕܐ ܘܒܝܘ̈ܡܬܐ ܕܙܕܩܝܢ ܡܬܕܟܪܝܢ ܚܢܢ ܠܟܘܢ ܥܠ ܕܒܚ̈ܐ ܕܡܩܪܒܝܢܢ ܘܒܨܠܘܬܐ ܐܝܟ ܕܝܐܐ ܘܙܕܩ ܠܡܬܕܟܪܘ ܠܐܚ̈ܐ11 Wir haben seither an allen Festen und an allen Tagen, die dafür vorgesehen sind, bei unseren Opfern und Gebeten ständig an euch gedacht. Denn so gehört es sich und es entspricht ja auch der Sitte, an die Brüder zu denken.
12 ܘܡܬܒܣܡܝܢܢ ܒܬܫܒܚ̈ܬܟܘܢ12 Wir freuen uns über euren Ruhm.
13 ܠܢ ܕܝܢ ܚܕܪܘܢܝ ܐܘܠܨ̈ܢܐ ܘܩܪ̈ܒܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܘܐܩܪܒܘ ܥܡܢ ܡ̈ܠܟܐ ܕܚܕܪܝܢ13 Wir selbst waren in großer Not und sind in viele Kämpfe verwickelt worden; denn die Könige ringsum führten Krieg gegen uns.
14 ܘܠܐ ܨܒܝܢ ܕܢܐܠܘܨܟܘܢ ܘܠܫܪܟܐ ܕܡܥܕܪ̈ܢܝܢ ܘܐܚ̈ܝܢ ܘܪ̈ܚܡܝܢ ܒܩܪ̈ܒܐ ܗܠܝܢ14 Dennoch wollten wir wegen dieser Kriege weder euch noch den anderen Verbündeten und Freunden zur Last fallen.
15 ܐܝܬ ܠܢ ܓܝܪ ܥܘܕܪܢܐ ܕܡܢ ܫܡܝܐ ܕܡܥܕܪ ܠܢ ܐܬܦܨܝܢ ܡܢ ܒܥܠܕܒ̈ܒܝܢ ܘܐܬܡܟܟܘ ܒܥܠܕܒ̈ܒܝܢ15 Denn wir haben den Himmel selbst als Helfer und Beistand. Darum sind wir vor unseren Feinden gerettet worden und unsere Feinde liegen gedemütigt am Boden.
16 ܗܫܐ ܓܒܝܢ ܠܝܘܡܢܝܘܣ ܒܪ ܐܢܛܝܟܘܣ ܘܠܐܢܛܝܦܛܪܘܣ ܒܪ ܐܝܣܘܢ ܘܫܕܪܢ ܠܘܬ ܪ̈ܗܘܡܝܐ ܠܡܚܕܬܘ ܪܚܡܘܬܐ ܘܥܘܕܪܢܐ ܕܡܢ ܩܕܝܡ16 Jetzt haben wir Numenius, den Sohn des Antiochus, und Antipater, den Sohn Jasons, als Gesandte zu den Römern geschickt, um das alte Freundschaftsbündnis mit ihnen zu erneuern.
17 ܘܦܩܕܢ ܐܢܘܢ ܕܐܦ ܠܘܬܟܘܢ ܢܐܬܘܢ ܘܢܫܐܠܘܢ ܒܫܠܡܟܘܢ ܘܢܬܠܘܢ ܠܟܘܢ ܐܓܪܬܐ ܕܡܢ ܠܘܬܢ ܥܠ ܚܘܕܬܐ ܘܐܚܘܬܐ17 Wir haben ihnen aufgetragen, auf ihrer Reise auch euch zu besuchen, euch Grüße zu bestellen und unseren Brief zu überreichen, in dem wir euch anbieten, die brüderliche Gemeinschaft mit uns zu erneuern.
18 ܘܗܫܐ ܫܦܝܪ ܬܥܒܕܘܢ ܐܢ ܬܟܬܒܘܢ ܠܢ ܦܚܡܐ ܕܗܠܝܢ18 Es wäre freundlich von euch, uns darauf Antwort zu geben.
19 ܘܦܚܡܐ ܕܗܠܝܢ ܐܓܪ̈ܬܐ ܕܐܫܬܕܪ ܠܥܘܢܝܐ19 Und hier ist die Abschrift des Briefes, den die Spartaner an Onias gesandt hatten:
20 ܐܪܣ ܡܠܟܐ ܕܐܣܦܪ̈ܛܝܐ ܠܥܘܢܝܐ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܫܠܡ20 Arëus, König der Spartaner, grüßt den Hohenpriester Onias.
21 ܐܫܬܟܚ ܒܟܬܒܐ ܥܠ ܐܣܦܪ̈ܛܝܐ ܘܥܠ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܕܐܝܬܝܗܘܢ ܐܚ̈ܐ ܘܕܐܝܬܝܗܘܢ ܡܢ ܐܒܪܗܡ21 In einer Schrift über die Spartaner und Juden fand sich die Nachricht, dass sie Brüder sind und beide von Abraham abstammen.
22 ܗܫܐ ܗܐ ܡܢ ܕܝܕܥܢ ܗܠܝܢ ܫܦܝܪ ܥܒܕܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܢ ܕܟܬܒܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܢ ܥܠ ܫܠܡܟܘܢ22 Da wir dies erfahren haben, wäre es freundlich von euch, uns zu schreiben, wie es euch geht.
23 ܘܚܢܢ ܕܝܢ ܟܬܒܝܢܢ ܠܟܘܢ ܦܚܡܐ ܒܥܝܪ̈ܢ ܘܝܩܪܬܢ ܕܝܠܟܘܢ ܐܢܘܢ ܘܕܝܠܟܘܢ ܕܝܠܢ ܦܩܕܝܢܢ ܗܟܝܠ ܕܢܘܕܥܟܘܢ ܐܝܟ ܗܠܝܢ23 Wir schreiben euch wieder. Eure Herden und eure Habe gehören uns und unsere euch. Wir geben den Auftrag, dass man euch darüber Auskunft gibt.
24 ܘܫܡܥ ܝܘܢܬܢ ܕܗܦܟܘ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܕܡܛܪܝܘܣ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܕܛܒ ܝܬܝܪ ܡܢ ܩܕܡ̈ܝܐ ܠܡܬܟܬܫܘ ܥܡܗ24 Jonatan erfuhr, dass die Feldherren des Demetrius mit einem noch größeren Heer als zuvor zurückgekehrt waren, um gegen ihn zu kämpfen.
25 ܘܫܩܠ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ ܘܦܓܥ ܒܗܘܢ ܒܐܪܥܐ ܕܚܡܬ ܠܐ ܓܝܪ ܝܗܒ ܠܗܘܢ ܐܬܪܐ ܕܢܣܥܘܢ ܒܐܪܥܗ25 Er brach von Jerusalem auf und traf in der Gegend von Hamat auf sie. Er wollte ihnen nämlich keine Zeit lassen, in sein Land einzudringen.
26 ܘܫܕܪ ܓܫܘ̈ܫܐ ܠܡܫܪܝܬܐ ܘܗܦܟܘ ܘܐܡܪܝܢ ܠܗ ܕܗܟܢܐ ܡܬܚܫܒܝܢ ܕܢܦܠܘܢ ܥܠܝܟܘܢ ܒܠܠܝܐ26 Späher, die er in ihr Lager geschickt hatte, meldeten ihm bei ihrer Rückkehr, dass die Feinde sich zu einem nächtlichen Überfall vorbereitet hatten.
27 ܟܕ ܕܝܢ ܥܪܒ ܫܡܫܐ ܦܩܕ ܝܘܢܬܢ ܠܕܥܡܗ ܕܢܗܘܘܢ ܥܝܪܝܢ ܘܕܢܗܘܘܢ ܡܙܝܢܝܢ ܘܡܛܝܒܝܢ ܠܩܪܒܐ ܟܘܠܗ ܠܠܝܐ ܘܣܥܪ ܡܛܪ̈ܬܐ ܕܚܕܪ ܡܫܪܝܬܐ27 Bei Sonnenuntergang befahl daher Jonatan seinen Leuten, wach zu bleiben und die ganze Nacht kampfbereit unter Waffen zu stehen. Rings um das Lager stellte er Posten auf.
28 ܘܫܡܥܘ ܒܥܠܕܒ̈ܒܐ ܕܡܛܝܒ ܗܘ ܝܘܢܬܢ ܘܕܥܡܗ ܠܩܪܒܐ ܘܕܚܠܘ ܘܬܘܗܘ ܒܠܒܗܘܢ ܘܫܒܩܘ ܢܘܪܐ ܒܡܫܪܝܬܗܘܢ ܘܥܪܩܘ28 Als die Gegner merkten, dass Jonatan mit seinen Leuten kampfbereit war, packte sie Furcht und Schrecken. Sie zündeten in ihrem Lager Wachfeuer an und zogen ab.
29 ܝܘܢܬܢ ܕܝܢ ܘܕܥܡܗ ܠܐܝܕܥܘ ܥܕܡܐ ܠܨܦܪܐ ܚܙܝܢ ܗܘܘ ܓܝܪ ܢܘܪ̈ܐ ܕܝܩ̈ܕܢ29 Jonatan und seine Leute bemerkten bis zum Morgen nichts; denn sie sahen die Feuer brennen.
30 ܘܪܕܦ ܝܘܢܬܢ ܒܬܪܗܘܢ ܘܠܐ ܐܕܪܟ ܐܢܘܢ ܥܒܪܘ ܠܗܘܢ ܓܝܪ ܠܢܗܪܐ ܒܪ ܚܐܪ̈ܐ30 Jonatan nahm zwar die Verfolgung auf, konnte die Feinde aber nicht mehr einholen; denn sie hatten den Eleutherus bereits überschritten.
31 ܘܐܪܟܢ ܠܗ ܝܘܢܬܢ ܥܠ ܥܪ̈ܒܝܐ ܕܡܬܩܪܝܢ ܙܒ̈ܕܝܐ ܘܚܪܒ ܐܢܘܢ ܘܢܣܒ ܒܙܬܗܘܢ31 Jonatan wandte sich nun gegen die sabadäischen Araber, schlug sie und plünderte sie aus.
32 ܘܫܩܠ ܡܢ ܬܡܢ ܘܐܬܐ ܠܗ ܠܕܪܡܣܘܩ32 Dann brach er nach Damaskus auf und zog durch das ganze dazwischen liegende Gebiet.
33 ܘܗܠܟ ܥܕܡܐ ܠܐܫܩܠܘܢ ܘܚܣ̈ܢܐ ܕܩܪܝܒܝܢ ܘܐܪܟܢ ܠܗ ܠܝܘܦܐ ܘܐܚܕܗ33 Auch Simeon war aufgebrochen. Er marschierte auf Aschkelon und auf die Festungen in jenem Gebiet zu; dann wandte er sich überraschend gegen Jafo und besetzte es.
34 ܫܡܥ ܓܝܪ ܕܡܬܪܥܝܢ ܠܡܫܠܡܘܬܗ ܠܚܣܢܐ ܠܕܒܝܬ ܕܡܛܪܝܘܣ ܘܐܘܬܒ ܬܡܢ ܡܛܪܬܐ ܕܢܛܪܘܢܗ34 Er hatte nämlich gehört, dass die Einwohner vorhatten, die Festung den Leuten des Demetrius zu übergeben. Daher legte er eine Besatzung hinein, um die Stadt zu bewachen.
35 ܘܗܦܟ ܝܘܢܬܢ ܘܟܢܫ ܠܩܫܝ̈ܫܐ ܕܥܡܐ ܘܡܬܡܠܟ ܗܘܐ ܥܡܗܘܢ ܠܡܒܢܐ ܚܣܢܐ ܕܒܝܗܘܕ35 Als Jonatan zurückgekehrt war, ließ er die Ältesten des Volkes zusammenkommen und beriet mit ihnen über die Anlage von Festungen in Judäa.
36 ܘܠܡܥܫܢܘ ܫܘܪܐ ܕܐܪܫܠܡ ܘܠܡܪܡܘ ܪܘܡܐ ܪܒܐ ܒܝܬ ܚܣܢܐ ܠܡܕܝܢܬܐ ܐܝܟ ܕܢܦܪܫܝܘܗܝ ܡܢ ܡܕܝܢܬܐ ܐܝܟ ܕܠܐ ܢܗܘܘܢ ܙܒܢܝܢ ܘܡܙܒܢܝܢ36 Auch sollten die Mauern von Jerusalem erhöht werden; ferner sei zwischen der Burg und der Stadt eine hohe Mauer zu errichten, um die Burg völlig von der Stadt abzuschneiden, damit die Besatzung weder etwas kaufen noch verkaufen könne.
37 ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܡܒܢܝܗ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܢܦܠ ܡܢ ܫܘܪܐ ܕܪܓܠܬܐ ܕܡܢ ܡܕܢܚܐ ܕܬܪܣܝ ܕܡܬܩܪܐ ܐܦܝܬܐ37 So kam man zum Ausbau der Stadt zusammen. Als ein Teil der Mauer oberhalb des Tales im Osten einstürzte, besserte man sie wieder aus und gab ihr den Namen Kafnata.
38 ܘܫܡܥܘܢ ܒܢܘ ܠܐܕܝܕܐ ܕܒܐܣܦܪ ܘܥܫܢܘܗܝ ܘܐܩܝܡܘ ܠܗ ܬܪ̈ܥܐ ܘܡܘ̈ܟܠܐ38 Simeon baute Hadid in der Schefela aus, befestigte es und versah es mit Toren und die Tore mit Querbalken zum Verriegeln.
39 ܘܒܥܐ ܛܪܝܦܘܢ ܕܢܡܠܟ ܥܠ ܐܣܝܐ ܘܕܢܩܛܘܪ ܬܓܐ ܘܕܢܘܫܛ ܐܝܕܗ ܒܐܢܛܝܟܘܣ ܛܠܝܐ39 Tryphon strebte nach der Herrschaft über Asien und wollte sich selbst die Königskrone aufsetzen; deshalb trachtete er König Antiochus nach dem Leben.
40 ܘܕܚܠ ܕܕܠܡܐ ܠܐ ܢܫܒܩܝܘܗܝ ܝܘܢܬܢ ܘܕܠܡܐ ܢܩܪܒ ܥܡܗ ܘܒܥܐ ܗܘܐ ܦܠܥܐ ܕܢܐܚܕܝܘܗܝ ܘܫܩܠ ܘܐܬܐ ܠܒܝܬ ܝܫܢ40 Doch er fürchtete, dass Jonatan das nicht zulassen und Krieg gegen ihn führen werde. So suchte er nach Mitteln und Wegen, ihn in seine Gewalt zu bekommen und umzubringen. Darum zog er nach Bet- Schean.
41 ܘܢܦܩ ܝܘܢܬܢ ܠܐܘܪܥܗ ܒܐܪܒܥܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܕܡܫܬܡܗܝܢ ܠܩܪܒܐ41 Jonatan rückte ihm mit vierzigtausend kampferprobten Männern nach Bet-Schean entgegen.
42 ܘܐܬܐ ܠܒܝܬ ܝܫܢ ܘܚܙܐ ܛܪܝܦܘܢ ܕܐܬܐ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܕܢܘܫܛ ܐܝ̈ܕܝܐ ܥܠܘܗܝ ܘܕܚܠ42 Als Tryphon sah, dass Jonatan ein großes Heer bei sich hatte, fürchtete er sich, etwas gegen ihn zu unternehmen.
43 ܘܩܒܠܗ ܒܬܫܒܘܚܬܐ ܘܐܩܝܡܗ ܥܠ ܟܘܠܗܘܢ ܪ̈ܚܡܘܗܝ ܘܠܚܝܠܘ̈ܬܗ ܦܩܕ ܕܢܗܘܘܢ ܡܫܬܡܥܝܢ ܠܗ ܐܝܟ ܕܠܗ43 Er bereitete ihm einen glänzenden Empfang, stellte ihn all seinen Freunden vor, machte ihm Geschenke und befahl seinen Freunden und Soldaten: Gehorcht ihm wie mir selbst!
44 ܘܐܡܪ ܠܝܘܢܬܢ ܠܡܢܐ ܫܚܩܬ ܠܥܡܐ ܗܢܐ ܟܠܗ ܟܕ ܩܪܒܐ ܠܝܬ ܠܢ44 Dann sagte er zu Jonatan: Warum hast du dieses ganze Heer bemüht? Es droht doch kein Krieg.
45 ܗܫܐ ܫܪܝ ܐܢܘܢ ܠܒܬ̈ܝܗܘܢ ܓܒܝ ܠܟ ܕܝܢ ܐܢܫܐ ܙܥܘܪ̈ܐ ܐܝܠܝܢ ܕܢܗܘܘܢ ܥܡܟ ܘܬܐ ܥܡܝ ܠܥܟܘ ܘܐܫܠܡܝܗ ܠܟ ܘܠܫܪܟܐ ܕܚܣ̈ܢܐ ܘܠܫܪܟܐ ܕܚܝ̈ܠܘܬܐ ܘܠܟܘܠܗܘܢ ܕܥܠ ܨܒ̈ܘܬܐ ܘܐܗܦܘܟ ܐܙܠ ܡܛܘܠ ܗܠܝܢ ܓܝܪ ܐܬܝܬ45 Lass sie nach Hause gehen, wähl dir einige Männer als Begleitung aus und geh mit mir nach Ptolemaïs! Ich werde dir die Stadt und die übrigen Festungen übergeben und auch alle anderen Truppen und alle Behörden. Nur deswegen bin ich gekommen, dann ziehe ich wieder ab.
46 ܘܗܝܡܢܗ ܘܥܒܕ ܠܗ ܐܝܟܢܐ ܕܐܡܪ ܘܫܕܪ ܐܢܘܢ ܝܘܢܬܢ ܠܚܝ̈ܠܘܬܐ ܘܐܙܠܘ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ46 Jonatan vertraute ihm und tat, was Tryphon ihm vorgeschlagen hatte. Er entließ seine Truppen und sie zogen nach Judäa ab.
47 ܘܫܒܩ ܕܝܢ ܥܡܗ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܡܢܗܘܢ ܫܒܩ ܬܪܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܒܓܠܝܠܐ ܘܐܠܦ ܐܙܠܘ ܥܡܗ47 Dreitausend Mann behielt er bei sich, von denen er zweitausend in Galiläa ließ; nur tausend begleiteten ihn.
48 ܘܟܕ ܐܬܐ ܝܘܢܬܢ ܠܥܟܘ ܐܚܕܘ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܬܪܥܐ ܘܐܚܕܘܗܝ ܘܠܟܠܗܘܢ ܕܥܠܘ ܥܡܗ ܩܛܠܘ ܒܚܪܒܐ48 Sobald Jonatan Ptolemaïs betreten hatte, schlossen die Einwohner die Tore, nahmen ihn fest und erschlugen alle, die mit ihm gekommen waren, mit dem Schwert.
49 ܘܫܕܪ ܛܪܝܦܘܢ ܚܝܠܐ ܘܦܪ̈ܫܐ ܠܓܠܝܠܐ ܘܠܦܩܥܬܐ ܪܒܬܐ ܠܡܘܒܕܘ ܠܟܠܗܘܢ ܕܒܝܬ ܝܘܢܬܢ49 Tryphon entsandte außerdem Fußvolk und Reiterei nach Galiläa und in die Große Ebene, um alle Truppen Jonatans niederzumachen.
50 ܘܝܕܥܘ ܕܐܬܬܚܕ ܝܘܢܬܢ ܘܐܒܕ ܗܘ ܘܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܘܒܝܐܘ ܢܦܫܗܘܢ ܘܐܙܠܝܢ ܗܘܘ ܟܕ ܟܢܝܫܝܢ ܠܩܪܒܐ50 Als diese merkten, dass Jonatan mit seinen Begleitern den Feinden in die Hände gefallen und umgekommen war, machten sie einander Mut und marschierten kampfbereit in bester Ordnung weiter.
51 ܘܚܙܘ ܪܕܘܦܝܐ ܕܚܠܦ ܢܦܫܗܘܢ ܡܬܟܬܫܝܢ ܘܗܦܟܘ ܠܗܘܢ51 Als die Verfolger sahen, dass Jonatans Männer um ihr Leben kämpfen würden, kehrten sie um.
52 ܘܐܬܘ ܟܠܗܘܢ ܒܫܠܡܐ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܐܬܐܒܠܘ ܥܠ ܝܘܢܬܢ ܘܥܠ ܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܘܕܚܠܘ ܛܒ ܘܐܬܐܒܠ ܟܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܐܒܠܐ ܪܒܐ52 Die jüdischen Truppen kamen unversehrt in Judäa an. Sie trauerten um Jonatan und seine Begleiter und waren voller Angst; auch ganz Israel war in großer Trauer.
53 ܘܒܥܘ ܟܘܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܕܚܕܪ̈ܝܗܘܢ ܠܡܘܒܕܘ ܐܢܘܢ ܐܡܪܘ ܓܝܪ ܕܠܐ ܢܗܘܐ ܠܗܘܢ ܪܝܫܐ ܕܡܣܝܥ ܗܫܐ ܢܩܪܒ ܥܡܗܘܢ ܘܢܘܒܕ ܡܢ ܐܢܫܐ ܕܘܟܪܢܗܘܢ53 Alle Völker ringsum versuchten, Israel zu vernichten. Denn sie sagten sich: Sie haben keinen Führer und Helfer mehr. Nun wollen wir gegen sie kämpfen und die Erinnerung an sie austilgen.