SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Tobia ܛܘܒܝܛ 8


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PeshittaMenge Bibel
1 ܟܕ ܕܝܢ ܫܠܡܘ ܠܡܚܫܡܘ̣. ܐܥܠܘܗܝ ܠܛܘܒܝܐ ܠܘܬܗ̇1 Als sie nun fertig gespeist hatten, führten sie Tobias zu ihr hinein.
2 ܗ̇ܘ ܕܝܢ ܟܕ ܐܙ̇ܠ ܗ̣ܘܐ̣. ܐܬܥܗܕ ܠܡ̈ܠܐ ܕܪܦܐܝܠ.. ܘܢܣ̣ܒ ܠܩܛܡܐ ܕܒܣ̈ܡܐ ܘܣܡ ܥܠܘܗܝ ܠܒܗ ܕܗ̇ܘ ܢܘܢܐ ܘܟܒܕܐ̣. ܘܐܬܬܢ2 Dieser war aber beim Eintreten der Mitteilungen Raphaels eingedenk, nahm Glutasche vom Räucherwerk, legte das Herz und die Leber des Fisches darauf und räucherte damit.
3 ܟܕ ܕܝܢ ܐܪܝܚܗ ܗ̇ܘ ܫܐܕܐ ܠܪܝܚܐ̣. ܥܪܩ ܠܥ̈ܠܝܐ ܕܡܨܪܝܢ. ܘܐܣܪܗ ܡܠܐܟܐ3 Sobald der Dämon den Dunst roch, floh er in die fernsten Gegenden Oberägyptens, wo der Engel ihn in Fesseln legte.
4 ܟܕ ܕܝܢ ܐܬܚܒܫܘ ܬܪܝܗܘܢ. ܩܡ ܛܘܒܝܐ ܡܢ ܥܪܣ̣ܐ ܘܐܡ̣ܪ. ܩܘܡ ܚܬܝ ܘܢܨܠܐ. ܐܝܟܢܐ ܕܥܠܝܢ ܢܪܚܡ ܡܪܝܐ̣4 Als nun die beiden in dem Zimmer eingeschlossen waren, stand Tobias von seinem Lager auf und sagte: »Steh auf, liebe Schwester! wir wollen beten, daß der Herr uns gnädig sei«.
5 ܘܫ̇ܪܝ ܛܘܒܝܐ ܠܡܐܡܪ. ܡܒܪܟܐ ܐܝܬܝܟ ܐܠܗܐ ܕܐܒ̈ܗܐ ܕܝܠܢ̣. ܘܡܒܪܟܐ ܗ̣ܘ ܫܡܐ ܕܝܠܟ ܩܕܝܫܐ ܘܡܫܒܚܐ ܠܥܠܡ. ܢܒܪܟܘܢܟ ܫܡܝܐ ܘܟܠܗ̇ ܒܪܝܬܐ ܕܝܠܟ̣5 Dann sprach Tobias folgendermaßen: »Gepriesen seist du, Gott unserer Väter, und gepriesen sei dein heiliger und ruhmvoller Name in alle Ewigkeit! Preisen müssen dich die Himmel und alle deine Geschöpfe!
6 ܐܢܬ ܥܒ̣ܕܬ ܠܐܕܡ̇. ܘܝܗܒܬ ܡܥܕܪܢܐ ܠܚܘܐ ܣܡܟܐ ܐܢܬܬܐ ܕܝܠܗ. ܡܢ ܗܠܝܢ ܗ̣ܘܐ ܙܪܥܐ ܕܒܢ̈ܝܢܫܐ. ܐܢܬ ܐܡܪܬ̇. ܕܠܐ ܫܦܝܪܐ ܕܢܗܘܐ ܐܝܬܘܗܝ ܒܪܢܫܐ ܒܠܚܘܕܘܗܝ ܢܥܒܕ ܠܗ ܡܥܕܪܢܐ ܕܕ̇ܡܐ ܠܗ6 Du hast Adam geschaffen und ihm als Gehilfin und Stütze sein Weib Eva gegeben, von denen das Menschengeschlecht ausgegangen ist. Du hast gesagt: ›Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; wir wollen ihm eine Gehilfin schaffen, die zu ihm paßt‹.
7 ܘܗܫܐ ܡܪܝܐ ܠܘ ܡܛܠ ܙܢܝܘܬܐ ܐܢܐ ܢܣܒ ܐܢܐ ܠܚܬܐ ܕܝܠܝ ܗܕܐ. ܐܠܐ ܒܫܪܪܐ. ܦܩܘܕ ܕܐܬ̣ܚܢܢ. ܘܥܡܗ̇ ܐܣܐܒ7 Und nun, Herr, nehme ich diese meine Schwester hier nicht um der Fleischeslust willen, sondern aus wahrer Zuneigung (?). Laß mich Gnade finden und mit ihr alt werden!«
8 ܘܐܡ̣ܪܬ ܥܡܗ ܐܡܝܢ8 Darauf sprachen sie beide zusammen »Amen!«
9 ܘܕܡܟܘ ܬܪܝܗܘܢ ܗ̇ܘ ܠܠܝܐ.. ܘܟܕ ܩܡ ܪܥܘܐܝܠ̣. ܐܙܠ ܘܚ̣ܦܪ ܩܒܪܐ9 und schliefen die Nacht über beieinander. Raguel aber war aufgestanden und hingegangen und hatte ein Grab gegraben,
10 ܟܕ ܐܡ̇ܪ. ܕܠܡܐ ܐܦ ܗܢܐ ܡܐ̇ܬ10 indem er dachte: »Wenn nur dieser nicht auch ums Leben kommt!«
11 ܘܐܬ̣ܐ ܪܥܘܐܝܠ ܠܒܝܬܗ̣11 Als er dann in sein Haus zurückgekehrt war,
12 ܘܐܡ̣ܪ ܠܐܕܢܐ ܐܢܬܬܐ ܕܝܠܗ. ܫܕܪܝ ܚܕܐ ܡܢ ܐܡܗ̈ܬܐ̣. ܘܬܚܙܐ ܐܢ ܚܝ. ܐܢܕܝܢ ܠܐ̣. ܕܢܩܒܪܝܘܗܝ ܘܠܐ ܐܢܫ ܢܕܥ12 sagte er zu seiner Frau Edna: »Schicke doch eine von den Mägden hin, um zuzusehen, ob er noch lebt; wenn nicht, so wollen wir ihn begraben, ohne daß jemand etwas erfährt«.
13 ܘܥ̣ܠܬ ܗ̇ܝ ܐܡܬܐ ܟܕ ܦܬܚܬ ܬܪܥܐ̣. ܘܐܫܟܚܬ ܠܬܪܝܗܘܢ ܕܕܡܝܟܝܢ13 Als nun die Magd die Tür geöffnet hatte und hineingegangen war, fand sie beide schlafend;
14 ܟܕ ܢܦ̣ܩܬ ܕܝܢ̣. ܐܘܕܥܬ ܐܢܘܢ ܕܚܝ14 bei ihrer Rückkehr meldete sie ihnen also, daß er noch lebe.
15 ܘܒ̇ܪܟ ܠܐܠܗܐ ܪܥܘܐܝܠ ܟܕ ܐܡ̇ܪ. ܡܒܪܟܐ ܐܢܬ ܐܠܗܐ̣. ܒܟܠ ܒܘܪܟܬܐ ܕܟܝܬܐ ܘܩܕܝܫܬܐ. ܢܒܪܟܘܢܟ ܩܕ̈ܝܫܐ ܕܝܠܟ. ܟܠܗܝܢ ܒܪ̈ܝܬܐ ܕܝܠܟ. ܟܠܗܘܢ ܡ̈ܠܐܟܐ ܘܓܒܝ̈ܐ ܕܝܠܟ. ܢܒܪܟܘܢܟ ܟܠܗܘܢ ܥ̈ܠܡܐ15 Da pries Raguel Gott mit den Worten: »Gepriesen seist du, Gott, mit jeglichem reinen und heiligen Lobpreis! Preisen müssen dich alle deine Heiligen und alle deine Geschöpfe, alle deine Engel und deine Auserwählten in alle Ewigkeit!
16 ܡܒܪܟܐ ܐܝܬܝܟ ܡܛܠ ܕܚܕܝܬܢܝ. ܘܠܐ ܗ̣ܘܐ ܠܝ ܐܝܟܢܐ ܕܡ̇ܣܒܪ ܗܘܝܬ. ܐܠܐ ܐܝܟ ܪ̈ܚ̣ܡܐ ܕܝܠܟ ܣܓ̈ܝܐܐ ܥܒܕܬ ܥܡܢ16 Gepriesen seist du, daß du mich erfreut hast und daß mir das Unheil nicht widerfahren ist, das ich befürchtete, sondern daß du nach deiner großen Barmherzigkeit mit uns verfahren bist!
17 ܡܒܪܟܐ ܐܝܬܝܟ ܡܛܠ ܕܪܚܡܬ ܥܠ ܬܪܝܢ ܝܚ̈ܝܕܝܐ. ܥܒ̣ܕ ܠܗܘܢ ܡܪܢ ܪ̈ܚܡܐ. ܫܡ̇ܠܐ ܚܝ̇ܐ ܕܝܠܗܘܢ ܒܚܘܠܡܢܐ̣ ܥܡ ܚܕܘܬܐ ܘܪ̈ܚ̣ܡܐ17 Gepriesen seist du, daß du dich dieser beiden einzigen Kinder erbarmt hast! Erweise ihnen Gnade, Herr, und laß sie ihr Leben vollenden in Gesundheit mit Freude und Erbarmen!«
18 ܦܩ̣ܕ ܕܝܢ ܠܒܢ̈ܝ ܒܝܬܐ ܠܡܛܡܪܗ ܠܩܒܪܐ18 Dann befahl er seinen Knechten, das Grab wieder zuzuwerfen,
19 ܘܥܒ̣ܕ ܠܗܘܢ ܡܫܬܘܬܐ̣. ܕܝܘ̈ܡܬܐ ܐܪܒܬܥܣܪ19 und richtete ihnen eine Hochzeitsfeier her vierzehn Tage lang;
20 ܘܐܡ̣ܪ ܪܥܘܐܝܠ ܩܕܡ ܕܢܫܠܡܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܡܫܬܘܬܐ ܒܡܘ̈ܡܬܐ̣. ܕܠܐ ܢܦܘܩ̇. ܐܠܐ ܐܢ ܐܬܡ̇ܠܝܘ ܐܪܒܬܥܣܪ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܡܫܬܘܬܐ20 und ehe die Tage der Hochzeit zu Ende waren, beschwor Raguel den Tobias, er möge nicht abreisen, bevor die vierzehn Hochzeitstage abgelaufen wären;
21 ܘܗܝ̇ܕܝܢ ܟܕ ܢܣ̇ܒ ܦܠܓܐ ܕܗܠܝܢ ܕܐܝܬ ܗܘ̈ܝ ܠܗ̣. ܢܐܙܠ ܥܡ ܚܘܠܡܢܐ ܠܘܬ ܐܒܘܗܝ. ܘܗܠܝܢ ܕܫܪܟܐ̣. ܡܐ ܕܡܝܬܬ ܐܢܐ ܘܐܢܬܬܐ ܕܝܠܝ21 alsdann solle er die Hälfte seines Vermögens in Empfang nehmen und wohlbehalten zu seinem Vater zurückkehren; die andere Hälfte solle er nach dem Tode seiner Schwiegereltern erhalten.