SCRUTATIO

Mercoledi, 2 settembre 2026 - San Elpidio v. ( Letture di oggi)

Giudici ܕܝ̈ܢܐ 16


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܐܙܠ ܫܡܫܘܢ ܠܥܙܬ ܘܚܙܐ ܬܡܢ ܐܢܬܬܐ ܙܢܝܬܐ ܘܥܠ ܠܘܬܗ̇1 Als Simson (eines Tages) nach Gaza kam, sah er dort eine Dirne und ging zu ihr.
2 ܠܥܙܬ ܘܐܬܐܡܪ ܕܐܬܐ ܫܡܫܘܢ ܠܗܪܟܐ ܘܐܬܟܡܢܘ ܥܠܘܗܝ ܟܠܗ ܠܠܝܐ ܒܬܪܥܐ ܕܩܪܝܬܐ ܘܗܘܘ ܡܠܚܫܝܢ ܟܠܗ ܠܠܝܐ ܘܐܡܪܘ ܡܐ ܕܢܗܪ ܨܦܪܐ ܢܩܛܠܝܘܗܝ2 Als man den Leuten von Gaza berichtete: Simson ist hier!, suchten sie überall (nach ihm) und lauerten ihm [die ganze Nacht] am Stadttor auf. Die ganze Nacht über verhielten sie sich still und sagten: Wir warten bis zum Morgengrauen, dann bringen wir ihn um.
3 ܘܕܡܟ ܫܡܫܘܢ ܥܕܡܐ ܠܦܠܓܗ ܕܠܠܝܐ ܘܩܡ ܒܦܠܓܗ ܕܠܠܝܐ ܘܐܚܕ ܒܬܪ̈ܝܢ ܦܪ̈ܘܣܬܕܐ ܕܬܪܥܐ ܕܩܪܝܬܐ ܘܫܩܠܗ ܥܕܡܐ ܠܡܘ̈ܟܠܘܗܝ ܘܣܡ ܥܠ ܟܬܦܗ ܘܐܣܩ ܐܢܘܢ ܠܛܘܪܐ ܕܩܕܡ ܚܒܪܘܢ3 Simson aber schlief bis gegen Mitternacht. Dann stand er auf, packte die Flügel des Stadttors mit den beiden Pfosten und riss sie zusammen mit dem Riegel heraus. Er lud alles auf seine Schultern und trug es auf den Gipfel des Berges, der Hebron gegenüberliegt.
4 ܘܒܬܪܟܢ ܪܚܡ ܐܢܬܬܐ ܒܢܚܠ ܣܪܘܩ ܘܫܡܗ̇ ܕܠܝܠܐ4 Danach verliebte sich Simson in eine Frau im Tal Sorek; sie hieß Delila.
5 ܘܣܠܩܘ ܠܘܬܗ̇ ܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܐܡܪ̈ܝܢ ܠܗ̇ ܫܕܠܝܘܗܝ ܘܚܙܝ ܒܡܢܐ ܪܒ ܚܝܠܗ ܘܒܡܢܐ ܢܬܡܨܐ ܚܝܠܐ ܕܢܐܣܪܝܘܗܝ ܠܡܨܥܪܘܬܗ ܘܚܢܢ ܢܬܠ ܠܟܝ ܟܘܠ ܓܒܪ ܐܠܦ ܘܬܠܬܡܐܐ ܕܟܣܦܐ5 Die Fürsten der Philister kamen zu ihr und sagten zu ihr: Versuch ihn zu betören und herauszufinden, wodurch er so große Kraft besitzt und wie wir ihn überwältigen und fesseln können, um ihn zu bezwingen. Jeder von uns gibt dir dann elfhundert Silberstücke.
6 ܘܐܡܪܬ ܕܠܝܠܐ ܠܫܡܫܘܢ ܚܘܢܝ ܒܡܢܐ ܪܒ ܚܝܠܟ ܘܒܡܢܐ ܡܬܐܣܪ ܐܢܬ ܘܐܢ ܡܬܒܨܪ ܐܢܬ6 Darauf sagte Delila zu Simson: Sag mir doch, wodurch du so große Kraft besitzt und wie man dich fesseln kann, um dich niederzuzwingen.
7 ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܫܡܫܘܢ ܐܢ ܢܐܣܪܘܢܢܝ ܒܫܒܥܐ ܝܬܪ̈ܐ ܪ̈ܛܝܒܐ ܕܠܐ ܫܪܒܘ ܡܫܬܦܠ ܐܢܐ ܘܗܘܐ ܐܢܐ ܐܝܟ ܚܕ ܐܢܫ7 Simson sagte zu ihr: Wenn man mich mit sieben frischen Sehnen fesselt, die noch nicht getrocknet sind, dann werde ich schwach und bin wie jeder andere Mensch.
8 ܘܐܣܩܘ ܠܗ̇ ܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܫܒܥܐ ܝܬܪ̈ܐ ܪ̈ܛܝܒܐ ܕܠܐ ܫܪܒܘ ܘܐܣܪܬܗ ܒܗܘܢ8 Die Fürsten der Philister brachten ihr also sieben frische Sehnen, die noch nicht getrocknet waren, und sie fesselte ihn damit,
9 ܘܟܡܐܢܐ ܝܬ̇ܒ ܠܗ̇ ܒܬܘܢܐ ܘܐܡܪܐ ܠܗ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܬܘ ܥܠܝܟ ܫܡܫܘܢ ܘܦܣܩ ܐܢܘܢ ܠܝܬܪ̈ܐ ܐܝܟ ܕܡܬܦܣܩ ܚܘܛܐ ܕܟܬܢܐ ܡܐ ܕܡܪܝܚܐ ܒܗ ܢܘܪܐ ܘܠܐ ܐܬܬܙܝܥ ܚܝܠܗ9 während einige Männer bei ihr in der Kammer auf der Lauer lagen. Dann rief sie ihm zu: Simson, die Philister kommen! Er aber zerriss die Sehnen, wie ein Zwirnfaden reißt, wenn er dem Feuer zu nahe gekommen ist. Doch das Geheimnis seiner Kraft wurde nicht bekannt.
10 ܘܐܡܪܬ ܕܠܝܠܐ ܠܫܡܫܘܢ ܗܐ ܕܓܠܬ ܒܝ ܘܐܡܪܬ ܠܝ ܕ̈ܓܠܬܐ ܚܘܢܝ ܒܡܢܐ ܬܬܐܣܪ10 Darauf sagte Delila zu Simson: Du hast mich getäuscht und mir etwas vorgelogen. Sag mir doch endlich, womit man dich fesseln kann.
11 ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܐܢ ܡܐܣܪ ܢܐܣܪܘܢܢܝ ܒܫܝܫ̈ܠܬܐ ܚ̈ܕܬܬܐ ܕܠܐ ܐܬܥܒܕ ܒܗܝܢ ܥܒܕܐ ܐܫܬܦܠ ܘܐܗܘܐ ܐܝܟ ܚܕ ܐܢܫ11 Er erwiderte ihr: Wenn man mich mit neuen Stricken fesselt, mit denen noch keine Arbeit getan worden ist, werde ich schwach und bin wie jeder andere Mensch.
12 ܘܢܣܒܬ ܕܠܝܠܐ ܫܝܫ̈ܠܬܐ ܚ̈ܕܬܬܐ ܘܐܣܪܬܗ ܒܗܝܢ ܘܐܡܪܐ ܠܗ ܦܠܫܬ̈ܝܐ ܐܬܘ ܥܠܝܟ ܫܡܫܘܢ ܘܟܡܐܢܐ ܝܬ̇ܒ ܠܗ̇ ܒܬܘܢܐ ܘܦܣܩ ܐ̈ܢܝܢ ܡܢ ܕܪ̈ܥܘܗܝ ܐܝܟ ܚܘܛܐ12 Delila nahm also neue Stricke und band ihn damit. Dann rief sie ihm zu: Simson, die Philister kommen!, während wieder einige Männer in der Kammer auf der Lauer lagen. Er aber riss die Stricke von seinen Armen wie Fäden.
13 ܘܐܡܪܬ ܕܠܝܠܐ ܠܫܡܫܘܢ ܗܐ ܕܓܠܬ ܒܝ ܘܐܡܪܬ ܠܝ ܟܕܒ̈ܬܐ ܚܘܢܝ ܒܡܢܐ ܬܬܐܣܪ ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܐܢܗܘ ܕܡܫܬܝܬܝ ܫܒܥ ܥܕܩ̈ܘܗܝ ܕܪܝܫܝ ܒܡܫܬܝܬܐ13 Darauf sagte Delila zu Simson: Bis jetzt hast du mich getäuscht und mir etwas vorgelogen. Sag mir doch, womit man dich fesseln kann. Er erwiderte ihr: Wenn du die sieben Locken auf meinem Kopf mit den Kettfäden des Webstuhls verknotest und mit dem Pflock festmachst, werde ich schwach und bin wie jeder andere Mensch.
14 ܘܐܫܬܝܬ ܒܢܘܠܐ ܘܐܡܪܬ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܬܘ ܥܠܝܟ ܫܡܫܘܢ ܘܐܬܬܥܝܪ ܡܢ ܫܢܬܗ ܘܫܩܠܗ ܠܢܘܠܐ ܕܓܪ̈ܕܝܝܐ ܘܠܡܫܬܝܬܐ14 Nun wiegte sie ihn in den Schlaf und verknotete die sieben Locken auf seinem Kopf mit den Kettfäden und machte sie mit dem Pflock fest. Dann rief sie ihm zu: Simson, die Philister kommen! Er fuhr aus dem Schlaf hoch und riss den Webepflock mit den Kettfäden heraus.
15 ܘܐܡܪܐ ܠܗ ܐܝܟܢܐ ܐܡܪܬ ܠܝ ܕܪܚܡܬܟܝ ܘܠܒܟ ܠܐ ܗܘܐ ܠܘܬܝ ܕܗܐ ܬܠܬ ܙܒܢ̈ܝܢ ܕܓܠܬ ܒܝ ܘܠܐ ܚܘܝܬܢܝ ܒܡܢܐ ܪܒ ܚܝܠܟ15 Darauf sagte sie zu ihm: Wie kannst du sagen: Ich liebe dich!, wenn mir dein Herz nicht gehört? Jetzt hast du mich dreimal belogen und mir nicht gesagt, wodurch du so große Kraft besitzt.
16 ܘܟܕ ܐܥܝܩܬ ܠܗ ܒܡ̈ܠܝܗ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܐܠܨܬܗ ܐܬܬܥܝܩܬ ܢܦܫܗ ܥܕܡܐ ܠܡܘܬܐ16 Als sie ihm mit ihrem Gerede jeden Tag zusetzte und ihn (immer mehr) bedrängte, wurde er es zum Sterben leid;
17 ܘܓܠܐ ܠܗ̇ ܟܠܗ ܠܒܗ ܘܐܡܪ ܠܗ̇ ܡܕܟܝܐ ܠܐ ܣܠܩ ܥܠ ܪܝܫܝ ܡܛܘܠ ܕܢܙܝܪܐ ܐܢܐ ܕܐܠܗܐ ܡܢ ܟܪܣܗ̇ ܕܐܡܝ ܐܢܗܘ ܕܓܪܥܬ ܦܪܩ ܠܗ ܡܢܝ ܚܝܠܝ ܘܡܫܬܦܠ ܐܢܐ ܘܗܘܐ ܐܢܐ ܐܝܟ ܟܠܢܫ17 er offenbarte ihr alles und sagte zu ihr: Ein Schermesser ist mir noch nicht an die Haare gekommen; denn ich bin von Geburt an Gott als Nasiräer geweiht. Würden mir die Haare geschoren, dann würde meine Kraft mich verlassen; ich würde schwach und wäre wie jeder andere Mensch.
18 ܘܟܕ ܚܙܬ ܕܠܝܠܐ ܕܓܠܐ ܠܗ̇ ܟܠܗ ܠܒܗ ܫܕܪܬ ܩܪܬ ܠܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܐܡܪܐ ܠܗܘܢ ܣܩܘ ܡܟܝܠ ܡܛܠ ܕܓܠܐ ܠܝ ܟܠܗ ܠܒܗ ܘܣܠܩܘ ܠܘܬܗ̇ ܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܐܣܩܘ ܟܣܦܐ ܥܡܗܘܢ18 Nun merkte Delila, dass er ihr alles offenbart hatte. Sie schickte jemand zu den Philisterfürsten, um sie zu rufen und ihnen sagen zu lassen: Kommt her! Diesmal hat er mir alles offenbart. Die Philisterfürsten kamen zu ihr herauf und brachten das Geld mit.
19 ܘܐܕܡܟܬܗ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܝܗ ܘܩܪܬ ܠܓܪܥܐ ܘܓܪܥܬ ܫܒܥ ܥܕܩ̈ܐ ܕܪܝܫܗ ܘܫܪܝܬ ܠܡܫܦܠܘܬܗ ܘܦܪܩ ܠܗ ܚܝܠܗ ܡܢܗ19 Delila ließ Simson auf ihren Knien einschlafen, [rief einen Mann] und schnitt dann die sieben Locken auf seinem Kopf ab. So begann sie ihn zu schwächen und seine Kraft wich von ihm.
20 ܘܐܡܪܐ ܠܗ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܬܘ ܥܠܝܟ ܫܡܫܘܢ ܘܐܬܬܥܝܪ ܡܢ ܫܢܬܗ ܘܐܡܪ ܐܦܘܩ ܐܝܟ ܕܒܟܠܙܒܢ ܘܐܫܬܢܕ ܒܗܘܢ ܘܗܘ ܠܐ ܐܝܕܥ ܕܡܪܝܐ ܦܪܩ ܠܗ ܡܢܗ20 Dann rief sie: Simson, die Philister kommen! Er erwachte aus seinem Schlaf und dachte: Ich werde auch diesmal wie bisher entkommen und die Fesseln abschütteln. Denn er wusste nicht, dass der Herr ihn verlassen hatte.
21 ܘܐܚܕܘܗܝ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܥܘܪܘ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܘܐܣܪܘܗܝ ܒܫܝ̈ܫܠܬܐ ܘܐܚܬܘܗܝ ܠܥܙܬ ܘܗܘܐ ܛܚܢ ܒܝܬ ܐܣܝܪ̈ܐ21 Da packten ihn die Philister und stachen ihm die Augen aus. Sie führten ihn nach Gaza hinab und fesselten ihn mit Bronzeketten und er musste im Gefängnis die Mühle drehen.
22 ܘܫܪܝ ܣܥܪܐ ܕܪܝܫܗ ܠܡܐܥܐ ܟܕ ܐܬܓܪܥ22 Doch sein Haar, das man abgeschnitten hatte, fing wieder an zu wachsen.
23 ܘܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܬܟܢܫܘ ܠܡܕܒܚ ܕܒܚܐ ܪܒܐ ܠܕܓܘܢ ܐܠܗܗܘܢ ܒܚܕܘܬܐ ܘܐܡܪܝܢ ܐܫܠܡ ܐܠܗܢ ܒܐܝܕܢ ܠܫܡܫܘܢ ܒܥܠܕܒܒܢ23 Die Fürsten der Philister versammelten sich, um ihrem Gott Dagon ein großes Opfer darzubringen und ein Freudenfest zu feiern. Sie sagten: Unser Gott hat unseren Feind Simson in unsere Gewalt gegeben.
24 ܘܟܕ ܚܙܐܘܗܝ ܫܒܚܘ ܠܐܠܗܗܘܢ ܡܛܠ ܕܐܡܪ̈ܝܢ ܕܐܫܠܡ ܐܠܗܢ ܒܐܝܕܢ ܠܒܥܠܕܒܒܢ ܘܠܡܚܪܒ ܐܪ̈ܥܬܢ ܘܠܕܐܣܓܝ ܩ̈ܛܝܠܝܢ24 Als das Volk Simson sah, priesen sie ihren Gott und sagten: Unser Gott hat unseren Feind
in unsere Gewalt gegeben,
ihn, der unser Land verwüstet hat,
der so viele von uns erschlagen hat.
25 ܘܟܕ ܫܦܪ ܠܒܗܘܢ ܐܡܪܝܢ ܩܪܘ ܠܫܡܫܘܢ ܡܪܩܕ ܩܕܡܝܢ ܘܩܪܘ ܠܫܡܫܘܢ ܡܢ ܒܝܬ ܐܣܝܪ̈ܐ ܘܡܪܩܕ ܗܘܐ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܐܩܝܡܘܗܝ ܒܝܢܬ ܥܡ̈ܘܕܐ25 Als sie guter Dinge waren, sagten sie: Ruft Simson her, wir wollen unseren Spaß mit ihm treiben. Und sie ließen Simson aus dem Gefängnis holen, damit er ihr Spaßmacher sei. Sie stellten ihn zwischen die Säulen.
26 ܘܐܡܪ ܫܡܫܘܢ ܠܛܠܝܐ ܕܐܚܝܕ ܒܐܝܕܗ ܫܒܘܩܝܢܝ ܘܐܡܝܫܝܢܝ ܥܡ̈ܘܕܐ ܕܒܝܬܐ ܣܡܝܟ ܥܠܝܗܘܢ ܘܐܣܬܡܟ ܥܠܝܗܘܢ26 Simson aber sagte zu dem Jungen, der ihn an der Hand führte: Lass mich los, ich will die Säulen betasten, von denen das Haus getragen wird, und mich daranlehnen.
27 ܘܒܝܬܐ ܡܠܐ ܗܘܐ ܓܒܪ̈ܐ ܘܢܫ̈ܐ ܘܬܡܢ ܗܘܘ ܟܠܗܘܢ ܛܪ̈ܘܢܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܥܠ ܐܓܪܐ ܐܝܬ ܗܘܘ ܐܝܟ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܢܫ̈ܐ ܘܚܙܝܢ ܗܘܘ ܟܕ ܡܪܩܕ ܫܡܫܘܢ27 Das Haus war voll von Männern und Frauen; alle Fürsten der Philister waren da und auf dem Flachdach saßen etwa dreitausend Männer und Frauen. Sie alle wollten Simson als Spaßmacher sehen.
28 ܘܩܪܐ ܫܡܫܘܢ ܠܡܪܝܐ ܘܐܡܪ ܒܒܥܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܐܬܕܟܪܝܢܝ ܘܚܝܠܝܢܝ ܒܠܚܘܕ ܗܕܐ ܙܒܢܬܐ ܐܠܗܐ ܕܐܬܢܩܡ ܢܩܡܬܐ ܕܬܪ̈ܬܝܢ ܥܝܢ̈ܝ ܡܢ ܦܠܫ̈ܬܝܐ28 Simson aber rief zum Herrn und sagte: Herr und Gott, denk doch an mich und gib mir nur noch dieses eine Mal die Kraft, mein Gott, damit ich an den Philistern Rache nehmen kann, wenigstens für eines von meinen beiden Augen.
29 ܘܐܚܕ ܫܡܫܘܢ ܬܪ̈ܝܢ ܥܡ̈ܘܕܐ ܡܨ̈ܥܝܐ ܕܒܝܬܐ ܣܡܝܟ ܥܠܝܗܘܢ ܘܐܣܬܡܟ ܥܠܝܗܘܢ ܚܕ ܒܝܡܝܢܗ ܘܚܕ ܒܣܡܠܗ29 Dann packte Simson die beiden Mittelsäulen, von denen das Haus getragen wurde, und stemmte sich gegen sie, gegen die eine mit der rechten Hand und gegen die andere mit der linken.
30 ܘܐܡܪ ܫܡܫܘܢ ܬܡܘܬ ܢܦܫܝ ܥܡ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܢܓܕ ܒܚܝܠܗ ܘܢܦܠ ܒܝܬܐ ܥܠ ܛܪ̈ܘܢܐ ܘܥܠ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܒܗ ܘܗܘܘ ܡ̈ܝܬܐ ܕܡܝܬܘ ܒܡܘܬܗ ܕܫܡܫܘܢ ܣ̈ܓܝܐܝܢ ܡܢ ܕܡܝܬܘ ܒܚ̈ܝܘܗܝ30 Er sagte: So mag ich denn zusammen mit den Philistern sterben. Er streckte sich mit aller Kraft und das Haus stürzte über den Fürsten und über allen Leuten, die darin waren, zusammen. So war die Zahl derer, die er bei seinem Tod tötete, größer als die, die er während seines Lebens getötet hatte.
31 ܘܢܚܬܘ ܟܠܗܘܢ ܐ̈ܚܘܗܝ ܘܟܠܗ ܒܝܬ ܐܒܘܗܝ ܘܣܠܩܘ ܘܩܒܪܘܗܝ ܒܝܬ ܨܕܥܐ ܘܒܝܬ ܐܫܬܘܐܝܠ ܒܩܒܪܗ ܕܡܢܘܚ ܐܒܘܗܝ ܘܗܘ ܕܢ ܠܐܝܣܪܝܠ ܥܣܪ̈ܝܢ ܫ̈ܢܝܢ31 Seine Brüder und die ganze Familie seines Vaters kamen herab; sie holten ihn, brachten ihn heim und begruben ihn zwischen Zora und Eschtaol im Grab seines Vaters Manoach. Simson war zwanzig Jahre lang Richter in Israel.