SCRUTATIO

Lunedi, 17 agosto 2026 - San Rocco ( Letture di oggi)

Proverbi ܡܬ̈ܠܐ 29


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PeshittaPattloch Bibel
1 ܓܒܪܐ ܕܠܐ ܡܩܒܠ ܡܟܣܢܘܬܐ ܘܩܫܐ ܩܕܠܗ ܒܥܓܠ ܢܬܬܒܪ ܘܠܐ ܬܗܘܐ ܠܗ ܐܣܝܘܬܐ1 Ein Mensch, hartnäckig gegen Tadel, wird jäh und rettungslos zerschmettert.
2 ܒܣܘܓܐܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܣܓܐ ܥܡܐ ܘܒܫܘܠܛܢܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܢܬܬܢܚ ܥܡܐ2 Wenn sich die Frommen mehren, freut sich alles Volk, doch wenn ein Frevler herrscht, dann seufzt das Volk.
3 ܓܒܪܐ ܕܪܚܡ ܚܟܡܬܐ ܢܚܕܐ ܠܐܒܘܗܝ ܘܕܪܥܐ ܒܙܢܝܘܬܐ ܢܘܒܕ ܩܢܝܢܗ3 Wer Weisheit liebt, macht seinem Vater Freude; doch wer mit Dirnen umgeht, opfert sein Vermögen.
4 ܡܠܟܐ ܒܕܝܢܐ ܡܩܝܡ ܐܪܥܐ ܘܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܡܚܣܪ ܠܗ̇4 Ein König festigt durch Gerechtigkeit sein Land, doch wer die Steuern häuft, verwüstet es.
5 ܓܒܪܐ ܕܡܬܦܠܓ ܥܠ ܚܒܪܗ ܡܨܝܕܬܐ ܦܪܣ ܥܠ ܗ̈ܠܟܬܗ5 Ein Mann, der seinem Nächsten schmeichelt, legt eine Falle aus vor dessen Füßen.
6 ܓܒܪܐ ܒܝܫܐ ܒܥܘ̣ܠܗ ܡܬܬܨܝܕ ܘܙܕܝܩܐ ܢܫܒܚ ܘܢܚܕܐ6 Der böse Mensch verstrickt sich in der Sünde, doch der Gerechte kann frohlocken und sich freuen.
7 ܙܕܝܩܐ ܓܝܪ ܝܕܥ ܕܝܢܐ ܕܡܣ̈ܟܢܐ ܘܥܘܠܐ ܠܐ ܡܣܬܟܠ ܝܕܥܬܐ7 Ums Recht der Armen sorgt sich der Gerechte, der Frevler aber weiß von keiner Sorge.
8 ܓܒܪ̈ܐ ܡܡܝ̈ܩܢܐ ܡܘܩܕܝܢ ܟܪ̈ܟܐ ܘܚܟܝ̈ܡܐ ܡܗܦܟܝܢ ܪܘܓܙܐ8 Zügellose bringen eine Stadt in Aufruhr, Weise aber stillen die Erregung.
9 ܓܒܪܐ ܚܟܝܡܐ ܕܐ̇ܢ ܥܡ ܓܒܪܐ ܣܟܠܐ ܘܪܓܙ ܘܓܚܟ ܘܠܐ ܡܬܬܦܝܪ9 Vertritt sein Recht ein Weiser vor dem Toren, so tobt und spottet dieser ohne Ruhe.
10 ܓܒܪ̈ܐ ܐܫ̈ܕܝ ܕܡܐ ܣܢܝܢ ܠܚܣܝܐ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܪ̈ܚܡܝܢ ܠܗ10 Der Blutmensch haßt den Tugendhaften, Gerechte aber schauen auf sein Leben.
11 ܚܡܬܗ ܟܠܗ̇ ܡܦܩ ܣܟܠܐ ܘܚܟܝܡܐ ܒܪܥܝܢܗ ܡܬܚܫܒ11 Der Tor läßt seinen ganzen Unmut los, der Weise aber drängt ihn klug zurück.
12 ܫܠܝܛܐ ܕܫܡܥ ܡܠܬܐ ܕܓܠܬܐ ܟܠܗܘܢ ܦ̈ܠܚܘܗܝ ܥܘܠܝܢ ܐܢܘܢ12 Sobald ein Herrscher hört auf Lügenworte, sind alle seine Diener frevlerisch.
13 ܡܣܟܢܐ ܘܡܟܐܒܐ ܦܓܥܘ ܚܕ ܒܚܕ ܘܡܪܝܐ ܡܢܗܪ ܥܝ̈ܢܐ ܕܬܪ̈ܝܗܘܢ13 Der Arme und sein Quäler treffen sich; doch beiden gab der Herr das Augenlicht.
14 ܡܠܟܐ ܕܕܐ̇ܢ ܒܩܘܫܬܐ ܟܘܪܣܝܗ ܒܕܝܢܐ ܢܬܩܢ14 Ein König, der getreu den Armen Recht verschafft - sein Thron steht fest für alle Zeit.
15 ܫܒܛܐ ܘܡܟܣܢܘܬܐ ܝܗܒܝܢ ܚܟܡܬܐ ܘܛܠܝܐ ܕܠܐ ܪܕܐ ܡܒܗܬ ܠܐܡܗ15 Die Rute und die Rüge teilen Weisheit mit, jedoch ein Knabe ohne Zucht bringt seiner Mutter Schande.
16 ܒܣܘܓܐܗܘܢ ܕܥ̇ܘܠ̈ܐ ܣܓܐ ܥܘ̣ܠܐ ܘܙܕܝ̈ܩܐ ܢܚܕܘܢ ܒܡܦܘܠܬܗܘܢ16 Wenn sich die Frevler mehren, mehrt sich Missetat; doch die Gerechten schauen deren Sturz.
17 ܪܕܝ ܒܪܟ ܘܢܢܝܚܟ ܘܢܒܣܡ ܢܦܫܟ17 Bestrafe deinen Sohn, so wird er dich beglücken und deiner Seele süße Wonnen einst bereiten.
18 ܒܣܘܓܐܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܡܬܬܪܥ ܥܡܐ ܘܕܢܛܪ ܢܡܘܣܐ ܛܘܒܘܗܝ18 Ohne Offenbarung muß das Volk verkommen, doch beachtet es die Lehre, dann Glück auf!
19 ܒܡ̈ܠܐ ܠܐ ܡܬܪܕܐ ܥܒ̣ܕܐ ܝ̇ܕܥ ܓܝܪ ܕܠܐ ܒܠܥ19 Mit Worten läßt ein Sklave sich nicht bessern, denn er vernimmt sie zwar doch gibt er keine Antwort.
20 ܐܢ ܚܙܝܬ ܓܒܪܐ ܕܡܣܪܗܒ ܒܡ̈ܠܘܗܝ ܕܥ ܕܛܒ ܗܘ ܡܢܗ ܣܟܠܐ20 Siehst du jemand, der es eilig hat mit seinen Reden - mehr Hoffnung gibt es für den Toren als für ihn.
21 ܕܡܬܦܢܩ ܡܢ ܛܠܝܘܬܗ ܥܒ̣ܕܐ ܢܗܘܐ ܘܒܐܚܪܝܬܗ ܢܬܬܢܚ21 Verwöhnt man seinen Sklaven schon von Jugend auf, dann wird zu guter Letzt er widerspenstig.
22 ܓܒܪܐ ܚܡܬܢܐ ܡܓܪܓ ܕܝܢܐ ܘܓܒܪܐ ܪܓܘܙܬܢܐ ܡܣܓܐ ܥܘ̣ܠܐ22 Wer neigt zum Zorn, verursacht Streit, wer Jähzorn nährt, häuft Missetat.
23 ܪܡܘܬܗ ܕܒܪ ܐܢܫܐ ܬܡܟܟܝܘܗܝ ܘܡܟܝܟܘܬܗ ܬܣܓܐ ܠܗ ܐܝܩܪܐ23 Des Menschen Stolz erniedrigt ihn, doch Ehre erntet der Bescheidene.
24 ܕܦܠܓ ܥܡ ܓܢܒܐ ܣܢܐ ܢܦܫܗ ܘܦܣܩܝܢ ܥܠܘܗܝ ܡܘ̈ܡܬܐ ܘܠܐ ܡܘܕܐ24 Sein Leben haßt, wer mit dem Diebe teilt; er hört den Fluch und macht doch keine Meldung.
25 ܥܘ̣ܠܗ ܕܓܒܪܐ ܥܒܕ ܠܗ ܬܘܩܠܬܐ ܘܕܬܟܝܠ ܥܠ ܡܪܝܐ ܢܥܫܢ25 Zum Fallstrick wird dem Menschen seine Angst, wer aber auf den Herrn vertraut, ist sicher.
26 ܣ̈ܓܝܐܐ ܕܒܥܝܢ ܐ̈ܦܝ ܫܠܝܛܐ ܘܡܢ ܡܪܝܐ ܗܘ ܕܝܢܗ ܕܓܒܪܐ26 Gar viele buhlen um des Herrschers Gunst, doch nur vom Herrn kommt Recht für jeden.
27 ܛܡܐ ܗܘ ܠܙܕܝܩܐ ܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܘܐܘܪܚܐ ܬܪܝܨܬܐ ܛܡܐܐ ܗܝ ܠܥܘ̈ܠܐ27 Ein Greuel für Gerechte ist der Übeltäter, und für den Frevler ist ein Greuel jeder Redliche.