SCRUTATIO

Mercoledi, 19 agosto 2026 - S. Giovanni Eudes ( Letture di oggi)

Proverbi ܡܬ̈ܠܐ 29


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PeshittaMenge Bibel
1 ܓܒܪܐ ܕܠܐ ܡܩܒܠ ܡܟܣܢܘܬܐ ܘܩܫܐ ܩܕܠܗ ܒܥܓܠ ܢܬܬܒܪ ܘܠܐ ܬܗܘܐ ܠܗ ܐܣܝܘܬܐ1 Ein Mensch, der allen Warnungen gegenüber halsstarrig bleibt, wird plötzlich unheilbar (oder: rettungslos) zerschmettert werden. –
2 ܒܣܘܓܐܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܣܓܐ ܥܡܐ ܘܒܫܘܠܛܢܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܢܬܬܢܚ ܥܡܐ2 Wenn die Gerechten die Oberhand haben, so freut sich das Volk; wenn aber ein Gottloser herrscht, so seufzt das Volk. –
3 ܓܒܪܐ ܕܪܚܡ ܚܟܡܬܐ ܢܚܕܐ ܠܐܒܘܗܝ ܘܕܪܥܐ ܒܙܢܝܘܬܐ ܢܘܒܕ ܩܢܝܢܗ3 Wenn jemand die Weisheit liebt, macht er seinem Vater Freude; wer aber mit Dirnen umgeht, bringt sein Vermögen durch. –
4 ܡܠܟܐ ܒܕܝܢܐ ܡܩܝܡ ܐܪܥܐ ܘܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܡܚܣܪ ܠܗ̇4 Ein König verleiht durch Gerechtigkeit dem Lande Bestand; wer aber immer neue Abgaben erpreßt, richtet es zugrunde. –
5 ܓܒܪܐ ܕܡܬܦܠܓ ܥܠ ܚܒܪܗ ܡܨܝܕܬܐ ܦܪܣ ܥܠ ܗ̈ܠܟܬܗ5 Ein Mann, der seinem Nächsten schmeichelt, breitet ein Netz vor dessen Füßen aus. –
6 ܓܒܪܐ ܒܝܫܐ ܒܥܘ̣ܠܗ ܡܬܬܨܝܕ ܘܙܕܝܩܐ ܢܫܒܚ ܘܢܚܕܐ6 In der Übertretung eines bösen Menschen liegt ein Fallstrick für ihn; aber der Gerechte wird jubeln und fröhlich sein. –
7 ܙܕܝܩܐ ܓܝܪ ܝܕܥ ܕܝܢܐ ܕܡܣ̈ܟܢܐ ܘܥܘܠܐ ܠܐ ܡܣܬܟܠ ܝܕܥܬܐ7 Der Gerechte nimmt Kenntnis von der Rechtssache der Geringen, der Gottlose aber versteht sich nicht zu (solcher) Kenntnisnahme. –
8 ܓܒܪ̈ܐ ܡܡܝ̈ܩܢܐ ܡܘܩܕܝܢ ܟܪ̈ܟܐ ܘܚܟܝ̈ܡܐ ܡܗܦܟܝܢ ܪܘܓܙܐ8 Spötter versetzen die Stadt in Aufruhr, Weise aber beschwichtigen die Aufregung. –
9 ܓܒܪܐ ܚܟܝܡܐ ܕܐ̇ܢ ܥܡ ܓܒܪܐ ܣܟܠܐ ܘܪܓܙ ܘܓܚܟ ܘܠܐ ܡܬܬܦܝܪ9 Wenn ein weiser Mann einem törichten Menschen Vorstellungen macht, so braust der auf und lacht, aber es tritt keine Ruhe ein. –
10 ܓܒܪ̈ܐ ܐܫ̈ܕܝ ܕܡܐ ܣܢܝܢ ܠܚܣܝܐ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܪ̈ܚܡܝܢ ܠܗ10 Blutgierige Menschen hassen den Unschuldigen, die Rechtschaffenen aber nehmen sich seiner an. –
11 ܚܡܬܗ ܟܠܗ̇ ܡܦܩ ܣܟܠܐ ܘܚܟܝܡܐ ܒܪܥܝܢܗ ܡܬܚܫܒ11 Der Tor macht seinem ganzen Unmut Luft, der Weise aber hält ihn beschwichtigend zurück. –
12 ܫܠܝܛܐ ܕܫܡܥ ܡܠܬܐ ܕܓܠܬܐ ܟܠܗܘܢ ܦ̈ܠܚܘܗܝ ܥܘܠܝܢ ܐܢܘܢ12 Wenn ein Herrscher auf Lügenworte horcht, so werden seine Diener alle gottlos. –
13 ܡܣܟܢܐ ܘܡܟܐܒܐ ܦܓܥܘ ܚܕ ܒܚܕ ܘܡܪܝܐ ܡܢܗܪ ܥܝ̈ܢܐ ܕܬܪ̈ܝܗܘܢ13 Der Arme und der gewalttätige (Reiche) leben beisammen; der HERR ist’s, der ihnen beiden das Augenlicht gibt. –
14 ܡܠܟܐ ܕܕܐ̇ܢ ܒܩܘܫܬܐ ܟܘܪܣܝܗ ܒܕܝܢܐ ܢܬܩܢ14 Ein König, der den Geringen gewissenhaft Recht schafft, dessen Thron wird immerdar feststehen. –
15 ܫܒܛܐ ܘܡܟܣܢܘܬܐ ܝܗܒܝܢ ܚܟܡܬܐ ܘܛܠܝܐ ܕܠܐ ܪܕܐ ܡܒܗܬ ܠܐܡܗ15 Rute und Zurechtweisung verleihen Weisheit; aber ein sich selbst überlassenes Kind bringt seiner Mutter Schande. –
16 ܒܣܘܓܐܗܘܢ ܕܥ̇ܘܠ̈ܐ ܣܓܐ ܥܘ̣ܠܐ ܘܙܕܝ̈ܩܐ ܢܚܕܘܢ ܒܡܦܘܠܬܗܘܢ16 Wenn die Gottlosen mächtig werden, mehren sich auch die Übertretungen; aber die Gerechten werden ihren Sturz mit Freuden sehen (oder: erleben). –
17 ܪܕܝ ܒܪܟ ܘܢܢܝܚܟ ܘܢܒܣܡ ܢܦܫܟ17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Behagen verschaffen und deinem Herzen Leckerbissen (= beglückende Freude) bereiten. –
18 ܒܣܘܓܐܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܡܬܬܪܥ ܥܡܐ ܘܕܢܛܪ ܢܡܘܣܐ ܛܘܒܘܗܝ18 Wenn keine prophetische Offenbarung da ist, wird das Volk zügellos; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz (Gottes) beobachtet! –
19 ܒܡ̈ܠܐ ܠܐ ܡܬܪܕܐ ܥܒ̣ܕܐ ܝ̇ܕܥ ܓܝܪ ܕܠܐ ܒܠܥ19 Mit bloßen Worten läßt sich ein Knecht nicht zurechtbringen; denn er versteht sie wohl, richtet sich aber nicht danach. –
20 ܐܢ ܚܙܝܬ ܓܒܪܐ ܕܡܣܪܗܒ ܒܡ̈ܠܘܗܝ ܕܥ ܕܛܒ ܗܘ ܡܢܗ ܣܟܠܐ20 Siehst du einen Mann, der mit Worten schnell fertig ist, so ist für einen Toren mehr Hoffnung vorhanden als für ihn. –
21 ܕܡܬܦܢܩ ܡܢ ܛܠܝܘܬܗ ܥܒ̣ܕܐ ܢܗܘܐ ܘܒܐܚܪܝܬܗ ܢܬܬܢܚ21 Wenn einer seinen Knecht von Jugend auf verwöhnt, so will dieser schließlich Sohn im Hause sein. –
22 ܓܒܪܐ ܚܡܬܢܐ ܡܓܪܓ ܕܝܢܐ ܘܓܒܪܐ ܪܓܘܙܬܢܐ ܡܣܓܐ ܥܘ̣ܠܐ22 Ein zornmütiger Mensch ruft Streit hervor, und ein Hitzkopf richtet viel Unheil an. –
23 ܪܡܘܬܗ ܕܒܪ ܐܢܫܐ ܬܡܟܟܝܘܗܝ ܘܡܟܝܟܘܬܗ ܬܣܓܐ ܠܗ ܐܝܩܪܐ23 Hochmut wird einen Menschen erniedrigen; der Demütige dagegen wird Ehre erlangen. –
24 ܕܦܠܓ ܥܡ ܓܢܒܐ ܣܢܐ ܢܦܫܗ ܘܦܣܩܝܢ ܥܠܘܗܝ ܡܘ̈ܡܬܐ ܘܠܐ ܡܘܕܐ24 Wer mit Dieben gemeinsame Sache macht, haßt sein eigenes Leben: er hört die Verfluchung (des Richters) und erstattet doch keine Anzeige (vgl. 3.Mose 5,1; Ri 17,2). –
25 ܥܘ̣ܠܗ ܕܓܒܪܐ ܥܒܕ ܠܗ ܬܘܩܠܬܐ ܘܕܬܟܝܠ ܥܠ ܡܪܝܐ ܢܥܫܢ25 Menschenfurcht legt Fallstricke; wer aber auf den HERRN vertraut, ist wohlgeborgen. –
26 ܣ̈ܓܝܐܐ ܕܒܥܝܢ ܐ̈ܦܝ ܫܠܝܛܐ ܘܡܢ ܡܪܝܐ ܗܘ ܕܝܢܗ ܕܓܒܪܐ26 Viele suchen Hilfe beim Herrscher; aber vom HERRN wird jedem sein Recht zuteil. –
27 ܛܡܐ ܗܘ ܠܙܕܝܩܐ ܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܘܐܘܪܚܐ ܬܪܝܨܬܐ ܛܡܐܐ ܗܝ ܠܥܘ̈ܠܐ27 Für die Gerechten ist ein Mensch, der unrecht tut, ein Greuel; und für den Gottlosen ist ein Greuel, wer rechtschaffen wandelt.