SCRUTATIO

Martedi, 1 settembre 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Primo libro dei Maccabei ܡܩܒܝ̈ܐ 11


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܡܠܟܐ ܕܡܨܪܝܢ ܟܢܫ ܚܝܠܘ̈ܬܗ ܣ̈ܓܝܐܐ ܐܝܟ ܚܠܐ ܕܥܠ ܣܦܬ ܝܡܐ ܘܐ̈ܠܦܐ ܣܓܝܐ̈ܬܐ ܘܨܒܐ ܗܘܐ ܕܢܐܚܕܝܗ ܡܠܟܘܬܗ ܕܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܒܢܟܠܐ ܘܢܘܣܦܝܗ ܥܠ ܡܠܟܘܬܗ1 Damals zog der König von Ägypten Truppen zusammen, so zahlreich wie der Sand am Ufer des Meeres, dazu viele Schiffe; denn er wollte mit List die Herrschaft über das Reich Alexanders gewinnen, um es seinem Reich anzugliedern.
2 ܘܢܦܩ ܠܣܘܪܝ ܒܡ̈ܠܐ ܕܫܠܡܐ ܘܦܬܚܝܢ ܗܘܘ ܠܗ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢ̈ܬܐ ܘܢܦܩܝܢ ܠܐܘܪܥܗ ܡܛܠ ܕܦܘܩܕܢܐ ܗܘܐ ܕܡܠܟܐ ܐܠܟܣܢܕܪܣ ܠܡܐܪܥܗ ܡܛܠ ܕܚܡܘܗܝ ܗܘܐ2 Er rückte in Syrien ein, aber so, als komme er in friedlicher Absicht. Die Einwohner der Städte öffneten ihm die Tore und gingen ihm entgegen. König Alexander hatte es so angeordnet, weil Ptolemäus sein Schwiegervater war.
3 ܘܟܕ ܥܐܠ ܗܘܐ ܕܝܢ ܦܛܠܡܐܘܣ ܠܡܕܝ̈ܢܬܐ ܫܒܩ ܗܘܐ ܡܢ ܚܝܠܘ̈ܬܗ ܡܛܪ̈ܬܐ ܒܟܠ ܡܕܝܢܐ3 Jedes Mal, wenn Ptolemäus eine Stadt betreten hatte, ließ er eine Abteilung seiner Truppen als Besatzung dort.
4 ܟܕ ܡܛܝ ܕܝܢ ܠܐܫܕܘܕ ܚܘܝܘܗܝ ܠܕܓܘܢ ܦܬܟܪܐ ܕܡܘܩܕ ܘܐܫܕܘܕ ܘܐܓܘܪ̈ܣܝܗ ܕܡܘܩܕܝܢ ܘܫ̈ܠܕܐ ܟܕ ܫܕܝܢ ܘܝܩ̈ܕܐ ܕܐܘܩܕܘ ܒܢܘܪܐ ܥܒܕܘ ܐ̈ܢܝܢ ܓܝܪ ܟܫܝ̈ܬܐ ܒܐܘܪܚܐ4 Als er nach Aschdod zog, zeigte man ihm den niedergebrannten Tempel Dagons und die durch das Feuer verwüstete Stadt und Umgebung von Aschdod. Dazu häufte man an seinem Weg die Leichen der Erschlagenen und Verbrannten aus dem Krieg mit Jonatan auf.
5 ܘܐܫܬܥܝܘ ܠܡܠܟܐ ܡܕܡ ܕܥܒܕ ܝܘܢܬܢ ܠܡܓܠܝܘܬܗ ܘܫܬܩ ܡܠܟܐ5 Man erzählte dem König, was Jonatan getan hatte, um ihn in ein schlechtes Licht zu setzen, aber der König schwieg dazu.
6 ܘܦܓܥ ܝܘܢܬܢ ܒܡܠܟܐ ܒܝܘܦܐ ܒܬܫܒܘܚܬܐ ܘܫܐܠܘ ܒܫܠܡܐ ܚܕ ܕܚܕ ܘܒܬܘ ܬܡܢ6 Jonatan kam dem König in Jafo mit einem glänzenden Gefolge entgegen. Sie begrüßten einander und blieben die Nacht über dort.
7 ܘܐܙܠ ܝܘܢܬܢ ܥܡ ܡܠܟܐ ܥܕܡܐ ܠܢܗܪܐ ܕܡܬܩܪܐ ܒܪ ܚܐܪ̈ܐ ܘܗܦܟ ܠܐܘܪܫܠܡ7 Anschließend begleitete Jonatan den König bis zum Fluss Eleutherus; dann kehrte er nach Jerusalem zurück.
8 ܦܛܠܡܐܘܣ ܕܝܢ ܡܠܟܐ ܐܫܬܠܛ ܒܡܕܝ̈ܢܬܐ ܕܦܪܗܠܝ ܥܕܡܐ ܠܣܠܘܩܝܐ ܕܥܠ ܣܦܬ ܝܡܐ ܘܡܬܪܥܐ ܗܘܐ ܥܠ ܐܠܟܣܢܕܪܣ ܡܚܫܒ̈ܬܐ ܒܝܫ̈ܬܐ8 König Ptolemäus aber brachte alle Küstenstädte bis nach Seleuzia am Meer in seine Gewalt; denn er führte gegen Alexander Böses im Schild.
9 ܘܫܕܪ ܐܝܙ̈ܓܕܐ ܠܘܬ ܕܡܛܪܝܘܣ ܡܠܟܐ ܘܐܡܪ ܬܐ ܢܩܝܡ ܩܝܡܐ ܚܕ ܥܡ ܚܕ ܘܐܬܠ ܠܟ ܒܪܬܝ ܗܝ ܕܠܘܬ ܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܘܬܡܠܟ ܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܕܐܒܘܟ9 Dem König Demetrius ließ er durch Gesandte mitteilen: Wir wollen einen Bund miteinander schließen. Ich will dir meine Tochter geben, die Alexander jetzt zur Frau hat. Du sollst im Reich deines Vaters als König herrschen.
10 ܐܬܬܘܝܬ ܓܝܪ ܕܝܗܒܬ ܠܗ ܒܪܬܝ ܒܥܐ ܓܝܪ ܠܡܩܛܠܢܝ10 Ich bereue, dass ich ihm meine Tochter gegeben habe; denn er hat versucht, mich zu ermorden.
11 ܘܓܢܝܗ ܥܠ ܕܪܓ ܡܠܟܘܬܗ11 Ptolemäus aber machte Alexander deswegen so schlecht, weil er sein Reich haben wollte.
12 ܘܕܒܪܗ ܠܒܪܬܗ ܘܝܗܒܗ ܠܕܡܛܪܝܘܣ ܘܐܫܬܚܠܦ ܥܠ ܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܘܐܬܓܠܝܬ ܒܥܠܕܒܒܘܬܗܘܢ12 Er nahm ihm seine Tochter weg und gab sie Demetrius zur Frau. So brach er mit Alexander und es wurde überall bekannt, dass sie zu Feinden geworden waren.
13 ܘܥܠ ܦܛܠܡܐܘܣ ܠܐܢܛܝܘܟܝ ܘܩܛܪ ܬܓܐ ܕܐܣܝܐ ܘܣܡ ܬܪ̈ܝܢ ܬ̈ܓܝܢ ܒܪܫܗ ܕܡܨܪܝܢ ܘܕܐܣܝܐ13 Ptolemäus zog in Antiochia ein und setzte sich die Krone von Asien auf; zwei Kronen trug er nun: die von Ägypten und die von Asien.
14 ܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܕܝܢ ܡܠܟܐ ܒܩܝܠܝܩܝܐ ܗܘܐ ܒܙܒܢܐ ܗܘ ܡܛܠ ܕܡܪܕܘ ܥܠܘܗܝ ܒܢ̈ܝ ܐܬܪ̈ܘܬܐ ܗܢܘܢ14 König Alexander war zu dieser Zeit gerade in Zilizien, weil die Bevölkerung jenes Gebietes von ihm abzufallen drohte.
15 ܘܫܡܥ ܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܘܐܬܐ ܥܠܘܗܝ ܠܩܪܒܐ ܘܫܐܠ ܦܛܠܡܐܘܣ ܘܐܪܥܗ ܒܐܝܕܐ ܥܫܝܢܬܐ ܘܬܒܪܗ15 Sobald er von den Vorfällen hörte, zog er zum Kampf gegen Ptolemäus aus. Dieser rückte ihm mit einem starken Heer entgegen und schlug ihn in die Flucht.
16 ܘܥܪܩ ܐܠܟܣܢܕܪܘܣ ܠܥܪܒܝܐ ܕܢܣܬܬܪ ܬܡܢ ܡܠܟܐ ܕܝܢ ܦܛܠܡܐܘܣ ܐܬܬܪܝܡ ܛܒ16 Alexander floh nach Arabien, weil er glaubte, dort einen Zufluchtsort zu finden; nun stand König Ptolemäus auf der Höhe seiner Macht.
17 ܘܦܣܩ ܙܒܕܐܝܠ ܥܪܒܝܐ ܪܫܗ ܕܐܠܟܣܢܕܪܣ ܘܫܕܪܗ ܠܦܛܠܡܐܘܣ17 Der Araber Sabdiël ließ Alexander den Kopf abschlagen und an Ptolemäus schicken.
18 ܡܠܟܐ ܦܛܠܡܐܘܣ ܕܝܢ ܡܝܬ ܒܝܘܡܐ ܕܬܠܬܐ ܘܐܝܠܝܢ ܕܫܒܩ ܡܢ ܚܝܠܗ ܒܚܣ̈ܢܐ ܐܒܕܘ ܡܢ ܐܝ̈ܕܝ ܥܡܘܪ̈ܝܗܘܢ ܕܚܣ̈ܢܐ18 Doch drei Tage später starb auch König Ptolemäus. Seine Besatzungstruppen wurden von den Einwohnern der befestigten Städte niedergemacht.
19 ܘܐܡܠܟ ܕܡܛܪܝܘܣ ܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܫܬܝܢ ܘܫܒܥ ܫܢ̈ܝܢ19 So kam im Jahr 167 Demetrius an die Herrschaft.
20 ܒܗܢܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܟܢܫ ܝܘܢܬܢ ܠܐܝܣܪܐܝܠ ܠܡܬܟܬܫܘ ܒܚܣܢܐ ܕܐܝܬ ܒܐܘܪܫܠܡ ܘܥܒܕܘ ܥܠܘܗܝ ܡܐܟܢ̈ܘܬܐ ܣܓܝܐ̈ܬܐ20 Zur selben Zeit rief Jonatan die Männer von Judäa zusammen, um die Burg von Jerusalem zu belagern. Sie stellten viele Belagerungsmaschinen gegen sie auf.
21 ܘܐܙܠܘ ܐܢܫܐ ܕܣܢܝܢ ܠܥܡܗܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܥܘ̈ܠܐ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܕܝܘܢܬܢ ܫܪܐ ܥܠ ܚܣܢܐ21 Da gingen einige Verräter, Feinde ihres eigenen Volkes, zum König und berichteten ihm, Jonatan belagere die Burg.
22 ܘܫܡܥ ܘܪܓܙ ܟܕ ܕܝܢ ܫܡܥ ܫܩܠ ܘܐܬܐ ܠܥܟܘ ܘܟܬܒ ܠܝܘܢܬܢ ܕܠܐ ܢܫܪܐ ܥܠ ܚܣܢܐ ܘܕܢܐܪܥܘܗܝ ܘܕܢܩܘܡ ܥܡܗ ܚܦܝܛܐܝܬ ܒܥܟܘ22 Als der König das hörte, wurde er sehr wütend. Kaum hatte er die Nachricht erhalten, da begab er sich sofort nach Ptolemaïs. Er erteilte Jonatan schriftlich den Befehl, die Belagerung abzubrechen und sofort zu einer Unterredung zu ihm nach Ptolemaïs zu kommen.
23 ܘܟܕ ܫܡܥ ܝܘܢܬܢ ܦܩܕ ܕܢܬܒܘܢ ܥܠ ܚܣܢܐ ܘܦܩܕ ܠܣ̈ܒܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܝܗܒ ܢܦܫܗ ܠܡܘܬܐ23 Als Jonatan die Nachricht erhielt, befahl er, die Belagerung fortzusetzen; dann wählte er sich einige Begleiter aus den Ältesten Israels und den Priestern aus und wagte die Reise.
24 ܘܢܣܒ ܟܣܦܐ ܘܕܗܒܐ ܘܢܚ̈ܬܐ ܘܣܘܓܐ ܫܓܫ ܘܐܙܠ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܠܥܟܘ ܘܐܫܟܚ ܪ̈ܚܡܐ ܩܕܡܘܗܝ24 Mit Silber, Gold, Gewändern und mit vielen anderen Geschenken fuhr er zum König nach Ptolemaïs. Es gelang ihm, den König umzustimmen.
25 ܘܩܒܠܝܢ ܗܘܘ ܥܠܘܗܝ ܐܢܫܐ ܥܘ̈ܠܐ ܡܢ ܥܡܐ25 Einige Verräter aus dem Volk brachten zwar Beschuldigungen gegen ihn vor,
26 ܘܥܒܕ ܠܗ ܐܝܟ ܕܥܒܕܘ ܠܗ ܕܩܕܡܘܗܝ ܘܪܡܪܡܗ ܩܕܡ ܪ̈ܚܡܘܗܝ26 aber der König verhielt sich ihm gegenüber wie seine Vorgänger und erwies ihm Ehre in Gegenwart all seiner Freunde.
27 ܘܐܩܝܡ ܠܗ ܪܒܘܬ ܟܗܢܘܬܐ ܘܟܠܗܘܢ ܐܝܩܪ̈ܐ ܛܒ̈ܐ ܕܐܝܬ ܗܘܘ ܠܗ ܡܢ ܩܕܝܡ ܘܥܒܕܗ ܪܚܡܐ ܪܝܫܐ ܕܟܠܗܘܢ ܪ̈ܚܡܘܗܝ ܩܕܡ̈ܝܐ27 Er bestätigte ihn im Hohenpriesteramt und in allen anderen Würden, die man ihm bis dahin übertragen hatte, und verlieh ihm den Titel Freund ersten Ranges.
28 ܘܒܥܐ ܝܘܢܬܢ ܡܢ ܡܠܟܐ ܕܢܥܒܕܝܗ ܠܝܗܘܕ ܕܠܐ ܡܕܐܬܐ ܘܠܬܠܬܐ ܪ̈ܝܫܝ ܐܬܪ̈ܘܬܐ ܘܠܫܡܪܝܢ ܘܐܫܬܘܕܝ ܠܗ ܬܠܬܡܐܐ ܟܟܪ̈ܝܢ28 Jonatan bat den König, Judäa, die drei Bezirke und Samarien steuerfrei zu machen, und versprach, ihm dafür dreihundert Talente zu geben.
29 ܘܐܨܛܒܝ ܡܠܟܐ ܘܝܗܒ ܠܝܘܢܬܢ ܐܓܪ̈ܬܐ ܥܠ ܟܠܗܝܢ ܘܟܬܝܒ ܗܘܐ ܒܗܝܢ ܗܟܢܐ29 Der König war einverstanden und stellte Jonatan über alle diese Punkte folgende Urkunde aus:
30 ܡܠܟܐ ܕܡܛܪܝܘܣ ܠܐܚܝ ܝܘܢܬܢ ܫܠܡ ܘܠܥܡܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ30 König Demetrius grüßt seinen Bruder Jonatan und das jüdische Volk.
31 ܦܪܫܓܢܐ ܕܐܓܪܬܐ ܕܟܬܒܢ ܠܠܘܣܛܝܘܣ ܒܪ ܛܘܗܡܢ ܥܠܝܟܘܢ ܟܬܒܢ ܐܦ ܠܟܘܢ ܐܝܟܢܐ ܕܬܕܥܘܢ31 Wir haben euretwegen unserem Verwandten Lasthenes einen Brief geschrieben, dessen Abschrift wir auch euch zu eurer Unterrichtung zukommen lassen:
32 ܡܠܟܐ ܕܡܛܪܝܘܣ ܠܠܘܣܛܝܘܣ ܐܒܝ ܫܠܡ32 König Demetrius grüßt Vater Lasthenes.
33 ܠܥܡܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܪ̈ܚܡܝܢ ܕܢܛܪܝܢ ܥܡܢ ܫܪܪܐ ܫܦܪ ܠܢ ܠܡܥܒܕ ܕܫܦܝܪ ܡܛܠ ܒܛܝܠܘܬܗܘܢ ܕܠܘܬܢ33 Das mit uns befreundete jüdische Volk ist seinen Verpflichtungen uns gegenüber nachgekommen. Darum haben wir beschlossen, ihnen ihre Freundschaft zu vergelten.
34 ܐܩܝܡ ܠܗܘܢ ܬܚܘܡܐ ܕܝܗܘܕ ܘܠܬܠܬܐ ܢܡܘ̈ܣܝܢ ܐܥܒܪ ܡܢܗܘܢ ܘܠܘܕ ܘܪܡܬܐ ܕܕܘ̈ܩܐ ܐܬܬܘܣܦ ܥܠ ܝܗܘܕ ܡܢ ܫܡܪܝܢ ܘܟܠܗܝܢ ܐܝܠܝܢ ܕܡܫܥܒ̈ܕܢ ܠܗܝܢ ܠܟܠ ܐܝܠܝܢ ܕܡܕܒܚܝܢ ܒܐܪܫܠܡ ܚܠܦ ܡܕܡ ܕܢܣܒ ܗܘܐ ܡܢܗܘܢ ܡܠܟܐ ܡܢ ܩܕܝܡ ܟܘܠ ܫܢܐ ܒܫܢܐ ܡܢ ܦܐܪ̈ܐ ܕܐܪܥܐ ܘܡܢ ܦܐܪ̈ܝ ܐܝ̈ܠܢܐ34 Wir bestätigen ihnen den Besitz von Judäa und den drei Bezirken Efraim, Lod und Ramatajim. Diese sind mit allem, was zu ihnen gehört, von Samarien abgetrennt und zu Judäa geschlagen worden. Für alle, die in Jerusalem opfern, gelte das als Ersatz für die königlichen Steuern, die der König bei ihnen bisher jährlich von den Erträgen der Felder und Bäume erhoben hat.
35 ܘܐܚܪ̈ܢܝܬܐ ܐܝܠܝܢ ܕܙܕܩ̈ܢ ܠܢ ܡܢ ܗܕܐ ܫܢܬܐ ܕܡܥܣܪ̈ܐ ܘܕܡܟܣ̈ܐ ܐܝܠܝܢ ܕܙܕܩܝܢ ܠܢ ܘܟܪ̈ܐ ܕܡܠܚܐ ܘܟ̈ܠܝܠܐ ܐܝܠܝܢ ܕܙܕܩܝܢ ܠܢ ܟܠ ܫܒܩܝܢ ܚܢܢ ܠܗܘܢ35 Wir überlassen ihnen auch alle unsere anderen Einkünfte, den Zehnten und die Steuern, die uns von jetzt an zustehen, ferner die Abgaben aus den Salzteichen und die Kränze, auf die wir Anspruch haben.
36 ܘܠܐ ܢܬܛܠܡܘܢ ܡܕܡ ܡܢ ܗܠܝܢ ܡܢ ܗܕܐ ܫܢܬܐ ܘܥܕܡܐ ܠܥܠܡ36 Nichts davon soll je rückgängig gemacht werden.
37 ܗܫܐ ܢܬܒܛܠ ܠܟ ܠܡܥܒܕ ܦܚܡܗܝܢ ܕܗܠܝܢ ܘܢܬܝܗܒ ܠܝܘܢܬܢ ܘܢܬܣܝܡ ܒܛܘܪܐ ܩܕܝܫܐ ܒܐܬܪܐ ܝܕܝܥܐ37 Lasst euch nun eine Abschrift machen; sie soll Jonatan übergeben und auf dem Heiligen Berg an einem Ort, der allen zugänglich ist, aufgestellt werden.
38 ܘܚܙܐ ܕܡܛܪܝܘܣ ܡܠܟܐ ܕܫܠܝܬ ܐܪܥܐ ܩܕܡܘܗܝ ܘܠܝܬ ܐܢܫ ܕܩܐܡ ܠܩܘܒܠܗ ܫܪܐ ܠܟܠܗܘܢ ܚܝܠܘ̈ܬܗ ܐܢܫ ܐܢܫ ܠܕܘܟܬܗ ܣܛܪ ܡܢ ܚܝ̈ܠܘܬܗ ܢܘܟܪ̈ܝܐ ܕܓܒܐ ܡܢ ܓܙܪ̈ܬܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܘܣܢܘܘܗܝ ܟܘܠܗܘܢ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܕܐܒܗ̈ܘܗܝ38 Als König Demetrius feststellte, dass unter seiner Herrschaft im Land Ruhe herrschte und dass niemand sich ihm widersetzte, schickte er alle seine Soldaten nach Hause, außer den Söldnertruppen, die er bei den Völkern auf den Inseln angeworben hatte. Das nahmen ihm die Soldaten, die schon unter seinen Vorgängern gedient hatten, sehr übel.
39 ܛܪܝܦܘܢ ܕܝܢ ܐܝܬܘܗܝ ܗܘܐ ܡܢ ܪ̈ܚܡܐ ܕܐܠܟܣܢܕܪܣ ܡܢ ܩܕܝܡ ܘܚܙܐ ܕܟܠܗܘܢ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܡܪܛܢܝܢ ܥܠ ܕܡܛܪܝܘܣ ܘܐܙܠ ܠܗ ܠܘܬ ܝܡܠܟ ܥܪܒܝܐ ܗܘ ܕܡܪܒܐ ܗܘܐ ܠܐܢܛܝܟܘܣ ܛܠܝܐ39 Tryphon, der früher zur Umgebung Alexanders gehört hatte, merkte, wie unzufrieden alle Soldaten über Demetrius waren. Er reiste daher zu dem Araber Jamliku, der Antiochus, den kleinen Sohn Alexanders, aufzog,
40 ܘܐܬܐܡܢ ܗܘܐ ܠܘܬܗ ܐܝܟ ܕܢܫܠܡܝܘܗܝ ܠܗ ܘܢܡܠܟܝܘܗܝ ܚܠܦ ܐܒܘܗܝ ܘܐܡܪ ܠܗ ܟܠ ܡܕܡ ܕܓܪܡ ܕܡܛܪܝܘܣ ܘܒܥܠܕܒܒܘܬܐ ܕܐܚܝܕܝܢ ܥܡܗ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܘܩܘܝ ܬܡܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓ̈ܝܐܐ40 und drängte ihn, ihm den Jungen mitzugeben, damit er seinem Vater als König nachfolgen könne. Er unterrichtete ihn auch über das Vorgehen des Demetrius und wie dieser sich die Feindschaft seiner Truppen zugezogen hatte. Tryphon blieb längere Zeit dort.
41 ܘܫܠܚ ܝܘܢܬܢ ܠܕܡܛܪܝܘܣ ܕܢܦܩ ܠܪܒ ܚܣܢܐ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ ܘܠܕܐܝܬ ܒܚܣܢܐ ܡܛܠ ܕܡܩܪܒܝܢ ܗܘܘ ܓܝܪ ܥܡ ܐܝܣܪܝܠ41 Jonatan hatte inzwischen König Demetrius gebeten, die Besatzungstruppen aus der Burg von Jerusalem und aus den anderen Festungen abzuziehen; sie verhielten sich nämlich feindlich gegen Israel.
42 ܘܫܠܚ ܕܡܛܪܝܘܣ ܠܝܘܢܬܢ ܘܐܡܪ ܠܐ ܗܘܐ ܗܠܝܢ ܒܠܚܘܕ ܐܥܒܕ ܠܟ ܘܠܥܡܟ ܐܠܐ ܡܫܒܚܘ ܐܫܒܚܟ ܘܠܥܡܟ ܐܢ ܐܬܪܐ ܢܗܘܐ42 Demetrius ließ Jonatan sagen: Nicht nur das will ich für dich und dein Volk tun; ich werde dich und dein Volk hoch zu Ehren bringen, sobald ich Gelegenheit dazu habe.
43 ܗܫܐ ܫܦܝܪ ܬܥܒܕ ܕܬܫܕܪ ܠܝ ܓܒܪ̈ܐ ܕܢܥܕܪܘܢܢܝ ܡܛܘܠ ܕܡܪܕܘ ܥܠܝ ܟܘܠܗܘܢ ܚܝ̈ܠܘܬܝ43 Im Augenblick wäre es aber gut, wenn du mir Männer schicktest, die mir im Kampf helfen können. Alle meine Truppen sind nämlich von mir abgefallen.
44 ܘܫܕܪ ܠܗ ܝܘܢܬܢ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܓܢܒܪ̈ܝ ܚܝܠܐ ܠܐܢܛܝܘܟܝ ܘܐܬܘ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܚܕܝ ܡܠܟܐ ܒܡܐܬܝܬܗܘܢ44 Jonatan sandte ihm dreitausend kampferfahrene Männer nach Antiochia. Als sie beim König eintrafen, freute er sich sehr über ihre Ankunft.
45 ܘܐܬܟܢܫܘ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܠܡܨܥܬܗ ܕܡܕܝܢܬܐ ܐܝܟ ܬܪܬܥܣܪܐ ܪܒܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܨܒܝܢ ܗܘܘ ܠܡܩܛܠܗ ܠܡܠܟܐ45 Da rotteten sich etwa hundertzwanzigtausend Einwohner mitten in der Stadt zusammen, um den König umzubringen.
46 ܘܥܪܩ ܡܠܟܐ ܠܕܪܬܐ ܘܐܚܕܘ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܠܡܥ̈ܠܢܐ ܕܡܕܝܢܬܐ ܘܫܪܝܘ ܠܡܩܪܒܘ46 Der König flüchtete sich in den Palast, aber die Einwohner besetzten die Durchgangsstraßen der Stadt und begannen den Kampf.
47 ܘܩܪܐ ܡܠܟܐ ܠܝܗܘ̈ܕܝܐ ܠܥܘܕܪܢܐ ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬܗ ܟܠܗܘܢ ܐܟܚܕܐ ܘܐܬܒܕܪܘ ܒܡܕܝܢܬܐ ܘܩܛܠܘ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܥܣܪ ܪ̈ܒܘܢ ܒܢܝܢܫܐ47 Da rief der König die Juden zu Hilfe. Sie fanden sich sofort vollzählig bei ihm ein, schwärmten in die Stadt aus und erschlugen an jenem Tag fast hunderttausend Menschen.
48 ܘܐܘܩܕܘܗ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܫܩܠܘ ܒܙܬܐ ܣܓܝܐܬܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܘܦܪܩܘ ܠܡܠܟܐ48 Sie steckten auch die Stadt in Brand und machten große Beute. So retteten sie den König.
49 ܘܚܙܘ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܕܐܚܕܘܗ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܠܡܕܝܢܬܐ ܐܝܟ ܕܨܒܝܢ ܗܘܘ ܘܐܬܟܪܗܘ ܒܪ̈ܥܝܢܝܗܘܢ ܘܩܥܘ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܒܒܥܘܬܐ ܘܐܡܪܝܢ49 Als nun die Einwohner bemerkten, dass die Stadt der Willkür der Juden ausgeliefert war, verloren sie jeden Mut; sie schrien zum König und flehten:
50 ܗܒ ܠܢ ܝܡܝܢܐ ܘܢܫܠܘܢ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܕܡܩܪܒܝܢ ܥܡܢ ܘܥܡ ܡܕܝܢܬܐ50 Schließ Frieden mit uns! Wenn nur die Juden aufhören, gegen uns und die Stadt zu kämpfen!
51 ܘܫܕܘ ܙܝܢܗܘܢ ܘܥܒܕܘ ܫܠܡܐ ܘܐܫܬܒܚܘ ܝܗܘ̈ܕܝܐ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܩܕܡ ܟܘܠܗܘܢ ܕܒܡܠܟܘܬܗ ܘܗܦܟܘ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܐܝܬ ܥܡܗܘܢ ܒܙܬܐ51 Sie warfen die Waffen weg und schlossen Frieden. Die Juden aber wurden vom König und von allen seinen Untertanen geehrt. Man sprach von ihnen in seinem ganzen Reich und sie kehrten mit reicher Beute nach Jerusalem zurück. Jonatans Parteinahme für Antiochus VI.
52 ܘܝܬܒ ܕܡܛܪܝܘܣ ܥܠ ܟܘܪܣܝܐ ܕܡܠܟܘܬܗ ܘܫܠܝܬ ܐܪܥܐ ܩܕܡܘܗܝ52 König Demetrius hatte die Macht wieder fest in seiner Hand und das Land war ruhig unter seiner Herrschaft.
53 ܘܕܓܠ ܟܠ ܕܐܡܪ ܘܐܫܬܚܠܦ ܠܗ ܥܠ ܝܘܢܬܢ ܘܠܐ ܦܪܥܗ ܐܝܟ ܡܪ̈ܗܛܐ ܕܪܗܛ ܒܬܪܗ ܘܐܠܨ ܗܘܐ ܠܗ ܛܒ53 Da hielt er nichts von dem, was er versprochen hatte. Er brach mit Jonatan und vergalt ihm die erwiesene Freundschaft nicht, sondern setzte ihm hart zu.
54 ܡܢ ܒܬܪ ܗܠܝܢ ܕܝܢ ܗܦܟ ܛܪܝܦܘܢ ܘܐܢܛܝܟܣ ܛܠܝܐ ܙܥܘܪ̈ܐ ܥܡܗ ܘܐܡܠܟ ܘܩܛܪ ܬܓܐ54 Danach kehrte Tryphon mit dem kleinen Antiochus zurück. Der Knabe trat die Herrschaft an und setzte sich die Krone auf.
55 ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬܗ ܟܠܗܘܢ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܐܝܠܝܢ ܕܒܕܪ ܕܡܛܪܝܘܣ ܘܐܩܪܒ ܥܡܗ ܘܥܪܩ ܘܐܬܬܒܪ55 Alle Truppen, die Demetrius davongejagt hatte, schlossen sich ihm an. Sie kämpften gegen Demetrius und schlugen ihn in die Flucht.
56 ܘܢܣܒ ܛܪܝܦܘܢ ܦܝ̈ܠܐ ܘܐܚܕܗ ܠܐܢܛܝܘܟܝ56 Tryphon erbeutete die Elefanten und nahm Antiochia ein.
57 ܘܟܬܒ ܐܢܛܝܟܘܣ ܛܠܝܐ ܠܝܘܢܬܢ ܘܐܡܪ ܡܩܝܡ ܐܢܐ ܠܟ ܪܒܘܬ ܟܗܢܘܬܐ ܘܡܩܝܡ ܐܢܐ ܥܠ ܐܪܒܥܐ ܢܡܘ̈ܣܝܢ ܘܕܬܗܘܐ ܪܚܡܐ ܕܡܠܟܐ57 Danach schrieb Antiochus der Jüngere an Jonatan: Ich bestätige dich im Hohenpriesteramt und unterstelle dir die vier Bezirke. Du darfst auch den Titel «Freund des Königs» führen.
58 ܘܫܕܪ ܠܗ ܕܗܒܐ ܘܫܕܝܬܐ ܘܝܗܒ ܠܗ ܫܘܠܛܢܐ ܕܢܗܘܐ ܫܬܐ ܒܡܐ̈ܢܝ ܕܗܒܐ ܘܕܢܗܘܐ ܠܒܫ ܐܪ̈ܓܘܢܐ ܘܕܢܗܘܘܢ ܠܗ ܦܪ̈ܦܐ ܕܕܗܒܐ58 Und er ließ Jonatan goldenes Tafelgerät überbringen und gewährte ihm das Vorrecht, aus goldenen Bechern zu trinken, sich in Purpur zu kleiden und eine goldene Spange zu tragen.
59 ܘܠܐܚܘܗܝ ܫܡܥܘܢ ܐܩܝܡܗ ܫܠܝܛܐ ܡܢ ܫܒܠܬܐ ܕܡܨܪܝܢ ܥܕܡܐ ܠܬܚܘܡܐ ܕܨܘܪ59 Jonatans Bruder Simeon machte er zum Befehlshaber über alle Truppen, die zwischen der Tyrischen Steige und der ägyptischen Grenze ihren Standort hatten.
60 ܘܢܦܩ ܝܘܢܬܢ ܘܡܗܠܟ ܗܘܐ ܒܥܒܪ ܢܗܪܐ ܒܡܕܝ̈ܢܬܐ ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬܗ ܟܠܗܘܢ ܚܝܠܘ̈ܬܐ ܕܣܘܪܝ ܠܥܘܕܪܢܐ ܘܐܬܐ ܠܐܫܩܠܘܢ ܘܩܒܠܘܗܝ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܒܬܫܒܘܚܬܐ60 Darauf brach Jonatan auf, zog durch das Gebiet jenseits des Stroms und wandte sich dann gegen die Städte in der Küstenebene. Alle Truppen in Syrien schlossen sich ihm als Verbündete an. Als er vor Aschkelon erschien, bereiteten ihm die Bürger vor der Stadt einen glänzenden Empfang.
61 ܘܐܙܠ ܡܢ ܬܡܢ ܠܥܙܐ ܘܐܚܕܘ ܬܪ̈ܥܐ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܘܫܪܐ ܥܠܝܗ ܘܐܘܩܕܘܗ ܘܒܙܘ ܐܢܘܢ61 Von dort zog er nach Gaza. Doch die Einwohner von Gaza schlossen die Tore. Jonatan belagerte die Stadt, brannte die Häuser in der Umgebung nieder und plünderte sie aus.
62 ܘܒܥܘ ܒܢ̈ܝ ܥܙܐ ܡܢ ܝܘܢܬܢ ܘܝܗܒ ܠܗܘܢ ܝܡܝܢܐ ܘܢܣܒ ܒܢ̈ܝ ܪ̈ܘܪܒܢܝܗܘܢ ܠܗܡܝܪ̈ܐ ܘܫܕܪ ܐܢܘܢ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܗܠܟ ܒܐܬܪܐ ܥܕܡܐ ܠܕܪܡܣܘܩ62 Daraufhin baten die Einwohner Gazas Jonatan um Frieden. Er schloss mit ihnen einen Vertrag, nahm die Söhne der führenden Familien als Geiseln und ließ sie nach Jerusalem bringen. Dann zog er durch das Land bis nach Damaskus.
63 ܘܫܡܥ ܝܘܢܬܢ ܕܐܬܘܪ̈ܒܝ ܚܝ̈ܠܐ ܕܕܡܛܪܝܘܣ ܠܩܕܘܫ ܕܒܓܠܝܠܐ ܒܚܝ̈ܠܘܬܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܘܡܬܪܥܝܢ ܕܢܥܒܪܘܢܗ ܡܢ ܫܘܠܛܢܗ63 Dabei erfuhr Jonatan, dass die Feldherren des Demetrius mit einem großen Heer nach Kedesch in Galiläa gezogen seien, um seine Maßnahmen zu durchkreuzen.
64 ܘܦܠܓ ܒܗܘܢ ܘܠܐܚܘܗܝ ܫܡܥܘܢ ܫܒܩ ܒܐܬܪܐ64 Daher rückte er gegen sie vor. Seinen Bruder Simeon aber hatte er im Land zurückgelassen.
65 ܘܫܪܐ ܫܡܥܘܢ ܒܝܬ ܫܘܪܐ ܘܡܩܪܒ ܗܘܐ ܥܡܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܘܚܒܫ ܐܢܘܢ65 Simeon schlug sein Lager vor Bet-Zur auf, belagerte die Stadt lange Zeit und schloss sie ein.
66 ܘܒܥܘ ܡܢܗ ܕܢܣܒ ܝܡܝܢܐ ܘܝܗܒ ܠܗܘܢ ܘܐܦܩ ܐܢܘܢ ܡܢ ܬܡܢ ܘܐܚܕܗ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܐܘܬܒ ܬܡܢ ܡܛܪܬܐ66 Schließlich baten sie ihn um Frieden. Er ging darauf ein, vertrieb die Feinde von dort, besetzte die Stadt und legte Truppen hinein.
67 ܘܝܘܢܬܢ ܘܡܫܪܝܬܗ ܫܪܘ ܥܠ ܝܡܐ ܕܓܢܣܪ ܘܩܕܡܘ ܒܫܦܪܐ ܒܦܩܥܬܐ ܕܚܪܫܬ67 Jonatan bezog mit seinem Heer ein Lager am See Gennesaret. Morgens brachen sie früh auf und zogen in die Ebene von Hazor.
68 ܘܗܐ ܡܫܪܝܬܐ ܕܦ̈ܠܫܬܝܐ ܦܓ̣ܥܬ ܒܗܘܢ ܒܦܩܥܬܐ ܘܢܦܩܘ ܥܠܘܗܝ ܡܢ ܒܝܬ ܛܘܪ̈ܐ ܗܢܘܢ ܘܐܪܥܘܗܝ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ68 Dort stießen sie auf fremde Truppen. Diese hatten einen Teil ihrer Männer in den Bergen als Hinterhalt gegen Jonatan zurückgelassen und griffen ihn nun von vorn an.
69 ܘܟܡܐ̈ܢܐ ܩܡܘ ܡܢ ܕܘܟܬܗܘܢ ܘܐܩܪܒܘ ܩܪܒܐ ܘܥܪܩܘ ܕܒܝܬ ܝܘܢܬܢ ܟܘܠܗܘܢ69 Dann brachen die Truppen, die im Hinterhalt lagen, aus ihrer Stellung hervor und griffen in den Kampf ein.
70 ܘܠܐ ܐܫܬܚܪ ܡܢܗܘܢ ܐܦ ܠܐ ܚܕ ܐܠܐ ܐܢ ܡܬܝܬܐ ܒܪ ܥܒܕܫܠܘܡ ܘܝܗܘܕܐ ܒܪ ܟܣܦܝ ܪ̈ܒܝ ܚܝ̈ܠܐ ܘܚܝܠܘ̈ܬܐ70 Da liefen alle Soldaten Jonatans davon. Keiner blieb zurück, außer den Truppenführern Mattatias, dem Sohn Abschaloms, und Judas, dem Sohn Halfis.
71 ܘܨܪܝ ܝܘܢܬܢ ܢܚܬ̈ܘܗܝ ܘܐܪܡܝ ܥܦܪܐ ܒܪܫܗ ܘܨܠܝ71 Jonatan aber zerriss sein Gewand, streute sich Staub auf das Haupt und betete.
72 ܘܐܬܗܦܟ ܥܠܝܗܘܢ ܒܩܪܒܐ ܘܬܒܪ ܐܢܘܢ ܘܥܪܩܘ72 Dann nahm er den Kampf gegen die Feinde auf und schlug sie in die Flucht.
73 ܘܚܒܪ̈ܘܗܝ ܕܥܪܝܩܝܢ ܟܕ ܚܙܘ ܕܬܒܪ ܐܢܘܢ ܘܥܪܩܘ ܗܦܟܘ ܘܐܬܘ ܠܘܬܗ ܘܪܕܦܝܢ ܗܘܘ ܠܗܘܢ ܥܡܗ ܥܕܡܐ ܠܩܕܘܫ ܥܕܡܐ ܠܡܫܪܝܬܗܘܢ ܘܫܪܘ ܬܡܢ73 Als seine Leute, die davongelaufen waren, das sahen, kehrten sie zu ihm zurück und machten sich mit ihm an die Verfolgung, bis sie das Lager der Feinde bei Kedesch erreichten. Dort machten sie Halt.
74 ܘܢܦܠܘ ܡܢ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܐܝܟ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܗܦܟ ܝܘܢܬܢ ܠܐܘܪܫܠܡ74 An jenem Tag fielen von den fremden Truppen etwa dreitausend Mann. Darauf kehrte Jonatan nach Jerusalem zurück.