SCRUTATIO

Mercoledi, 9 settembre 2026 - Natività Beata Vergine Maria ( Letture di oggi)

Ezechiele ܚܙܩܝܐܝܠ 12


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ1 Das Wort des Herrn erging an mich:
2 ܒܪܢܫܐ ܒܓܘ ܒܝܬܐ ܡܡܪܡܪܢܐ ܝܬ̇ܒ ܐܢܬ ܕܥܝ̈ܢܐ ܐܝܬ ܠܗܘܢ ܘܠܐ ܚܙ̇ܝܢ ܘܐ̈ܕܢܐ ܐܝܬ ܠܗܘܢ ܘܠܐ ܫܡ̇ܥܝܢ ܡܛܠ ܕܒܝܬܐ ܐܢܘܢ ܡܡܪܡܪܢܐ2 Menschensohn, du wohnst mitten unter einem widerspenstigen Volk, das Augen hat, um zu sehen, und doch nicht sieht, das Ohren hat, um zu hören, und doch nicht hört; denn sie sind ein widerspenstiges Volk.
3 ܐܢܬ ܕܝܢ ܒܪܢܫܐ ܥܒܕ ܠܟ ܡܐ̈ܢܐ ܕܫܒܝܬܐ ܘܐܫܬܒܝ ܒܐܝܡܡܐ ܠܥܢܝ̈ܗܘܢ ܡܢ ܐܬܪܟ ܠܐܬܪܐ ܐܚܪܢܐ ܕܢܚܙܘܢ ܡܛܠ ܕܒܝܬܐ ܐܢܘܢ ܡܡܪܡܪܢܐ3 Du, Menschensohn, pack deine Sachen, als würdest du verschleppt, und geh am hellen Tag vor ihren Augen weg, als ob du vor ihren Augen von deinem Wohnsitz an einen andern verschleppt würdest. Vielleicht sehen sie es; aber sie sind ja ein widerspenstiges Volk.
4 ܘܐܦܩ ܡܐ̈ܢܝܟ ܐܝܟ ܡܐ̈ܢܐ ܕܫܒܝܬܐ ܒܐܝܡܡܐ ܠܥܢܝ̈ܗܘܢ ܘܐܢܬ ܦܘܩ ܒܪܡܫܐ ܐܝܟ ܕܒܫܒܝܐ4 Trag dein Gepäck bei Tag vor ihren Augen hinaus wie ein Mann, der verschleppt wird. Am Abend aber geh selbst vor ihren Augen hinaus wie die Leute, die in die Verbannung ziehen.
5 ܘܬܪܘܥ ܐܣܬܐ ܠܥܢܝ̈ܗܘܢ ܘܦܘܩ ܒܗ̇5 Brich dir vor ihren Augen ein Loch in die Wand und kriech hindurch!
6 ܘܫܩܘܠ ܫܩܘܠܬܐ ܥܠ ܟܬܦܟ ܘܦܘܩ ܒܥܡܛܢܐ ܘܟܣܐ ܐ̈ܦܝܟ ܕܠܐ ܬܚܙܐ ܠܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܐܬܐ ܝܗܒ̇ܬܟ ܠܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ6 Vor ihren Augen nimm das Gepäck auf die Schulter! Bring es in der Dunkelheit weg! Verhülle dein Gesicht, damit du das Land nicht mehr siehst. Denn ich habe dich zum Mahnzeichen für das Haus Israel gemacht.
7 ܘܥ̇ܒܕܬ ܗܟܢܐ ܐܝܟ ܕܦܩܕܢܝ ܡܐ̈ܢܝ ܐܦܩ̇ܬ ܒܐܝܡܡܐ ܐܝܟ ܡܐ̈ܢܐ ܕܫܒܝܬܐ ܘܐܣܬܐ ܬܪܥ̇ܬ ܒܪܡܫܐ ܘܒܥܡܛܢܐ ܢܦܩ̇ܬ ܘܥܠ ܟܬܦܝ ܫܩ̇ܠܬ ܠܥܢܝ̈ܗܘܢ7 Ich tat, was mir befohlen wurde. Bei Tag trug ich mein Gepäck hinaus wie ein Mann, der verschleppt wird. Am Abend brach ich mit den Händen ein Loch durch die Wand; in der Dunkelheit kroch ich hindurch. Dann nahm ich vor ihren Augen das Gepäck auf die Schulter.
8 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܒܨܦܪܐ ܠܡܐܡܪ8 Am nächsten Morgen erging das Wort des Herrn an mich:
9 ܒܪܢܫܐ ܐܢ ܐܡ̇ܪܝܢ ܠܟ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܒܝܬܐ ܡܡܪܡܪܢܐ ܡܢܐ ܥܒ̇ܕ ܐܢܬ9 Menschensohn, hat nicht das Haus Israel, das widerspenstige Volk, zu dir gesagt: Was machst du da?
10 ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ ܪܒܐ ܢܫܩܘܠ ܫܩܘܠܬܐ ܗܕܐ ܒܐܘܪܫܠܡ ܘܟܠܗܘܢ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܥܡܗ10 Sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Dieses drohende Wort gilt dem Fürsten von Jerusalem und dem ganzen Volk Israel, das in Jerusalem wohnt.
11 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܐܢܐ ܐܢܐ ܐܬܟܘܢ ܐܝܟ ܕܥܒ̇ܕܬ ܗܟܢܐ ܢܬܥܒܕ ܠܟܘܢ ܘܒܫܒܝܬܐ ܬܐܙܠܘܢ11 Sag: Ich bin ein Mahnzeichen für euch: Was ich getan habe, das wird mit ihnen geschehen; in die Verbannung, in die Gefangenschaft werden sie ziehen.
12 ܘܪܒܐ ܕܒܟܘܢ ܥܠ ܟܬܦܗ ܢܫܩܘܠ ܘܒܥܡܛܢܐ ܢܦܘܩ ܘܢܬܪܘܥ ܐܣܬܐ ܘܢܦܘܩ ܒܗ̇ ܘܢܚܦܐ ܐ̈ܦܘܗܝ ܕܠܐ ܢܚܙܝܗ̇ ܠܐܪܥܐ12 Ihr Fürst wird in der Dunkelheit sein Gepäck auf die Schulter nehmen und hinausgehen. In die Mauer wird man ein Loch brechen, um hindurchzugehen. Er wird sein Gesicht verhüllen, um mit seinen Augen das Land nicht zu sehen.
13 ܘܐܦܪܘܣ ܡܨܝܕܬܝ ܥܠܘܗܝ ܘܢܬܬܨܝܕ ܒܗ̇ ܘܐܝܬܝܘܗܝ ܠܒܒܠ ܠܐܪܥܐ ܕܟ̈ܠܕܝܐ ܘܠܐ ܢܚܙܝܗ̇ ܘܬܡܢ ܢܡܘܬ13 Ich aber werfe mein Netz über ihn, damit er sich in meinen Schlingen fängt. Dann bringe ich ihn nach Babel, ins Land der Chaldäer; doch er wird nichts davon sehen. Dort wird er sterben.
14 ܘܟܠܗܘܢ ܕܚܕܝܪܝܢ ܠܗ ܘܡܥܕܪܝܢ ܠܗ ܘܡܥܫܢܝܢ ܠܗ ܐܕܪܐ ܠܟܠ ܪܘܚ ܘܚܪܒܐ ܐܫܕܪ ܒܬܪܗܘܢ14 Alle, die bei ihm sind und ihm helfen wollen, alle seine Truppen zerstreue ich in alle Winde und ich zücke das Schwert hinter ihnen.
15 ܘܢܕܥܘܢ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܕܒ̇ܕܪܬ ܐܢܘܢ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܘܕܪܝܬ̇ ܐܢܘܢ ܒܐܪ̈ܥܬܐ15 Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin. Wenn ich sie unter die Völker zerstreue und in alle Länder vertreibe,
16 ܘܐܘܬܪ ܡܢܗܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܒܡܢܝܢܐ ܡܢ ܚܪܒܐ ܘܡܢ ܟܦܢܐ ܘܡܢ ܡܘܬܢܐ ܕܢܫܬܥܘܢ ܟܘܠܗ̇ ܛܢܦܘܬܗܘܢ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܕܐܙܠܘ ܠܘܬܗܘܢ. ܘܢܕܥܘܢ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ16 lasse ich einige von ihnen das Schwert, den Hunger und die Pest überleben, damit sie bei den Völkern, zu denen sie kommen, von all ihren Gräueltaten erzählen. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
17 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ17 Das Wort des Herrn erging an mich:
18 ܒܪܢܫܐ. ܠܚܡܟ ܒܙܘܥܬܐ ܬܐܟܘܠ. ܘܡ̈ܝܟ ܒܙܘܥܬܐ ܘܒܕܚܠܬܐ ܬܫܬܐ.18 Menschensohn, iss dein Brot mit Zittern und trink dein Wasser mit Angst und Entsetzen!
19 ܘܐܡܪ ܠܥܡܐ ܕܐܪܥܐ ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ ܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܠܐܪܥܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܠܚܡܗܘܢ ܒܕܚܠܬܐ ܢܐܟܠܘܢ ܘܡܝ̈ܗܘܢ ܒܬܡܗܐ ܢܫܬܘܢ ܡܛܠ ܕܚ̇ܪܒܐ ܐܪܥܐ ܒܡܠܐܗ̇ ܡܢ ܥܘ̣ܠܐ ܕܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇19 Dann sag zum Volk im Land: So spricht Gott, der Herr, zu den Einwohnern Jerusalems über das Land Israel: Sie werden ihr Brot mit Angst essen und ihr Wasser mit Schaudern trinken; denn ihr Land wird verwüstet und ausgeplündert wegen der Gewalttaten all seiner Bewohner.
20 ܘܡܕܝܢ̈ܬܐ ܕܝ̈ܬܒܢ ܢܚܪ̈ܒܢ ܘܐܪܥܐ ܠܚܒܠܐ ܬܗܘܐ ܘܬܕܥܘܢ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ20 Die bewohnten Städte sollen verheert und das Land verwüstet werden. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
21 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ21 Das Wort des Herrn erging an mich:
22 ܒܪܢܫܐ ܡܢܐ ܗܘ ܡܬܠܐ ܗܢܐ ܕܡܡܬܠܝܢ ܥܠܝܟܘܢ ܒܐܪܥܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܐܡ̇ܪܝܢ ܢܓܪܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܢܐܒܕ ܟܠܗ ܚܙܘܐ22 Menschensohn, was habt ihr da für ein Sprichwort im Land Israel? Ihr sagt: Die Zeit zieht sich hin, die Visionen erfüllen sich nie.
23 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ ܡܒܛܠ ܐܢܐ ܠܗ ܠܡܬܠܐ ܗܢܐ ܘܠܐ ܢܡܬܠܘܢܗ ܬܘܒ ܒܐܝܣܪܝܠ ܐܠܐ ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܢܩܪܒܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܢܗܘܐ ܟܠܗ ܚܙܘܐ23 Darum sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Ich werde mit diesem Sprichwort Schluss machen und man wird es in Israel nicht mehr gebrauchen. Sag stattdessen zu ihnen: Die Zeit und alles, was die Visionen verkünden, ist nahe.
24 ܘܬܘܒ ܠܐ ܢܗܘܐ ܟܠ ܚܙܘܐ ܕܓܠܐ ܘܩܨܡܐ ܕܦܠܓܘܬܐ ܒܝܢܬ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ24 Denn nichtige Sehersprüche und trügerische Orakel wird es im Haus Israel nicht mehr geben.
25 ܡܛܠ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܐܡ̇ܪܬ ܘܐܡ̇ܪ ܐܢܐ ܡܠܬܐ ܘܥܒ̇ܕ ܐܢܐ ܠܗ̇ ܘܠܐ ܡܫܘܚܪ ܐܢܐ ܘܒܝ̈ܘܡܬܟܘܢ ܒܝܬܐ ܡܡܪܡܪܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܠܬܐ ܘܐܥܒܕܝܗ̇ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ25 Denn ich, der Herr, sage, was ich sage, damit es geschieht. Es lässt nicht mehr lange auf sich warten; denn, du widerspenstiges Volk, wenn ich in euren Tagen spreche, dann führe ich auch aus, was ich sage - Spruch Gottes, des Herrn.
26 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ26 Das Wort des Herrn erging an mich:
27 ܒܪܢܫܐ ܗܐ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܐܡ̇ܪܝܢ ܚܙܘܐ ܕܚ̇ܙܐ ܗܢܐ ܠܝܘ̈ܡܬܐ ܗܘ ܣܓ̈ܝܐܐ ܘܠܙܒ̈ܢܐ ܪ̈ܚܝܩܐ ܡܬܢܒܐ27 Menschensohn, das Haus Israel sagt: Die Vision, die er hat, handelt von späteren Tagen, er weissagt für ferne Zeiten.
28 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ ܬܘܒ ܠܐ ܢܗܘܐ ܦܘܫܐ ܠܡ̈ܠܝ ܡܠܬܐ ܕܐܡ̇ܪ ܐܢܐ ܥܒ̇ܕ ܐܢܐ ܠܗ̇ ܐܡ̇ܪ ܡܪܐ ܡܪ̈ܘܬܐ28 Darum sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Nichts von dem, was ich sage, lässt lange auf sich warten; was ich sage, geschieht - Spruch Gottes, des Herrn.