SCRUTATIO

Venerdi, 21 agosto 2026 - San Pio X papa ( Letture di oggi)

Proverbi ܡܬ̈ܠܐ 11


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PeshittaPattloch Bibel
1 ܡܣܐ̈ܬܐ ܕܢܟܠܐ ܡܣܠܐ ܡܪܝܐ ܘܒܡܬ̈ܩܠܐ ܬܪ̈ܝܨܐ ܨܒܐ1 Falsche Waage ist dem Herrn ein Greuel und richtiges Gewicht sein Wohlgefallen.
2 ܐܬܪ ܕܥܐܠܐ ܙܠܝܠܘܬܐ ܥܐܠ ܨܥܪܐ ܘܠܡܟܝ̈ܟܐ ܚܟܡܬܐ2 Kommt Übermut, so kommt auch Schande, doch bei Bescheidenen ist Weisheit.
3 ܣܒܪܐ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܢܬܒܢܐ ܘܪܡܘܬܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܣܬܚܦ3 Die Unschuld führt zum Ziel die Redlichen, Verderbtheit macht zunichte die Verbrecher.
4 ܠܐ ܡܗܢܐ ܥܘܬܪܐ ܒܝܘܡܐ ܕܪܘܓܙܐ ܙܕܝܩܘܬܐ ܕܝܢ ܡܦܨܝܐ ܡܢ ܡܘܬܐ4 Reichtum nützt am Tag des Zornes nichts, Gerechtigkeit jedoch bewahrt vor Tod.
5 ܙܕܝܩܘܬܗ ܕܬܡܝܡܐ ܬܬܪܘܨ ܐܘܪܚܗ ܘܒܥܘ̣ܠܗ ܢܦܠ ܥ̇ܘܠܐ5 Des Lauteren Gerechtigkeit macht eben seinen Weg, der Frevler aber kommt zu Fall durch seine Schlechtigkeit.
6 ܙܕܝܩܘܬܗܘܢ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܬܦܨܐ ܐܢܘܢ ܘܥܘ̈ܠܐ ܒܥܘ̣ܠܗܘܢ ܢܬܬܚܕܘܢ6 Der Redlichen Gerechtigkeit bringt ihnen Rettung, Verbrecher aber fangen sich in ihrer Gier.
7 ܡܐ ܕܡܝܬ ܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܐܒܕ ܣܒܪܗ ܘܣܒܪܗܘܢ ܕܒܝܫ̈ܐ ܐܒܕ7 Beim Tod des (schlechten) Menschen schwindet alle Hoffnung, und die Erwartungen der Toren sind zunichte.
8 ܙܕܝܩܐ ܡܢ ܐܘܠܨܢܐ ܢܬܦܨܐ ܘܢܥܘܠ ܥܘܠܐ ܚܠܦܘܗܝ8 Gerettet aus der Not wird der Gerechte, und an seine Stelle rückt der Frevler.
9 ܥܘܠܐ ܒܦܘܡܗ ܡܚܒܠ ܚܒܪܗ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܒܝܕܥܬܐ ܢܬܥܫܢܘܢ9 Durch seinen Mund verführt der Schurke seinen Nächsten, aber die Gerechten retten sich durch Einsicht.
10 ܒܛܒ̈ܬܗܘܢ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܬܥܫܢ ܡܕܝܢܬܐ ܘܒܐܒܕܢܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܚܕܐ10 Beim Glücke der Gerechten jauchzt die Stadt, und Jubel herrscht beim Untergang der Frevler.
11 ܒܒܘܪ̈ܟܬܗܘܢ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܬܬܪܝܡ ܡܕܝܢܬܐ ܘܒܦܘܡܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܣܬܚܦ11 Die Stadt blüht auf beim Segen Redlicher, doch abgerissen wird sie durch den Mund der Frevler.
12 ܕܫܐܛ ܠܚܒܪܗ ܚܣܝܪ ܪܥܝܢܐ ܗܘ ܘܓܒܪܐ ܣܟܘܠܬܢܐ ܒܫܬܩܐ ܥܡܪ12 Der Tor behandelt seinen Nächsten mit Verachtung, ein kluger Mann jedoch hüllt sich in Schweigen.
13 ܐܟܠܩܪܨܐ ܓܠܐ ܐܪܙܐ ܘܕܡܗܝܡܢ ܒܪܘܚܗ ܟܣܐ ܡܠܬܐ13 Wer herumläuft als Verleumder, der verrät Geheimnisse; wer aber zuverlässig ist, kann etwas still für sich behalten.
14 ܥܡܐ ܕܡܕܒܪܢܐ ܠܝܬ ܠܗ ܢܦܠ ܘܦܘܪܩܢܗ ܒܡܠ̣ܟܐ ܣܓܝܐܐ14 Wenn kluge Überlegung mangelt, kommt ein Volk zu Fall; in reichlicher Beratung aber ist das Heil gelegen.
15 ܒܝܫܐ ܡܒܐܫ ܡܐ ܕܐܪܥ ܠܙܕܝܩܐ ܡܛܠ ܕܣܢܐ ܠܕܡܣܟܝܢ ܠܣܒܪܐ15 Schlimm geht es aus, wenn man für andre bürgt; wer aber Handschlag ablehnt, der geht sicher.
16 ܐܢܬܬܐ ܡܪܚܡܢܝܬܐ ܡܣܡܟܐ ܬܫܒܘܚܬܐ ܠܓܒܪܐ ܟܘܪܣܝܐ ܕܝܢ ܕܨܥܪܐ ܐܢܬܬܐ ܣܢܝܬ ܫܪܪܐ ܚܒ̈ܢܢܐ ܐܦ ܒܥܘܬܪܗܘܢ ܗܘܝܢ ܨܪ̈ܝܟܝܢ ܘܥܫ̈ܝܢܐ ܡܣܡܟܝܢ ܝܕܥܬܐ16 Zu Ehren kommt die liebenswürdige Frau; ein Schandfleck ist die Frau, die Tugend haßt. Den Faulen geht die Habe aus; wer fleißig ist, gelangt zu Reichtum.
17 ܓܒܪܐ ܚܣܝܐ ܪܡܐ ܠܢܦܫܗ ܚ̈ܘܒܠܐ ܛܒ̈ܐ ܘܡܘܒܕ ܦܓܪܗ ܓܒܪܐ ܕܠܐ ܡܪܚܡ17 Wer gütig ist, erquickt sich selbst; wer grausam ist, der quält sich selbst.
18 ܪܫܝܥܐ ܥܒܕ ܥ̇ܒ̈ܕܐ ܕܥܬܐ ܘܕܙܪܥ ܙܕܝܩܘܬܐ ܩܘܫܬܐ ܗܘ ܐܓܪܗ18 Der Frevler erntet trügerische Zinsen, doch festen Lohn, wer sät Gerechtigkeit.
19 ܒܪܐ ܕܙܕܝܩܘܬܐ ܠܚܝ̈ܐ ܘܕܥܒܕ ܒܝܫܬܐ ܠܡܘܬܐ19 Wer feststeht in Gerechtigkeit, gelangt zum Leben, wer aber nach dem Bösen jagt, zu seinem Tod.
20 ܡܣܠܐ ܡܪܝܐ ܠܥܩ̈ܝܡܝ ܠܒܐ ܘܨܒܐ ܒܐܝܠܝܢ ܕܕܠܐ ܡܘܡ ܐܢܘܢ ܒܐܘܪܚܐ20 Ein Greuel ist dem Herrn, wer falschen Herzens ist; sein Wohlgefallen sind die schuldlos Wandelnden.
21 ܕܡܘܫܛ ܐܝܕܗ ܥܠ ܚܒܪܗ ܠܐ ܢܙܟܐ ܡܢ ܒܝܫܬܐ ܘܙܪܥܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܢܬܦܨܐ21 Die Hand darauf: der Böse bleibt nicht ungestraft, doch Rettung findet das Geschlecht der Frommen.
22 ܐܝܟ ܩܕܫܐ ܕܕܗܒܐ ܒܢܚܝܪܗ̇ ܕܚܙܝܪܬܐ ܗܟܢܐ ܗܝ ܐܢܬܬܐ ܫܦܝܪܬܐ ܣܪܝܬ ܛܥܡܐ22 Ein goldner Ring im Rüssel eines Schweines - ein schönes Weib, doch ohne Zartgefühl.
23 ܪܓܬܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܒܛܒ̈ܬܐ ܘܣܒܪܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܒܪܘܓܙܐ23 In Glück nur endet das Begehren der Gerechten, in Zorn jedoch der Frevelhaften Hoffnung.
24 ܐܝܬ ܕܕܝܠܗ ܙܪܥ ܘܣܓܝ ܡܥܠ ܘܐܝܬ ܕܕܠܐ ܕܝܠܗ ܡܟܢܫ ܘܙܥܘܪ ܗܘ ܠܗ24 Mancher teilt (an Arme) aus und wird noch reicher, und mancher spart wohl mehr als recht und kommt in Not.
25 ܢܦܫܐ ܒܪܝܟܬܐ ܬܕܗܢ ܘܠܝܛܐ ܬܘܒ ܢܬܬܠܝܛ25 Wer gerne gibt, wird gelabt, und wer erquickt, wird selbst erquickt.
26 ܕܟܠܐ ܥܒܘܪܐ ܒܐܘܠܨܢܐ ܢܫܒܩܝܘܗܝ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܘܒܘܪܟܬܐ ܬܗܘܐ ܥܠ ܪܫܗ ܕܐܝܢܐ ܕܡܙܒܢ26 Wer Korn zurückhält, den verwünscht das Volk; doch Segen kommt auf den herab, der Korn verkauft.
27 ܕܒܥܐ ܛܒܬܐ ܒܥܐ ܨܒܝܢܐ ܘܕܒܥܐ ܒܝܫܬܐ ܬܐܬܐ ܥܠܘܗܝ27 Wer Gutes anstrebt, sucht das Wohlgefallen (Gottes), und wer nach Bösem trachtet, den ereilt es auch.
28 ܕܬܟܝܠ ܥܠ ܥܘܬܪܗ ܢܦܠ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܐܝܟ ܛܪ̈ܦܐ ܢܦܪܥܘܢ28 Wer sich verläßt auf seinen Reichtum, kommt zu Fall; Gerechte aber sprießen gleich dem Laub.
29 ܕܒܢܐ ܒܝܬܗ ܒܥܬܐ ܢܫܒܘܩ ܠܒ̈ܢܘܗܝ ܬܢܚ̈ܬܐ ܕܠܐ ܟܐܫ ܒܒܝܬܗ ܢܦܠܓ ܠܒ̈ܢܘܗܝ ܪ̈ܘܚܐ ܘܣܟܠܐ ܢܗܘܐ ܥܒ̣ܕܐ ܠܚܟܝܡܐ29 Wer sich nicht kümmert um sein Haus, der erntet Wind; derTor wird Knecht bei dem, der weise ist.
30 ܦܐܪ̈ܘܗܝ ܕܙܕܝܩܐ ܐܝܠܢܐ ܕܚ̈ܝܐ ܘܡܬܒܕܪ̈ܢ ܢܦܫܬ̈ܐ ܕܥܘ̈ܠܐ30 Die Frucht des Rechttuns ist ein Lebensbaum, Gewalttat aber raubt das Leben.
31 ܐܢ ܙܕܝܩܐ ܠܡܚܣܢ ܚܝܐ ܪܫܝܥܐ ܘܚܛܝܐ ܐܝܟܐ ܡܫܬܟܚ31 Wenn dem Gerechten selbst vergolten wird auf Erden, um wieviel mehr dem Frevler und dem Sünder!