SCRUTATIO

Lunedi, 13 luglio 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Proverbi ܡܬ̈ܠܐ 11


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PeshittaMenge Bibel
1 ܡܣܐ̈ܬܐ ܕܢܟܠܐ ܡܣܠܐ ܡܪܝܐ ܘܒܡܬ̈ܩܠܐ ܬܪ̈ܝܨܐ ܨܒܐ1 Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel, aber volles Gewicht ist ihm wohlgefällig. –
2 ܐܬܪ ܕܥܐܠܐ ܙܠܝܠܘܬܐ ܥܐܠ ܨܥܪܐ ܘܠܡܟܝ̈ܟܐ ܚܟܡܬܐ2 Kommt Übermut, so kommt auch Schande; bei den Bescheidenen (oder: Demütigen) aber ist Weisheit. –
3 ܣܒܪܐ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܢܬܒܢܐ ܘܪܡܘܬܐ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܣܬܚܦ3 Die Redlichen leitet ihre Unschuld (sicher), die Treulosen aber richtet ihre Falschheit zugrunde. –
4 ܠܐ ܡܗܢܐ ܥܘܬܪܐ ܒܝܘܡܐ ܕܪܘܓܙܐ ܙܕܝܩܘܬܐ ܕܝܢ ܡܦܨܝܐ ܡܢ ܡܘܬܐ4 Reichtum nützt nichts am Tage des Zorngerichts, Gerechtigkeit aber errettet vom Tode (10,2). –
5 ܙܕܝܩܘܬܗ ܕܬܡܝܡܐ ܬܬܪܘܨ ܐܘܪܚܗ ܘܒܥܘ̣ܠܗ ܢܦܠ ܥ̇ܘܠܐ5 Die Gerechtigkeit des Unschuldigen macht seinen Weg eben, doch der Gottlose kommt durch seinen Frevelmut zu Fall. –
6 ܙܕܝܩܘܬܗܘܢ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܬܦܨܐ ܐܢܘܢ ܘܥܘ̈ܠܐ ܒܥܘ̣ܠܗܘܢ ܢܬܬܚܕܘܢ6 Die Rechtschaffenen rettet ihre Gerechtigkeit, aber die Treulosen werden durch die eigene Gier (oder: Schlechtigkeit) gefangen. –
7 ܡܐ ܕܡܝܬ ܓܒܪܐ ܥܘܠܐ ܐܒܕ ܣܒܪܗ ܘܣܒܪܗܘܢ ܕܒܝܫ̈ܐ ܐܒܕ7 Mit dem Tode eines gottlosen Menschen geht jede Hoffnung (für ihn) verloren, und die Erwartung der Ruchlosen wird vereitelt. –
8 ܙܕܝܩܐ ܡܢ ܐܘܠܨܢܐ ܢܬܦܨܐ ܘܢܥܘܠ ܥܘܠܐ ܚܠܦܘܗܝ8 Der Gerechte wird aus der Not gerettet, und der Gottlose muß an dessen Platz treten. –
9 ܥܘܠܐ ܒܦܘܡܗ ܡܚܒܠ ܚܒܪܗ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܒܝܕܥܬܐ ܢܬܥܫܢܘܢ9 Mit dem Munde sucht der Ruchlose seinen Nächsten zugrunde zu richten, aber durch ihre Umsicht retten sich die Gerechten. –
10 ܒܛܒ̈ܬܗܘܢ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܬܥܫܢ ܡܕܝܢܬܐ ܘܒܐܒܕܢܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܚܕܐ10 Beim Wohlergehen der Gerechten frohlockt die Stadt, und beim Untergang der Gottlosen herrscht Jubel. –
11 ܒܒܘܪ̈ܟܬܗܘܢ ܕܬܪ̈ܝܨܐ ܬܬܪܝܡ ܡܕܝܢܬܐ ܘܒܦܘܡܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܬܣܬܚܦ11 Durch den Segen der Rechtschaffenen kommt eine Stadt empor, aber durch den Mund der Gottlosen wird sie niedergerissen. –
12 ܕܫܐܛ ܠܚܒܪܗ ܚܣܝܪ ܪܥܝܢܐ ܗܘ ܘܓܒܪܐ ܣܟܘܠܬܢܐ ܒܫܬܩܐ ܥܡܪ12 Wer seinen Nächsten geringschätzig behandelt, ist unverständig, aber ein einsichtsvoller Mann schweigt still. –
13 ܐܟܠܩܪܨܐ ܓܠܐ ܐܪܙܐ ܘܕܡܗܝܡܢ ܒܪܘܚܗ ܟܣܐ ܡܠܬܐ13 Wer als Verleumder umhergeht, deckt Geheimnisse auf; wer aber ein treues Herz besitzt, hält die Sache geheim (= bewahrt Verschwiegenheit). –
14 ܥܡܐ ܕܡܕܒܪܢܐ ܠܝܬ ܠܗ ܢܦܠ ܘܦܘܪܩܢܗ ܒܡܠ̣ܟܐ ܣܓܝܐܐ14 Wenn keine umsichtige Leitung da ist, kommt ein Volk zu Fall; gut aber steht’s, wenn Ratgeber in großer Zahl da sind. –
15 ܒܝܫܐ ܡܒܐܫ ܡܐ ܕܐܪܥ ܠܙܕܝܩܐ ܡܛܠ ܕܣܢܐ ܠܕܡܣܟܝܢ ܠܣܒܪܐ15 Ganz schlimm kann es gehen, wenn man für einen andern Bürgschaft leistet; wer aber Verpflichtungen durch Handschlag meidet, geht sicher. –
16 ܐܢܬܬܐ ܡܪܚܡܢܝܬܐ ܡܣܡܟܐ ܬܫܒܘܚܬܐ ܠܓܒܪܐ ܟܘܪܣܝܐ ܕܝܢ ܕܨܥܪܐ ܐܢܬܬܐ ܣܢܝܬ ܫܪܪܐ ܚܒ̈ܢܢܐ ܐܦ ܒܥܘܬܪܗܘܢ ܗܘܝܢ ܨܪ̈ܝܟܝܢ ܘܥܫ̈ܝܢܐ ܡܣܡܟܝܢ ܝܕܥܬܐ16 Ein liebenswürdiges Weib erlangt Ehre (ein häßlicher Schandfleck aber ist eine Frau, die Redlichkeit haßt. Die Faulen bringen es nicht zu Vermögen, die Fleißigen aber erlangen Reichtum). –
17 ܓܒܪܐ ܚܣܝܐ ܪܡܐ ܠܢܦܫܗ ܚ̈ܘܒܠܐ ܛܒ̈ܐ ܘܡܘܒܕ ܦܓܪܗ ܓܒܪܐ ܕܠܐ ܡܪܚܡ17 Ein liebevoller Mensch erweist sich selbst Gutes, der Hartherzige aber schneidet sich selbst ins Fleisch. –
18 ܪܫܝܥܐ ܥܒܕ ܥ̇ܒ̈ܕܐ ܕܥܬܐ ܘܕܙܪܥ ܙܕܝܩܘܬܐ ܩܘܫܬܐ ܗܘ ܐܓܪܗ18 Der Gottlose erwirbt nur trügerischen Gewinn, wer aber Gerechtigkeit sät, einen sicheren Lohn. –
19 ܒܪܐ ܕܙܕܝܩܘܬܐ ܠܚܝ̈ܐ ܘܕܥܒܕ ܒܝܫܬܐ ܠܡܘܬܐ19 So gewiß die Gerechtigkeit zum Leben führt, so sicher geht der, welcher dem Bösen nachjagt, zu seinem Tode.
20 ܡܣܠܐ ܡܪܝܐ ܠܥܩ̈ܝܡܝ ܠܒܐ ܘܨܒܐ ܒܐܝܠܝܢ ܕܕܠܐ ܡܘܡ ܐܢܘܢ ܒܐܘܪܚܐ20 Menschen mit falschem Herzen sind dem HERRN ein Greuel; wer aber unsträflich wandelt, gefällt ihm wohl. –
21 ܕܡܘܫܛ ܐܝܕܗ ܥܠ ܚܒܪܗ ܠܐ ܢܙܟܐ ܡܢ ܒܝܫܬܐ ܘܙܪܥܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܢܬܦܨܐ21 Die Hand darauf! Der Böse bleibt nicht ungestraft; aber die Nachkommenschaft der Gerechten kommt wohlbehalten davon. –
22 ܐܝܟ ܩܕܫܐ ܕܕܗܒܐ ܒܢܚܝܪܗ̇ ܕܚܙܝܪܬܐ ܗܟܢܐ ܗܝ ܐܢܬܬܐ ܫܦܝܪܬܐ ܣܪܝܬ ܛܥܡܐ22 Ein goldener Ring am Rüssel einer Sau: so ist ein schönes Weib ohne Sittsamkeit. –
23 ܪܓܬܐ ܕܙܕܝܩ̈ܐ ܒܛܒ̈ܬܐ ܘܣܒܪܗܘܢ ܕܥܘ̈ܠܐ ܒܪܘܓܙܐ23 Das Streben der Gerechten führt zu lauter Glück, aber die Erwartung der Gottlosen zum Zorn (= Zorngericht Gottes). –
24 ܐܝܬ ܕܕܝܠܗ ܙܪܥ ܘܣܓܝ ܡܥܠ ܘܐܝܬ ܕܕܠܐ ܕܝܠܗ ܡܟܢܫ ܘܙܥܘܪ ܗܘ ܠܗ24 Mancher teilt mit vollen Händen aus und bekommt immer noch mehr; ein anderer spart über Gebühr und wird dabei nur ärmer. –
25 ܢܦܫܐ ܒܪܝܟܬܐ ܬܕܗܢ ܘܠܝܛܐ ܬܘܒ ܢܬܬܠܝܛ25 Eine wohltätige Seele wird reichlich gesättigt, und wer anderen zu trinken gibt, wird selbst getränkt. –
26 ܕܟܠܐ ܥܒܘܪܐ ܒܐܘܠܨܢܐ ܢܫܒܩܝܘܗܝ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܘܒܘܪܟܬܐ ܬܗܘܐ ܥܠ ܪܫܗ ܕܐܝܢܐ ܕܡܙܒܢ26 Wer Getreide zurückhält, den verfluchen die Leute; aber Segen kommt auf das Haupt dessen, der Getreide verkauft. –
27 ܕܒܥܐ ܛܒܬܐ ܒܥܐ ܨܒܝܢܐ ܘܕܒܥܐ ܒܝܫܬܐ ܬܐܬܐ ܥܠܘܗܝ27 Wer sich des Guten befleißigt, ist auf Wohlgefälliges (d.h. das Wohlgefallen Gottes) bedacht; wenn aber jemand nach Bösem trachtet, wird es über ihn selbst kommen. –
28 ܕܬܟܝܠ ܥܠ ܥܘܬܪܗ ܢܦܠ ܘܙܕܝܩ̈ܐ ܐܝܟ ܛܪ̈ܦܐ ܢܦܪܥܘܢ28 Wer sich auf seinen Reichtum verläßt, der wird verwelken; die Gerechten aber werden grünen wie junges Laub. –
29 ܕܒܢܐ ܒܝܬܗ ܒܥܬܐ ܢܫܒܘܩ ܠܒ̈ܢܘܗܝ ܬܢܚ̈ܬܐ ܕܠܐ ܟܐܫ ܒܒܝܬܗ ܢܦܠܓ ܠܒ̈ܢܘܗܝ ܪ̈ܘܚܐ ܘܣܟܠܐ ܢܗܘܐ ܥܒ̣ܕܐ ܠܚܟܝܡܐ29 Wer sein eigenes Hauswesen vernachlässigt, wird Wind zum Besitz erhalten, und der Tor wird ein Knecht dessen, der weisen Sinnes ist. –
30 ܦܐܪ̈ܘܗܝ ܕܙܕܝܩܐ ܐܝܠܢܐ ܕܚ̈ܝܐ ܘܡܬܒܕܪ̈ܢ ܢܦܫܬ̈ܐ ܕܥܘ̈ܠܐ30 Die Frucht des Rechttuns ist ein Baum des Lebens, aber Gewalttätigkeit nimmt das Leben. –
31 ܐܢ ܙܕܝܩܐ ܠܡܚܣܢ ܚܝܐ ܪܫܝܥܐ ܘܚܛܝܐ ܐܝܟܐ ܡܫܬܟܚ31 Siehe, der Gerechte erhält schon auf Erden seinen Lohn: wieviel mehr der Gottlose und der Sünder!