SCRUTATIO

Giovedi, 3 settembre 2026 - San Elpidio v. ( Letture di oggi)

Primo libro dei Maccabei ܡܩܒܝ̈ܐ 16


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܣܠܩ ܝܘܚܢܢ ܡܢ ܓܙܪ ܘܚܘܝ ܠܐܒܘܗܝ ܟܘܠ ܡܕܡ ܕܥܒܕ ܩܢܕܒܝܘܣ1 Da kam Johanan von Geser herauf und berichtete seinem Vater Simeon von den Unternehmungen des Kendebäus.
2 ܘܩܪܐ ܐܢܘܢ ܠܬܪ̈ܝܗܘܢ ܒܢܘ̈ܗܝ ܩܫܝ̈ܫܐ ܠܝܗܘܕܐ ܘܠܝܘܚܢܢ ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܐܢܐ ܘܐ̈ܚܝ ܘܒܝܬ ܐܒܝ ܐܩܪܒܢ ܩܪ̈ܒܘܗܝ ܕܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܛܠܝܘܬܢ ܘܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ ܘܐܬܝܗܒ ܒܐܝܕܝܢ ܕܢܦܪܘܩ ܠܐܝܣܪܝܠ ܙܒܢ̈ܬܐ ܣܓܝܐ̈ܬܐ2 Simeon rief seine beiden ältesten Söhne, Judas und Johanan, zu sich und sagte zu ihnen: Ich, meine Brüder und meine Familie haben von Jugend an bis auf den heutigen Tag die Kriege Israels geführt. Oft gelang es uns, Israel zu retten.
3 ܗܫܐ ܕܝܢ ܣܐܒܬ ܠܝ ܘܐܢܬܘܢ ܒܪ̈ܚܡܘܗܝ ܕܐܠܗܐ ܚܝܠܬܢܝܢ ܐܢܬܘܢ ܩܘܡܘ ܘܗܘܘ ܚܠܦܝ ܘܚܠܦ ܐܚ̈ܝ ܘܦܘܩܘ ܘܐܬܟܬܫܘ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܥܡܢ ܘܥܘܕܪܢܐ ܕܡܢ ܫܡܝܐ ܢܗܘܐ ܥܡܟܘܢ3 Nun bin ich alt geworden; ihr aber seid durch des Himmels Gnade herangewachsen. Tretet an meine und meines Bruders Stelle, zieht aus und kämpft für unser Volk! Der Himmel möge euch helfen.
4 ܘܓܒܐ ܝܘܚܢܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܥܣܪܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܡܓܒܝ̈ܐ ܠܩܪܒܐ ܘܦܪ̈ܫܐ ܘܐܙܠܘ ܥܠ ܩܢܕܒܝܘܣ ܘܒܬܘ ܒܡܘܪܥܝܡ4 Er hob im Land zwanzigtausend besonders kampferprobte Männer aus, dazu Reiter. Sie zogen gegen Kendebäus und blieben über Nacht in Modeïn.
5 ܘܩܕܡܘ ܒܨܦܪܐ ܘܐܙܠܝܢ ܗܘܘ ܒܦܩܥܬܐ ܘܗܐ ܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܐܪܥ ܐܢܘܢ ܕܪ̈ܓܠܐ ܘܕܦܪ̈ܫܐ ܘܐܝܬ ܗܘܐ ܢܚܠܐ ܒܝܢܬܗܘܢ5 Früh am nächsten Morgen rückten sie aus in die Ebene. Plötzlich trafen sie auf ein großes Heer, Fußvolk und Reiterei. Es lag aber eine Schlucht zwischen ihnen.
6 ܘܫܪܐ ܠܘܩܒܠܗܘܢ ܗܘ ܘܥܡܗ ܘܚܙܝܗܝ ܠܥܡܐ ܕܕܚܝܠ ܕܢܥܒܪ ܠܢܚܠܐ ܘܥܒܪ ܗܘ ܒܩܕܡܐ ܘܚܙܐܘܗܝ ܕܥܒܪ ܘܥܒܪܘ ܐܦ ܗܢܘܢ ܒܬܪܗ6 Johanan machte mit seinen Leuten dem Feind gegenüber Halt. Als er merkte, dass sie Angst hatten, die Schlucht zu durchqueren, ging er als erster hinüber. Das sahen seine Männer und folgten ihm auf die andere Seite.
7 ܘܦܠܓܗ ܠܥܡܐ ܘܠܦܪ̈ܫܐ ܒܝܢܬ ܡܫܪ̈ܝܬܗܘܢ ܦܪ̈ܫܐ ܕܝܢ ܕܒܥܠܕܒ̈ܒܝܗܘܢ ܣܓܝܐܝܢ ܗܘܘ ܣܓܝ7 Dann zog er das Heer auseinander und ließ die Reiterei sich mitten zwischen dem Fußvolk aufstellen; die Reiterei des Feindes war nämlich sehr stark.
8 ܘܩܪܘ ܒܩܪ̈ܢܬܐ ܘܐܙܕܟܝ ܩܢܕܒܝܘܣ ܘܡܫܪܝܬܗ ܘܢܦܠܘ ܡܢܗܘܢ ܩܛܝ̈ܠܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܫܪܟܐ ܕܝܢ ܕܐܫܬܚܪܘ ܥܪܩܘ ܠܚܣ̈ܢܐ8 Man stieß in die Trompeten und Kendebäus wurde samt seinem Heer geschlagen und hatte viele Gefallene zu beklagen. Der Rest floh in die Festung.
9 ܝܗܘܕܐ ܕܝܢ ܐܚܘܗܝ ܕܝܘܚܢܢ ܒܠܥ ܝܘܚܢܢ ܕܝܢ ܪܕܦ ܗܘܐ ܒܬܪܗܘܢ ܥܕܡܐ ܠܚܒܪܘܢ ܗܝ̇ ܕܒܢܘ9 Bei dieser Gelegenheit wurde Judas, der Bruder des Johanan, verwundet. Johanan aber nahm die Verfolgung auf, bis er nach Kidron kam, das Kendebäus ausgebaut hatte.
10 ܘܥܪܩܘ ܥܕܡܐ ܠܡܓܕܠܐ ܕܒܙܘܛܘܣ ܘܐܘܩܕܗ ܒܢܘܪܐ ܘܢܦܠܘ ܡܢܗܘܢ ܐܝܟ ܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܕܒܝܬ ܝܘܚܢܢ ܗܦܟܘ ܠܝܗܘܕܐ ܒܫܠܡܐ10 Da flohen sie weiter in die Türme bei Aschdod. Johanan ließ die Stadt in Brand stecken; dabei kamen etwa zweitausend Feinde um. Johanan aber kehrte wohlbehalten nach Judäa zurück.
11 ܦܛܠܡܐܘܣ ܕܝܢ ܒܪ ܚܒܘܒܐ ܗܘ ܕܡܩܡ ܗܘܐ ܪܝܫܐ ܘܡܕܒܪܢܐ ܒܦܩܥܬܐ ܕܐܝܪܝܚܘ ܘܩܢܐ ܕܗܒܐ ܘܣܐܡܐ ܣܓܝܐܐ11 Ptolemäus, der Sohn Abubs, war Befehlshaber in der Ebene von Jericho. Er besaß viel Silber und Gold;
12 ܐܝܬܘܗܝ ܗܘܐ ܓܝܪ ܚܬܢܗ ܕܪܒ ܟܗ̈ܢܐ12 denn er war der Schwiegersohn des Hohenpriesters.
13 ܘܐܬܪܝܡ ܠܒܗ ܘܨܒܐ ܕܢܐܚܘܕ ܘܢܫܬܠܛ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܡܬܚܫܒ ܗܘܐ ܢܟܠܐ ܥܠ ܫܡܥܘܢ ܘܥܠ ܒܢܘ̈ܗܝ ܕܐܝܟܢܐ ܢܩܛܘܠ ܐܢܘܢ13 Da wurde er stolz; er wollte die Herrschaft über das Land an sich reißen und plante einen heimtückischen Anschlag, um Simeon und seine Söhne aus dem Weg zu räumen.
14 ܫܡܥܘܢ ܕܝܢ ܡܬܟܪܟ ܗܘܐ ܘܣܥܪ ܡܕܝ̈ܢܬܗ ܕܐܬܪܐ ܘܝܨܦ ܗܘܐ ܕܟܠܡܕܡ ܕܡܬܒܥܐ ܗܘܐ ܠܗܝܢ ܘܢܚܬ ܠܐܝܪܝܚܘ ܗܘ ܘܡܬܝܬܐ ܘܝܗܘܕܐ ܒܢܘ̈ܗܝ ܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܫܒܥܝܢ ܘܫܒܥ ܒܝܪܚܐ ܕܚܕܥܣܪ ܕܐܝܬܘܗܝ ܫܒܛ14 Als Simeon die Städte in jener Gegend besuchte, um dort nach dem Rechten zu sehen, kam er mit seinen Söhnen Judas und Mattatias im elften Monat, das ist der Schebat, des Jahres 177 nach Jericho.
15 ܘܩܒܠ ܐܢܘܢ ܦܛܠܡܐܘܣ ܒܪ ܚܒܘܒܐ ܒܢܟܠܐ ܒܚܣܢܐ ܕܡܬܩܪܐ ܕܘܐܝܩ ܗܘ ܕܒܢܐ ܗܘܐ ܘܥܒܕ ܠܗܘܢ ܡܫܬܝܐ ܪܒܐ ܘܛܫܝ ܬܡܢ ܓܒܪ̈ܐ15 Der Sohn Abubs hatte eine kleine Festung namens Dok erbaut. Dort nahm er sie voll Hinterlist auf. Er veranstaltete für sie ein großes Gelage, hielt aber im Hintergrund einige Männer versteckt.
16 ܘܟܕ ܐܫܬܝܘ ܘܐܬܒܣܡܘ ܫܡܥܘܢ ܘܒܢܘ̈ܗܝ ܩܡ ܦܛܠܡܐܘܣ ܘܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܘܢܣܒܘ ܙܝܢܗܘܢ ܘܥܠܘ ܥܠ ܫܡܥܘܢ ܠܒܝܬ ܡܫܬܝܐ ܘܩܛܠܘܗܝ ܠܗ ܘܠܒܢ̈ܘܗܝ ܘܠܐܢ̈ܫܝܢ ܡܢ ܥܒ̈ܕܘܗܝ16 Als Simeon und seine Söhne betrunken waren, sprangen Ptolemäus und seine Leute auf, griffen zu ihren Waffen, drangen zu Simeon in den Speisesaal ein und erschlugen ihn und seine beiden Söhne und einige aus seinem Gefolge.
17 ܘܥܒܕ ܒܝܫܬܐ ܪܒܬܐ ܘܦܪܥ ܒܝܫܬܐ ܚܠܦ ܛܒܬܐ17 So beging Ptolemäus einen gemeinen Verrat und vergalt Gutes mit Bösem.
18 ܘܟܬܒ ܘܫܕܪ ܗܠܝܢ ܦܛܠܡܐܘܣ ܠܡܠܟܐ ܕܢܫܕܪ ܠܗ ܚܝܠܐ ܠܥܘܕܪܢܐ ܘܕܢܫܠܡ ܠܗ ܐܪ̈ܥܬܐ ܘܡܕܝ̈ܢܬܐ18 Ptolemäus berichtete darüber dem König in einem Brief und bat ihn, ihm Truppen zu Hilfe zu schicken und ihm das Land und die Städte zu übergeben.
19 ܘܫܕܪ ܓܒܪ̈ܐ ܐܚܪ̈ܢܐ ܠܓܙܪ ܕܢܩܛܠܘܢܝܗܝ ܠܝܘܚܢܢ ܘܠܪ̈ܝܫܝ ܐ̈ܠܦܐ ܕܝܢ ܟܬܒ ܕܢܐܬܘܢ ܨܐܕܘܗܝ ܕܢܬܠ ܠܗܘܢ ܕܗܒܐ ܘܣܐܡܐ ܘܡܘܗ̈ܒܬܐ19 Auch schickte er einige Männer nach Geser, um Johanan ermorden zu lassen. Die Hauptleute forderte er schriftlich auf, zu ihm zu kommen; er wolle ihnen Silber und Gold und andere Geschenke geben.
20 ܘܠܐܚܪ̈ܢܐ ܫܕܪ ܕܢܐܚܕܘܢ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܠܛܘܪܗ ܕܗܝܟܠܐ20 Wieder andere schickte er aus, damit sie Jerusalem und den Tempelberg besetzten.
21 ܘܐܙܠܘ ܘܐܘܕܥܘܗܝ ܠܝܘܚܢܢ ܒܓܙܪ ܕܡܝܬ ܠܗ ܐܒܘܗܝ ܘܐܚ̈ܘܗܝ ܘܫܕܪ ܕܐܦ ܠܟ ܢܩܛܠܟ21 Aber jemand lief voraus und meldete Johanan in Geser, sein Vater und seine Brüder seien tot; er sagte: Er hat bereits Leute ausgeschickt, um auch dich umbringen zu lassen.
22 ܘܟܕ ܫܡܥ ܝܘܚܢܢ ܙܥ ܘܬܡܗ ܣܓܝ ܘܐܚܕ ܐܢܘܢ ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܐܙܠܘ ܥܠܘܗܝ ܘܩܛܠ ܐܢܘܢ ܝܕܥ ܗܘܐ ܓܝܪ ܝܘܚܢܢ ܕܠܡܩܛܠܗ ܗܘ ܨܒܝܢ ܗܘܘ22 Als Johanan das hörte, erschrak er sehr. Die Männer aber, die kamen, um ihn zu ermorden, ließ er ergreifen und niedermachen; denn er wusste, dass sie ihn umbringen wollten.
23 ܘܫܪܟܐ ܕܡ̈ܠܘܗܝ ܕܝܘܚܢܢ ܘܩܪ̈ܒܘܗܝ ܘܢܨܚ̈ܢܘܗܝ ܕܐܬܢܨܚ ܘܙܟܐ ܘܒܢܝܢܐ ܕܫܘܪܐ ܕܒܢܐ ܘܥܒܕܘ̈ܗܝ23 Die weitere Geschichte Johanans, die Kriege, die er führte, die Taten, die er vollbrachte, auch wie er die Mauern bauen ließ und was er sonst unternahm -
24 ܗܐ ܗܠܝܢ ܟܘܠܗܝܢ ܟܬܝ̈ܒܢ ܒܟܬܒܐ ܕܝܘܡ̈ܬܐ ܕܪܒܘܬ ܟܗܢܘܬܗ ܕܗܘܐ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܚܠܦ ܐܒܘܗܝ ܡܢ ܒܬܪܗ24 all das steht in der Chronik seines Hohenpriestertums geschrieben, von dem Tag an, da er anstelle seines Vaters Hoherpriester wurde.