| 1 ܗܝܕܝܢ ܟܢܫ ܫܠܝܡܘܢ ܠܟܠܗܘܢ ܫܒ̈ܛܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܠܟܠܗܘܢ ܪ̈ܝܫܐ ܕܫܒ̈ܛܐ ܘܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܐ̈ܒܗܬܐ . ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܫܠܝܡܘܢ ܠܐܘܪܫܠܡ ܠܡܣܩܘ ܠܐܪܘܢܐ ܕܩܝܡܗ ܕܡܪܝܐ ܡܢ ܩܪܝܬܗ ܕܕܘܝܕ ܕܗܝܝ ܨܗܝܘܢ | 1 Damals ließ Salomo die Ältesten (= Vornehmen) der Israeliten und (zwar besonders) alle Häupter der Stämme und die Obersten (oder: Fürsten) der israelitischen Geschlechter bei sich in Jerusalem zusammenkommen, um die Bundeslade des HERRN aus der Davidstadt, das ist Zion, hinaufzubringen. |
| 2 ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܫܠܝܡܘܢ ܟܠܗܘܢ ܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܒܝܪܚܐ ܕܥܠܠܬܐ ܒܚܓܐ ܗܘܝܘ ܝܪܚܐ ܫܒܝܥܝܐ | 2 So versammelten sich denn alle israelitischen Männer beim König Salomo am Fest (d.h. Laubhüttenfest) im Monat Ethanim, das ist der siebte Monat. |
| 3 ܘܐܬܘ ܟܠܗܘܢ ܫܒ̈ܛܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܫܩܠܘܗܝ ܟܗ̈ܢܐ ܠܐܪܘܢܐ ܕܡܪܝܐ | 3 Als nun alle Ältesten (= Vornehmen) der Israeliten sich eingefunden hatten, hoben die Priester die Lade des HERRN auf |
| 4 ܘܐܣܩܘܗܝ ܠܗܝܟܠܗ ܕܡܪܝܐ ܘܠܡܫܟܢܙܒܢܐ ܘܠܡܐ̈ܢܝ ܩܘܕܫܐ ܕܡܫܟܢܐ ܘܣܠܩܘ ܥܡܗܘܢ ܟܗ̈ܢܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܠܘ̈ܝܐ | 4 und trugen sie hinauf, ebenso das Offenbarungszelt und alle heiligen Geräte, die sich im Zelt befanden: die Priester und Leviten trugen sie hinauf. |
| 5 ܘܡܠܟܐ ܫܠܝܡܘܢ ܘܟܠܗ ܟܢܘܫܬܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܕܐܬܘܥܕܘ ܠܘܬܗ ܩܝܡܝܢ ܥܡܗ ܩܕܡ ܐܪܘܢܐ ܘܡܕܒܚܝܢ ܥܢܐ ܘܬܘܪ̈ܐ ܕܠܐ ܡܬܡܢܝܢ ܘܠܐ ܡܬܚܫܒܝܢ ܡܢ ܣܘܓܐܗܘܢ | 5 Der König Salomo aber und die ganze Volksgemeinde Israel, die sich um ihn versammelt hatte, opferten vor der Lade so viele Stück Kleinvieh und Rinder, daß ihre Menge geradezu unzählbar war. |
| 6 ܘܐܝܬܝܘ ܟܗ̈ܢܐ ܠܐܪܘܢܐ ܕܩܝܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܐܬܪܗ ܠܗܝܟܠܐ. ܠܒܝܬܐ ܕܩܕܘܫ ܩ̈ܘܕܫܐ ܠܬܚܝܬ ܓܦܝ̈ܗܘܢ ܕܟܪ̈ܘܒܐ | 6 Alsdann brachten die Priester die Lade mit dem Bundesgesetz des HERRN an die für sie bestimmte Stätte, nämlich in den Hinterraum des Tempels, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherube; |
| 7 ܡܛܠ ܕܟܪ̈ܘܒܐ ܦܪ̈ܝܣܝܢ ܓܦܝ̈ܗܘܢ ܒܐܬܪܐ ܩܕܝܫܐ ܘܡܛܠܝܢ ܒܓܦܝ̈ܗܘܢ ܥܠ ܐܪܘܢܐ ܘܥܠ ܩ̈ܘܦܘܗܝ ܡܢ ܠܥܠ | 7 die Cherube hielten nämlich ihre Flügel ausgebreitet über die Stätte, wo die Lade stand, so daß die Cherube eine Decke oben über der Lade und deren Tragstangen bildeten. |
| 8 ܘܐܪ̈ܝܟܝܢ ܗܘܘ ܩܘ̈ܦܐ ܘܡܬܚܙܝܢ ܗܘܘ ܪ̈ܫܝܗܘܢ ܕܩ̈ܘܦܐ ܡܢ ܩܘܕܫܐ ܠܩܕܡ ܗܝܟܠܐ ܘܠܒܪ ܠܐ ܡܬܚܙܝܢ ܗܘܘ ܘܗܘܘ ܬܡܢ ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ | 8 Die Tragstangen aber waren so lang, daß die Spitzen der Stangen im Heiligtum an der Vorderseite des Allerheiligsten eben noch sichtbar waren; weiter außen aber waren sie nicht zu sehen; und sie sind dort geblieben bis auf den heutigen Tag. |
| 9 ܠܝܬ ܒܐܪܘܢܐ ܐܠܐ ܐܢ ܬܪ̈ܬܝܢ ܠܘܚ̈ܐ ܕܟܐܦܐ ܕܣܡ ܬܡܢ ܡܘܫܐ ܒܚܘܪܝܒ ܟܕ ܐܩܝܡ ܡܪܝܐ ܩܝܡܐ ܥܡ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܟܕ ܢܦܩܘ ܡܢ ܡܨܪܝܢ | 9 In der Lade befand sich nichts als nur die beiden steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der HERR mit den Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten geschlossen hatte. |
| 10 ܘܟܕ ܢܦܩܘ ܟܗ̈ܢܐ ܡܢ ܩܘܕܫܐ ܥܢܢܐ ܐܬܡܠܝ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ | 10 Als aber die Priester aus dem Heiligtum hinausgetreten waren, da erfüllte die Wolke den Tempel des HERRN, |
| 11 ܘܠܐ ܐܫܟܚܘ ܟܗ̈ܢܐ ܠܡܩܡ ܘܠܡܫܡܫܘ ܡܢ ܩܕܡ ܥܢܢܐ ܡܛܘܠ ܕܐܬܡܠܝ ܐܝܩܪܗ ܕܡܪܝܐ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ | 11 so daß die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit (d.h. der Lichtglanz) des HERRN erfüllte den Tempel des HERRN. |
| 12 ܗܝܕܝܢ ܐܡܪ ܫܠܝܡܘܢ ܡܪܝܐ ܐܢܬ ܐܡܪܬ ܠܡܫܪܐ ܒܥܪܦܠܐ | 12 Damals sprach Salomo: »Der HERR hat gesagt, er wolle im Dunkeln wohnen. |
| 13 ܘܐܢܐ ܡܒܢܐ ܒܢܝܬ ܒܝܬܐ ܒܝܬ ܡܥܡܪܐ ܠܟ ܡܬܩܢܐ ܠܡܘܬܒܟ ܠܥܠܡܝܢ | 13 So habe ich dir nun ein Haus zur Wohnung gebaut, eine Stätte zum Wohnsitz für dich auf ewige Zeiten.« |
| 14 ܘܐܦܢܝ ܡܠܟܐ ܐ̈ܦܘܗܝ ܘܒܪܟ ܠܟܠܗ ܟܢܫܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܟܠܗ ܟܢܫܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܩܝܡܝܢ | 14 Hierauf wandte der König sich um und segnete die ganze Volksgemeinde Israel, wobei die ganze Gemeinde Israel dastand. |
| 15 ܘܐܡܪ ܒܪܝܟ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܕܡܠܠ ܒܦܘܡܗ ܥܡ ܕܘܝܕ ܐܒܝ ܘܒܐ̈ܝܕܘܗܝ ܫܠܡ ܘܐܡܪ | 15 Dann sagte er: »Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, der die Verheißung, die er meinem Vater David mündlich gegeben, nun tatsächlich erfüllt hat, da er sagte (2.Sam 7,6-13): |
| 16 ܡܢ ܝܘܡܐ ܕܐܦܩܬ ܠܥܡܝ ܒ̈ܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܡܨܪܝܢ ܠܐ ܨܒܝܬ ܒܩܪܝܬܐ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܫܒ̈ܛܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܠܡܒܢܐ ܒܝܬܐ ܕܢܗܘܐ ܫܡܝ ܬܡܢ ܘܨܒܝܬ ܒܕܘܝܕ ܕܢܗܘܐ ܥܠ ܥܡܝ ܐܝܣܪܝܠ | 16 ›Seit der Zeit, wo ich mein Volk Israel aus Ägypten hinausgeführt, habe ich aus allen Stämmen Israels nie eine Stadt dazu erwählt, daß mir daselbst ein Haus gebaut würde, an dem mein Name haften sollte; David aber habe ich dazu ersehen, Herrscher über mein Volk Israel zu sein.‹ |
| 17 ܘܗܘܐ ܒܠܒܗ ܕܕܘܝܕ ܐܒܝ ܠܡܒܢܐ ܒܝܬܐ ܠܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ | 17 Nun hatte zwar mein Vater David den Wunsch, dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen; |
| 18 ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܕܘܝܕ ܐܒܝ ܚܠܦ ܕܗܘܬ ܒܠܒܟ ܠܡܒܢܐ ܒܝܬܐ ܠܫܡܝ ܫܦܝܪ ܥܒܕܬ ܕܗܘܬ ܒܠܒܟ | 18 aber der HERR ließ meinem Vater David verkünden: ›Daß du den Wunsch gehegt hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, an diesem Vorhaben hast du wohl getan; |
| 19 ܒܪܡ ܐܢܬ ܠܐ ܬܒܢܐ ܒܝܬܐ ܠܫܡܝ ܐܠܐ ܐܢ ܒܪܟ ܕܢܦܩ ܡܢ ܚܨܟ. ܗܘ ܢܒܢܐ ܒܝܬܐ ܠܫܡܝ | 19 jedoch nicht du sollst das Haus mir bauen, sondern dein leiblicher Sohn, der dir geboren werden wird, der soll meinem Namen das Haus bauen.‹ |
| 20 ܘܐܩܝܡ ܡܪܝܐ ܦܬܓܡܐ ܕܐܡܪ ܘܩܡܬ ܚܠܦ ܕܘܝܕ ܐܒܝ ܘܝܬܒܬ ܥܠ ܟܘܪܣܝܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܐܝܟ ܕܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܒܢܝܬ ܒܝܬܐ ܠܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ | 20 Nun hat der HERR diese Verheißung, die er gegeben hat, in Erfüllung gehen lassen; denn ich bin an die Stelle meines Vaters David getreten und habe den Thron Israels bestiegen, wie der HERR es verheißen hatte, und habe dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, den Tempel erbaut, |
| 21 ܘܣܡܬ ܬܡܢ ܐܪܘܢܐ ܕܩܝܡܗ ܕܡܪܝܐ ܕܐܩܝܡ ܥܡ ܐ̈ܒܗܝܢ ܟܕ ܐܦܩ ܐܢܘܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ | 21 und ich habe darin eine Stätte geschaffen für die Lade, in der die Urkunde des Bundes liegt, den der HERR mit unsern Vätern geschlossen hat, als er sie aus dem Lande Ägypten hinausführte.« |
| 22 ܘܩܡ ܫܠܝܡܘܢ ܩܕܡ ܡܕܒܚܗ ܕܡܪܝܐ ܠܘܩܒܠ ܟܠܗ ܟܢܫܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܦܪܣ ܐ̈ܝܕܘܗܝ ܠܫܡܝܐ | 22 Nunmehr trat Salomo angesichts der ganzen Gemeinde Israel vor den Altar des HERRN, breitete seine Hände gen Himmel aus |
| 23 ܘܨܠܝ ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ . ܠܝܬ ܐܟܘܬܟ ܒܫܡܝܐ ܡܢ ܠܥܠ ܘܥܠ ܐܪܥܐ ܡܢ ܠܬܚܬ ܕܢܛܪ ܐܢܬ ܩܝܡܐ ܘܛܝܒܘܬܐ ܠܥܒ̈ܕܝܟ ܕܡܗܠܟܝܢ ܩܕܡܝܟ ܒܩܘܫܬܐ ܒܟܠܗ ܠܒܗܘܢ ܘܒܟܠܗ ܢܦܫܗܘܢ | 23 und betete: »HERR, du Gott Israels! Kein Gott weder im Himmel droben noch auf der Erde unten ist dir gleich, der du den Bund und die Gnade deinen Knechten bewahrst, die mit ihrem ganzen Herzen vor dir wandeln. |
| 24 ܕܢܛܪܬ ܠܥܒܕܟ ܕܘܝܕ ܐܒܝ ܡܕܡ ܕܐܡܪܬ ܠܗ ܘܡܠܠܬ ܒܦܘܡܟ ܘܒܐܝ̈ܕܝܟ ܫܡܠܝܬ ܐܝܟ ܕܝܘܡܢܐ | 24 Du hast deinem Knechte David, meinem Vater, das Versprechen gehalten, was du ihm gegeben hattest; ja, was du mündlich zugesagt hattest, das hast du tatsächlich erfüllt, wie es heute sichtbar zutage liegt. |
| 25 ܘܗܫܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܛܪ ܠܥܒܕܟ ܕܘܝܕ ܐܒܝ ܡܕܡ ܕܐܡܪܬ ܠܗ ܕܠܐ ܢܥܢܕ ܠܟ ܒܪܐ ܡܢ ܩܕܡܝ ܕܝܬܒ ܥܠ ܟܘܪܣܝܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܒܠܚܘܕ ܐܢ ܢܛܪܘܢ ܒܢ̈ܝܟ ܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܠܡܗܠܟܘ ܩܕܡܝ ܒܩܘܫܬܐ ܐܝܟ ܕܗܠܟܬ ܩܕܡܝ | 25 Und nun, HERR, du Gott Israels, halte deinem Knechte David, meinem Vater, auch die Verheißung, die du ihm gegeben hast mit den Worten: ›Es soll dir nie an einem (Nachkommen) fehlen, der vor meinem Angesicht auf dem Throne Israels sitze, wofern nur deine Söhne (= Nachkommen) auf ihren Weg achthaben, daß sie vor meinen Augen wandeln, wie du vor mir gewandelt bist.‹ |
| 26 ܘܗܫܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܢܬܗܝܡܢ ܦܬܓܡܟ ܕܝܡܝܬ ܠܥܒܕܟ ܕܘܝܕ ܐܒܝ | 26 Nun also, Gott Israels, laß deine Verheißung, die du deinem Knecht David, meinem Vater, gegeben hast, in Erfüllung gehen! |
| 27 ܡܛܠ ܕܫܪܝܪܐܝܬ ܝܬܒ ܐܠܗܐ ܥܠ ܐܪܥܐ ܗܐ ܫܡܝܐ ܘܫ̈ܡܝ ܫܡܝܐ ܠܐ ܡܣܝܒܪ̈ܝܢ ܠܟ ܠܐ ܟܢ ܒܝܬܐ ܗܢܐ ܕܒܢܝܬ | 27 Wie aber? Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel (= die höchsten oder: obersten Himmel) können dich nicht fassen: wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe! |
| 28 ܐܬܦܢܝ ܥܠ ܨܠܘܬܗ ܕܥܒܕܟ ܘܥܠ ܒܥܘܬܗ ܡܪܝܐ ܐܠܗܝ ܠܡܫܡܥ ܒܥܘܬܐ ܘܨܠܘܬܐ ܕܥܒܕܟ ܡܨܠܐ ܩܕܡܝܟ ܝܘܡܢܐ | 28 Und doch wende dich dem Gebet deines Knechtes und seinem Flehen zu, HERR, mein Gott, und höre auf das laute Rufen und das Gebet, das dein Knecht heute an dich richtet! |
| 29 ܕܢܗ̈ܘܝܢ ܥܝܢ̈ܝܟ ܦܬܝܚ̈ܢ ܥܠ ܒܝܬܐ ܗܢܐ ܒܐܝܡܡܐ ܘܒܠܠܝܐ ܒܐܬܪܐ ܕܐܡܪܬ ܕܢܗܘܐ ܫܡܝ ܬܡܢ ܠܡܫܡܥ ܨܠܘܬܐ ܕܥܒܕܟ ܡܨܠܐ ܩܕܡܝܟ ܥܠ ܐܬܪܐ ܗܢܐ | 29 Laß deine Augen bei Tag und bei Nacht offenstehen über diesem Hause, über der Stätte, von der du verheißen hast: ›Mein Name soll daselbst wohnen!‹, daß du auf das Gebet hörest, das dein Knecht an dieser Stätte verrichten wird. |
| 30 ܘܫܡܥ ܒܥܘܬܗ ܕܥܒܕܟ ܘܕܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܕܡܨܠܝܢ ܩܕܡܝܟ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ ܘܐܢܬ ܐܠܗܢ ܬܫܡܥ ܡܢ ܡܥܡܪܟ ܡܢ ܫܡܝܐ ܘܬܫܒܘܩ | 30 So höre denn auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, sooft sie an dieser Stätte beten werden! Ja, erhöre du es an der Stätte, wo du thronst, im Himmel, und wenn du es hörst, so vergib! |
| 31 ܐܢ ܢܚܛܐ ܓܒܪܐ ܒܚܒܪܗ ܘܢܚܝܒܝܘܗܝ ܡܘܡܬܐ ܠܡܘܡܝܘܬܗ ܘܢܐܬܐ ܘܢܐܡܐ ܩܕܡ ܡܕܒܚܟ ܒܒܝܬܐ ܗܢܐ | 31 Wenn sich jemand gegen seinen Nächsten vergeht und man ihm einen Eid auferlegt, den er schwören soll, und er kommt und schwört (= spricht den Fluch aus) vor deinem Altar in diesem Hause: |
| 32 ܘܐܢܬ ܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܘܬܥܒܕ ܘܬܕܘܢ ܠܥܒ̈ܕܝܟ ܠܡܚܝܒܘ ܠܚܝܒܐ ܘܠܡܬܠ ܐܘܪܚܗ ܒܪܝܫܗ ܘܠܡܙܟܝܘ ܠܙܟܝܐ ܘܠܡܬܠ ܠܗ ܐܝܟ ܙܟܘܬܗ | 32 so wollest du es im Himmel hören und eingreifen und deinen Knechten Recht schaffen, indem du den Schuldigen dadurch für schuldig erklärst, daß du sein Tun auf sein Haupt zurückfallen läßt, dem Unschuldigen aber dadurch zu seinem Recht verhilfst, daß du ihm zuteil werden läßt nach seiner Gerechtigkeit (oder: Unschuld)! |
| 33 ܘܟܕ ܢܬܬܒܪ ܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܒܩܪܒܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܐ ܟܕ ܢܚܛܘܢ ܩܕܡܝܟ ܘܢܬܘܒܘܢ ܠܘܬܟ ܘܢܘܕܘܢ ܠܫܡܟ ܘܢܨܠܘܢ ܘܢܒܥܘܢ ܡܢܟ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ | 33 Wenn dein Volk Israel von einem Feinde geschlagen wird, weil es sich gegen dich versündigt hat, sich dann aber wieder zu dir bekehrt und deinen Namen bekennt und in diesem Hause zu dir betet und fleht: |
| 34 ܘܐܢܬ ܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܘܬܫܒܘܩ ܠܚ̈ܛܗܐ ܕܥܒ̈ܕܝܟ ܘܕܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܘܬܗܦܟ ܐܢܘܢ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܒܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ | 34 so wollest du es im Himmel hören und deinem Volk Israel die Sünde vergeben und sie in dem Lande wohnen lassen (oder: in das Land zurückbringen), das du ihren Vätern gegeben hast! |
| 35 ܘܟܕ ܢܬܟܠܘܢ ܫܡܝܐ ܘܠܐ ܢܗܘܐ ܡܛܪܐ ܥܠ ܕܚܛܘ ܠܟ ܘܢܐܬܘܢ ܘܢܨܠܘܢ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ ܘܢܘܕܘܢ ܠܫܡܟ ܘܡܢ ܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܢܬܦܢܘܢ ܟܕ ܬܥܢܐ ܐܢܘܢ | 35 Wenn der Himmel verschlossen bleibt und kein Regen fällt, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie dann an dieser Stätte (vgl. V.30) beten und deinen Namen bekennen und sich von ihrer Sünde bekehren, weil du sie gedemütigt hast: |
| 36 ܘܐܢܬ ܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܘܬܫܒܘܩ ܠܚ̈ܛܗܐ ܕܥܒ̈ܕܝܟ ܘܕܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܟܕ ܬܠܦ ܐܢܘܢ ܐܘܪܚܐ ܛܒܬܐ ܕܢܐܙܠܘܢ ܒܗ ܘܬܬܠ ܡܛܪܟ ܥܠ ܐܪܥܐ ܕܝܗܒܬ ܠܥܡܟ ܠܝܘܪܬܢܐ | 36 so wollest du es im Himmel hören und deinen Knechten, deinem Volk Israel, die Sünde vergeben, indem du sie auf den rechten Weg weisest, auf dem sie wandeln sollen, und wollest Regen fallen lassen auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbbesitz gegeben hast! |
| 37 ܘܟܦܢܐ ܟܕ ܢܗܘܐ ܒܐܪܥܐ ܘܡܘܬܢܐ ܘܫܘܩܦܐ ܘܝܪܩܢܐ ܘܩܡܨܐ ܘܙܚܠܐ ܟܕ ܢܗܘܐ ܘܟܕ ܢܥܝܩܘܢ ܠܗܘܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܐ ܒܚܕܐ ܡܢ ܡܕܝܢ̈ܬܗܘܢ ܘܟܠ ܟܘܪܗܢ ܘܟܠ ܡܚܘܐ | 37 Wenn eine Hungersnot im Lande herrscht, wenn die Pest ausbricht, wenn Getreidebrand oder Vergilben des Getreides, Heuschrecken oder Ungeziefer über das Land kommen, wenn seine Feinde es in einer seiner Ortschaften bedrängen oder sonst irgendeine Plage, irgendeine Krankheit sie heimsucht: |
| 38 ܟܠ ܨܠܘܬܐ ܘܟܘܠ ܒܥܘܬܐ ܕܬܗܘܐ ܠܟܠ ܐܢܫ ܠܟܠܗ ܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܕܢܕܥܘܢ ܓܒܪ ܡܟܬܫܐ ܕܠܒܗ ܘܢܦܫܘܛ ܐ̈ܝܕܘܗܝ ܩܕܡܝܟ ܒܒܝܬܐ ܗܢܐ | 38 was man alsdann bittet und fleht, es geschehe von einem einzelnen Menschen oder von deinem ganzen Volk Israel, wenn ein jeder sich in seinem Gewissen getroffen fühlt und er seine Hände nach diesem Hause hin ausstreckt: |
| 39 ܘܐܢܬ ܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܡܢ ܡܬܩܢܐ ܕܡܘܬܒܟ ܘܬܫܒܘܩ ܘܬܥܒܕ ܘܬܬܠ ܠܓܒܪܐ ܐܝܟ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܕܬܕܥ ܠܒܗ ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܗܘ ܒܠܚܘܕܝܟ ܝܕܥ ܐܢܬ ܠܒܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ | 39 so wollest du es im Himmel hören an der Stätte, wo du thronst, und wollest Verzeihung gewähren und einem jeden ganz nach Verdienst vergelten, wie du sein Herz kennst – denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder –, |
| 40 ܡܛܠ ܕܢܕܚܠܘܢ ܠܟ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܗܢܘܢ ܚܝ̈ܝܢ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܪܥܐ ܕܝܗܒܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ | 40 damit sie dich allezeit fürchten, solange sie auf dem Boden des Landes leben, das du unsern Vätern gegeben hast! |
| 41 ܘܐܦ ܥܠ ܢܘܟܪܝܐ ܕܠܐ ܗܘܐ ܡܢ ܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܘܢܐܬܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܪܚܝܩܬܐ ܡܛܠ ܫܡܟ | 41 Aber auch den Fremdling, der nicht zu deinem Volk Israel gehört, sondern aus fernem Lande um deines Namens willen hergekommen ist – |
| 42 ܟܕ ܢܫܡܥܘܢ ܫܡܟ ܪܒܐ ܘܐܝܕܟ ܬܩܝܦܬܐ ܘܕܪܥܟ ܪܡܐ ܘܢܐܬܐ ܘܢܨܠܐ ܩܕܡܝܟ ܒܒܝܬܐ ܗܢܐ | 42 denn sie werden von deinem großen Namen, von deiner starken Hand und deinem hocherhobenen Arm hören –, wenn er also kommt und vor diesem Tempel (vgl. V.30) betet: |
| 43 ܘܐܢܬ ܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܡܢ ܡܬܩܢܐ ܕܡܘܬܒܟ ܘܬܥܒܕ ܐܝܟ ܕܩܪܐ ܠܟ ܢܘܟܪܝܐ ܡܛܠ ܕܢܕܥܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܕܐܪܥܐ ܫܡܟ ܠܡܕܚܠ ܠܟ ܐܝܟ ܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܘܠܡܕܥ ܕܫܡܟ ܐܬܩܪܝ ܥܠ ܒܝܬܐ ܗܢܐ ܕܒܢܝܬ | 43 so wollest du ihn im Himmel hören an der Stätte, wo du thronst, und alles das tun, um was der Fremdling dich anruft, auf daß alle Völker der Erde deinen Namen kennenlernen, damit sie dich ebenso fürchten wie dein Volk Israel und damit sie innewerden, daß dieses Haus, das ich erbaut habe, deinem Namen als Besitz zugesprochen ist. |
| 44 ܘܟܕ ܢܦܘܩ ܥܡܟ ܠܩܪܒܐ ܥܠ ܒ̈ܥܠܕܒܒܝܗܘܢ ܒܐܘܪܚܐ ܕܬܫܕܪ ܐܢܘܢ ܘܢܨܠܘܢ ܩܕܡܝܟ ܡܪܝܐ ܒܐܘܪܚܐ ܕܩܪܝܬܐ ܕܨܒܝܬ ܒܗ ܘܒܝܬܐ ܗܢܐ ܕܒܢܝܬ ܠܫܡܟ | 44 Wenn dein Volk gegen seine Feinde zum Kampf auszieht auf dem Wege, auf den du sie senden wirst, und sie sich im Gebet zu dem HERRN nach der Stadt hin wenden, die du erwählt hast, und nach dem Tempel hin, den ich zu Ehren deines Namens erbaut habe: |
| 45 ܘܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܨܠܘܬܗܘܢ ܘܒܥܘܬܗܘܢ ܘܬܥܒܕ ܕܝܢܗܘܢ | 45 so wollest du ihr Gebet und Flehen im Himmel hören und ihnen zu ihrem Recht verhelfen! |
| 46 ܟܕ ܢܚܛܘܢ ܠܟ ܡܛܠ ܕܠܝܬ ܐܢܫ ܕܠܐ ܚܛܐ ܘܪܓܙ ܐܢܬ ܥܠܝܗܘܢ ܘܡܫܠܡ ܐܢܬ ܠܗܘܢ ܩܕܡ ܒ̈ܥܠܕܒܒܐ ܘܫܒܝܢ ܠܗܘܢ ܫܒ̈ܝܗܘܢ ܠܐܪܥܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܝܗܘܢ ܕܪܚܝܩܐ ܐܘ ܕܩܪܝܒܐ | 46 Wenn sie sich an dir versündigt haben – es gibt ja keinen Menschen, der nicht sündigt – und du ihnen zürnst und sie dem Feinde preisgibst, so daß ihre Besieger sie gefangen wegführen in Feindesland, es liege fern oder nahe, |
| 47 ܘܢܬܚܫܒܘܢ ܒܠܒܗܘܢ ܒܐܪܥܐ ܕܐܫܬܒܝܘ ܠܬܡܢ ܘܢܬܘܒܘܢ ܘܢܒܥܘܢ ܡܢܟ ܒܐܪܥܐ ܕܫ̈ܒܝܗܘܢ ܘܢܐܡܪܘܢ ܚܛܝܢ ܘܐܣܟܠܢ ܘܐܥܠܝܢ | 47 und sie dann in dem Lande, wohin sie in die Gefangenschaft geführt worden sind, in sich gehen und sich bekehren und dich im Lande ihrer Zwingherren mit dem Bekenntnis anrufen: ›Wir haben gesündigt und uns vergangen, wir haben gottlos gehandelt!‹, |
| 48 ܘܢܬܦܢܘܢ ܠܘܬܟ ܡܢ ܟܠܗ ܠܒܗܘܢ ܘܡܢ ܟܠܗ ܢܦܫܗܘܢ ܒܐܪܥܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܝܗܘܢ ܕܫܒܘ ܐܢܘܢ ܘܢܨܠܘܢ ܩܕܡܝܟ ܒܐܘܪܚܐ ܕܐܪܥܗܘܢ ܕܝܗܒܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ ܩܪܝܬܐ ܕܓܒܝܬ ܘܒܝܬܐ ܕܒܢܝܬ ܠܫܡܟ | 48 wenn sie sich also im Lande ihrer Feinde, die sie in Gefangenschaft halten, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dir wieder zuwenden und zu dir beten in der Richtung nach ihrem Lande hin, das du ihren Vätern gegeben hast, und nach der Stadt hin, die du dir erwählt hast, und nach dem Tempel hin, den ich zu Ehren deines Namens erbaut habe: |
| 49 ܘܬܫܡܥ ܡܢ ܫܡܝܐ ܡܢ ܡܬܩܢܐ ܕܡܘܬܒܟ ܨܠܘܬܗܘܢ ܘܒܥܘܬܗܘܢ ܘܬܥܒܕ ܕܝܢܗܘܢ | 49 so wollest du ihr Gebet und Flehen im Himmel an der Stätte, wo du thronst, hören und ihnen zu ihrem Recht verhelfen |
| 50 ܘܬܫܒܘܩ ܠܥܡܟ ܥܠ ܕܚܛܘ ܠܟ ܘܥܠ ܟܠܗܝܢ ܣܟ̈ܠܘܬܗܘܢ ܕܐܣܟܠܘ ܒܟ ܘܬܬܠ ܐܢܘܢ ܠܪ̈ܚܡܐ ܩܕܡ ܫ̈ܒܝܗܘܢ ܘܢܪܚܡܘܢ ܐܢܘܢ | 50 und wollest deinem Volke vergeben, was sie gegen dich gesündigt haben, und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich gegen dich vergangen haben, und wollest sie Barmherzigkeit finden lassen bei ihren Zwingherren, so daß diese Erbarmen mit ihnen haben! |
| 51 ܡܛܠ ܕܥܡܟ ܐܢܘܢ ܘܝܪܬܘܬܟ ܕܐܦܩܬ ܐܢܘܢ ܡܢ ܡܨܪܝܢ ܡܢ ܟܘܪܐ ܕܦܪܙܠܐ | 51 Denn sie sind dein Volk und dein Eigentum, das du aus Ägypten, mitten aus dem Eisen-Schmelzofen, weggeführt hast. |
| 52 ܘܢܗ̈ܘܝܢ ܥܝܢ̈ܝܟ ܦܬܝܚ̈ܢ ܥܠ ܒܥܘܬܐ ܕܥܒ̈ܕܝܟ ܘܕܥܡܟ ܐܝܣܪܝܠ ܘܬܫܡܥ ܐܢܘܢ ܒܟܠ ܕܩܪܝܢ ܠܟ | 52 So laß denn deine Augen offenstehen für das Flehen deines Knechtes und für das Flehen deines Volkes Israel, daß du sie erhörest, sooft sie dich anrufen! |
| 53 ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܦܪܫܬ ܐܢܘܢ ܠܟ ܠܝܪܬܘܬܐ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܕܐܪܥܐ ܐܝܟ ܕܐܡܪܬ ܒܐܝܕܐ ܕܡܘܫܐ ܥܒܕܟ ܟܕ ܐܦܩܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ ܡܢ ܡܨܪܝܢ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ | 53 Denn du selbst hast sie dir zum Eigentum ausgesondert aus allen Völkern der Erde, wie du es durch den Mund deines Knechtes Mose ausgesprochen hast (2.Mose 19,5), als du unsere Väter aus Ägypten wegführtest, HERR, unser Gott!« |
| 54 ܘܟܕ ܫܠܡ ܫܠܝܡܘܢ ܠܡܨܠܝܘ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܟܠܗ ܨܠܘܬܐ ܘܒܥܘܬܐ ܗܕܐ ܩܡ ܡܢ ܩܕܡ ܡܕܒܚܗ ܕܡܪܝܐ ܕܗܘܐ ܒܪܝܟ ܥܠ ܒܘܪ̈ܟܘܗܝ ܘܐ̈ܝܕܘܗܝ ܦܪܝܣܢ ܠܫܡܝܐ | 54 Als nun Salomo mit diesem ganzen Gebet und Flehen, das er an den HERRN gerichtet hatte, zu Ende war, erhob er sich von dem Platze vor dem Altar des HERRN, wo er mit zum Himmel ausgebreiteten Händen auf den Knien gelegen hatte; |
| 55 ܘܩܡ ܘܒܪܟ ܠܟܠܗ ܟܢܫܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܒܩܠܐ ܪܡܐ ܘܐܡܪ | 55 er trat dann hin und segnete die ganze Volksgemeinde Israel, indem er mit lauter Stimme ausrief: |
| 56 ܒܪܝܟ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܝܗܒ ܢܝܚܐ ܠܐܝܣܪܝܠ ܥܡܗ ܐܝܟ ܕܐܡܪ ܘܠܐ ܢܦܠ ܚܕ ܦܬܓܡܐ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܦ̈ܬܓܡܐ ܛܒ̈ܐ ܕܐܡܪ ܒܐܝܕܐ ܕܡܘܫܐ ܥܒܕܗ | 56 »Gepriesen sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe verschafft hat, ganz wie er es verheißen hat! Von all seinen herrlichen Verheißungen, die er durch den Mund seines Knechtes Mose gegeben hat, ist keine einzige unerfüllt geblieben. |
| 57 ܘܢܗܘܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܥܡܢ ܐܝܟ ܕܗܘܐ ܥܡ ܐ̈ܒܗܝܢ ܠܐ ܢܪܦܝܢ ܘܠܐ ܢܫܒܩܢ | 57 Der HERR, unser Gott, sei mit uns, wie er mit unsern Vätern gewesen ist! Er verlasse uns nicht und verwerfe uns nicht, |
| 58 ܠܡܦܢܝܘ ܠܒܢ ܠܘܬܗ ܠܡܗܠܟܘ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗ ܠܡܛܪ ܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ ܘܩܝ̈ܡܘܗܝ ܘܕܝ̈ܢܘܗܝ ܕܦܩܕ ܠܐ̈ܒܗܝܢ | 58 sondern lasse unsere Herzen auf ihn gerichtet sein, damit wir allezeit auf seinen Wegen wandeln und seine Gebote, Satzungen und Rechte beobachten, zu denen er unsere Väter verpflichtet hat! |
| 59 ܘܢܗܘܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ ܕܒܥܝܬ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܩܪ̈ܝܒܝܢ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܒܠܠܝܐ ܘܒܐܝܡܡܐ ܠܡܥܒܕ ܕܝܢܐ ܕܥܒܕܗ ܘܕܝܢܐ ܕܥܡܗ ܐܝܣܪܝܠ ܟܘܠ ܝܘܡ ܒܝܘܡ | 59 Und diese meine Worte, mit denen ich den HERRN angefleht habe, mögen dem HERRN, unserm Gott, bei Tag und bei Nacht gegenwärtig sein, auf daß er seinem Knecht und seinem Volk Israel so, wie jeder Tag es erfordert, Recht schaffe, |
| 60 ܡܛܠ ܕܢܕܥܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܕܐܪܥܐ ܕܡܪܝܐ ܗܘ ܐܠܗܐ ܘܠܝܬ ܬܘܒ ܠܒܪ ܡܢܗ | 60 damit alle Völker der Erde erkennen, daß der HERR Gott ist und sonst keiner. |
| 61 ܘܢܗܘܐ ܠܒܟܘܢ ܫܠܡ ܥܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܠܡܗܠܟܘ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗ ܘܠܡܛܪ ܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ ܘܩܝ̈ܡܘܗܝ ܘܕܝ̈ܢܘܗܝ ܘܢܡ̈ܘܣܘܗܝ ܐܝܟ ܕܝܘܡܢܐ | 61 Euer Herz aber möge dem HERRN, unserm Gott, ungeteilt ergeben sein, daß ihr nach seinen Satzungen wandelt und seine Gebote so haltet, wie es heute der Fall ist!« |
| 62 ܘܡܠܟܐ ܫܠܝܡܘܢ ܘܟܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܥܡܗ ܡܕܒܚܝܢ ܗܘܘ ܕܒܚܬܐ ܪܒܬܐ ܩܕܡ ܡܪܝܐ | 62 Hierauf brachten der König und ganz Israel mit ihm Schlachtopfer vor dem HERRN dar, |
| 63 ܘܕܒܚ ܫܠܝܡܘܢ ܕܒܚ̈ܐ ܫ̈ܠܡܐ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܬܘܪ̈ܐ ܥܣܪ̈ܝܢ ܘܬܪ̈ܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܘܥܢܐ ܡܐܐ ܘܥܣܪ̈ܝܢ ܐ̈ܠܦܝܢ ܘܚܕܬܘ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܡܠܟܐ ܘܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ | 63 und zwar ließ Salomo als Heilsopfer, das er dem HERRN darbrachte, 22000 Rinder und 120000 Stück Kleinvieh schlachten: so weihten der König und alle Israeliten den Tempel des HERRN ein. |
| 64 ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܩܕܫ ܡܠܟܐ ܠܓܘܗ ܕܕܪܬܐ ܕܩܕܡ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܡܛܠ ܕܥܒܕ ܬܡܢ ܥ̈ܠܘܬܐ ܘܩܘܪ̈ܒܢܐ ܘܬܪܒܐ ܕܫ̈ܠܡܐ ܡܛܠ ܕܡܕܒܚܐ ܕܢܚܫܐ ܕܩܕܡ ܡܪܝܐ ܙܥܘܪ ܗܘܐ ܠܡܣܝܒܪܘ ܥ̈ܠܘܬܐ ܘܩܘ̈ܪܒܢܐ ܘܬܪܒܐ ܕܫ̈ܠܡܐ | 64 An jenem Tage weihte der König den mittleren Teil des Vorhofes, der vor dem Tempel des HERRN liegt, zur Opferstätte; denn er brachte dort die Brandopfer, die Speisopfer und die Fettstücke der Heilsopfer dar, weil der eherne Altar, der vor dem Tempel des HERRN steht, zu klein war, um die Brand- und Speisopfer und die Fettstücke der Heilsopfer zu fassen. |
| 65 ܘܥܒܕ ܫܠܝܡܘܢ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܚܓܐ ܘܟܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܥܡܗ ܟܢܝܫܝܢ ܡܢ ܡܥܠܢܐ ܕܚܡܬ ܥܕܡܐ ܠܡܥܠܢܐ ܕܢܚܠܐ ܕܡܨܪܝܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܫܒܥܐ ܝܘܡ̈ܝܢ ܘܫܒܥܐ ܝܘܡ̈ܝܢ ܐܪܒܬܥܣܪ̈ ܝܘܡ̈ܝܢ | 65 Auch beging Salomo damals das (Laubhütten-) Fest und ganz Israel mit ihm – eine gewaltige Festgemeinde, die zusammengekommen war von der Gegend bei Hamath an bis an den Bach Ägyptens – vor dem HERRN, unserm Gott, sieben Tage lang [und noch einmal sieben Tage, im ganzen vierzehn Tage lang]. |
| 66 ܘܒܝܘܡܐ ܕܬܡܢܝܐ ܫܕܪܘ ܥܡܐ ܘܒܪܟܘ ܠܡܠܟܐ ܘܐܙܠܘ ܠܡܫ̈ܟܢܝܗܘܢ ܟܕ ܚܕܝܢ ܘܫܦܝܪ ܠܒܗܘܢ ܥܠ ܟܠܗܝܢ ܛܒ̈ܬܐ ܕܥܒܕ ܡܪܝܐ ܠܕܘܝܕ ܥܒܕܗ ܘܠܥܡܗ ܐܝܣܪܝܠ | 66 Am achten Tage aber entließ er das Volk; sie nahmen Abschied vom König und kehrten zu ihren Zelten (= in ihre Heimat) zurück, fröhlich und wohlgemut wegen all des Guten, mit dem der HERR seinen Knecht David und sein Volk Israel gesegnet hatte. |