SCRUTATIO

Giovedi, 3 settembre 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Isaia ܐܫܥܝܐ 23


font
PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܡܫܩܠܐ ܕܨܘܪ ܐܝ̈ܠܠܝܢ ܐ̈ܠܦܐ ܕܬܪܫܝܫ ܡܛܠ ܕܐܬܒܙܙ ܡܢ ܒܝܬܐ ܡܝܬܝܢܐ ܘܡܢ ܐܪܥܐ ܕܟܬܝܡ ܐܬܓܠܝ ܠܢ1 Ausspruch über Tyrus.Jammert, ihr Tarschisch-Schiffe;
denn euer Hafen wurde zerstört. Bei der Heimfahrt aus dem Land der Kittäer
wurde es ihnen bekannt.
2 ܫܬܘܩܘ ܥܡܘܪ̈ܐ̈ ܕܓܙܪܬܐ ܬܓܪܐ ܕܨܝܕܢ ܕܥܒ̇ܪ ܒܝܡܐ ܡܠܐܘܟ2 Verstummt, ihr Bewohner der Küste,
ihr Kaufleute von Sidon, die ihr über das Meer fahrt
und deren Boten das große Wasser überqueren.
3 ܒܡ̈ܝܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܙܪܥܐ ܕܬܓܪܐ ܚܨܕܐ ܕܢܗܪܐ ܥܠܠܬܗ ܗܘܬ ܬܐܓܘܪܬܐ ܠܥܡ̈ܡܐ3 Die Saaten am Fluss, die Ernten am Nil brachten reichen Ertrag;
Sidon wurde zum Handelsplatz für die Völker.
4 ܒܗܬܝ ܨܝܕܢ ܡܛܠ ܕܐܡܪ ܝܡܐ ܘܥܘܫܢܗ ܕܝܡܐ ܠܐ ܚܒ̇ܠܬ ܘܠܐ ܝܠ̇ܕܬ ܘܠܐ ܪܒܝ̇ܬ ܓܕܘ̈ܕܐ ܐܦܠܐ ܪܡܪܡ̇ܬ ܒܬ̈ܘܠܬܐ4 Schäme dich, Sidon;
denn zu dir sagt das Meer [die Festung am Meer]: Ich lag nicht in Wehen und habe nicht geboren
und ich zog weder Söhne noch Töchter groß.
5 ܡܐ ܕܐܫܬܡܥ ܠܡܨܪܝܢ ܚܒ̈ܠܐ ܢܐܚܕܘܢ ܐܢܘܢ ܐܝܟ ܫܡܥܐ ܕܨܘܪ5 Wenn das die Ägypter erfahren,
zittern sie wie einst bei der Nachricht aus Tyrus.
6 ܥܒܪܘ ܠܬܪܫܝܫ ܐܝܠܠܘ ܥܡܘܪ̈ܐ̈ ܕܓܙܪܬܐ6 Fahrt nach Tarschisch hinüber;
jammert, ihr Bewohner der Küste!
7 ܗܕܐ ܗܝ ܠܟܘܢ ܥܫܝܢܬܐ ܕܡܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܩܕܡ̈ܝܐ ܩܕܡܝܗ̇ ܢܐ̈ܙܠܢ ܪ̈ܓܠܝܗ̇ ܕܬܥܡܪ ܒܪܘܚܩܐ7 Ist das eure fröhliche Stadt,
in den Tagen der Vorzeit gegründet,
die Stadt, die ihre Siedler aussandte in weiteste Fernen?
8 ܡܢܘ ܐܬܡܠܟ ܗܟܢܐ ܥܠ ܨܘܪ ܡܟܠܠܬܐ ܕܬܓܪ̈ܝܗ̇ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܘܟܢ̈ܥܢܝܗ̇ ܝܩܝܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ8 Wer hat das über Tyrus beschlossen,
das einst Kronen verschenkte, dessen Kaufleute wie Fürsten auftraten
und dessen Händler die vornehmsten Herren der Erde waren?
9 ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܐܬܪܥܝ ܠܡܒܛܠܘ ܐܝܩܪܐ ܕܟܠ ܚܝܠ ܘܠܡܨܥܪܘ ܠܟܠܗܘܢ ܝܩܝܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ9 Der Herr der Heere hat beschlossen,
die ganze Pracht zuschanden zu machen
und den Stolz aller vornehmen Herren der Erde zu brechen.
10 ܥܒܪܝ ܠܐܪܥܟܝ ܐܝܟ ܢܗܪܐ ܒܪܬ ܬܪܫܝܫ ܠܝܬ ܬܘܒ ܕܕܚ̇ܩ ܠܟܝ10 Bebau dein Land [wie am Nil], Tochter Tarschisch,
es gibt keinen Hafen mehr.
11 ܐܝܕܗ ܐܪܝܡ ܥܠ ܝܡܐ ܘܐܪܓܙ ܡ̈ܠܟܘܬܐ ܡܪܝܐ ܦܩܕ ܥܠ ܟܢܥܢ ܕܢܘܒܕ ܥܫ̈ܝܢܝܗ̇11 Der Herr hat seine Hand ausgestreckt über das Meer,
er hat die Königreiche erschüttert. Er hat den Befehl erlassen,
Kanaans Burgen in Trümmer zu legen.
12 ܘܐܡܪ ܠܐ ܬܘܣܦܝܢ ܬܘܒ ܠܡܬܥܫܢܘ ܛܠܝܡܬܐ̈ ܒܬܘܠܬܐ ܒܪܬ ܨܝܕܢ ܩܘܡܝ ܥܒܪܝ ܠܟܬܝܡ ܘܐܦ ܬܡܢ ܠܐ ܢܢܝܚ ܠܟܝ12 Er sagte: Nie mehr sollst du fröhlich sein,
Tochter Sidon, du vergewaltigte Jungfrau. Steh auf, fahr zu den Kittäern -
auch dort findest du keine Ruhe.
13 ܗܐ ܐܪܥܐ ܕܟ̈ܠܕܝܐ ܗܢܘ ܥܡܐ ܕܠܐ ܗܘܐ ܐܬܘܪܝܐ ܥܒܕܗ ܠܪܘܚܐ ܘܐܩܝܡ ܒܨ̈ܘܝܐ ܒܨܘ ܣܚܪ̈ܬܗ̇ ܘܥܒܕܘܗ̇ ܠܡܦܘܠܬܐ13 [Denn die Chaldäer waren das Volk - nicht Assur ist es gewesen -, die Sidon zum Aufenthalt der Wüstentiere machen wollten. Sie stellten ihre Belagerungstürme auf, zerstörten die Paläste und machten sie zu einem Trümmerhaufen.]
14 ܐܝ̈ܠܠܝܢ ܐ̈ܠܦܐ ܕܬܪܫܝܫ ܡܛܠ ܕܐܬܒܙܙ ܥܘܫܢܟܝܢ14 Jammert, ihr Tarschisch- Schiffe,
denn euer Hafen wurde zerstört.
15 ܢܗܘܐ ܕܝܢ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܬܬܛܥܐ ܨܘܪ ܫܒܥܝܢ ܫ̈ܢܝܢ ܐܝܟ ܝ̈ܘܡܝ ܡܠܟܐ ܚܕ ܘܡܢ ܒܬܪ ܫܒܥܝܢ ܫ̈ܢܝܢ ܢܙܡܪܘܢ ܠܨܘܪ ܙܡܝܪܬܐ ܕܙܢܝܬܐ15 Dann wird Tyrus siebzig Jahre lang - solange wie ein König lebt - vergessen sein. Nach siebzig Jahren aber wird es Tyrus gehen, wie es im Lied von der Dirne heißt:
16 ܣܒܝ ܟܢܪܐ ܘܐܬܟܪܟܝ ܩܪܝܬܐ ܙܢܝܬܐ ܕܐܬܛܥܝܬ ܩܘܫܝ ܫܦܝܪ ܐܣܓܝ ܙܡܪܐ ܕܬܬܕܟܪܝܢ16 Nimm die Zither,
durchstreife die Stadt,
vergessene Dirne! Spiele schön
und singe viel,
damit man an dich denkt.
17 ܘܢܗܘܐ ܡܢ ܒܬܪ ܫܒܥܝܢ ܫ̈ܢܝܢ ܢܦܩܘܕ ܡܪܝܐ ܠܨܘܪ ܘܢܗܦܟܝܗ̇ ܠܐܓܝܪ̈ܬܗ̇ ܘܬܙܢܐ ܒܟܠܗܝܢ ܡ̈ܠܟܘܬܐ ܕܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܪܥܐ17 Nach siebzig Jahren wird sich der Herr wieder um Tyrus kümmern: Die Stadt wird wieder ihren Dirnenlohn erhalten und mit allen Königreichen der Welt, die es auf Erden gibt, Unzucht treiben.
18 ܘܬܗܘܐ ܬܐܓܘܪܬܗ̇ ܘܐܓܝܪ̈ܬܗ̇ ܩܘܕܫܐ ܠܡܪܝܐ ܠܐ ܢܬܬܣ̈ܝܡܢ ܒܝܬ ܓܙܐ ܘܠܐ ܢܬܢܛܪ̈ܢ ܐܠܐ ܠܕܥܡ̇ܪܝܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܬܗܘܐ ܬܐܓܘܪܬܗ̇ ܠܡܐܟܠ ܘܠܡܣܒܥ ܘܠܡܟܣܝܘ ܥܬܝܩ̈ܝܗ̇18 Aber ihr Gewinn und ihr Dirnenlohn wird dem Herrn als heilige Gabe gehören. Er wird nicht angesammelt und gehortet, sondern wird denen, die in der Nähe des Herrn wohnen, als reiche Nahrung und prächtige Kleidung dienen.