| 1 ܘܫܩܠܘ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ. ܘܫܪܘ ܒܥܪܒܘܬ ܡܘܐܒ ܕܒܥܒܪܐ ܕܝܘܪܕܢܢ ܕܐܝܪܝܚܘ. | 1 Die Israeliten brachen auf und schlugen ihr Lager in den Steppen von Moab auf, jenseits des Jordan bei Jericho. |
| 2 ܘܚܙܐ ܒܠܩ ܒܪ ܨܦܘܪ ܟܘܠ ܕܥܒܕ ܐܝܣܪܝܠ ܠܐܡܘܪ̈ܝܐ. | 2 Balak, der Sohn Zippors, hatte gesehen, was Israel den Amoritern alles angetan hatte. |
| 3 ܘܕܚܠܘ ܡܘܐ̈ܒܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܥܡܐ ܛܒ. ܡܛܠ ܕܣܓܝ ܗܘܐ ܛܒ. ܘܥܩܬ ܠܗܘܢ ܠܡܘܐ̈ܒܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܒ̈ܢܝ ܐܝܣܪܝܠ. | 3 Moab erschrak sehr vor dem Volk (der Israeliten), weil es so groß war, und es packte ihn das Grauen vor den Israeliten. |
| 4 ܘܐܡܪ ܡܘܐܒ ܠܣ̈ܒܐ ܕܡܕܝܢ. ܡܟܝܠ ܪܥܝܢ ܟܢܫܐ ܗܢܐ ܠܟܠܗܘܢ ܕܚܕܪܝܢ. ܐܝܟ ܕܪܥܐ ܬܘܪܐ ܠܝܘܪܩܐ ܕܚܩܠܐ. ܘܒܠܩ ܗܘܐ ܒܪ ܨܦܘܪ ܡܠܟܐ ܕܡܘܐ̈ܒܝܐ ܒܙܒܢܐ ܗ̇ܘ. | 4 Da sagte Moab zu den Ältesten von Midian: Jetzt wird uns dieser Haufen ringsum alles abfressen, wie die Rinder das Gras auf den Weiden abgrasen. Damals war Balak, der Sohn Zippors, König von Moab. |
| 5 ܘܫܕܪ ܐܝ̈ܙܓܕܐ ܠܘܬ ܒܠܥܡ ܒܪ ܒܥܘܪ ܦܫܘܪܐ. ܕܥܠ ܢܗܪܐ ܠܐܪܥܐ ܕܒ̈ܢܝ ܥܡܘܢ. ܠܡܩܪܝܗ ܘܠܡܐܡܪ ܠܗ. ܗܐ ܥܡܐ ܢܦܩ ܡܢ ܡܨܪܝܢ. ܘܟܣܝ ܐ̈ܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ. ܘܗܐ ܫܪܝܢ ܠܘܩܒܠܝ. | 5 Er schickte Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Petor am Strom, ins Land seiner Stammesgenossen, um ihn rufen zu lassen. Er ließ ihm sagen: Aus Ägypten ist ein Volk herangezogen, das das ganze Land bedeckt und nun mir gegenüber sich niedergelassen hat. |
| 6 ܡܟܝܠ ܬܐ ܠܘܛܝܗܝ ܠܝ ܠܥܡܐ ܗܢܐ. ܡܛܠ ܕܥܫܝܢ ܗܘ ܡܢܝ. ܟܒܪ ܢܫܟܚ ܢܚܪܘܒ ܡܢܗ ܘܢܘܒܕܝܘܗܝ ܡܢ ܐܪܥܐ. ܡܛܠ ܕܝܕܥ ܐܢܐ ܕܠܡ̇ܢ ܕܒܪܟ ܐܢܬ ܒܪܝܟ ܗܘ. ܘܠܡ̇ܢ ܕܠܐܛ ܐܢܬ ܠܝܛ ܗܘ. | 6 Darum komm her und verfluch mir dieses Volk; denn es ist zu mächtig für mich. Vielleicht kann ich es dann schlagen und aus dem Land vertreiben. Ich weiß: Wen du segnest, der ist gesegnet; wen du verfluchst, der ist verflucht. |
| 7 ܘܐܙܠܘ ܣ̈ܒܐ ܕܡܘܐܒ ܘܣ̈ܒܐ ܕܡܕܝܢ ܘܩ̈ܨܡܝܗܘܢ ܒܐ̈ܝܕܝܗܘܢ. ܘܐܬܘ ܠܘܬ ܒܠܥܡ. ܘܐܡܪܘ ܠܗ. ܡ̈ܠܘܗܝ ܕܒܠܩ. | 7 Die Ältesten von Moab und die Ältesten von Midian machten sich auf den Weg, mit Wahrsagerlohn in den Händen. Als sie zu Bileam kamen, wiederholten sie ihm die Worte Balaks. |
| 8 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ. ܒܘܬܘ ܗܪܟܐ ܒܠܠܝܐ . ܘܐܬܠ ܠܟܘܢ ܦܬܓܡܐ ܐܝܟ ܕܐܡܪ ܠܝ ܡܪܝܐ. ܘܦܫܘ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܡܘܐܒ ܠܘܬ ܒܠܥܡ. | 8 Bileam sagte zu ihnen: Bleibt über Nacht hier, dann werde ich euch berichten, was der Herr zu mir sagt. Da blieben die Hofleute aus Moab bei Bileam. |
| 9 ܘܐܬܐ ܐܠܗܐ ܥܠ ܒܠܥܡ ܘܐܡܪ ܠܗ. ܡ̇ܢ ܐܢܘܢ ܗܠܝܢ ܓܒܪ̈ܐ ܕܥܡܟ. | 9 Gott kam zu Bileam und fragte ihn: Wer sind die Männer, die bei dir wohnen? |
| 10 ܘܐܡܪ ܒܠܥܡ ܠܐܠܗܐ. ܒܠܩ ܒܪ ܨܦܘܪ ܡܠܟܐ ܕܡܘܐܒ ܫܕܪ ܥܠܝ ܘܐܡܪ ܠܝ. | 10 Bileam antwortete Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, hat Boten zu mir geschickt und lässt mir sagen: |
| 11 ܗܐ ܥܡܐ ܢܦܩ ܡܢ ܡܨܪܝܢ. ܘܟܣܝ ܐܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܗܫܐ ܬܐ ܠܘܛܝܗܝ ܠܝ. ܟܒܪ ܐܫܟܚ ܠܡܬܟܬܫܘ ܥܡܗ ܘܐܘܒܕܝܘܗܝ. | 11 Das Volk, das aus Ägypten herangezogen ist, bedeckt das ganze Land. Darum komm und verwünsch es für mich! Vielleicht kann ich es dann im Kampf besiegen und vertreiben. |
| 12 ܘܐܡܪ ܐܠܗܐ ܠܒܠܥܡ. ܠܐ ܬܐܙܠ ܥܡܗܘܢ. ܘܠܐ ܬܠܘܛܝܗܝ ܠܥܡܐ. ܡܛܠ ܕܒܪܝܟ ܗܘ. | 12 Gott antwortete Bileam: Geh nicht mit! Verfluch das Volk nicht; denn es ist gesegnet. |
| 13 ܘܩܡ ܒܠܥܡ ܒܨܦܪܐ. ܘܐܡܪ ܠܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܒܠܩ. ܙܠܘ ܠܐܪܥܟܘܢ . ܡܛܠ ܕܠܐ ܨܒܐ ܡܪܝܐ ܠܡܫܒܩܢܝ ܕܐ̇ܙܠ ܥܡܟܘܢ. | 13 Am Morgen stand Bileam auf und sagte zu den Hofleuten Balaks: Kehrt in euer Land zurück; denn der Herr erlaubt mir nicht, mit euch zu gehen. |
| 14 ܘܩܡܘ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܡܘܐܒ. ܘܐܬܘ ܠܘܬ ܒܠܩ ܘܐ̇ܡܪܝܢ ܠܗ. ܠܐ ܨܒܐ ܒܠܥܡ ܠܡܐܬܐ ܥܡܢ. | 14 Da machten sich die Hofleute aus Moab auf den Weg und kehrten zu Balak zurück. Sie berichteten: Bileam hat sich geweigert, mit uns zu kommen. |
| 15 ܘܗܦܟ ܬܘܒ ܒܠܩ. ܘܫܕܪ ܐܝ̈ܙܓܕܐ ܕܪ̈ܘܪܒܝܢ ܘܝܩܝܪ̈ܝܢ ܡܢ ܗܠܝܢ. | 15 Balak schickte noch einmal Hofleute aus, mehr und vornehmere als das erste Mal. |
| 16 ܘܐܬܘ ܠܘܬ ܒܠܥܡ ܘܐܡܪܘ ܠܗ. ܗܟܢܐ ܐ̇ܡܪ ܒܠܩ ܒܪ ܨܦܘܪ. ܠܐ ܬܬܟܠܐ ܠܡܐܬܐ ܠܘܬܝ. | 16 Sie kamen zu Bileam und sagten zu ihm: So sagt Balak, der Sohn Zippors: Lass dich nicht abhalten, zu mir zu kommen. |
| 17 ܡܛܠ ܕܡܝܩܪܘ ܐܝܩܪܟ ܛܒ. ܘܟܠ ܕܬܐܡܪ ܠܝ ܐܥܒܕ . ܘܬܐ ܠܘܛ ܠܝ ܠܥܡܐ ܗܢܐ. | 17 Ich will dir einen sehr hohen Lohn geben; alles, was du von mir verlangst, will ich tun. Nur komm und verwünsch mir dieses Volk! |
| 18 ܘܥܢܐ ܒܠܥܡ ܘܐܡܪ ܠܥܒ̈ܕܘܗܝ ܕܒܠܩ. ܐܢ ܢܬܠ ܠܝ ܒܠܩ ܡܠܐ ܒܝܬܗ ܣܐܡܐ ܐܘ ܕܗܒܐ . ܠܐ ܡܫܟܚ ܐܢܐ ܕܐܥܒܪ ܥܠ ܡܠܬ ܦܘܡܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܝ. ܠܐ ܥܠ ܕܙܥܘܪܝܐ ܘܠܐ ܥܠ ܕܪܒܐ. | 18 Bileam antwortete den Dienern Balaks: Auch wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, könnte ich dem Befehl des Herrn, meines Gottes, nicht zuwiderhandeln, sei es in einer unwichtigen oder einer wichtigen Sache. |
| 19 ܡܟܝܠ ܦܘܫܘ ܐܦ ܐܢܬܘܢ ܗܪܟܐ ܒܠܠܝܐ. ܘܐܕܥ ܡܢܐ ܡܘܣܦ ܡܪܝܐ ܠܡܡܠܠܘ ܥܡܝ. | 19 Doch bleibt auch ihr jetzt über Nacht hier, bis ich weiß, was der Herr weiter zu mir sagt. |
| 20 ܘܐܬܐ ܐܠܗܐ ܥܠ ܒܠܥܡ ܒܠܠܝܐ ܘܐܡܪ ܠܗ. ܐܢ ܠܡܩܪܝܟ ܐܬܘ ܗܠܝܢ ܓܒܪ̈ܐ. ܩܘܡ ܙܠ ܥܡܗܘܢ. ܒܠܚܘܕ ܦܬܓܡܐ ܕܐ̇ܡܪ ܐܢܐ ܠܟ. ܗ̇ܘ ܥܒܕ. | 20 In der Nacht kam Gott zu Bileam und sprach zu ihm: Wenn die Männer gekommen sind, um dich zu holen, dann mach dich auf den Weg und geh mit! Aber du darfst nur das tun, was ich dir sage. |
| 21 ܘܩܡ ܒܠܥܡ ܒܨܦܪܐ. ܘܐܪܡܝ ܥܠ ܐܬܢܗ . ܘܐܙܠ ܥܡ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܡܘܐܒ . | 21 Am Morgen stand Bileam auf, sattelte seinen Esel und ging mit den Hofleuten aus Moab. |
| 22 ܘܐܬܚܡܬ ܪܘܓܙܗ ܕܐܠܗܐ ܥܠܘܗܝ ܥܠ ܕܐܙܠ. ܘܩܡ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܒܐܘܪܚܐ ܕܢܗܘܐ ܠܗ ܣܛܢܐ. ܘܗܘ ܪܟܝܒ ܥܠ ܚܡܪܗ. ܘܬܪ̈ܝܢ ܥܠܝܡ̈ܘܗܝ ܥܡܗ. | 22 Aber Gott wurde zornig, weil Bileam mitging, und der Engel des Herrn trat Bileam in feindlicher Absicht in den Weg, als Bileam, begleitet von zwei jungen Männern, auf seinem Esel dahinritt. |
| 23 ܘܚܙܬ ܐܬܢܐ ܠܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܕܩ̇ܐܡ ܒܐܘܪܚܐ. ܘܣܝܦܗ ܫܡܝܛ ܘܐܚܝܕ ܒܐܝܕܗ. ܘܣܛܬ ܐܬܢܐ ܡܢ ܐܘܪܚܐ. ܘܐܙܠܬ ܒܚܩܠܐ. ܘܡܚܗ̇ ܒܠܥܡ ܠܐܬܢܐ ܠܡܣܛܝܘܬܗ̇ ܠܐܘܪܚܐ. | 23 Der Esel sah den Engel des Herrn auf dem Weg stehen, mit dem gezückten Schwert in der Hand, und er verließ den Weg und wich ins Feld aus. Da schlug ihn Bileam, um ihn auf den Weg zurückzubringen. |
| 24 ܘܩܡ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܒܫܒܝܠܐ ܕܟܪܡܐ. ܕܣܝܓܐ ܡܟܐ ܘܣܝܓܐ ܡܟܐ. | 24 Darauf stellte sich der Engel des Herrn auf den engen Weg zwischen den Weinbergen, der zu beiden Seiten Mauern hatte. |
| 25 ܘܚܙܬ ܐܬܢܐ ܠܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ. ܘܐܬܚܒܨܬ ܒܐܣܬܐ ܘܚܒܨܬܗ̇ ܪܓܠܗ ܕܒܠܥܡ ܒܐܣܬܐ. ܘܐܘܣܦ ܠܡܡܚܝܗ̇. | 25 Als der Esel den Engel des Herrn sah, drückte er sich an der Mauer entlang und drückte dabei das Bein Bileams gegen die Mauer. Da schlug ihn Bileam wieder. |
| 26 ܘܐܘܣܦ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ. ܘܥܒܪ ܘܩܡ ܠܗ ܒܐܬܪܐ ܐܠܝܨܐ. ܐܬܪ ܕܠܝܬ ܐܘܪܚܐ ܠܡܣܛܐ. ܠܐ ܠܝܡܝܢܐ ܘܠܐ ܠܣܡܠܐ. | 26 Der Engel des Herrn ging weiter und stellte sich an eine besonders enge Stelle, wo es weder rechts noch links eine Möglichkeit gab auszuweichen. |
| 27 ܘܚܙܬ ܐܬܢܐ ܠܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ. ܘܪܒܥܬ ܬܚܝܬ ܒܠܥܡ. ܘܐܬܚܡܬ ܪܘܓܙܗ ܕܒܠܥܡ ܘܡܚܗ̇ ܠܐܬܢܐ ܒܚܘܛܪܐ. | 27 Als der Esel den Engel des Herrn sah, ging er unter Bileam in die Knie. Bileam aber wurde wütend und schlug den Esel mit dem Stock. |
| 28 ܘܦܬܚ ܡܪܝܐ ܦܘܡܗ̇ ܕܐܬܢܐ ܘܐܡܪܬ ܠܒܠܥܡ. ܡܢܐ ܥܒܕܬ ܠܟ ܕܡܚܝܬܢܝ ܗܐ ܬܠܬ ܙܒ̈ܢܝܢ. | 28 Da öffnete der Herr dem Esel den Mund und der Esel sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich jetzt schon zum dritten Mal schlägst? |
| 29 ܘܐܡܪ ܒܠܥܡ ܠܐܬܢܐ. ܥܠ ܕܒܙܚܬ ܒܝ. ܘܐܠܘ ܐܝܬ ܗܘܐ ܣܝܦܐ ܒܐ̈ܝܕܝ. ܗܫܐ ܩ̇ܛܠ ܗܘ̇ܝܬ ܠܟܝ. | 29 Bileam erwiderte dem Esel: Weil du mich zum Narren hältst. Hätte ich ein Schwert dabei, dann hätte ich dich schon umgebracht. |
| 30 ܘܐܡܪܬ ܐܬܢܐ ܠܒܠܥܡ. ܠܐ ܗܘ̇ܝܬ ܐܢܐ ܐܬܢܟ. ܕܪܟܝܒ ܐܢܬ ܥܠܝ ܡܢ ܛܠܝܘܬܟ ܘܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ. ܕܠܡܐ ܡܡܬܘܡ ܥܒܕܬ ܠܟ ܗܟܢܐ. ܐ̇ܡܪ ܠܗ̇ ܠܐ. | 30 Der Esel antwortete Bileam: Bin ich nicht dein Esel, auf dem du seit eh und je bis heute geritten bist? War es etwa je meine Gewohnheit, mich so gegen dich zu benehmen? Da musste Bileam zugeben: Nein. |
| 31 ܘܓܠܐ ܡܪܝܐ ܥܝܢ̈ܘܗܝ ܕܒܠܥܡ. ܘܚܙܐ ܠܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܩ̇ܐܡ ܒܐܘܪܚܐ. ܘܣܝܦܗ ܫܡܝܛ ܘܐܚܝܕ ܒܐܝܕܗ. ܘܩܥܕ ܘܣܓܕ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ. | 31 Nun öffnete der Herr dem Bileam die Augen und er sah den Engel des Herrn auf dem Weg stehen, mit dem gezückten Schwert in der Hand. Da verneigte sich Bileam und warf sich auf sein Gesicht nieder. |
| 32 ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ. ܠܡܢܐ ܡܚܝܬ ܐܬܢܟ ܗܐ ܬܠܬ ܙܒܢ̈ܝܢ. ܗܐ ܐܢܐ ܢ̇ܦܩܬ ܕܐܗܘܐ ܠܟ ܣܛܢܐ ܥܠ ܕܬܪܨܬ ܐܘܪܚܐ ܠܘܩܒܠܝ. | 32 Der Engel des Herrn sagte zu ihm: Warum hast du deinen Esel dreimal geschlagen? Ich bin dir feindlich in den Weg getreten, weil mir der Weg, den du gehst, zu abschüssig ist. |
| 33 ܘܚܙܬܢܝ ܐܬܢܐ ܘܣܛܬ ܡܢ ܩܕܡܝ. ܗܐ ܬܠܬ ܙܒܢ̈ܝܢ. ܘܐܠܘ ܠܐ ܣܛܬ ܡܢ ܩܕܡܝ. ܗܫܐ ܠܟ ܩ̇ܛܠ ܗܘ̇ܝܬ. ܘܠܗ̇ ܡܚܐ ܗܘ̇ܝܬ. | 33 Der Esel hat mich gesehen und ist mir schon dreimal ausgewichen. Wäre er mir nicht ausgewichen, dann hätte ich dich vielleicht jetzt schon umgebracht, ihn aber am Leben gelassen. |
| 34 ܘܐܡܪ ܒܠܥܡ ܠܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ. ܚ̇ܛܝܬ. ܠܐ ܝ̇ܕܥ ܗܘ̇ܝܬ ܕܐܢܬ ܩ̇ܐܡ ܠܘܩܒܠܝ ܒܐܘܪܚܐ. ܗܫܐ ܐܢ ܒܝܫ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܐܗܦܘܟ ܠܝ. | 34 Bileam antwortete dem Engel des Herrn: Ich habe gesündigt, aber nur, weil ich nicht wusste, dass du mir im Weg standest. Jetzt aber will ich umkehren, wenn dir mein Vorhaben nicht recht ist. |
| 35 ܘܐܡܪ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܠܒܠܥܡ. ܙܠ ܥܡ ܓܒܪ̈ܐ. ܒܠܚܘܕ ܦܬܓܡܐ ܕܐ̇ܡܪ ܐܢܐ ܠܟ. ܗ̇ܘ ܥܒܕ. ܘܐܙܠ ܒܠܥܡ ܥܡ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܒܠܩ. | 35 Der Engel des Herrn antwortete Bileam: Geh mit den Männern, aber rede nichts, außer was ich dir sage. Da ging Bileam mit den Hofleuten Balaks. |
| 36 ܘܫܡܥ ܒܠܩ ܕܐܬܐ ܒܠܥܡ. ܘܢܦܩ ܠܐܘܪܥܗ ܠܩܪܝܬܐ ܕܡܘܐܒ. ܕܒܬܚܘܡܐ ܕܐܪܢܘܢ ܕܒܣܦܪ̈ܝ ܬܚܘܡܐ. | 36 Als Balak hörte, dass Bileam kam, ging er ihm entgegen bis zur Grenzstadt Moabs am Arnon, unmittelbar an der Grenze. |
| 37 ܘܐܡܪ ܒܠܩ ܠܒܠܥܡ. ܗܐ ܫ̇ܕܪܬ ܥܠܝܟ ܠܡܩܪܝܟ. ܐܝܟܘ ܠܐ ܐܬܝܬ ܠܘܬܝ. ܟܒܪ ܐ̇ܡܪ ܗܘܝܬ. ܕܠܐ ܡܨܐ ܐܢܐ ܒܚܝܠܐ ܠܡܝܩܪܘܬܟ. | 37 Balak sagte zu Bileam: Ich hatte dich rufen lassen. Warum bist du nicht zu mir gekommen? Kann ich dir nicht einen hohen Lohn geben? |
| 38 ܘܐܡܪ ܒܠܥܡ ܠܒܠܩ. ܗܐ ܐܬܝ̇ܬ ܠܘܬܟ. ܗܫܐ ܕܠܡܐ ܡܫܟܚܘ ܡܫܟܚ ܐܢܐ ܕܐ̇ܡܪ ܡܕܡ. ܐܠܐ ܦܬܓܡܐ ܕܣ̇ܐܡ ܐܠܗܐ ܒܦܘܡܝ. ܗ̇ܘ ܗܘ ܐ̇ܡܪ ܐܢܐ. | 38 Bileam antwortete Balak: Jetzt bin ich zwar bei dir. Aber kann ich jetzt etwas reden? Ich kann nur sagen, was Gott mir in den Mund legt. |
| 39 ܘܐܙܠ ܒܠܥܡ ܥܡ ܒܠܩ. ܘܐܥܠܗ ܠܩܘܪܝܬ ܚܨܪܘܬ. | 39 Bileam ging mit Balak weiter nach Kirjat-Huzot. |
| 40 ܘܢܟܣ ܒܠܩ ܬܘܪ̈ܐ ܘܥܢܐ. ܘܫܕܪ ܠܒܠܥܡ ܘܠܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܥܡܗ. | 40 Balak schlachtete Rinder und Schafe und ließ damit Bileam und die Hofleute, die dabei waren, bewirten. |
| 41 ܘܟܕ ܗܘܐ ܨܦܪܐ. ܕܒܪ ܒܠܩ ܠܒܠܥܡ ܘܐܣܩܗ ܠܒܡܘܬ ܒܥܠܐ. ܘܚܙܐ ܡܢ ܬܡܢ ܣܟܗ ܕܥܡܐ. | 41 Am nächsten Morgen nahm Balak Bileam mit sich und führte ihn zu den Baalshöhen hinauf. Von dort konnte er bis zum Volk sehen. |