SCRUTATIO

Lunedi, 13 luglio 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 18


font
PeshittaMenge Bibel
1 ܘܥܢܐ ܒܠܕܕ ܫܘܚܝܐ ܘܐܡܪ1 Da nahm Bildad von Suah das Wort und sagte:
2 ܥܕܡܐ ܠܐܡܬܝ ܣܝܡܝܢ ܐܢܬܘܢ ܣܩܘܒܠܐ ܠܡ̈ܠܐ ܐܬܒܝܢܘ ܘܐܚܪܝܬ ܢܡܠܠ2 »Wie lange wollt ihr noch Jagd auf (bloße) Worte machen? Nehmt Verstand an: dann wollen wir reden!
3 ܠܡܢܐ ܐܬܚܫܒܢ ܐܝܟ ܒܥܝܪܐ ܘܐܬܛܡܐܢ ܒܥܝܢ̈ܝܟ3 Warum werden wir den vernunftlosen Tieren gleichgeachtet, von euch als vernagelt (oder: stockdumm) angesehen?
4 ܩ̇ܛܠ ܢܦܫܗ ܒܪܘܓܙܗ ܗܐ ܡܛܠܬܟ ܬܫܬܒܩ ܐܪܥܐ ܘܢܫܢܐ ܛܘܪܐ ܡܢ ܕܘܟܬܗ4 Du, der in seinem Zorn sich selbst zerfleischt – soll um deinetwillen die Erde menschenleer werden und der Fels von seiner Stelle wegrücken?«
5 ܘܐܦ ܫܪܓܐ ܕܪ̈ܫܝܥܐ ܢܕܥܟ ܘܐܦ ܬܓܗ ܫܠܗܒܝܬܐ ܕܢܘܪܗ5 »Jawohl, das Licht des Frevlers wird erlöschen und die Flamme seines Herdfeuers nicht mehr leuchten;
6 ܢܘܗܪܐ ܢܚܫܟ ܒܡܫ̈ܟܢܝܗܘܢ ܘܫܪܓܗ ܢܕܥܟ ܥܠܘܗܝ6 das Licht wird dunkel werden in seinem Zelt, und seine Leuchte erlischt über ihm;
7 ܢܨ̈ܕܝܢ ܗ̈ܠܟܬܗ ܒܟܐ̈ܒܘܗܝ ܘܬܛܒܥܝܘܗܝ ܬܪܥܝܬܗ7 seine sonst so rüstigen Schritte werden kurz, und seine eigenen Anschläge bringen ihn zu Fall;
8 ܡܛܠ ܕܐܘܫܛ ܪܓܠܗ ܒܡܨܝܕܬܐ ܘܥܠ ܣܪܝܓܬܐ ܗܠܟ8 denn er wird von seinen eigenen Füßen ins Netz getrieben, und auf Fallgittern wandelt er dahin.
9 ܘܐܚܕ ܦܚܐ ܒܥܩܒܗ ܢܬܥܫܢܘܢ ܥܠܘܗܝ ܨܗ̈ܘܢܐ9 Die Schlinge erfaßt seine Ferse, der Fallstrick hält ihn fest;
10 ܛܡܝܪ ܗܘ ܒܐܪܥܐ ܚܒܠܗ ܘܡܨܝܕܬܗ ܥܠ ܫܒ̈ܝܠܐ ܬܬܟܪܟ10 am Boden liegt das Fanggarn für ihn verborgen, und die Falle wartet seiner auf dem Pfade.
11 ܚܕܪ̈ܘܗܝ ܣܕܪ̈ܝ ܒܘܠܗܝܐ ܘܒܕܪܘ ܐ̈ܢܝܢ ܠܪ̈ܓܠܘܗܝ11 Ringsum ängstigen ihn Schrecknisse und hetzen ihn auf Schritt und Tritt.
12 ܘܢܗܘܐ ܟܦܢܐ ܟܐܒܗ ܘܬܒܪܐ ܡܬܩܢ ܠܬܘ̈ܠܕܬܗ12 Das ihm bestimmte Unheil hungert nach ihm, und das Verderben steht zu seinem Sturz bereit.
13 ܢܬܐ̈ܟܠܢ ܒܬܘܩܦܐ ܩܘܪ̈ܝܗ ܘܒܬܩܘܦ ܡ̈ܝܬܐ ܒܘܟܪܗ13 Es frißt die Glieder seines Leibes, es frißt seine Glieder der erstgeborene Sohn des Todes.
14 ܢܬܦܣܩ ܡܢ ܡܫܟܢܗ ܬܘܟܠܢܗ ܘܢܣܪܗܒܘܢܗ ܒܘ̈ܠܗܝܝ ܡܠܟܐ14 Herausgerissen wird er aus seinem Zelt, wo er sich sicher fühlte, und es treibt ihn hin zum König der Schrecken.
15 ܘܢܫܪܘܢ ܒܡܫܟܢܗ ܡܢ ܕܠܝܬ ܐܢܫ ܬܬܒܕܪ ܥܠ ܐܬܪܗ ܟܒܪܝܬܐ15 In seinem Zelt haust eine Bewohnerschaft, die nicht zu ihm gehört; Schwefel wird auf seine Wohnstätte gestreut.
16 ܡܢ ܠܬܚܬ ܥܩܪ̈ܘܗܝ ܢܐܒܫܘܢ ܘܡܢ ܠܥܠ ܢܬܪ ܩܛܦܗ16 Unten verdorren seine Wurzeln, und oben verwelken seine Zweige.
17 ܢܐܒܕ ܕܘܟܪܢܗ ܡܢ ܐܪܥܐ ܘܠܝܬ ܠܗ ܫܡ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܒܪܝܬܐ17 Das Andenken an ihn verschwindet von der Erde (oder: aus dem Lande), und kein Name verbleibt ihm draußen weit und breit;
18 ܢܣܚܦܘܢܗ ܡܢ ܢܘܗܪܐ ܠܚܫܘܟܐ ܘܡܢ ܬܒܝܠ ܢܕܚܩܘܢܗ18 er (d.h. Gott) stößt ihn aus dem Licht in die Finsternis hinaus und verjagt ihn vom Erdenrund.
19 ܠܐ ܫܡ ܠܗ ܘܠܐ ܕܘܟܪܢ ܒܥܡܐ ܘܠܐ ܢܗܘܐ ܠܗ ܣܪܝܕܐ ܒܡܥܡܪܗ19 Nicht Sproß noch Schoß (= kein Sohn und kein Enkel) bleibt ihm in seinem Volk erhalten, und kein Überlebender findet sich in seinen Wohnsitzen.
20 ܥܠ ܝܘܡ̈ܘܗܝ ܢܬܡܗܘܢ ܐܚܪ̈ܝܐ ܘܩ̈ܕܡܝܐ ܙܩܦܬ ܣܥܪܬܗܘܢ20 Ob seinem Gerichtstage (d.h. Endgeschick) schaudern die im Westen Wohnenden, und die Leute im Osten erfaßt Entsetzen.
21 ܒܪܡ ܗܠܝܢ ܐܢܘܢ ܡܫ̈ܟܢܘܗܝ ܕܥ̇ܘܠܐ ܘܗܢܘ ܐܬܪܐ ܕܡ̇ܢ ܕܠܐ ܝ̇ܕܥ ܠܐܠܗܐ21 Ja, so ergeht es den Wohnungen (= dem Heim) des Frevlers und so der Stätte des Gottesverächters!«