SCRUTATIO

Mercoledi, 15 luglio 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 14


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PeshittaMenge Bibel
1 ܗܟܢܐ ܗܘ ܐܢܫܐ ܝܠܝܕ ܐܢܬܬܐ ܘܙܥܘܪ ܝܘܡ̈ܝܢ ܗܘ ܘܣ̇ܒܠ ܙܘ̈ܥܐ1 »Der Mensch, vom Weibe geboren, ist arm an Lebenszeit, aber überreich an Unruhe:
2 ܘܐܝܟ ܥܘܦܝܐ ܢ̇ܦܩ ܘܝ̇ܒܫ ܘܚ̇ܡܐ ܘܥ̇ܪܩ ܐܝܟ ܛܠܠܐ ܘܠܐ ܩ̇ܐܡ2 wie eine Blume sprießt er auf und verwelkt, er flieht wie ein Schatten dahin und hat keinen Bestand.
3 ܐܦ ܥܠ ܗܢܐ ܦܬܚܬ ܥܝܢܝ̈ܟ ܘܠܗ ܬܥܠ ܒܕܝܢܐ ܥܡܟ3 Dennoch hältst du über einem solchen (Wesen) deine Augen offen und ziehst ihn vor deinen Richterstuhl!
4 ܡܢܘ ܢܬܠ ܕܟܝܐ ܡܢ ܛܡܐܐ ܐܦ ܠܐ ܚܕ4 Wie könnte wohl ein Reiner von Unreinen herkommen? nein, nicht ein einziger.
5 ܐܢ ܦܣܝܩܝܢ ܐܢܘܢ ܝܘܡ̈ܘܗܝ ܘܡܢܝܢܐ ܕܝܪ̈ܚܘܗܝ ܓܙܝܪ̈ܝܢ ܢܡܘܣܐ ܥܒܕܬ ܕܠܐ ܢܥܒܪ ܡܢܗ5 Wenn denn seine Tage genau bemessen sind, wenn die Zahl seiner Monde bei dir feststeht und du ihm eine Grenze gesetzt hast, die er nicht überschreiten darf,
6 ܘܢܦܘܫ ܥܕܡܐ ܕܢܪܗܛ ܐܝܟ ܐܓܝܪܐ ܝܘܡ̈ܘܗܝ6 so wende doch deine Blicke von ihm weg, damit er Ruhe habe, bis er wie ein Tagelöhner mit Befriedigung auf seinen Tag hinblicken kann!«
7 ܡܛܠ ܕܐܝܬ ܠܩܝܣܐ ܣܒܪܐ ܕܐܢ ܡܬܦܣܩ ܬܘܒ ܡܚܠܦ ܘܥܢ̈ܩܘܗܝ ܠܐ ܥܢ̈ܕܢ7 »Denn für einen Baum bleibt eine Hoffnung bestehen: wird er abgehauen, so schlägt er von neuem aus, und seine Schößlinge hören nicht auf.
8 ܘܐܢ ܢܣܐܒ ܒܐܪܥܐ ܥܩܪܗ ܘܒܥܦܪܐ ܬܡܘܬ ܡܘܥܝܬܗ8 Wenn auch seine Wurzel in der Erde altert und sein Stumpf im Boden abstirbt,
9 ܡܢ ܪܝܚܐ ܕܡ̈ܝܐ ܢܦܪܥ ܘܢܥܒܕ ܛܪ̈ܦܐ ܐܝܟ ܢܨܝܒܐ9 so treibt er doch vom Duft (= Dunst) des Wassers neue Sprossen und bringt Zweige hervor wie ein junges Reis.
10 ܘܓܒܪܐ ܡ̇ܐܬ ܘܒ̇ܠܐ ܘܣ̇ܐܦ ܒܪܢܫܐ ܘܠܝܬܘܗܝ10 Wenn aber ein Mann stirbt, so liegt er hingestreckt da, und wenn ein Mensch verscheidet, wo ist er dann?
11 ܥܢܕܝܢ ܡ̈ܝܐ ܡܢ ܝܡܐ ܘܢܗܪܐ ܚ̇ܪܒ ܘܝ̇ܒܫ11 Wie das Wasser aus einem Teich verdunstet und ein Strom versiegt und austrocknet,
12 ܘܓܒܪܐ ܕܫ̇ܟܒ ܠܐ ܩ̇ܐܡ ܥܕ ܒܠܝܢ ܫܡܝܐ ܠܐ ܢܬܬܥܝܪܘܢ ܘܠܐ ܢܕܝܢ ܡܢ ܫܢܬܗܘܢ12 so legt der Mensch sich nieder und steht nicht wieder auf: bis der Himmel nicht mehr ist, erwachen sie nicht wieder und werden aus ihrem Schlaf nicht aufgerüttelt.«
13 ܡ̇ܢ ܕܝܢ ܥܒܕ ܕܒܫܝܘܠ ܛܫܝܬܢܝ ܘܣܬܪܬܢܝ ܥܕܡܐ ܕܥܒܪ ܪܘܓܙܟ ܘܣܡܬ ܠܝ ܕܝܢ ܩܝܡܐ ܘܐܬܕܟܪܬܢܝ13 »O wenn du mich doch im Totenreiche verwahrtest, mich dort verbergen wolltest, bis dein Zorn sich gelegt hätte, mir eine Frist bestimmtest und dann meiner gedächtest!
14 ܐܢ ܡ̇ܐܬ ܓܒܪܐ ܕܠܡܐ ܚܝܐ ܘܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܥܠܝܡܘܬܗ ܡܣܟܐ ܥܕܡܐ ܕܐܬܝܐ ܣܝܒܘܬܗ14 Doch wenn der Mensch gestorben ist – kann er wohl wieder aufleben? Dann wollte ich alle Tage meines Frondienstes (oder: Leidenskampfes) harren, bis die Ablösung für mich käme:
15 ܐܢ ܬܩܪܝܢܝ ܐܥܢܝܟ ܘܥܠ ܥܒܕ ܐ̈ܝܕܝܟ ܐܬܚܫܒ15 dann würdest du rufen und ich gäbe dir Antwort; nach dem Werk deiner Hände würdest du Verlangen tragen;
16 ܡܛܠ ܕܗܫܐ ܗ̈ܠܟܬܝ ܠܐ ܬܡܢܐ ܘܠܐ ܬܛܪ ܥܠܝ ܚ̈ܛܗܝ16 ja, dann würdest du meine Schritte sorglich zählen, über einen Fehltritt von mir kein strenger Wächter sein;
17 ܚܬܘܡ ܒܨܪܪܐ ܚ̈ܘܒܝ ܘܐܦܪܩ ܡܢܝ ܚ̈ܛܗܝ17 nein, versiegelt würde meine Übertretung in einem Bündel (oder: im Beutel) liegen, und meine Schuld hättest du verklebt (= würdest du unbeachtet lassen).
18 ܫܪܝܪܐܝܬ ܛܘܪܐ ܥܫܝܢܐ ܢ̇ܦܠ ܐܘ ܫܩܝܦܐ ܡܬܬܙܝܥ ܡܢ ܕܘܟܬܗ18 Doch nein – Berge stürzen in sich zusammen, und Felsen werden von ihrer Stelle weggerückt,
19 ܟܐܦܐ ܫܚܩܐ ܡ̈ܝܐ ܐܘ ܟܬܐ ܥܦܪܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܣܒܪܗ ܕܐܢܫܐ ܐܘܒܕܬ19 Steine höhlt das Wasser aus, und seine Güsse schwemmen das Erdreich weg: so machst du auch die Hoffnung des Menschen zunichte.
20 ܬܥܫܢܝܘܗܝ ܠܥܠܡ ܘܢܗܠܟ ܒܒܗܬܬܐ ܕܐ̈ܦܘܗܝ ܬܫܕܝܘܗܝ20 Du überwältigst ihn auf ewig, und er muß davon; sein Antlitz entstellend, läßt du ihn dahinfahren.
21 ܐܢ ܢܣܓܘܢ ܒ̈ܢܘܗܝ ܠܐ ܝ̇ܕܥ ܘܐܢ ܢܙܥܪܘܢ ܠܐ ܡܫܬܘܕܥ ܠܗܘܢ21 Gelangen seine Kinder zu Ehren – er weiß nichts davon; und sinken sie in Schande hinab – er achtet nicht auf sie.
22 ܒܪܡ ܒܣܪܗ ܥܠܘܗܝ ܢܟܐܒ ܘܢܦܫܗ ܥܠܘܗܝ ܬܬܐܒܠ22 Nur seines eigenen Leibes Schmerzen fühlt er, und nur um sich selbst empfindet seine Seele Trauer.«