SCRUTATIO

Giovedi, 9 luglio 2026 - Santa Veronica Giuliani ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 1


font
PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܓܒܪܐ ܚܕ ܐܝܬ ܗܘܐ ܒܐܪܥܐ ܕܥܘܨ ܐܝܘܒ ܫܡܗ ܓܒܪ ܗܘܐ ܬܡܝܡ ܘܙܕܝܩ ܘܕ̇ܚܠ ܠܐܠܗܐ ܘܣ̇ܛܐ ܡܢ ܒܝܫܬܐ1 Im Lande Uz lebte ein Mann mit Namen Ijob. Dieser Mann war untadelig und rechtschaffen; er fürchtete Gott und mied das Böse.
2 ܘܐܬܝܠܕܘ ܠܗ ܫܒܥܐ ܒܢܝ̈ܢ ܘܬܠܬ ܒ̈ܢܢ2 Sieben Söhne und drei Töchter wurden ihm geboren.
3 ܘܗܘܐ ܩܢܝܢܗ ܫܒܥܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܥܢܐ ܘܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܡ̈ܠܐ ܘܚܡܫܡܐܐ ܦܕܢܝ̈ܢ ܕܬܘܪ̈ܐ ܘܚܡܫܡܐܐ ܐ̈ܬܢܝܢ ܘܥܒܕܬܐ ܣܘܓܐܐ ܕܛܒ ܘܓܒܪܐ ܗ̇ܘ ܪܒ ܗܘܐ ܡܢ ܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝ ܡܕܢܚܐ3 Er besaß siebentausend Stück Kleinvieh, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Esel, dazu zahlreiches Gesinde. An Ansehen übertraf dieser Mann alle Bewohner des Ostens.
4 ܘܐܙܠܝܢ ܗܘܘ ܒܢ̈ܘܗܝ ܘܥܒܕܝܢ ܡܫܬܝܐ ܒܝܬ ܓܒܪ ܕܝܘܡܗ ܘܡܫܕܪܝܢ ܗܘܘ ܘܩܪܝܢ ܠܬܠܬ ܐܚ̈ܘܬܗܘܢ ܠܡܐܟܠ ܘܠܡܫܬܐ ܥܡܗܘܢ4 Reihum hielten seine Söhne ein Gastmahl, ein jeder an seinem Tag in seinem Haus. Dann schickten sie hin und luden auch ihre Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken.
5 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܐܩܦܘ ܝܘܡ̈ܝ ܡܫܬܝܐ ܫܕܪ ܐܝܘܒ ܘܩܕܫ ܐܢܘܢ ܘܩ̇ܕܡ ܐܝܘܒ ܒܨܦܪܐ ܘܐܣܩ ܕܒܚ̈ܐ ܡܢܝܢ ܟܠܗܘܢ ܡܛܠ ܕܐܡܪ ܐܝܘܒ ܕܠܡܐ ܚܛܘ ܒܢ̈ܝ ܘܨܚܝܘ ܠܐܠܗܐ ܒܠܒܗܘܢ ܗܟܢܐ ܥܒܕ ܗܘܐ ܐܝܘܒ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ5 Wenn die Tage des Gastmahls vorbei waren, schickte Ijob hin und entsühnte sie. Früh am Morgen stand er auf und brachte so viele Brandopfer dar, wie er Kinder hatte. Denn Ijob sagte: Vielleicht haben meine Kinder gesündigt und Gott gelästert in ihrem Herzen. So tat Ijob jedes Mal.
6 ܘܗܘܐ ܝܘܡܐ ܘܐܬܘ ܒܢ̈ܝ ܐܠܘܗܝܡ ܠܡܩܡ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܘܐܬܐ ܐܦ ܣܛܢܐ ܒܝܢܬܗܘܢ ܠܡܩܡ ܩܕܡ ܡܪܝܐ6 Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne, um vor den Herrn hinzutreten; unter ihnen kam auch der Satan.
7 ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܣܛܢܐ ܡܢ ܐܝܡܟܐ ܐܬܐ ܐܢܬ ܥܢܐ ܣܛܢܐ ܘܐܡܪ ܠܡܪܝܐ ܚܕܪܬ ܒܐܪܥܐ ܘܗܠܟܬ ܒܗ̇7 Der Herr sprach zum Satan: Woher kommst du? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Die Erde habe ich durchstreift, hin und her.
8 ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܣܛܢܐ ܗܐ ܣܡܬ ܠܒܟ ܥܠ ܥܒܕܝ ܐܝܘܒ ܕܠܝܬ ܐܟܘܬܗ ܒܐܪܥܐ ܓܒܪ ܬܡܝܡ ܘܬܪܝܨ ܘܕ̇ܚܠ ܠܐܠܗܐ ܘܣ̇ܛܐ ܡܢ ܒܝܫܬܐ8 Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet? Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen, er fürchtet Gott und meidet das Böse.
9 ܘܥܢܐ ܣܛܢܐ ܘܐܡܪ ܠܡܪܝܐ ܣܪܝܩܐܝܬ ܓܝܪ ܕܚ̇ܠ ܐܝܘܒ ܠܐܠܗܐ9 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, dass Ijob Gott fürchtet?
10 ܐܢܬ ܐܓܢܬ ܐܝܕܟ ܥܠܘܗܝ ܘܥܠ ܒܝܬܗ ܘܥܠ ܒܢ̈ܘܗܝ ܘܥܠ ܟܠ ܡܕܡ ܕܐܝܬ ܠܗ ܒܟܠ ܕܘܟܐ ܘܥܒܕ ܐ̈ܝܕܘܗܝ ܒܪܟܬ ܘܩܢܝܢܗ ܣܓܝ ܒܐܪܥܐ10 Bist du es nicht, der ihn, sein Haus und all das Seine ringsum beschützt? Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; sein Besitz hat sich weit ausgebreitet im Land.
11 ܒܪܡ ܕܝܢ ܐܘܫܛ ܐܝܕܟ ܘܩܪܘܒ ܠܟܠ ܡܕܡ ܕܐܝܬ ܠܗ ܐܠܐ ܒܐ̈ܦܝܟ ܢܨ̇ܚܝܟ11 Aber streck nur deine Hand gegen ihn aus und rühr an all das, was sein ist; wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen.
12 ܘܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܣܛܢܐ ܗܐ ܟܠ ܡܕܡ ܕܐܝܬ ܠܗ ܡܫܠܡ ܒܐ̈ܝܕܝܟ ܒܠܚܘܕ ܥܠܘܗܝ ܠܐ ܬܘܫܛ ܐܝܕܟ ܘܢܦܩ ܣܛܢܐ ܡܢ ܩܕܡ ܐ̈ܦܘܗܝ ܕܡܪܝܐ12 Der Herr sprach zum Satan: Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand, nur gegen ihn selbst streck deine Hand nicht aus! Darauf ging der Satan weg vom Angesicht des Herrn.
13 ܘܗܘܐ ܝܘܡܐ ܘܒܢ̈ܘܗܝ ܘܒܢ̈ܬܗ ܕܐܝܘܒ ܐܟܠܝܢ ܗܘܘ ܘܫܬܝܢ ܒܝܬ ܐܚܘܗܘܢ ܩܫܝܫܐ13 Nun geschah es eines Tages, dass seine Söhne und Töchter im Haus ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken.
14 ܘܡܠܐܟܐ ܐܬܐ ܠܘܬ ܐܝܘܒ ܘܐܡܪ ܠܗ ܬܘܪ̈ܐ ܕܒܪܝܢ ܗܘܘ ܦ̈ܕܢܐ ܘܐ̈ܬܢܐ ܪ̈ܥܝܢ ܗ̈ܘܝ ܥܠ ܓܒܗܘܢ14 Da kam ein Bote zu Ijob und meldete: Die Rinder waren beim Pflügen und die Esel weideten daneben.
15 ܘܢܦܠ ܓܝܣܐ ܘܕܒܪ ܐܢܘܢ ܘܥ̈ܠܝܡܐ ܐܬܩܛܠܘ ܒܚܪܒܐ ܘܐܬܦܠܛܬ ܐܢܐ ܒܠܚܘܕܝ ܕܐܚܘܝܟ15 Da fielen Sabäer ein, nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit scharfem Schwert. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten.
16 ܘܥܕ ܗܘ ܡܡܠܠ ܐܬܐ ܐܚܪܢܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܢܘܪܗ ܕܐܠܗܐ ܢܦܠܬ ܡܢ ܫܡܝܐ ܘܣܦܬ ܒܥܢܐ ܘܒܪ̈ܥܘܬܐ ܘܐܘܩܕܬ ܐܢܘܢ ܘܐܬܦܠܛܬ ܐܢܐ ܒܠܚܘܕܝ ܕܐܚܘܝܟ16 Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Feuer Gottes fiel vom Himmel, schlug brennend ein in die Schafe und Knechte und verzehrte sie. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten.
17 ܘܥܕ ܗܘ ܡܡܠܠ ܐܬܐ ܐܚܪܢܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܟ̈ܠܕܝܐ ܐܬܦܠܓܘ ܠܬܠܬ ܡ̈ܢܘܢ ܘܢܦܠܘ ܥܠ ܓܡ̈ܠܐ ܘܕܒܪܘ ܐܢܘܢ ܘܠܥ̈ܠܝܡܐ ܩܛܠܘ ܒܚܪܒܐ ܘܐܬܦܠܛܬ ܐܢܐ ܒܠܚܘܕܝ ܕܐܚܘܝܟ17 Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Die Chaldäer stellten drei Rotten auf, fielen über die Kamele her, nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit scharfem Schwert. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten.
18 ܘܥܕ ܗܘ ܡܡܠܠ ܐܬܐ ܐܚܪܢܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܒܢܝ̈ܟ ܘܒܢ̈ܬܟ ܐܟܠܝܢ ܗܘܘ ܘܫܬܝܢ ܒܝܬ ܐܚܘܗܘܢ ܩܫܝܫܐ18 Noch ist dieser am Reden, da kommt schon ein anderer und sagt: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken Wein im Haus ihres erstgeborenen Bruders.
19 ܘܗܐ ܪܘܚܐ ܬܩܝܦܬܐ ܐܬܬ ܡܢ ܥܒܪ̈ܐ ܕܡܕܒܪܐ ܘܐܬܛܪܝܬ ܒܐܪ̈ܒܥ ܙܘܝ̈ܬܗ ܕܒܝܬܐ ܘܢܦܠ ܥܠ ܛ̈ܠܝܐ ܘܡܝܬܘ ܘܐܬܦܠܛܬ ܐܢܐ ܒܠܚܘܕܝ ܕܐܚܘܝܟ19 Da kam ein gewaltiger Wind über die Wüste und packte das Haus an allen vier Ecken; es stürzte über die jungen Leute und sie starben. Ich ganz allein bin entronnen, um es dir zu berichten.
20 ܘܩܡ ܐܝܘܒ ܘܨܪܐ ܦܪܝܣܗ ܘܓܙ ܪܝܫܗ ܘܢܦܠ ܥܠ ܐܪܥܐ ܣܓܕ20 Nun stand Ijob auf, zerriss sein Gewand, schor sich das Haupt, fiel auf die Erde und betete an.
21 ܘܐܡܪ ܥܪܛܠ ܢܦܩܬ ܡܢ ܟܪܣܗ̇ ܕܐܡܝ ܘܥܪܛܠ ܐܗܦܘܟ ܡܪܝܐ ܝܗܒ ܘܡܪܝܐ ܢܣܒ ܢܗܘܐ ܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܡܒܪܟ21 Dann sagte er: Nackt kam ich hervor aus dem Schoß meiner Mutter;
nackt kehre ich dahin zurück.
Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen;
gelobt sei der Name des Herrn.
22 ܘܒܗܠܝܢ ܟܠܗܝܢ ܠܐ ܚܛܐ ܐܝܘܒ ܐܦܠܐ ܓ̇ܕܦ ܥܠ ܐܠܗܐ22 Bei alldem sündigte Ijob nicht und äußerte nichts Ungehöriges gegen Gott.