SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Kohelet (Ekklesiastes) 7


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Besser ein guter Name als Parfüm -
und der Tag eines Todes als der Tag einer Geburt;
1 ܛܒ ܫܡܐ ܡܢ ܡܫܚܐ ܛܒܐ ܘܝܘܡܐ ܕܡܘܬܐ ܛܒ ܡܢ ܝܘܡܐ ܕܐܝܠܝܕܘܬܐ
2 besser der Gang in ein Haus, wo man trauert,
als der Gang in ein Haus, wo man trinkt. Weil dies das Ende jedes Menschen ist,
macht, wer noch lebt, sich Gedanken.
2 ܛܒ ܠܡܐܙܠ ܠܒܝܬ ܒ̈ܟܐ ܡܢ ܕܠܡܐܙܠ ܠܒܝܬ ܡܫܬܘܬܐ ܡܛܠ ܕܗܕܐ ܗܝ ܚܪܬܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܘܕܚܝ ܝܗܒ ܛܒܬܐ ܠܠܒܗ
3 Besser sich ärgern als lachen;
denn bei einem vergrämten Gesicht wird das Herz heiter.
3 ܛܒ ܪܘܓܙܐ ܡܢ ܓܘܚܟܐ ܡܛܠ ܕܒܒܝܫܘܬ ܐ̈ܦܐ ܢܛܐܒ ܠܒܐ
4 Das Herz der Gebildeten ist im Haus, wo man trauert,
das Herz der Ungebildeten im Haus, wo man sich freut.
4 ܠܒܐ ܕܚ̈ܟܝܡܐ ܒܒܝܬ ܐܒܠܐ ܘܠܒܐ ܕܣܟ̈ܠܐ ܒܝܬ ܚܕܘܬܐ
5 Besser die Mahnrede eines Gebildeten anhören,
als dem Gesang der Ungebildeten lauschen;
5 ܛܒ ܠܡܫܡܥ ܟܐܬܐ ܕܚ̈ܟܝܡܐ ܡܢ ܓܒܪܐ ܕܫܡܥ ܙܡܪܐ ܕܣ̈ܟܠܐ
6 denn wie das Prasseln der Dornen unter dem Kessel,
so ist das Lachen des Ungebildeten. - Aber auch das ist Windhauch, denn:
6 ܡܛܘܠ ܕܐܝܟ ܩܠܐ ܕܟܘ̈ܒܐ ܬܚܝܬ ܩܕܣܐ ܗܟܢܐ ܓܘܚܟܗܘܢ ܕܣ̈ܟܠܐ ܘܐܦ ܗܢܐ ܗܒܠܐ
7 Erpressung verblendet den Gebildeten
und Bestechung verdirbt den Verstand.
7 ܡܛܘܠ ܕܥܫܘܩܝܐ ܡܘܒܕ ܠܚܟܝܡܐ ܘܡܘܒܕܐ ܠܠܒܐ ܡܘܗܒܬܐ
8 Besser der Ausgang einer Sache als ihr Anfang,
besser der Vorsichtige als der Stürmische.
8 ܛܒܐ ܗܝ ܐܚܪܝܬܗ ܕܦܬܓܡܐ ܡܢ ܩܕܡܝܬܗ ܘܛܒܐ ܗܝ ܢܓܝܪܘܬ ܪܘܚܐ ܡܢ ܪܡܘܬ ܪܘܚܐ
9 Lass dich nicht aufregen, sodass du dich ärgerst,
denn Ärger steckt in den Ungebildeten. -
9 ܠܐ ܬܣܬܪܗܒ ܒܪܘܚܟ ܠܡܪܓܙ ܡܛܠ ܕܪܘܓܙܐ ܒܥܘܒܐ ܕܣ̈ܟܠܐ ܢܬܬܢܝܚ
10 Doch frag nicht: Wie kommt es, dass die früheren Zeiten besser waren als unsere? Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen.10 ܠܐ ܬܐܡܪ ܡܢܐ ܗܘܐ ܕܝܘܡ̈ܬܐ ܩܕܡ̈ܝܐ ܛܒ̈ܝܢ ܗܘܘ ܡܢ ܗܠܝܢ ܡܛܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܒܚܟܡܬܐ ܫܐܠ ܐܢܬ ܥܠ ܗܠܝܢ
11 Wissen ist so viel wert wie Erbbesitz,
es ist sogar mehr wert für die, welche die Sonne sehen;
11 ܛܒܐ ܗܝ ܚܟܡܬܐ ܡܢ ܡܐ̈ܢܝ ܙܝܢܐ ܘܝܬܝܪ ܠܚ̈ܙܝܝ ܫܡܫܐ
12 denn wer sich im Schatten des Wissens birgt, der ist auch im Schatten des Geldes;
aber das ist der Vorteil des Könnens: Das Wissen erhält seinen Besitzer am Leben. -
12 ܡܛܠ ܕܛܠܠܐ ܕܚܟܡܬܐ ܐܝܟ ܛܠܠܐ ܕܟܣܦܐ ܘܝܬܝܪܘܬܐ ܕܐܝܕܥܬܐ ܕܚܟܡܬܐ ܬܚܐ ܡܪܗ̇
13 Doch sieh ein, dass Gottes Tun noch hinzukommt. Denn: Wer kann gerade biegen, was er gekrümmt hat?13 ܚܙܝ ܥ̇ܒܕܐ ܕܐܠܗܐ ܡܛܠ ܕܡ̇ܢ ܗܘ ܡܫܟܚ ܠܡܬܩܢܘ ܠܡ̇ܢ ܕܡܕܘܕ ܗܘ
14 Am Glückstag erfreue dich deines Glücks und am Unglückstag sieh ein: Auch diesen hat Gott geschaffen, genau wie jenen, sodass der Mensch von dem, was nach ihm kommt, gar nichts herausfinden kann.14 ܒܝܘܡܐ ܕܛܒܬܐ ܗܘܝ ܒܛܒ ܘܒܝܘܡܐ ܕܒܝܫܬܐ ܚܙܝ ܢܦܫܟ ܐܦ ܗܢܐ ܠܘܩܒܠ ܗܢܐ ܥܒܕ ܐܠܗܐ ܥܠ ܡܡܠܠܐ ܕܠܐ ܢܫܟܚ ܒܪܢܫܐ ܡܕܡ ܒܬܪܗ
15 In meinen Tagen voll Windhauch habe ich beides beobachtet: Es kommt vor, dass ein gesetzestreuer Mensch trotz seiner Gesetzestreue elend endet, und es kommt vor, dass einer, der sich nicht um das Gesetz kümmert, trotz seines bösen Tuns ein langes Leben hat.15 ܟܠ ܡܕܡ ܚܙܝܬ ܒܝ̈ܘܡܝ ܗܒܠܝ ܐܝܬ ܙܕܝܩܐ ܕܐܒܕ ܒܙܕܝܩܘܬܗ ܘܐܝܬ ܪܫܝܥܐ ܕܐܓܪ ܒܒܝܫ̈ܬܗ
16 Halte dich nicht zu streng an das Gesetz und sei nicht maßlos im Erwerb von Wissen! Warum solltest du dich selbst ruinieren?16 ܠܐ ܬܗܘܐ ܙܕܝܩ ܣܓܝ ܘܠܐ ܬܬܚܟܡ ܝܬܝܪ ܕܠܐ ܬܬܡܗ
17 Entfern dich nicht zu weit vom Gesetz und verharre nicht im Unwissen: Warum solltest du vor der Zeit sterben?17 ܠܐ ܬܪܫܥ ܣܓܝ ܕܠܐ ܬܣܬܢܐ ܣܓܝ ܠܐ ܬܗܘܐ ܣܟܠ ܕܠܡܐ ܬܡܘܬ ܕܠܐ ܒܙܒܢܟ
18 Es ist am besten, wenn du an dem einen fest hältst, aber auch das andere nicht loslässt. Wer Gott fürchtet, wird sich in jedem Fall richtig verhalten.18 ܛܒ ܕܬܐܚܘܕ ܒܗܢܐ ܘܐܦ ܡܢ ܗܢܐ ܠܐ ܬܪܦܐ ܐܝܕܟ ܡܛܠ ܕܡ̇ܢ ܕܕܚܠ ܠܐܠܗܐ ܢܩܦ ܠܟܠܗܝܢ
19 Das Wissen ist für den Gebildeten ein stärkerer Schutz
als zehn Machthaber zusammen,
die in der Stadt geherrscht haben. -
19 ܚܟܡܬܐ ܡܥܫܢܐ ܠܚ̈ܟܝܡܐ ܛܒ ܡܢ ܥܣܪ̈ܐ ܫ̈ܠܝܛܢܝܢ ܕܐܝܬ ܒܡܕܝܢܬܐ
20 Doch gibt es auf der Erde keinen einzigen Menschen, der so gesetzestreu wäre, dass er stets richtig handelt, ohne je einen Fehler zu begehen.20 ܡܛܠ ܕܠܝܬ ܐܢܫ ܕܙܕܝܩ ܒܐܪܥܐ ܕܢܥܒܕ ܕܛܒ ܘܠܐ ܢܚܛܐ
21 Hör auch nicht auf all die Worte, die man so sagt. Denn niemals wirst du einen Untergebenen über dich schimpfen hören,21 ܘܐܦ ܠܟܘܠ ܦܬܓܡ̈ܝܢ ܕܢܡܠܠܘܢ ܪ̈ܫܝܥܐ ܠܐ ܬܬܠ ܠܒܟ ܠܐ ܬܫܡܥ ܠܥܒܕܟ ܕܡܨܚܐ ܠܟ
22 und doch bist du dir bewusst, dass auch du sehr oft über andere geschimpft hast.22 ܡܛܠ ܕܙܒܢܝܢ ܣ̈ܓܝܐܢ ܝܕܥ ܠܒܟ ܕܐܦ ܐܢܬ ܨܚܝܬ ܠܐܚܪ̈ܢܝܢ
23 Auf allen Wegen habe ich es mit dem Wissen versucht. Ich habe gesagt: Ich will lernen und dadurch gebildet werden. Aber das Wissen blieb für mich in der Ferne.23 ܟܠܗܝܢ ܗܠܝܢ ܢܣܝܬ ܒܚܟܡܬܐ ܐܡܪܬ ܕܐܬܚܟܡ ܘܗܝ ܪܚܝܩܐ ܗܝ ܡܢܝ
24 Fern ist alles, was geschehen ist,
und tief, tief versunken -
wer könnte es wieder finden?
24 ܝܬܝܪ ܡܢ ܟܠ ܕܗܘܐ ܪܘܚܩܐ ܘܥܘܡܩܐ ܕܥ̈ܘܡܩܐ ܡ̇ܢ ܢܫܟܚܝܘܗܝ
25 So habe ich, genauer: mein Verstand, mich umgestellt. Ich wollte forschend und suchend erkennen, was dasjenige Wissen wirklich ist, das Einzelbeobachtungen zusammenrechnet. Ferner wollte ich erkennen, ob Gesetzesübertretung mit mangelnder Bildung und Unwissen mit Verblendung zusammenhängt.25 ܐܬܟܪܟܬ ܐܢܐ ܘܠܒܝ ܠܡܕܥ ܘܠܡܣܥܪ ܘܠܡܒܥܐ ܚܟܡܬܐ ܘܚܘܫܒܢܐ ܘܠܡܕܥ ܪܫܝܥܘܬܗ ܕܣܟܠܐ ܘܣܟܠܘܬܐ ܘܡܬܥܒܪܢܘܬܐ
26 Immer wieder finde ich die Ansicht, stärker als der Tod sei die Frau. Denn: Sie ist ein Ring von Belagerungstürmen
und ihr Herz ist ein Fangnetz,
Fesseln sind ihre Arme. Wem Gott wohlwill, der kann sich vor ihr retten,
wessen Leben verfehlt ist, wird von ihr eingefangen.
26 ܘܐܫܟܚܬ ܕܡܪܝܪ ܡܢ ܡܘܬܐ ܐܢܬܬܐ ܕܗܝ ܐܝܬܝܗ̇ ܦܚܐ ܘܡܨܝܕܬܐ ܠܒܗ̇ ܐܣܪܬ ܐ̈ܝܕܝܗ̇ ܡܢ ܕܛܒ ܡ̇ܢ ܕܛܒ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܡܫܬܘܙܒ ܡܢܗ̇ ܘܡ̇ܢ ܕܚܛܐ ܡܬܬܚܕ ܒܗ̇
27 Aber sieh dir an, was ich, Beobachtung um Beobachtung, herausgefunden habe, sagte Kohelet, bis ich schließlich das Rechenergebnis fand,27 ܚܙܝ ܗܢܐ ܕܐܫܟܚܬ ܐܡܪ ܩܘܗܠܬ ܚܕܐ ܠܚܕܐ ܠܡܫܟܚܘ ܡܚܫ̈ܒܬܐ
28 oder vielmehr: wie ich immer wieder suchte und nichts fand: Von tausend Menschen habe ich nur einen wieder gefunden,
aber der, den ich von ihnen allen wieder gefunden habe, war keine Frau.
28 ܘܬܘܒ ܒܥܬ ܢܦܫܝ ܘܠܐ ܐܫܟܚܬ ܐܢܫܐ ܚܕ ܡܢ ܐܠܦܐ ܐܫܟܚܬ ܘܐܢܬܬܐ ܒܟܠܗܝܢ ܠܐ ܐܫܟܚܬ
29 Sieh dir an, was ich als Einziges herausgefunden habe: Gott hat die Menschen rechtschaffen gemacht,
aber sie haben sich in allen möglichen Berechnungen versucht.
29 ܒܪܡ ܚܙܝ ܗܢܐ ܕܐܫܟܚܬ ܕܥܒܕ ܐܠܗܐ ܠܐܢܫܐ ܬܪ̈ܝܨܐ ܘܗܢܘܢ ܒܥܘ ܡܚܫ̈ܒܬܐ ܣ̈ܓܝܐܬܐ