SCRUTATIO

Mercoledi, 2 settembre 2026 - San Elpidio v. ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 21


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܘܥܢܐ ܐܝܘܒ ܘܐܡܪ1 Da antwortete Ijob und sprach:
2 ܫܡܥܘ ܡܫܡܥ ܡ̈ܠܝ ܘܢܗܘܐ ܒܟܘܢ ܒܘܝܢܐ2 Hört, hört doch auf mein Wort,
das wäre mir schon Trost von euch.
3 ܣܝܒܪܘܢܝ ܘܐܡܠܠ ܘܒܬܪ ܦܬ̈ܓܡܝ ܡܝܩܘ3 Ertragt mich, sodass ich reden kann.
Habe ich geredet, dann könnt ihr spotten.
4 ܐܡܪ ܠܒܪܢܫܐ ܡ̈ܠܝ ܠܡܢܐ ܡܬܥܝܩܐ ܪܘܚܝ4 Richt ich an Menschen meine Klage,
hab ich nicht Grund zur Ungeduld?
5 ܐܬܦܢܘ ܠܘܬܝ ܘܬܡܗܘ ܘܣܝܡܘ ܐ̈ܝܕܝܟܘܢ ܥܠ ܦܘܡܟܘܢ5 Wendet euch mir zu und erstarrt
und legt die Hand auf den Mund!
6 ܕܐܢ ܐܬܕܟܪܬ ܐܬܬܙܝܥܬ ܘܐܚܕܘ ܠܒܣܪܝ ܨܘܪ̈ܢܐ6 Denk ich daran, bin ich erschreckt
und Schauder packt meinen Leib.
7 ܡܛܠ ܡܢܐ ܪ̈ܫܝܥܐ ܚ̈ܝܝܢ ܘܡܥܬܩܝܢ ܓܢܒܪ̈ܝ ܚܝܠܐ7 Warum bleiben Frevler am Leben,
werden alt und stark an Kraft?
8 ܙܪܥܗܘܢ ܡܬܩܢ ܩܕܡܝܗܘܢ ܘܒ̈ܢܝܗܘܢ ܠܥܢܝ̈ܗܘܢ8 Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen,
ihre Sprösslinge vor ihren Augen.
9 ܒܬ̈ܝܗܘܢ ܫܠܝܢ ܡܢ ܕܚܠܬܐ ܘܠܝܬ ܫܒܛܗ ܕܐܠܗܐ ܥܠܝܗܘܢ9 Ihre Häuser sind in Frieden, ohne Schreck,
die Rute Gottes trifft sie nicht.
10 ܬܘܪܗ ܥ̇ܒܪ ܘܠܐ ܓ̇ܥܐ ܘܦ̇ܠܛܐ ܬܘܪܬܗ ܘܠܐ ܡܚܒܠܐ10 Ihr Stier bespringt und fehlt nicht,
die Kühe kalben und verwerfen nicht.
11 ܡܫܪܪܝܢ ܐܝܟ ܥܢܐ ܒܢܝ̈ܗܘܢ ܘܝ̈ܠܘܕܝܗܘܢ ܡܫܘܪ̈ܝܢ11 Wie Schafe treiben sie ihre Kinder aus,
ihre Kleinen tanzen und springen.
12 ܫܩܠܘ ܦ̈ܠܓܐ ܘܟܢܪ̈ܐ ܘܚܕܝܢ ܠܩܠܐ ܕܙܡܪܐ12 Sie singen zu Pauke und Harfe,
erfreuen sich am Klang der Flöte,
13 ܡܓܡܪܝܢ ܒܛ̈ܒܬܐ ܝܘܡܝ̈ܗܘܢ ܘܒܥܓܠ ܠܫܝܘܠ ܢܚܬܝܢ13 verbrauchen ihre Tage im Glück
und fahren voll Ruhe ins Totenreich.
14 ܘܐܡܪܝܢ ܠܐܠܗܐ ܥܒܪ ܡܢܢ ܘܠܡܕܥ ܐܘܪ̈ܚܬܟ ܠܐ ܨܒܝܢܢ14 Und doch sagten sie zu Gott: Weiche von uns!
Deine Wege wollen wir nicht kennen.
15 ܘܐܡܪܝܢ ܡ̇ܢ ܗܘ ܐܠܗܐ ܕܢܦܠܚܝܘܗܝ ܐܘ ܡܢܐ ܝܬܪܝܢܢ ܕܢܒܥܐ ܡܢܗ15 Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen,
was nützt es uns, wenn wir ihn angehen?
16 ܗܐ ܠܐ ܗܘܐ ܒܐ̈ܝܕܝܗܘܢ ܛܘܒܗܘܢ ܘܡܚܫܒܬܗܘܢ ܕܪ̈ܫܝܥܐ ܐܬܪܚܩܬ ܡܢܝ16 Doch in ihrer Hand liegt nicht das Glück;
der Frevler Denkart ist mir fern.
17 ܟܡܐ ܢܕܥܟ ܫܪܓܗܘܢ ܕܪ̈ܫܝܥܐ ܘܢܐܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܬܒܪܐ ܚܒܠܐ ܢܦܠܓ ܪܘܓܙܗ17 Wie oft erlischt der Frevler Lampe,
kommt Unheil über sie,
teilt er Verderben zu in seinem Zorn?
18 ܘܢܗܘܘܢ ܐܝܟ ܬܒܢܐ ܩܕܡ ܪܘܚܐ ܘܐܝܟ ܥܘܪܐ ܕܫܩܠܐ ܠܗ ܟܘܟܝܬܐ18 Wie oft werden sie wie Stroh vor dem Wind,
wie Spreu, die der Sturm entführt?
19 ܐܠܗܐ ܢܛܪ ܥܘܠܗ ܠܒܢ̈ܘܗܝ ܘܢܦܪܥܝܘܗܝ ܘܢܕܥ19 Nicht dessen Kindern spare Gott sein Unheil auf,
ihm selbst vergelte er, sodass er es spürt.
20 ܘܢܚ̈ܙܝܢ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܐܒܕܢܗ ܘܡܢ ܚܡܬܗ ܕܐܠܗܐ ܢܫܬܐ20 Mit eigenen Augen soll er sein Unglück schauen,
vom Grimm des Allmächtigen soll er trinken.
21 ܡܢܘ ܨܒܝܢܗ ܒܒܝܬܗ ܡܢ ܒܬܪܗ ܘܡܢܝܢܐ ܕܝܪ̈ܚܘܗܝ ܢܬܢܛܪܘܢ ܠܒ̈ܢܘܗܝ21 Denn was kümmert ihn sein Haus, wenn er dahin ist,
wenn abgeschnitten seiner Monde Z
22 ܠܐܠܗܐ ܡܠܦܝܢ ܐܢܬܘܢ ܝܕܥܬܐ ܕܗܘ ܠܪ̈ܡܐ ܢܕܘܢ22 Darf man Gott Erkenntnis lehren,
ihn, der die Erhabenen richtet?
23 ܕܐܢ ܗܢܐ ܢܡܘܬ ܒܥܘܫܢܐ ܕܫܠܡܘܬܗ ܕܬܟܝܠ ܗܘܐ ܘܫܠܐ23 Der eine stirbt in vollem Glück,
ist ganz in Frieden, sorgenfrei.
24 ܘܓܒ̈ܘܗܝ ܡܠܝܢ ܬܪܒܐ ܘܓܪ̈ܡܘܗܝ ܡܠܝܢ ܡܘܚܐ24 Seine Schenkel sind voll von Fett,
getränkt mit Mark sind seine Knochen.
25 ܗܢܐ ܢܡܘܬ ܒܢܦܫ ܡܪܝܪܐ ܘܠܐ ܐܟܠ ܒܛܒܬܐ25 Der andere stirbt mit bitterer Seele
und hat kein Glück genossen.
26 ܐܟܚܕܐ ܥܠ ܐܪܥܐ ܫܟܒܝܢ ܘܪܡܬܐ ܬܟܣܐ ܐܢܘܢ26 Zusammen liegen sie im Staub
und Gewürm deckt beide zu.
27 ܗܐ ܝ̇ܕܥ ܐܢܐ ܡܚܫ̈ܒܬܟܘܢ ܘܡܠ̣ܟܐ ܕܥܠܝ ܡܬܚܫܒܝܢ ܐܢܬܘܢ27 Ja, euer Denken kenn ich wohl,
die Ränke, die ihr sinnt gegen mich.
28 ܡܛܘܠ ܕܐܡܪܬܘܢ ܕܐܝܟܘ ܒܝܬܗ ܕܙܕܝܩܐ ܘܐܝܢܘ ܡܫܪܝܐ ܕܡܫܟܢܐ ܕܪ̈ܫܝܥܐ28 Ihr sagt: Wo ist das Haus des Edlen
und wo das Zelt, in dem Frevler wohnen?
29 ܠܐ ܓܝܪ ܫܐܠܬܘܢ ܠܥܒܪ̈ܝ ܐܘܪܚܐ ܘܐ̈ܬܘܬܗܘܢ ܠܐ ܐܫܬܘܕܥܬܘܢ29 Habt ihr nie die fahrenden Leute befragt
und ihre Zeichen genau beachtet?
30 ܡܛܠ ܕܠܝܘܡܐ ܕܬܒܪܐ ܡܬܢܛܪ ܒܝܫܐ ܘܠܝܘܡܐ ܕܪܘܓܙܐ ܡܬܕܟܪ30 Dass am Unglückstag der Böse verschont wird,
weggebracht am Tag des Zorns.
31 ܡܢܘ ܡܚܘܐ ܠܗ ܐܘܪܚܐ ܘܗ̇ܘ ܡܕܡ ܕܥܒܕ ܡܢܘ ܦ̇ܪܥ ܠܗ31 Wer hält ihm seinen Lebenswandel vor,
was er getan hat, wer vergilt es ihm?
32 ܗܘ ܕܝܢ ܐ̇ܙܠ ܠܩܒܪܐ ܘܠܓܕܫܐ ܡܬܢܛܪ32 Er aber wird zur Gruft geleitet,
bei seinem Grab hält man die Wacht.
33 ܒܠܥܝܢ ܠܗ ܓܦܝ̈ܦܝ ܢܚܠܐ ܘܒܬܪܗ ܟܠܢܫ ܡܬܢܓܕ ܘܩܕܡܘܗܝ ܠܝܬ ܡܢܝܢ33 Ein Labsal sind für ihn die Schollen des Schachts,
hinter ihm her zieht alle Welt,
vor ihm die Menge ohne Zahl.
34 ܘܐܝܟܐ ܬܠܒܒܘܢܢܝ ܗܒܠܐ ܘܬܝܒܬܐ ܕܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܝܬܪܘ ܩܕܡܝ34 Wie wollt ihr mich mit Nichtigem trösten?
Eure Antworten bleiben Betrug.