SCRUTATIO

Martedi, 1 settembre 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Giobbe ܐܝܘܒ 10


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PeshittaEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 ܥܩܬ ܢܦܫܝ ܒܚ̈ܝܝ ܪܢܝܬ ܒܪܢܝܝ ܘܐܡܠܠ ܒܡܪ̈ܪܐ ܕܢܦܫܝ1 Zum Ekel ist mein Leben mir geworden,
ich lasse meiner Klage freien Lauf,
reden will ich in meiner Seele Bitternis.
2 ܘܐܡܪ ܠܐܠܗܐ ܠܐ ܬܚܝܒܢܝ ܐܘܕܥܝܢܝ ܥܠ ܡܢܐ ܗܘ ܕܐ̇ܢ ܐܢܬ ܠܝ2 Ich sage zu Gott: Sprich mich nicht schuldig,
lass mich wissen, warum du mich befehdest.
3 ܠܐ ܟܕܘ ܠܟ ܕܛ̇ܠܡ ܐܢܬ ܘܡܣܠܐ ܐܢܬ ܠܐܘܬܐ ܕܐ̈ܝܕܝܟ ܘܥܠ ܬܪܥܝܬܐ ܕܪ̈ܫܝܥܐ ܐܕܝܩܬ3 Nützt es dir, dass du Gewalt verübst,
dass du das Werk deiner Hände verwirfst,
doch über dem Plan der Frevler aufstrahlst?
4 ܕܠܡܐ ܥܝܢ̈ܝܟ ܐܝܟ ܥܝ̈ܢܝ ܒܣܪܐ ܐ̈ܢܝܢ ܐܘ ܐܝܟ ܡܚܙܝܐ ܗܘ ܕܐܢܫܐ ܚ̇ܙܐ ܐܢܬ4 Hast du die Augen eines Sterblichen,
siehst du, wie Menschen sehen?
5 ܐܘ ܝܘܡ̈ܬܟ ܐܝܟ ܝܘ̈ܡܝ ܐܢܫܐ ܐܢܘܢ ܐܘ ܫ̈ܢܝܟ ܐܝܟ ܝܘܡ̈ܬܐ ܐܢܘܢ ܕܓܒܪܐ5 Sind Menschentagen deine Tage gleich
und deine Jahre wie des Mannes Tage,
6 ܕܡܥܩܒ ܐܢܬ ܥܠ ܚ̈ܘܒܝ ܘܥܠ ܚ̈ܛܗܝ6 dass du Schuld an mir suchst,
nach meiner Sünde fahndest,
7 ܘܝ̇ܕܥ ܐܢܬ ܕܐܢܐ ܙܟܝ ܐܢܐ ܘܠܝܬ ܕܡܢ ܐ̈ܝܕܝܟ ܡܫܬܘܙܒ7 obwohl du weißt, dass ich nicht schuldig bin
und keiner mich deiner Hand entreißt?
8 ܐܝ̈ܕܝܟ ܠܐ̈ܝ ܒܝ ܘܥܒ̈ܕܢܝ ܘܡܢ ܒܬܪܟܢ ܨ̇ܒܐ ܐܢܬ ܠܡܚܝܒܘܬܢܝ ܘܠܡܛܒܥܘܬܢܝ8 Deine Hände haben mich gebildet, mich gemacht;
dann hast du dich umgedreht und mich vernichtet.
9 ܐܬܕܟܪ ܕܐܝܟ ܛܝܢܐ ܗܘ ܥܒܕܬܢܝ ܘܠܥܦܪܐ ܡܗܦܟ ܐܢܬ ܠܝ9 Denk daran, dass du wie Ton mich geschaffen hast.
Zum Staub willst du mich zurückkehren lassen.
10 ܘܐܝܟ ܚܠܒܐ ܗܘ ܪܒܝܬܢܝ ܘܐܝܟ ܓܒܬܐ ܡܣܝܬܢܝ10 Hast du mich nicht ausgegossen wie Milch,
wie Käse mich gerinnen lassen?
11 ܡܫܟܐ ܘܒܣܪܐ ܐܠܒܫܬܢܝ ܘܒܓ̈ܝܕܐ ܘܒܓܪ̈ܡܐ ܫܪܪܬܢܝ11 Mit Haut und Fleisch hast du mich umkleidet,
mit Knochen und Sehnen mich durchflochten.
12 ܘܚ̈ܝܐ ܘܫܠܡܐ ܥܒܕܬ ܥܡܝ ܘܦܘܩ̈ܕܢܝܟ ܢܛܪܬ ܪܘܚܝ12 Leben und Huld hast du mir verliehen,
deine Obhut schützte meinen Geist.
13 ܘܗܠܝܢ ܟܣܝܬ ܒܠܒܟ ܝ̇ܕܥ ܗܘܝܬ ܕܗܕܐ ܗܘܬ ܒܪܥܝܢܟ13 Doch verbirgst du dies in deinem Herzen;
ich weiß, das hattest du im Sinn.
14 ܕܐܢ ܚܛܝܬ ܢܛ̇ܪ ܐܢܬ ܠܝ ܘܡܢ ܚ̈ܛܗܝ ܠܐ ܡܙܟܐ ܐܢܬ ܠܝ14 Sündige ich, wirst du mich bewachen,
mich nicht freisprechen von meiner Schuld.
15 ܐܢ ܚܛܝܬ ܘܝ ܠܝ ܘܐܢ ܐܙܕܕܩܬ ܠܐ ܐܪܝܡ ܪܝܫܝ ܡܣܒܥ ܐܢܐ ܨܥܪܐ ܘܚܙܝܬ ܡܘܟܟܝ15 Wenn ich schuldig werde, dann wehe mir!
Bin ich aber im Recht, darf ich das Haupt nicht erheben,
bin gesättigt mit Schmach und geplagt mit Kummer.
16 ܘܐܢ ܐܬܬܪܝܡ ܐܝܟ ܐܪܝܐ ܬܨܘܕܢܝ ܘܗ̇ܦܟ ܐܢܬ ܡܬܓܢܒܪ ܥܠܝ16 Erhebe ich es doch, jagst du mich wie ein Löwe
und verhältst dich wieder wunderbar gegen mich.
17 ܘܡܚܪܐ ܐܢܬ ܙܝܢܟ ܠܘܩܒܠܝ ܘܡܣܓܐ ܐܢܬ ܪܘܓܙܟ ܠܘܬܝ ܘܚܝ̈ܠܘܢ ܡܚܠܦ ܐܢܬ ܥܠܝ17 Neue Zeugen stellst du gegen mich,
häufst deinen Unwillen gegen mich,
immer neue Heere führst du gegen mich.
18 ܘܠܡܢܐ ܡܢ ܡܪܒܥܐ ܐܦܩܬܢܝ ܣܦܬ ܕܝܢ ܘܥܝܢ ܠܐ ܚܙܬܢܝ18 Warum ließest du mich aus dem Mutterschoß kommen,
warum verschied ich nicht, ehe mich ein Auge sah?
19 ܘܗܘܝܬ ܕܝܢ ܐܝܟ ܕܠܐ ܗܘܝܬ ܘܡܢ ܟܪܣܐ ܠܩܒܪܐ ܕܝܢ ܐܘܒܠܘܢܝ19 Wie nie gewesen wäre ich dann,
vom Mutterleib zum Grab getragen.
20 ܙܥܘܪ̈ܝܢ ܐܢܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܚ̈ܝܝ ܦܪܘܩ ܡܢܝ ܘܐܫܠܐ ܘܐܬܬܢܝܚ ܩܠܝܠ20 Sind wenig nicht die Tage meines Lebens?
Lass ab von mir, damit ich ein wenig heiter blicken kann,
21 ܥܕܠܐ ܐ̇ܙܠ ܐܢܐ ܘܬܘܒ ܠܐ ܐܗܦܘܟ ܠܐܪܥܐ ܚܫܘܟܬܐ ܘܕܛ̈ܠܠܝ ܡܘܬܐ21 bevor ich fortgehe ohne Wiederkehr
ins Land des Dunkels und des Todesschattens,
22 ܕܫܗܝܐ ܐܝܟ ܚܒܪܐ ܘܛ̈ܠܠܝ ܡܘܬܐ ܘܠܝܬ ܒܗ̇ ܣܕܪ̈ܝܢ ܕܕܪ̈ܝܢ ܘܡܫܠܗܝܐ ܐܝܟ ܚܒܪܐ22 ins Land, so finster wie die Nacht,
wo Todesschatten herrscht und keine Ordnung,
und wenn es leuchtet, ist es wie tiefe Nacht.