SCRUTATIO

Mittwoch, 7 Oktober 2026 - San Bruno (Brunone) ( Letture di oggi)

Ijob 21


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Pattloch BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Da antwortete Job und sprach:1 Da antwortete Ijob und sprach:
2 "O hört doch, hört auf mein Wort, und darin soll euer Trost bestehen!2 Hört, hört doch auf mein Wort,
das wäre mir schon Trost von euch.
3 Gestattet mir, daß ich das Wort ergreife, und habe ich gesprochen, dann erst magst du spotten!3 Ertragt mich, sodass ich reden kann.
Habe ich geredet, dann könnt ihr spotten.
4 Ist denn mein Ziel, mich über Menschen zu beklagen, oder habe ich nicht Grund zur Ungeduld?4 Richt ich an Menschen meine Klage,
hab ich nicht Grund zur Ungeduld?
5 Kehret euch zu mir, erstarret vor Entsetzen, und legt die Hand auf euren Mund!5 Wendet euch mir zu und erstarrt
und legt die Hand auf den Mund!
6 Ja, wenn ich nur daran denke, erschrecke ich, und Zittern ergreift meinen Leib.6 Denk ich daran, bin ich erschreckt
und Schauder packt meinen Leib.
7 Warum bleiben Frevler am Leben, werden alt und erstarken an Macht?7 Warum bleiben Frevler am Leben,
werden alt und stark an Kraft?
8 Gefestigt stehen bei ihnen ihre Kinder vor ihren Blicken und ihre Nachkommen vor ihren Augen.8 Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen,
ihre Sprösslinge vor ihren Augen.
9 Ihr Hauswesen blüht in Wohlstand, ohne Gefahr; die Zuchtrute Gottes kommt nicht über sie.9 Ihre Häuser sind in Frieden, ohne Schreck,
die Rute Gottes trifft sie nicht.
10 Ihr Stier bespringt und läßt nicht unbesamt, ihre Rinder kalben und werfen nicht fehl.10 Ihr Stier bespringt und fehlt nicht,
die Kühe kalben und verwerfen nicht.
11 Sie entlassen ihre Kinder wie eine Herde von Schafen, und ihre Kleinen tanzen und springen.11 Wie Schafe treiben sie ihre Kinder aus,
ihre Kleinen tanzen und springen.
12 Sie stimmen Lieder an zur Pauke und Zither, ergötzen sich beim Klang der Schalmei.12 Sie singen zu Pauke und Harfe,
erfreuen sich am Klang der Flöte,
13 Sie verbringen in Glück ihre Lebenstage und steigen in Ruhe zum Totenreich hinab.13 verbrauchen ihre Tage im Glück
und fahren voll Ruhe ins Totenreich.
14 Und doch sagten sie zu Gott: "Weiche von uns! Deine Wege zu kennen, begehren wir nicht!14 Und doch sagten sie zu Gott: Weiche von uns!
Deine Wege wollen wir nicht kennen.
15 Was ist der Allmächtige, daß wir ihm dienen sollten, und was kann es uns nützen, an ihn uns zu halten?"15 Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen,
was nützt es uns, wenn wir ihn angehen?
16 Freilich ruht ihr Glück nicht in ihrer Hand; der Frevler Denkart liegt mir fern!16 Doch in ihrer Hand liegt nicht das Glück;
der Frevler Denkart ist mir fern.
17 Wie oft erlischt der Frevler Lampe und kommt ihr Unheil über sie, wenn er in seinem Zorn Verderben zuteilt?17 Wie oft erlischt der Frevler Lampe,
kommt Unheil über sie,
teilt er Verderben zu in seinem Zorn?
18 (Wie oft) werden sie gleich dem Stroh vor dem Winde und wie Spreu, die der Sturm entführt?18 Wie oft werden sie wie Stroh vor dem Wind,
wie Spreu, die der Sturm entführt?
19 Spart Gott den Kindern des Frevlers dessen Sündenschuld auf? Ihm selber soll er vergelten, daß er es merke!19 Nicht dessen Kindern spare Gott sein Unheil auf,
ihm selbst vergelte er, sodass er es spürt.
20 Seine eigenen Augen sollen sein Unglück schauen, und vom Grimm des Allmächtigen soll er trinken!20 Mit eigenen Augen soll er sein Unglück schauen,
vom Grimm des Allmächtigen soll er trinken.
21 Denn was kümmert ihn seine Familie, wenn er dahin ist und abgeschnitten seiner Monde Zahl?21 Denn was kümmert ihn sein Haus, wenn er dahin ist,
wenn abgeschnitten seiner Monde Z
22 Darf man nun Gott Erkenntnis lehren, ihn, der die Erhabenen richtet?22 Darf man Gott Erkenntnis lehren,
ihn, der die Erhabenen richtet?
23 Der eine stirbt in vollendetem Glück, vollkommen sorglos und ruhig;23 Der eine stirbt in vollem Glück,
ist ganz in Frieden, sorgenfrei.
24 seine Eingeweide strotzen vor Fett, und das Mark seiner Knochen ist üppig genährt.24 Seine Schenkel sind voll von Fett,
getränkt mit Mark sind seine Knochen.
25 Doch der andere stirbt in bitterem Gram, hat niemals des Glückes genossen.25 Der andere stirbt mit bitterer Seele
und hat kein Glück genossen.
26 Nun liegen sie beide gemeinsam im Staube, und Maden bedecken sie.26 Zusammen liegen sie im Staub
und Gewürm deckt beide zu.
27 Seht, ich kenne eure Gedanken und die Ränke, womit ihr mir Unrecht zufügt,27 Ja, euer Denken kenn ich wohl,
die Ränke, die ihr sinnt gegen mich.
28 indem ihr sprecht: "Wo blieb des Vornehmen Haus und wo das Wohnzelt der Frevler?"28 Ihr sagt: Wo ist das Haus des Edlen
und wo das Zelt, in dem Frevler wohnen?
29 Habt ihr nie die Weitgereisten befragt und ihre deutlichen Beispiele nicht beachtet?29 Habt ihr nie die fahrenden Leute befragt
und ihre Zeichen genau beachtet?
30 Daß nämlich der Böse am Unheilstage geschont wird, weggebracht am Tage des Zornes?30 Dass am Unglückstag der Böse verschont wird,
weggebracht am Tag des Zorns.
31 Wer hält ihm offen seinen Lebenswandel vor, und wer vergilt ihm, was er selbst verübte?31 Wer hält ihm seinen Lebenswandel vor,
was er getan hat, wer vergilt es ihm?
32 Er wird vielmehr zur Gräberstätte gebracht, und über den Grabhügel wacht man sorgsam.32 Er aber wird zur Gruft geleitet,
bei seinem Grab hält man die Wacht.
33 Leicht sind ihm die Schollen des Schachtes, hinter ihm drein zieht alle Welt und vor ihm eine zahllose Schar.33 Ein Labsal sind für ihn die Schollen des Schachts,
hinter ihm her zieht alle Welt,
vor ihm die Menge ohne Zahl.
34 Wie wollt ihr mich also mit Nichtigem trösten? Eure Antworten bleiben letztlich nur Trug."34 Wie wollt ihr mich mit Nichtigem trösten?
Eure Antworten bleiben Betrug.